Gewinner des Tages

Xing-Gründer Lars Hinrichs soll aussteigen

Am Montag 14 September 2009 von Thomas

Sucht schon Talente für ein neues Unternehmen: Lars Hinrichs

Sucht schon Talente für ein neues Unternehmen: Lars Hinrichs

Er ist eine Lichtgestalt der deutschen 2.0 Landschaft: Lars Hinrichs hat Xing gegründet, groß gemacht und will laut Medienberichten jetzt sein Aktienpaket versilbern. Der Schritt ist überfällig.

Das US-Blog Techcrunch brachte zuerst die Gerüchteküche zum Brodeln: Eine noch unbekannte Person wolle im große Stil Anteile an der Business-Plattform Xing abgeben.

Das Hamburger Abendblatt will nun erfahren haben, dass es sich um Unternehmensgründer Lars Hinrichs handelt.

Extremwert Kapital-Rendite abgewartet?

Auf Anfrage sagte Hinrichs, er wolle Marktgerüchte nicht kommentieren. Er hält derzeit noch 27,7 Prozent der Xing-Anteile.

Der Schritt käme zu einem späten (2003 gegründet), vielleit zu späten Zeitpunkt. Andere erfolgreiche Internet-Gründer verkauften bereits nach 2 Jahren (Youtube, StudiVZ). Und der Kurs der Xing-Aktie hat schon bessere Tage gesehen. Dezeit bei knapp 33 Euro, ausgegeben für 22 Euro, lag er auch schon bei 51 Euro.

Als Investor, Hinrichs hält seine Anteile durch die Kapital-Gesellschaft „LH Cinco Capital GmbH“, muss der Unternehmer an die maximale Rendite seiner Anlage denken. Das Wachstum des Business-Netzwerks rutscht nach dem Gründungsboom und der gelungenen Internationalisierung vermutlich gen Kontinuität.

Das heißt, der Wert des Unternehmens würde demnach künftig nicht mehr so stark steigen. Das bewegt jeden Anleger, seine Investition auf ein rentableres Geschäft zu verlegen.

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2 Kommentare zu “Xing-Gründer Lars Hinrichs soll aussteigen”

  1. [...] Seit einiger Zeit wurde bereits über eine mögliche Übernahme von Xing spekuliert, und nun ist es amtlich: Nicht der Konkurrent LinkedIn, sondern Hubert Burda Media übernimmt einen signifikanten Anteil am börsennotierten Hamburger Business-Netzwerk durch den Kauf von 25,1 Prozent der Aktien. [...]

  2. Sorry fuer den harschen Kommentar, aber hier hat einer scheinbar gar kein verstaendnis fuer ein gutes Business. Wenn man den Cash Vorrat von XING mit einrechnet, und selbst mit staendig kleiner werdenden Wachstum ueber die naechsten Jahre rechnet, dann kommt man fuer XING auf Preise jenseits der 100 EURO per share. Besonders was eine strategische Aquisition betrifft lassen sich durchaus noch hoehere Preise rechtfertigen. XING hat das bisher profitabelste, und wachstumsfreudigste Business Model in der Web 2.0 Branche – actually am gesamten Deutschen Aktienmarkt for that matter. Nicht auszudeken, was zum Beispiel ein Spieler wie Google oder linkedIN mit diesem profitablen Modell anfangen koennte. Der einzig Wahre Risikofactor fuer kleinere Anleger im Moment ist der relativ geringe float – nur 5,2mil. Aktien. Dieses Risiko birgt natuerlich auch gleichzeitig Chancen fuer einen guenstigen Einstieg – mein Rat: kaufen so lang der Kurs noch unter 50 EUR pro Aktie liegt!