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Social Media Marketing: Die Erfolgsstrategien ZwoNull

Am Dienstag 21 Juli 2009 von Thomas

Kurze Wege zum Nutzer: Community Marketing

Kurze Wege zum Nutzer: Community Marketing

Blogs und Communities leben davon, dass User für User Inhalte erstellen und diese miteinander diskutieren. Das nennt man dann Social Media oder Web 2.0. Aber wie kann man das fürs Marketing nutzen? Textberater.com gibt eine Einführung.

Internetforen, Weblogs, Social-Bookmarking-Dienste, Wikis: Die Medien des Web 2.0 sind vielfältig. Erfolgreiches Marketing im Web 2.0 hat immer damit zu tun, sich zu vernetzen. Und weil im Internet jeder tun und lassen kann, was er will, muss man der Zielgruppe Anreize bieten.

Anreize erzeugen Aufmerksamkeit. Aber Vorsicht: Communities reagieren mitunter allergisch auf plumpe Werbung. Es richtig anzustellen – dazu muss man sich genau überlegen, wie man welche Zielgruppe ansprechen sollte. Die wichtigsten Strategien:

1. Auf Viralität setzen

Ist der Inhalt einer (Marketing-) Botschaft interessant, witzig oder nützlich, wird er von den Usern weitergegeben. Man muss also nichts tun, als auf den Fleiß der interessierten Nutzer zu setzen.

Werbung wird in der Regel nicht weiter empfohlen. Aber die Internet-Gemeinde fliegt auf alles, was lustig, kontrovers oder nützlich ist. Wenn sich der Inhalt dann noch einfach über einen YouTube-Link versenden lässt – perfekt.

2. Communitiy aufbauen und pflegen

Warum nicht einen Blog veröffentlichen? Schnell eingerichtet und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, lässt es sich erstklassig mit der geneigten Leserschaft kommunizieren.

Man könnte auch ein eigenes Community-Portal aufbauen. Das ist zwar mitunter recht kostspielig. Aber wenn die Zielgruppe groß und der Nutzen für den Erschaffer groß ist – warum nicht.

3. Kommunizieren, Kommunizieren, Kommunizieren

Ignorieren Sie einen kritischen Kommentar, ist der kommentierende User verprellt. Beobachten Sie auch, was in anderen Communities über Sie veröffentlicht wird. Technorati oder auch Google News Alerts sind kostenlose und nützliche Helfer, wenn es ums Monitoring im Internet geht.

4. Machen Sie es den Leuten einfach

Eine übersichtliche Seite, griffige Themen und Überschriften, gute Gliederung: Es ist nicht so schwer, attraktive Inhalte zu erstellen. Und selbst das Lesen kann im Internet einigen Spaß machen.

Optimieren Sie beispielsweise ihre Artikel im Blog für die Suchmaschinen. Überlegen Sie, welche Schlagworte gehäuft zu ihren Themen gesucht werden. Und verwenden Sie diese Schlagworte in vielen, aber sinnvollen Zusammenhängen.

5. Bauen Sie Reputation auf

Sie sind ein Experte in einer Nische – perfekt! Das müssen Sie nur noch an die Zielgruppe kommunizieren. Gewinnen Sie das Vertrauen der Nutzer einmal, haben Sie schon so gut wie gewonnen. Außerdem sorgen ihre Profile bei Xing, Twitter, LinkedIn u.v.m. für einen Ausbau Ihrer Online-Reputation.

Ihre Reputation als Experte fördern Sie, indem Sie nicht nur in Ihrem eigenen Blog publizieren. Kommentieren Sie interessante Beiträge anderer, verlinken Sie, aber seien Sie dabei nicht zu aufdringlich.

6. Sorgen Sie für Mehrwert

Sie können Informationen zu einem bestimmten Thema auf Ihrer Seite bündeln – das ist doch mal ein guter Grund, dass User regelmäßig Ihre Artikel lesen. Sie erfahren als Erster von bestimmten Nachrichten – raus damit.

7. Moderieren Sie in Foren und Gruppen

Vielleicht ist es Xing, vielleicht Facebook, vielleicht StudiVZ. Je nach Zielgruppe und deren Interessen können Sie in bestehenden Online-Communities Gruppen aufbauen und moderieren. Das unterstreicht Ihren Experten-Status und sorgt für Verbreitung.

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