Online-Lexikon in England
Wikipedia England will Einträge teils vor Veröffentlichung prüfen
Am Donnerstag 27 August 2009 von ThomasBill Gates ist tot – natürlich nicht. Aber wenn man schnell ist, kann man mit so einer Falschmeldung den Wikipedia-Artikel über den Computer-Mogul fälschen – noch.
Mehr zum Thema:
Im Web 2.0 sind Verantwortung und Geheimnisse nicht vorgesehen
Wikipedia bald auch mit Videos
Das Online-Lexikon Wikipedia will Einträge über Politiker und Prominente künftig prüfen, bevor sie online gehen. Damit will das Wissens-Portal Falschmeldungen unterbinden.
Ein Test der Artikelprüfung startet laut Wikipedia in den kommenden Wochen in England. Vor allem neue Autoren sind im Visier. Erfahrene Wikipedianer werden die Einträge auf ihre Richtigkeit prüfen.
Ein derartiger Prüfmechanismus existiert bereits seit einem Jahr für das deutsche Angebot. Und auch die englischsprachigen Nutzer scheinen nichts gegen so eine Prüfung zu haben. Laut Wikipedia haben sich 80 Prozent von knapp 260 befragten Mitschreibern für die Maßnahme ausgesprochen.
Schlagworte: Journalismus, Web 2.0, Wikipedia
Kommentieren ist momentan nicht möglich.
