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	<title>Textberater.com &#187; Analyse</title>
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	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
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		<title>Hätte ein guter PR-Berater Wulff retten können?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 05:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hätte eine bessere PR-Beratung Christian Wulff aus der Affäre ziehen können? Die Fachwelt ist gespalten. Textberater.com legt sich fest.
Die PR-Experten der Nation sind sich immerhin so weit einig: Wulff macht keine gute Figur im von ihm ausgerufenen Krieg mit den Medien. In der FAZ ließen sich gleich mehrere PR-Experten über die Causa Wulff aus mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte eine bessere PR-Beratung Christian Wulff aus der Affäre ziehen können? Die Fachwelt ist gespalten. Textberater.com legt sich fest.<span id="more-6277"></span></p>
<p>Die PR-Experten der Nation sind sich immerhin so weit einig: Wulff macht keine gute Figur im von ihm ausgerufenen Krieg mit den Medien. In der FAZ ließen sich gleich mehrere PR-Experten über die Causa Wulff aus mit schlauen Tipps und beispielsweise dem Hinweis, dass ein Hochwasser ihn retten könne.</p>
<p>Die Logik der Argumentation ist einfach aber falsch. Auch Riesen-Themen hatten bislang keine Chance gegen die vor allem im Online-Journalismus angeheizte Wulff-Hetze. Weder der Niedergang der Freien Stolpertruppe „FDP“ konnte das Thema Wulff ablösen. Weder hatten Weihnachten, Bölleropfer zu Sylvester, die beiden schweren Stürme im Januar noch der Bruch der saarländischen Regierung eine Chance.</p>
<p>Der „PR-Blogger“ Klaus Eck ist sich dann auch nicht zu schade, 11 Tipps aufzuschreiben, wie man aus einem Wulff doch noch einen Bundespräsidenten machen könnte. Auch Medienrechtler Huff weiß und schreibt im Legal Tribune, dass man als Bundespräsident besser den Pressesprecher einspannt für Drohanrufe in Cheredaktionen. Klaus-Peter Schmidt-Deguelle lässt sich im Cicero zitieren, dass die Krisenkommunikation unter seiner Regie besser weil schneller gewesen wäre.</p>
<p>Und auf Horizont.net lassen sich gleich mehrere Köpfe aus der deutschen Agenturlandschaft darüber aus, dass Salamischeiben nichts sind fürs Schinkenbrot, dass man auf keinen Fall zum „Getriebenen“ werden dürfe in der Krisen-PR und dass man sich von den „derzeit angesagten“ Shitstorms im Social Web auch nicht sofort einschüchtern lassen darf.</p>
<p>Performance sei „heute sehr wichtig“ und man müsse verstehen, wie man mit PR-Krisen umgeht, so Thomas Knipp in den Tagesthemen. PR-Professor Thomas Pleil sieht übrigens keine Chance mehr auf ein kommunikatives Comeback und rät Wulff zum Rücktritt.</p>
<p>Also: Hätte oder hätte nicht? Nun, ein guter PR-Berater hätte Wulff bereits im Aufkeimen der Debatte um seinen komischen Privatkredit langfristig vorbereitet. Da legt man sich halt mal ein Krisen-PR-Paket in die Schublade, dann muss man auch nicht überstürzt auf irgendwelche Mailboxen schimpfen.</p>
<p>Wulff wusste, dass Journalisten die Einsicht ins Grundbuch beantragt und eingeklagt hatten. Eine Chancen-Risiken-Analyse hätte vermutlich dazu geführt, dass zwischen PR-Berater und Christian Wulff folgender Satz gefallen wäre: „Christian, am besten, du bleibst in Hannover.“ Zum Amt eines Ministerpräsidenten gehört Dreck am Stecken irgendwie dazu. Sogar als Kanzler darf man schwarze Kassen verschweigen – Politiker eben.</p>
<p>Für einen Bundespräsidenten gibt’s aber keine Punkte; egal, wie gut man schwindeln, lügen, verschweigen oder taktieren kann. Man erklärt sich nicht. Diese Grenze hatte Amtsvorgänger Horst Köhler gradlinig gezogen: Der Bundespräsident steigt nicht ein in die Krisen-PR.</p>
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		<title>Wie man einen Chefredakteur loswird</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 06:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.
Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.<span id="more-6083"></span></p>
<p>Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute alte Meinungsverschiedenheit über die strategische Ausrichtung des Blattes, oder den Wechsel des Oberschreibers auf eine attraktivere Stelle.</p>
<p>Doch die herkömmlichen Exit-Optionen scheinen sich nicht anzubieten. Solange der Chef des Magazins „Campus“ nicht gegen geltendes Recht verstoße, könne man nichts machen, wird Hochschul-Präsidentin Merith Niehuss zitiert.</p>
<p>Zum Glück gibt’s Mittel und Wege außerhalb der gerichtlichen Auseinandersetzung – allesamt erprobt und mit Erfolgsgarantie.</p>
<p><strong>Platz 1: Das gute alte Plagiat<br />
</strong>Da soll ja schon der eine oder andere Chefredakteur für geschasst worden sein. Plagiate sind voll im Trend. Auch in der CDU und FDP hat die neue entdeckte Plagiate-Schnüffelei schon für vergleichsweise viele entzogene Doktortitel gesorgt.</p>
<p><strong>Platz 2: Zeitung zumachen<br />
</strong>Leider ein mittlerweile ganz normaler Vorgang in der deutschen Verlagswelt – die Umstrukturierung. Optional zur sofortigen Stilllegung der Redaktion gibt’s auch die allseits beliebte Variante der „Entwicklungsredaktion“. Heißt: Da wird dann noch mal ein Jahr erfolglos an einem Nachfolger für die eingestellte Publikation rumgedoktert. Der positive Nebeneffekt: In der Zeit wird nichts publiziert.</p>
<p><strong>Platz 3: Nebenkostenabrechnungen</strong><br />
Während beim Fernsehsender KiKa offenbar Millionen veruntreut wurden, sind solche Rekorde gar nicht nötig. Abgerechnete Dienstfahrten ohne dienstlichen Hintergrund haben schon einigen „unkündbaren“ Journalisten die Kündigung eingebracht.</p>
<p><strong>Platz 4: Übernahme durch Investor<br />
</strong>Ja, auch das funktioniert ganz gut, um die strategische Ausrichtung eines Blattes durcheinanderzuwirbeln. Derzeit dürfte Medienmogul Rupert Murdoch auf der Suche sein nach neuen Betätigungsfeldern.</p>
<p><strong>Platz 5: Umzug der Redaktion<br />
</strong>Ein Newsdesk in Afghanistan – klingt nach Wildromantik, dürfte aber dem einen oder anderen Arbeitnehmer übel aufstoßen.</p>
<p><strong>Platz 6: Sparmaßnahmen<br />
</strong>Online first, mehr Anzeigendruck, peinlich genaue Zielvorgaben, Outsourcing der Mantelredaktion, Paid-Content-Insellösungen – das hat bislang so ziemlich jeder betroffenen Redaktion den Rest gegeben.</p>
<p><strong>Platz 7: Generallösung</strong><br />
Schwarzenegger soll mal auf dem kurzen Dienstweg dafür gesorgt haben, dass ein ihm unliebsamer Filmzeitschriften-Chef gegangen wurde. So einen Schwarzenegger wird es doch auch in der Truppe geben. Wenn nicht, ist das auch ein Problem, das dringender Lösung bedarf. Im Zweifelsfall muss man auch über eine Wiedereinstellung des Ex-Verteidigungs-Ministers zu Guttenberg nachdenken.</p>
<p><strong>Platz 8: Karikaturisten einstellen<br />
</strong>Es wäre doch mal ein echter Zugewinn an Unterhaltungswert, wenn lustige Bilder aktuelles Geschehen kommentierten. Die politische Unkorrektheit wäre vorprogrammiert. Und viele Präzedenzfälle zeigen, dass im Falle des Falles auch die falschen Köpfe rollen.</p>
<p><strong>Platz 9: Anzeigenkunden beleidigen / Schleichwerbung<br />
</strong>Gute Frage, ob „Campus“ Anzeigen druckt. Wenn nicht, wird es höchste Zeit.</p>
<p><strong>Platz 10: Modell SPIEGEL<br />
</strong>Beim SPIEGEL entscheiden die Redakteure mit, wer Primus inter Pares wird. Sollte wider jeder Erwartung die Belegschaft hinter dem unliebsamen Spitzenmann stehen, hilft vielleicht auch ein genossenschaftliches Modell. Dann entscheiden eben die großen Anteilseigner.</p>
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		<title>Nachtreten kommt immer zu spät</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/nachtreten-kommt-immer-zu-spat/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 18:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. Der Chef kommentiert selbst.
Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6065" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg"><img class="size-full wp-image-6065" title="icke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg" alt="" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Fällt euch nix Besseres ein?&quot;: Sillmann sagt&#39;s</p></div>
<p>Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. <em>Der Chef kommentiert selbst.</em><span id="more-6064"></span></p>
<p>Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre für die erneuerbaren Energien. Aber, allen voran die böse Solarkraft mit ihrem unstillbarem Hunger nach Fördergeldern, war ja allen Schlauschreibern zu teuer. Wind verschandelte ja am Ende doch nur die Landschaft. Und Biomasse – ja von Biomasse profitierten ja doch nur die eh schon mit EU-Geldern sattgeworfenen Bauern.</p>
<p>Und dann das: Juli 2011, „Verschlossene Auster“ für die Atomlobby. GROßARTIG!!! Man lacht sich vor allem dann tot, wenn der eine oder andere Kunde im Bereich Erneuerbare tätig ist und die Geschichten, die man als PR-Berater in den Medien anbot trotz ihrer Erzählwürdigkeit nicht erzählt wurden.</p>
<p>Erzählt werden jetzt – allen voran auf Sueddeutsche.de – vierseitige Möchtegernreportagen, wie die Laufzeitverlängerung damals hinter verschlossenen Türen ob erwarteter Steuermehreinnahmen und Scheckbuchpolitik unterzeichnet wurde. Da erinnert man sich unwillkürlich an Tage, an denen echte Reportagen in der Lokalredaktion von Hintertupfingen abgelehnt wurden mit Begründungen in Frageform wie: „Und was hat das mit Hintertupfingen zu tun?“</p>
<p>Lächerliche Siegerjustiz von Medien, die komischerweise schon wieder auf der Siegerseite stehen. Schön brav die Anzeigen der Energieriesen drucken, schwachsinnige Berechnungen über jährlich zweistellige Mehrbelastungen auf der uns allen heiligen Stromrechnung anstellen, und immer ganz genau bei Spiegel Online abschreiben, wo irgendein gelernter Kulturwissenschaftler Hetzreden über Photovoltaik absondert – Sorry, aber kein Sorry.</p>
<p>Also noch mal: Der Zug ist abgefahren, da man den Sieg über die Besatzungsmächte ausrufen musste. Davon hat nämlich jeder schon Wind bekommen.</p>
<p>Interessant wird’s jetzt an diesen Stellen – und da lohnen sich Reportagen:</p>
<ul>
<li>Warum      verlängern die Stadtwerke die Konzessionsverträge mit den Energieriesen zum      Betrieb der Stromnetze nicht?</li>
<li>Warum      ist Desertec totaler Schwachsinn?</li>
<li>Brauchen      wir wirklich 4.000 Kilometer neue Stromtrassen, nur damit Offshore-Strom      nach Bayern kommt?</li>
<li>Wieso      sehen die Änderungen am Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG)      alle so aus, als würden wieder – immerhin andere – Konzerne davon profitieren?</li>
<li>Was      ist eigentlich dran an dem ganzen Speicher-Quatsch, den man scheinbar neu      bauen muss statt die Infrastruktur zu nutzen (Wasserkraftwerke,      Gasleitungen) die da ist?</li>
<li>Wie      billig ist Kohlestrom wirklich?</li>
<li>Warum      hat die Bundesnetzagentur für Pfingsten eigentlich den Blackout      angekündigt, der nie kam?</li>
<li>Wie      erwähnenswert sind Studienergebnisse des RWI zum Thema Energie?</li>
<li>Was      kann man machen, um klar zu stellen, dass der Atomausstieg keine Erfingung      der CDU ist? Und warum gab es schon immer eine so deutliche Diskrepanz zum      Thema erneuerbare Energien zwischen der CDU auf Bundes- und auf      Lokal-Ebene?</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Vielleicht fällt dem einen oder anderen Redakteur ja noch eine Geschichte ein, die mit den Punkten nichts zu tun hat und dennoch interessant ist. Das ist jedenfalls das Mindeste, was ich erwarte.</p>
<p><em>Thomas Sillmann, Chefredakteur des Herzblutmagazins Textberater.com</em></p>
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		<item>
		<title>Kino.to sendet Lebenszeichen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/kino-to-sendet-lebenszeichen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 18:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf einer Alternativadresse der offenbar millionenfach genutzten aber derzeit wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen gesperrten Videoplattform kino.to ist ein selbstbewusstes Statement erschienen. Die Betreiber rechnen offenbar damit, demnächst wieder durchzustarten. Textberater.com bleibt nachdenklich.
Kino.to wurde vor wenigen Tagen stillgelegt. Die Staatsanwaltschaft Dresden erhebt schwere Vorwürfe zum Thema Urheberrechte. Bei einer Razzia sind Server beschlagnahmt und offenbar auch Mitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6056" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kino.to_.jpg"><img class="size-medium wp-image-6056" title="kino.to" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kino.to_-300x113.jpg" alt="I'll be back: Kino.to gibt sich kämpferisch" width="300" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">I&#39;ll be back: Kino.to gibt sich kämpferisch</p></div>
<p>Auf einer Alternativadresse der offenbar millionenfach genutzten aber derzeit wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen gesperrten Videoplattform kino.to ist ein selbstbewusstes Statement erschienen. Die Betreiber rechnen offenbar damit, demnächst wieder durchzustarten. Textberater.com bleibt nachdenklich.<span id="more-6055"></span></p>
<p>Kino.to wurde vor wenigen Tagen stillgelegt. Die Staatsanwaltschaft Dresden erhebt schwere Vorwürfe zum Thema Urheberrechte. Bei einer Razzia sind Server beschlagnahmt und offenbar auch Mitglieder des Betreiberteams vernommen worden.</p>
<p>Doch einer der Betreiber sendet offenbar <a href="http://kino.to-alternative.de.vu/" target="_blank">Lebenszeichen </a>– laut eigenen Angaben aus einem Internetcafé, da auch sein Rechner derzeit bei der Polizei stehe. Jedenfalls steht da:</p>
<p><strong>I’ll be back</strong></p>
<p><em>“Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, wurden welche von uns gebustet. Es kam auch bei mir zu einer HD (Hausdurchsuchung a.D. der Redaktion) und ich bin gerade in einem Internetcafé. Eure Visits und eure IP wurden nicht gespeichert. …“<br />
</em><br />
Grundaussage: Kino.to wird bald zurückkehren. Es gebe jedenfalls keinen Grund zur Sorge, dass die Nutzer strafrechtlich belangt würden, heißt es da. Wer kann das schon beurteilen? Streamen von Filmen (also Gucken ohne Runterladen), so hat man als geneigter Nachrichtenleser dieser Tage erfahren, galt bislang eh als rechtliche Grauzone.</p>
<p><strong>Sympathisch aber falsch</strong></p>
<p>Was allerdings einmal mehr klar wurde: Der gute alte David-gegen-Goliath-Effekt der PR hat wieder eingesetzt. Auf der einen Seite steht der kleine Mann mit der Steinschleuder – in diesem Fall in Form eines Servers und einer Webseite. Auf der anderen Seite steht ein schwer getroffener Riese – die Filmindustrie.</p>
<p>Tja, und da schlägt man sich natürlich ganz intuitiv auf die Seite des David. An normativem Unterbau fehlt es dem übrigens auch nicht. Hier sei beispielsweise das Schlagwort „Kostenloskultur des Internet“ genannt, eine Kultur also.</p>
<p>Zudem wird hie und da gemunkelt, die Jungs von Kino.to seien dabei, den Konsum von Unterhaltung zu verändern – Veränderung also, die ja potenziell auch den Gedanken des Fortschritts transportiert.</p>
<p><strong>Aus dem Nähkästchen eines Medienschaffenden<br />
</strong><br />
Wer bis hierhin gelesen hat und sich vielleicht über den unterschwellig abwertenden Ton in der sonst von Optimismus und Leichtigkeit geprägten Textberater.com-Handschrift wundert – er/sie liegt richtig. Bei Medienschaffenden gelten Phänomene wie Kino.to als Hauptgrund, warum die einst sichere, angesehene und auch finanziell lukrative Karriere auf der Content-Erzeugungs-Seite zum Auslaufmodell wurde.</p>
<p>Und seit irgendein Wikileaks-User mal den einen oder anderen Text von dieser Seite 1:1 übernommen hat (kopiert also, aber immerhin mit Fußnote), kämpft das Kommunikations-Magazin der Herzen übrigens auch mit schwindenden Leserzahlen. Google – das nur am Rande – denkt nämlich nach der Suchmaschinen-Logik, die vielfach verlinkte Wikileaks-Seite sei der wahre Urheber.</p>
<p><strong>Hollywood braucht bessere PR<br />
</strong><br />
Zurück zur Sache: Metallica hat vor nunmehr 10 Jahren Napster platt gemacht – zu Recht und mit juristischen Mitteln. Wer sich erinnern mag, damals ging es um vervielfältigte Demosongs, hunderttausende Nutzernamen und die Frage, wie man mit Kunst umgehen soll. Kontroverse Angelegenheit, wie auch der Weggang eines Metallica-Musikers in jener Zeit im Nachgang bestätigt.</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Kontrovers wird auch die Kommunikation um Phänomene wie Kino.to bleiben. Es sei denn, die Unterhaltungsindustrie kann eine Kommunikationsstrategie stricken, die den Konsumenten/Nutzern verdeutlicht, dass beide auf einer Seite sind. Das ist die Hauptursache, warum Millionen Menschen monatlich die Filmeseite Kino.to ruhigen Gewissens nutzten: Die fehlende Identifikation zwischen Urheber und Konsument. Wie man daran etwas ändern kann – einfach wird das sicher nicht.</p>
<p>Einfach schlecht für die Identifikation sind jedenfalls die Warnungen der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU), die derzeit kursieren. Die Nutzer von Kino.to hätten sich sehr wohl strafbar gemacht. Die kommunikative Angst-Strategie hat noch nie Mauern niedriger gemacht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>In diesem Artikel geht’s um die Überschrift</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/in-diesem-artikel-geht%e2%80%99s-um-die-uberschrift/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sauber, repräsentativ, sachlich – oder doch lieber eine kreative Headline? Mal ehrlich: Wann sind Sie als Leser das letzte Mal allein wegen der tollen Überschrift in einen Artikel eingestiegen?
Beim Schreiben ist es wie im richtigen Leben: Viel Aufmerksamkeit bekommen ist schön. Wer sich aber ständig wichtig macht, wird irgendwann ignoriert. Im Werben um die Lesergunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sauber, repräsentativ, sachlich – oder doch lieber eine kreative Headline? Mal ehrlich: Wann sind Sie als Leser das letzte Mal allein wegen der tollen Überschrift in einen Artikel eingestiegen?<span id="more-6039"></span></p>
<p>Beim Schreiben ist es wie im richtigen Leben: Viel Aufmerksamkeit bekommen ist schön. Wer sich aber ständig wichtig macht, wird irgendwann ignoriert. Im Werben um die Lesergunst gilt die Überschrift als Joker: Sie kann, so die Arbeitsthese, den Leser davon überzeugen, sich einen Artikel durchzulesen (oder wenigsten ihn anzulesen), auch wenn er sich für den Inhalt zunächst gar nicht interessierte.</p>
<p>In dieser nichtwissenschaftlichen Momentaufnahme lassen wir Zeitungs- und Magazin-Überschriften mal außen vor. Der Grund: Wer seine Euros schon in Papier investiert hat, liest aus ökonomischem Egoismus tendenziell mehr. Zudem ist die Ausstiegswahrscheinlichkeit je Artikel geringer als bei Online-Medien, weil das Angebot begrenzt ist. Von einer Papierseite gibt’s eben keinen Link, der es Wechsellesern leicht machen würde.</p>
<p><strong>Kontext entscheidet</strong></p>
<p>Digitales also: Vielfältiges Angebot, unzählige Ablenkungen, tendenziell erschwertes Lesen am Bildschirm, Suchmaschinenoptimierung beim Texten – besonders Onlinemedien machen es der kreativen Überschrift schwer. Da wird lieber genau zusammengefasst, worum es im Artikel geht, damit der thematisch interessierte Leser nicht aus Versehen vorbeiscrollt oder der Google-Suchrobotter mal ein Auge zukneift.</p>
<p>Scroll, Scroll und dann das: „Ein Steinbrück kommt ins Rollen“ – gefunden auf Tagesspiegel.de. zwischen dem Headline-Konkurrenzangebot wie „Brand hört als Bundestrainer auf“ oder „Daimler zeigt seine neue Berlin-Zentrale“.</p>
<p>Eine echte Freude für Überschriften-Nerds: Man nehme eine bekannte Wortwendung, die für sich allein schon eine Geschichte erzählt, und wandle die Wortreihe so ab, dass dabei der spezielle Konflikt klar wird. Funktioniert in dem Fall ausgezeichnet, weil:</p>
<ul>
<li>Es      einfach schon intuitiv zu schön ist, um falsch zu sein.</li>
<li>Der      Kontext stimmt: Tagesspiegel.de ist eine mittelschwere Medienmarke und      wird tendenziell häufiger in seiner Gesamtheit nach interessanten      Fundstücken durchsucht, als beispielsweise ein Blog – fast schon Print-Verhältnisse      also.</li>
<li>Der      Kontext auch in der Hinsicht stimmt, dass die kreative Überschrift im Meer      der Sachlichkeit heraus sticht.</li>
<li>Kontext      zum Dritten: Wer die erste Überschriften-Fangleine verpasst, findet bei      entsprechendem Interesse auch noch etwas Sachliches wie „Gabriel pocht auf      Vorschlagsrecht bei Kanzlerkandidatur“.</li>
</ul>
<p>Ja, die Arbeitsthese vom überschriftlichen Leserfang scheint bestätigt. Es geht, wenn der Kontext passt. Ein ungünstigeres Umfeld für kreative Überschriften, und das wird vor allem Pressestellen und unternehmenseignen Redaktionen interessieren, sieht so aus, dass folgende Fragen tendenziell mit „Nein“ beantwortet werden müssten.</p>
<ul>
<li>Haben      Sie eine wenigstens mittelstarke Medienmarke? Übersetzt in Messbares: Ist      die Startseite nicht nur die weitgehend meistbesuchte Einstiegsseite,      sondern macht sie auch tatsächlich die Besuchs-Mehrheit im Vergleich zur      Gesamtheit aller anderen Seiten aus?</li>
<li>Sind      Sie also weitgehend unabhängig von Google?</li>
<li>Müssen      Sie mit Ihren Unternehmenspublikationen nicht nur nützen, sondern auch      unterhalten?</li>
<li>Können      Sie sich bei Ihrer Leserschaft darauf verlassen, dass ein nicht      unbeträchtlicher Anteil aus Schöngeistern besteht?</li>
<li>Können      Sie getrost in Kauf nehmen, dass der Leser mal aus ihrem kreativen      Verschulden heraus eine Meldung verpasst?</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Atom-Befürworter jetzt im Vorteil sind</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/warum-die-atom-befurworter-jetzt-im-vorteil-sind/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. 
Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. <span id="more-6037"></span></p>
<p>Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen profitieren – die Richtung ist scheinbar klar: Unabhängigkeit von den bislang marktdominierenden Energieriesen. Und ohne Windparks auf See fehlen auch die entscheidenden Großprojekte, die deutschen Technologiekonzernen den Einstieg in den Energiemarkt leicht machen würden.</p>
<p>Ob die Kommission letztlich tatsächlich die Energiewende für den kleinen Mann empfiehlt, soll an dieser Stelle unerheblich bleiben. Hauptthema aus Kommunikations-Sicht ist der Glaubwürdigkeitsverlust, den die Ethikkommission gegenüber einer ganz bestimmten Zielgruppe erlitt.</p>
<p>Die Zielgruppe von der hier die Rede ist – das sind nicht die Bürger. Die wollen schon lange keine Atomkraft mehr. Die Zielgruppe sind auch nicht die Experten, die sich derzeit mit Restlaufzeiten gegenseitig unterbieten (Greenpeace hält übrigens den Rekord mit der Berechnung, dass Deutschland bereits 2015 problemlos ohne Atomstrom auskommen kann).</p>
<p>Die Zielgruppe, für die die Empfehlung der Ethikkommission auch gedacht ist, sind die alten Hasen innerhalb der CDU: die Lokalmatadoren, Teile der Parteibasis, die alte Schule mit Fokus auf industriefreundliche Bürgerlichkeit.</p>
<p><strong>Objektives Gremium oder abgekartetes Spiel?<br />
</strong><br />
Und jene alten Hasen dürften jetzt einigermaßen irritiert sein, dass ihnen auf der einen Seite ein objektives Beratungsgremium gezeigt wird, aber andererseits die von daher rührenden Positionen scheinbar schon feststehen.</p>
<p>Mit den bislang bekannt gewordenen Positionen der Kommission könnte man als Christdemokrat vielleicht mal wieder eine Landtagswahl gewinnen und bundespolitisch den Total-Abstieg verhindern. Aber mit den quasi lebenslang vertretenen Positionen kann man es nicht so leicht vereinbaren.</p>
<p>Eine kognitive Dissonanz also: Einerseits will auch der härteste Atombefürworter in den Reihen der CDU seine Partei nicht absteigen sehen. Andererseits schmerzt es, die gute alte Zeit zu vergessen.</p>
<p>Jene Dissonanz kann nur durch ganz neue Auswege überbrückt werden. So ein Ausweg wäre gewesen, wenn eine objektive Instanz den Weg bereitet für eine Neujustierung der eigenen Gedankenwelt. Wie Geschworene im Gericht unbeeinflusste Entscheidungen treffen, so hätte die Ethikkommission ein vergleichbar versöhnliches Urteil finden müssen.</p>
<p>Aber wie wäre es, wenn die Geschworenen immer mal wieder einen Zwischenstand bekannt geben nach dem Motto: „Ach, nach unserer ersten Einschätzung ist der Angeklagte unschuldig, weil …“? Es würde den Gerichtsprozess zur Farce machen. Kein Mensch würde mehr glauben, dass ein unvoreingenommenes Urteil kommt.</p>
<p>Aber ohne ihre Unvoreingenommenheit fehlt der Ethikkommission die Brückenfunktion, die den alten CDU-Hasen aus ihrem Dilemma helfen würde. Kanzlerin Merkel kann die Kommissions-Empfehlungen nicht mehr so teuer an ihre Parteigefährten verkaufen, wie sie es hätte tun können, wenn keine Vorab-Position an die Öffentlichkeit gelangt wäre.</p>
<p>Und von einer schwachen Ethik-Kommission profitieren jene, die sich des Rückhalts der alten und mächtigen CDU-Riege sicher sein wollen: Allen voran die Atom-Befürworter, aber auch die Industriegiganten. Die sind jetzt in einer passiven Offensive. Sie müssen gar nichts sagen, und dennoch ist ihre Position verbessert.</p>
<p>Denn entweder sieht die abschließende Empfehlung der Kommission dem durchgesickerten Entwurf sehr ähnlich und zieht damit die Kritik an, die ganze Veranstaltung sei ein abgekartetes Spielchen gewesen. Oder die Kommission formuliert deutlich andere Empfehlungen, um damit die Ergebnisoffenheit des Prozesses zu beweisen.</p>
<p>Letzteres kann zwei Dinge bedeuten: Die Empfehlung für eine noch schnellere Energiewende mit Absage an Großprojekte und Zuspruch für die Energierevolution „von unten“. Oder zweitens und intuitiv wahrscheinlicher: Deutlich konzernfreundlichere Punkte.</p>
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		<title>Die Markenwelt ist kein Ponyhof</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 08:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Top-Ten der 10 wertvollsten Marken der Welt wird von US-Firmen dominiert – wenn man so will, von den „Bösen“: Datensammler, Essenskultur-Vernichter, Zigarettenhersteller und ein Technologie-Konzern mit Wachstumsspitzen bei Geräten, mit denen beispielsweise in Indien knallhart weibliche Föten aussortiert werden.
Aus Image-Sicht hat Google mit seinen Investments in erneuerbare Energien vielleicht Punkte sammeln können. Und Apple [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6034" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Millward-Brown-Markenwert.jpg"><img class="size-medium wp-image-6034" title="Millward Brown Markenwert" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Millward-Brown-Markenwert-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Millward Brown misst den Markenwert, wie das 100-Meter-Finale den &quot;Schnellsten Mann der Welt&quot; kürt - nämlich nur bedingt.</p></div>
<p>Die Top-Ten der 10 wertvollsten Marken der Welt wird von US-Firmen dominiert – wenn man so will, von den „Bösen“: Datensammler, Essenskultur-Vernichter, Zigarettenhersteller und ein Technologie-Konzern mit Wachstumsspitzen bei Geräten, mit denen beispielsweise in Indien knallhart weibliche Föten aussortiert werden.<span id="more-6033"></span></p>
<p>Aus Image-Sicht hat Google mit seinen Investments in erneuerbare Energien vielleicht Punkte sammeln können. Und Apple müsste nach den schlechten Neuigkeiten in Sachen iPhone-Produktions-Bedingungen an Boden verlieren. Doch das sieht für die US-amerikanischen Unternehmensberater von Millward Brown anders aus.</p>
<p>Eine typisch amerikanische Perspektive also? Vielleicht. Was die Kollegen von Millward Brown da erheben, ist nämlich eine Mischung aus Meinungsforschung und Bilanz-Analyse. Wer bei Umfragen und Gewinnaussichten gut abschneidet, bekommt die Punkte – gemessen wird in US-Dollar.</p>
<p>Da zeigt sich eine doppelte Schwachstelle von Brandz-Top-100: Die Neutralität der Zahlen.</p>
<p>1. Der Währungseffekt. Der wahre Wert beispielsweise der chinesischen Währung tritt bei den fixierten Wechselkursen nur schwerlich zutage. Tendenziell geht man aber davon aus, dass der Yuan unterbewertet ist.</p>
<p>2. Das Gschmäckle bei dem, was die Millward Brown BrandZ Study als Markenwert handelt, soll hier mal ein denkbar geschmackloser aber vielleicht anschaulicher Vergleich zeigen: Wäre die eine Marke „Osama bin Laden“ wertvoller als „Mutter Teresa“? Nun, wir wissen es nicht.</p>
<p>Was wir wissen: Die Markenwert-Liste von Millward Brown ist eine auch für kurzfristige Effekte anfällige Momentaufnahme. Mehr will sie auch nicht sein. Immerhin ergeben sich im Vorjahresvergleich auch entsprechend starke Veränderungen.</p>
<p>Die Aufsteiger des Jahres haben ihren Markenwert um mehrere hundert Prozent steigern können. Bei Top-Aufsteiger Facebook sind es 246 Prozent. Und auch Gesamtsieger Apple, 2010 noch Zweitplatzierter, übertrifft Ex-Champion Google so deutlich &#8211; 153 Milliarden vs. 111 Milliarden an Markenwert &#8211; dass man sich schon fragt könnte, wie das kommen kann.</p>
<p>Offizielle Antwort: Apple habe sich einen eigenen Markt geschaffen, sagte Bernd Büchner, Deutschland-Geschäftsführer bei Millward Brown, der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221;.</p>
<p>Inoffizielle Antwort der Textberater.com-Redaktion: Die Millward Brown-Liste ist ein Eldorado der Sensationen: Simple Methodik, kontextlose Variablen, aber eines der meistzitierten Rankings dieser Tage – ähnlich dem Ergebnis im Finale der 100-Meter-Olympiade: Wer das Rennen macht, gilt zwar als „Schnellster Mann der Welt“. Aber jeder weiß: Der schnellste Mann der Welt heißt Lucky Luke.</p>
<p>Die wertvollsten Marken der Welt, gemessen in Milliarden US-Dollar, laut BrandZ-Liste:</p>
<p>1          Apple                          153 Mrd.</p>
<p>2          Google                        111 Mrd.</p>
<p>3          IBM                            101 Mrd.</p>
<p>4          McDonald&#8217;s                81 Mrd.</p>
<p>5          Microsoft                    78,2 Mrd.</p>
<p>6          Coca Cola                   73,8 Mrd.</p>
<p>7          AT&amp;T                         69,9 Mrd.</p>
<p>8          Marlboro                     67,5 Mrd.</p>
<p>9          China Mobile              57,3 Mrd.</p>
<p>10        General Electric          50,3 Mrd.</p>
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		<title>Unsere täglich Meinung gib uns</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.
Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6021" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg"><img class="size-full wp-image-6021" title="Slogan BildZeitung" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg" alt="" width="260" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Dir Deine Meinung: Slogan der Bild-Zeitung</p></div>
<p>Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.<span id="more-6020"></span></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile über das Springer-Flagschiff. Interessant sind beispielsweise die Urteile der Forscher,</p>
<ul>
<li>dass      bei einem knappen Drittel aller Überschriften ein Fragezeichen auftaucht.</li>
<li>dass      die immer gleichen Aussagen wie Werbebotschaften wiederholt werden.</li>
<li>dass      Moral an die Stelle journalistischer Ausgewogenheit tritt.</li>
<li>dass      der deutsche Steuerzahler die einzig gültige Perspektive einnimmt.</li>
<li>dass      Meinungsführung statt Orientierung angeboten wird.</li>
</ul>
<p>Also ein wirklich eingängiges und recht ausführliches <a href="http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/kompakt/dokumente/bild_studie/2011_04_05_Bildstudie_Zusammenfassung.pdf">Gesamtwerk im PDF-Format</a>, das die Otto-Brenner-Stiftung da zusammengetragen hat und ein guter Anlass, mal wieder über den Slogan der Bild-Zeitung nachzudenken.</p>
<p>“BILD Dir Deine Meinung“ liest sich ja im ersten Moment wie eine Aufforderung, sich eine Meinung zu bilden. Aber das ist ein Missverständnis, denn „BILD“ ist kein Verb. Die wie für die Bild typische grafische Aufbereitung der Zeile, lässt Spielraum zur Interpretation.</p>
<p>In normaler Textform könnte es auch so heißen: Bild – Dir Deine Meinung.</p>
<p>Das würde auch den von den Otto-Brenner-Forschern beschriebenen und Bild-typischen Rekurs auf moralische Wertung bestätigen. „Dir Deine Meinung“ – das liest sich wie eine Zeile aus den 10 Geboten in der Bibel. „Ich bin der Herr dein Gott.“</p>
<p>Im Bild-Stil verkürzt würde es lauten: „Ich – Dir Dein Gott.“ Und so wie in der Bibel der Satz eine Feststellung ist, ist er es auch auf den Werbetafeln. Die Bild-Zeitung will in der Deutung uns unsere Meinung sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Telekom zieht mit günstigem iPhone Facebook-Freunde an</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/telekom-zieht-mit-gunstigem-iphone-facebook-freunde-an/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[+++Update+++4.300 neue Freunde hat sich die Telekom-Fanpage mit der iPhohne-Rabatt-Aktion gemacht. Und die Smartphones sind noch nicht ausverkauft. Am Stichtag (5. April, 15 Uhr) hatte die Facebook-Fanseite der Telekom 7.400 Fans. Ab 6. April 10 Uhr gab&#8217;s für alle Fans ein iPhone zum Freundschaftspreis. Tolle Idee, die Wie-Neu-Produkte nur über das Social Network zu vermarkten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6014" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iphone-auf-facebook-von-Telekom.jpg"><img class="size-medium wp-image-6014" title="iphone auf facebook von Telekom" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iphone-auf-facebook-von-Telekom-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Kleine Preise erhalten die Freundschaft: Telekom bietet iPhone 4 auf Facebook - aber nur für Freunde!</p></div>
<p>+++Update+++4.300 neue Freunde hat sich die Telekom-Fanpage mit der iPhohne-Rabatt-Aktion gemacht. Und die Smartphones sind noch nicht ausverkauft. Am Stichtag (5. April, 15 Uhr) hatte die Facebook-Fanseite der Telekom 7.400 Fans. Ab 6. April 10 Uhr gab&#8217;s für alle Fans ein iPhone zum Freundschaftspreis. Tolle Idee, die Wie-Neu-Produkte nur über das Social Network zu vermarkten. Dann kann man nämlich mal sehen, wie viel Zugkraft Apples Wunderwaffe noch hat im Werben um die Social-Media-Freunde.<span id="more-6013"></span></p>
<p>Laut Telekom handelt es sich bei den Schnäppchen-Angeboten um Geräte, die generalüberholt sind – also im weitesten Sinne Retouren von Kunden. Dazu gibt’s einen vergleichsweise günstigen Vertrag. Da spart man im Telekom-Vergleich auch noch mal 10 Euro pro Monat im ersten Jahr.</p>
<p>Heißt: Ab gut 50 Euro gibt’s das Basismodell bei Neuvertrag und nur auf Facebook, was eine Ersparnis von ca. 100 Euro wären.</p>
<p>Natürlich ist das Angebot limitiert. Anders kennt man das ja schon gar nicht mehr bei Schnäppchen, sonst würde die ja keiner haben wollen. Aber was bei brands4friends und venteprivee funktioniert, könnte auch im Riesen-Netzwerk Facebook klappen.</p>
<p>Besonders interessant ist, wo die Aktion angesiedelt wurde – nämlich auf der Fanseite „Telekom hilft“. Nachdem auf Twitter schon der eine oder andere Ansatz von Kundenservice getestet und praktiziert wurde, soll nun also auch das Facebook-Profil mit reichlich Fans versorgt werden. Da kommt ein günstiges iPhone gerade recht.</p>
<p>Wir sind gespannt. Eine gute Nachricht gibt’s auch wenn die Aktion weniger Zugkraft aufweisen sollte: Dann kann man als geneigter Smartphone-Liebhaber noch ein bisschen überlegen, ob man sich vielleicht ein Zweitgerät zulegt.</p>
<p>Von der Angebotsstruktur ähnelt die Aktion übrigens den „Junge-Leute-Angebot“ auf dem mittlerweile beinahe vergessenen Netzwerk StudiVZ. Seinerzeit gab’s allerdings Neuware mit langen Lieferfristen.</p>
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		<title>Zerlächelt Japan den GAU?</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 16:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. Überlegungen.
Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. <em>Überlegungen.</em><span id="more-6007"></span></p>
<p>Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um das havarierte AKW von Fokushima lediglich abgeraten, in die Gegend zurückzukehren. Es bestehen laut japanischer Regierung gesundheitliche Risiken.</p>
<p>Risiken? Wer länger als 15 Minuten in der Nähe des Reaktors an den Rettungsarbeiten beteiligt ist, gefährdet sein Leben ob der enormen Strahlenbelastung. Die Kernschmelze hat außerdem offenbar den Boden mit Plutonium verseucht. Das Wasser vor der Küste ist schwer belastet.</p>
<p>Aber vielleicht ist das so in Japan. Auch die schlimmsten Nachrichten werden mit einem Lächeln übermittelt. Das typisch deutsche „Nein“ ist in der normalen Konversation unter Japanern verpönt und wird entsprechend gerne umgangen.</p>
<p>Also ein „Nein, kehrt nicht in die Gefahrenzone zurück“, könnte schlicht außerhalb der durch die japanische Regierung kommunizierbaren Botschaft liegen.</p>
<p>Jedenfalls stößt die Salami-Kommunikation zur Atom-Katastrophe hierzulande auf erbitterte Kritik. Atomwissenschaftler, Umweltschützer, Energiepolitiker – sie alle sind sich sicher: Japan verwässert wichtige Informationen.</p>
<p>Bei Stern.de kann man die Ratlosigkeit ob der Kommunikationspolitik aus Fernost beispielsweise <a href="http://www.stern.de/panorama/tepco-und-die-katastrophe-von-fukushima-verwirrspiel-mit-der-wahrheit-1668592.html">hier</a> nachlesen. Wörtlich heißt es da:</p>
<p><em>Und auch jetzt scheint die dramatische Feststellung, dass sich die Lage im AKW bedrohlich einem Super-GAU nähert, bei Tepco und der japanischen Regierung nicht für sonderlich viel Aufregung zu sorgen. Stattdessen gibt es einmal mehr Beschwichtigungen.</em></p>
<p><strong>Wer kann das übersetzen?</strong></p>
<p>Die Situation erinnert ein wenig an die Nachrichtenlage im Zentralkomitee der SED, dem DDR-Parteivorstand, wo tendenziell auch nur Positives nach oben und nach außen drang. Kein Wunder also, dass die DDR-Führung bis zum Schluss glaubte, sie sei beim Volk beliebt wie keine andere.</p>
<p>Spinnt man die Analogie weiter, steht Japan der politische Kracher noch bevor. Aber auch in Sachen Bürgerprotest ist Japan gänzlich unerfahren. Japanologe David Chiavacci, zitiert beispielsweise auf Franz Alts Sonnenseite, sieht eine Politisierung des Landes heraufziehen, eine Stärkung der Zivilgesellschaft, wie er es nennt.</p>
<p>Aber bis dahin bleibt uns eigentlich nur, die merkwürdigen Krisen-Botschaften aus Japan zu übersetzen. Wenn also die Regierung eine „zeitweise“ Kernschmelze zugibt, heißt das für den katastrophengeschulten und dadurch vielleicht auch dickfelligeren Deutschen vielleicht schon so viel wie: „Schlimmer konnte es nicht kommen.“</p>
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		<title>Guttenberg spaltet das Web</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 15:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mann ist ein PR-Phänomen. Karl Theodor zu Guttenberg hat gestern seinen Rücktritt vom Amt des Verteidigungsministers verkündet – am Ende seiner Kräfte nach anhaltender Kritik und harschen Plagiatsvorwürfen. Auf Facebook das Comeback jedoch schon fast ausgerufen, während in anderen Online-Foren die Guttenberg-Kritiker überwiegen.
“Wer ist Samstag in FFM am Römer?“ „SCHREIBT EINE MAIL!!!“ – das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5989" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenberg-facebook.jpg"><img class="size-medium wp-image-5989" title="guttenberg facebook" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/guttenberg-facebook-300x229.jpg" alt="Hunderte neue Fans im Minutentakt auf Facebook für Guttenberg-Comeback" width="300" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Hunderte neue Fans im Minutentakt auf Facebook für Guttenberg-Comeback</p></div>
<p>Der Mann ist ein PR-Phänomen. Karl Theodor zu Guttenberg hat gestern seinen Rücktritt vom Amt des Verteidigungsministers verkündet – am Ende seiner Kräfte nach anhaltender Kritik und harschen Plagiatsvorwürfen. Auf Facebook das Comeback jedoch schon fast ausgerufen, während in anderen Online-Foren die Guttenberg-Kritiker überwiegen.<span id="more-5988"></span></p>
<p>“Wer ist Samstag in FFM am Römer?“ „SCHREIBT EINE MAIL!!!“ – das passiert derzeit alles <a href="http://www.facebook.com/pages/Wir-wollen-Guttenberg-zur%C3%BCck/136786223053705?sk=wall">hier</a>, auf der Fanpage mit Namen „Wir wollen Guttenberg zurück“.</p>
<p>Und auch wenn echte Politsatire-Beiträge von den Nutzern eingestellt werden – besonders schön ist bislang die Forderung nach der Ehrendoktorwürde für den Ex-Minister – wir haben auf die Uhr geschaut und nachgezählt: 200 neue Fans pro Minute sind derzeit die normale Wachstumsrate.</p>
<p><strong>Pegelstand am Mittwoch, 15:55 Uhr: Mehr als 373.000 Fans.</strong></p>
<p>Das PR-Phänomen besteht jedoch nicht allein in der schieren Masse. Die Fans zeigen durch ihren Beitritt ja auch Gesicht. Guttenberg zurückzuwollen ist nicht nur heimlich OK, es ist ein Trend, der einem Aufmarsch ähnelt.</p>
<p><strong>Überraschende Dissonanz:</strong> In den Foren der Online-Medien war die Stimmung deutlich anders. Und auch die Ergebnisse von Online-Befragungen vor zu Guttenbergs Rücktritt malten ein klares Meinungsbild gegen den Ex-Verteidigungsminister. Dazu kommen mehr als 60.000 Unterschriften-Geber unter dem offenen Brief der Doktoranden an die Bundeskanzlerin, die <a href="http://offenerbrief.posterous.com/">hier</a> seit 25. Februar aufschlugen.</p>
<p>Man könnte immerhin spekulieren, dass die Person KTG so stark polarisiert, dass einfach viele Menschen eine Meinung dazu haben. Aber das Schlachtfeld mit der klassischen Aufteilung von Sympathisanten und Gegnern ist verschwunden. Stattdessen ziehen sich die Streitkräfte in ihre Hochburgen zurück.</p>
<p>Das Phänomen zu Guttenberg wird die Kommunikationsbranche noch eine Weile beschäftigen.</p>
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		<title>Wo die dicken Fische im Social Web schwimmen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/wo-die-dicken-fische-im-social-web-schwimmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Trend in der Unternehmens-Kommunikation zur Zweit-Fanpage auf Facebook hält an. Das geht aus einer Studie hervor, die von der PR-Agentur Burston-Marsteller unter dem Namen „The Global Social Media Check-up 2011“ veröffentlich wurde.
Für den Check-up haben die PR-Berater die 100 Top-Unternehmen aus der Fortune-Liste analysiert. Das ist zwar keine repräsentative Grundgesamtheit, bietet aber eine interessante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5977" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-check-up.jpg"><img class="size-medium wp-image-5977" title="social media check up" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-check-up-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Was einfach geht, wird gern gemacht: Social Media Check-up 2011 bei den Fortune Top-100-Unternehmen</p></div>
<p>Der Trend in der Unternehmens-Kommunikation zur Zweit-Fanpage auf Facebook hält an. Das geht aus einer Studie hervor, die von der PR-Agentur Burston-Marsteller unter dem Namen „The Global Social Media Check-up 2011“ veröffentlich wurde.<span id="more-5976"></span></p>
<p>Für den Check-up haben die PR-Berater die 100 Top-Unternehmen aus der Fortune-Liste analysiert. Das ist zwar keine repräsentative Grundgesamtheit, bietet aber eine interessante Perspektive auf die Großen.</p>
<p>Fazit der Studie: Social Media erfreut sich wachsender Beliebtheit. Und je niedriger die Einstiegshürden, desto schneller seien die Unternehmen bei der Hand, sich für einen Kanal zu entscheiden.</p>
<ul>
<li>Twitter erfreut sich demnach      auch dem stärksten Wachstum. 65 Furtune-Unternehmen nutzen den      Kurznachrichtendienst der Herzen 2010. Dieses Jahr sind es schon 77.</li>
<li>Facebook nutzen aktuell 61      Prozent, nach 54 im Vorjahr.</li>
<li>YouTube: von 50 auf 57.</li>
<li>Corporate Blogs: 36 – also 3      mehr als 2010.</li>
</ul>
<p><strong>Die wirklich schick aufgemachte Präsentation zum Angucken</strong></p>
<div style="width: 425px;"><object id="__sse6933954" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=burson-marsteller2011globalsocialmediacheck-upfinal-110215083535-phpapp01&amp;stripped_title=bursonmarsteller-2011-global-social-media-checkup&amp;userName=BMGlobalNews" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse6933954" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=burson-marsteller2011globalsocialmediacheck-upfinal-110215083535-phpapp01&amp;stripped_title=bursonmarsteller-2011-global-social-media-checkup&amp;userName=BMGlobalNews" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;"><a href="http://www.slideshare.net/BMGlobalNews"><br />
</a></div>
</div>
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		<title>Wenn der Chef in der Krise fehlt</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/wenn-der-chef-in-der-krise-fehlt/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 11:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Krisenkommunikation bleibt Chefsache. Das musste nun auch der Sprecher des Bundesverteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg am eigenen Leibe erfahren. Dabei könnte es so einfach sein.


Der Verteidigungsminister geht auch nach dem vorläufigen Ablegen seines Doktortitels nicht in die Offensive. Dabei hätte er nichts zu verlieren. Der gute alte Underdog-Effekt spült ihm schon jetzt die Sympathie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krisenkommunikation bleibt Chefsache. Das musste nun auch der Sprecher des Bundesverteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg am eigenen Leibe erfahren. Dabei könnte es so einfach sein.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="199" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4VWq0hMpHGE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="199" src="http://www.youtube.com/v/4VWq0hMpHGE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-5951"></span><br />
Der Verteidigungsminister geht auch nach dem vorläufigen Ablegen seines Doktortitels nicht in die Offensive. Dabei hätte er nichts zu verlieren. Der gute alte Underdog-Effekt spült ihm schon jetzt die Sympathie der Bürger zu.</p>
<p>Laut aktuellen Umfragen hält die Mehrheit des Wahlvolkes zu dem Verteidigungsminister. Und auch aus den Regierungsreihen wird ihm der Rücken gestärkt – sogar von der Kanzlerin, die ihn zu einem vertraulichen Gespräch zitierte.</p>
<p>Die große Chance des mutmaßlichen Plagiat-Doktors liegt jetzt in der Vermenschlichung seiner Persönlichkeitsmarke. Weg von der Überperson hin zum Karl-Theodor, ein Mensch wie du und ich. Einer, der in Mathe beim Nachbarn abgeschrieben hat, oder eben wie im aktuellen Fall, das langwierige Umschreiben passender Textpassagen mit einer simplen Copy-Paste-Strategie umging.</p>
<p>Aber der Minister hält sich merkwürdig bedeckt. In der Bundespressekonferenz verließen die Journalisten aus Protest die Veranstaltung – unzufrieden mit den Statements Guttenbergs Sprechers. (Siehe Video)</p>
<p>Dabei ist die Geschichte doch längst erzählt. Inhaltlich wird es auch in den nächsten Wochen nichts Neues geben. Die Fragen, denen sich der Verteidigungsminister nicht gestellt hat, werden jetzt der Spekulation überlassen. Wird der Minister zurücktreten? Ist sein „Markenkern“ von Ehrlichkeit und redlichem Erfolg zerstört?</p>
<p>Es wäre ein einfacher Job gewesen, die Spekulationen vor versammelter Premiumpresse im Keim zu ersticken – wenn der Chef selbst aufgetreten wäre. Stattdessen setzt zu Guttenberg auf Distanz; eine schlechte Strategie, wenn die gefragte Kompetenz der vernünftige Umgang mit menschlichen Fehlern ist.</p>
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		<title>Social Media in der B2B-Kommunikation</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 07:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl die Umfrage-Teilnehmer des B2B Online-Monitor 2011 selbst eine starke Nutzung von Social Media bekunden, nutzen die Unternehmen die Kommunikations-Kanäle nur verhalten.
92 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Social-Media-Kanäle in den kommenden drei Jahren zu einem wesentlichen Baustein in der Kundenkommunikation würden. Doch zwei Drittel der Unternehmen stellen hierfür weit weniger als fünf Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Umfrage-Teilnehmer des B2B Online-Monitor 2011 selbst eine starke Nutzung von Social Media bekunden, nutzen die Unternehmen die Kommunikations-Kanäle nur verhalten.<span id="more-5948"></span></p>
<p>92 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Social-Media-Kanäle in den kommenden drei Jahren zu einem wesentlichen Baustein in der Kundenkommunikation würden. Doch zwei Drittel der Unternehmen stellen hierfür weit weniger als fünf Prozent ihres Kommunikationsetats zur Verfügung.</p>
<p>Laut der Studie sind Kommunikations-Verantwortlichen der Unternehmen hingegen im Social-Media-Umfeld aktiv: Zwei Drittel der Befragten haben ein Profil in einer Community.</p>
<p>Die Unternehmen verfolgen im Social Web dabei folgende Ziele:</p>
<ul>
<li>67      Prozent der Befragten verfolgen allgemeine Marketing-Ziele wie die      Steigerung von Produkt- oder Markenbekanntheit.</li>
<li>63      Prozent wollen ihre Präsenz in Suchmaschinen verbessern.</li>
<li>59      Prozent wünschen sich ein besseres Image.</li>
<li>49      Prozent wollen besser mit ihren Kunden kommunizieren.</li>
</ul>
<p>Als wichtigste Kennzahlen für die Erfolgsmessung im Web 2.0 nennen 85 Prozent der Befragten die Besucherzahl sowie 75 Prozent die Zahl der Seitenaufrufe.</p>
<p>Durchgeführt wurde die Umfrage von der Kommunikationsagentur „Die Firma“ und dem B2B-Marktforschungsunternehmen consultic.</p>
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		<title>Umsätze für Publikumszeitschriften steigen wieder</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/umsatze-fur-publikumszeitschriften-steigen-wieder/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 13:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mehrheit der großen deutschen Blätter setzten sowohl bei Anzeigen wie beim Vertrieb brutto wieder mehr Geld um. Gegen den Trend verloren "Focus", "TV Spielfilm" und "TV Digital" weiter an Umsatz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kress.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-5788" title="kress" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kress.gif" alt="" width="183" height="98" /></a>Die Mehrheit der großen deutschen Blätter setzten sowohl bei Anzeigen wie beim Vertrieb brutto wieder mehr Geld um. Gegen den Trend verloren &#8220;Focus&#8221;, &#8220;TV Spielfilm&#8221; und &#8220;TV Digital&#8221; weiter an Umsatz.<span id="more-5784"></span></p>
<p>Das ergab die aktuelle kress-Marktumsatz-Analyse von Januar bis September 2010, für die 426 Publikumszeitschriften untersucht wurden. Demnach sind 216 Titel gegenüber 2009 im Plus, 191 haben verloren und für 19 gibt es keine Vergleichswerte. Zur Jahresmitte hatte die Zahl der Verlierer-Zeitschriften noch überwogen.</p>
<p><strong>Erholung der Anzeigenmärkte</strong></p>
<p>Grund für den Aufwärtstrend in diesem Jahr ist kress.de zufolge die Erholung der Anzeigenmärkte: Laut Nielsen sind die Brutto-Werbeeinnahmen der Publikumszeitschriften gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf insgesamt 2,5 Milliarden Euro gestiegen.</p>
<p><strong>Die Umsatzstärksten: Spiegel, Stern und BamS</strong></p>
<p>Wie bereits nach dem ersten Halbjahr 2010 führen &#8220;Spiegel&#8221;, &#8220;stern&#8221;, &#8220;Bild am Sonntag&#8221;, &#8220;Focus&#8221; und &#8220;Bunte&#8221; kress.de zufolge das Ranking der umsatzstärksten Zeitschriften an.</p>
<p>Mit Ausnahme des &#8220;Focus&#8221; haben sich alle genannten Titel in der kress-Analyse verbessern können. Das Niveau von vor der Krise sei allerdings noch nicht wieder erreicht: Der &#8220;Spiegel&#8221; habe gegenüber 2009 zwar seinen Marktumsatz um 2,8 Prozent auf 244,23 Millionen Euro verbessert, doch das Magazin liege noch um 5,1 Prozent unter dem Ergebnis von 2008: Damals habe es kress.de zufolge 257,37 Millionen Euro erzielt.</p>
<p>Top-Aufsteiger ist der kress-Analyse zufolge die &#8220;Bild am Sonntag&#8221;: Aufgrund verbesserter Brutto-Werbeeinahmen verzeichnet die BamS 195,85 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (plus 6,5 Prozent), obwohl gleichzeitig der Brutto-Vertriebsumsatz fiel.</p>
<p><strong>Die Gewinner: Schöner Wohnen und LandLust</strong></p>
<p>Ebenfalls zu den Aufsteigern gehören &#8220;Schöner Wohnen&#8221; und &#8220;LandLust: Erstere aus dem Hause G+J wuchs von Juli bis September laut kress-Analyse noch stärker als im halben Jahr zuvor und liegt demnach insgesamt bei fast 40 Prozent über dem entsprechenden kress-Anaylse-Wert von 2009.</p>
<p>Die Zeitschrift &#8220;LandLust&#8221; des Landwirtschaftsverlags in Münster gewann vor allem aufgrund des Anzeigengeschäfts, weshalb der Analyse-Wert um fast zwei Drittel auf 18,99 Millionen Euro laut kress.de gestiegen ist.</p>
<p><strong>Die Verlierer: Focus, TV Spielfilm und TV Digital</strong></p>
<p>Rückläufiges Anzeigen- und Vertriebsgeschäft machen den &#8220;Focus&#8221; zum Top-Absteiger, gefolgt von den Programmzeitschriften: &#8220;TV Spielfilm&#8221; und &#8220;TV Digital&#8221;. Beide haben entgegen dem Trend Brutto-Werbeeinnahmen verloren und kämpfen mit sinkenden Auflagen.</p>
<p><strong>Zur kress-Analyse</strong></p>
<p>kress macht die seine Marktumsatz-Analyse (KMU) der Publikumszeitschriften exklusiv viermal im Jahr. Der Wert setzt sich aus den Brutto-Werbeumsätzen laut Nielsen Media Research und den Brutto-Vertriebsumsätzen zusammen. Zu beachten ist: Der KMU gibt nicht an, welche Summe tatsächlich den Verlagen zufließt. Anzeigenrabatte und Gegengeschäfte etwa sind ebenso wenig berücksichtigt wie Handelsspannen.</p>
<p>Die Ergebnisse der Analyse gibt es <a href="http://kress.de/mail/alle/detail/beitrag/107286-die-kress-marktumsaetze-fuer-januar-bis-september-2010-mehrheit-der-zeitschriften-mausert-sich.html">hier</a> im tabellarischen Überblick.</p>
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		<title>Die größten Herausforderungen für PR und Pressearbeit</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/die-grosten-herausforderungen-fur-pr-und-pressearbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 10:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Umgang mit Social Media und die personelle Ausdünnung in den Redaktionen sind die beiden größten Herausforderungen für PR-Agenturen und Pressestellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/PR_Trendmonitor_2010.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5742" title="PR_Trendmonitor_2010" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/PR_Trendmonitor_2010-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Der Umgang mit Social Media und die personelle Ausdünnung in den Redaktionen sind die beiden größten Herausforderungen für PR-Agenturen und Pressestellen.<span id="more-5740"></span></p>
<p>Das ergab eine Umfrage der dpa-Tochter news aktuell (na) unter 2.270 PR-Fach- und -Führungskräften zu Themen wie Büroalltag, Budgets, Arbeitszeit, Gehalt, Entwicklungen und Herausforderungen.</p>
<p>Demnach halten 63 Prozent der Befragten Social Media für ihre derzeit größte Herausforderung, gleichzeitig sind die Unternehmen von 31 Prozent der Befragten noch überhaupt nicht in irgendeinem Netzwerk vertreten. Genauso wenig wie 25 Prozent der PR-Agenturen.</p>
<p><strong><br />
PR-Profis nutzen kaum soziale Netzwerke</strong></p>
<p>Twitter ist dabei das mit Abstand unbeliebteste Medium, gerade einmal 16 Prozent der PRler nutzen Twitter täglich, ganze zwei Drittel haben sich die Seite twitter.com noch nicht einmal angesehen. Dementsprechend wenig, nur zwei Prozent, checken morgens im Büro als erstes ihre Facebook- und Twitterkonten.</p>
<p>Das sollte sich ändern, denn auch in Redaktionen hat sich das Web 2.0 inzwischen etabliert. Jeder zweite Journalist arbeitet den Herausgebern des Trendmonitors zufolge aktiv oder passiv mit Social Media.</p>
<p><strong>PR-Profis beklagen Journalisten-Schwund</strong></p>
<p>Auf die Frage, was die größte Herausforderung für Mitarbeiter von Pressestellen und von PR-Agenturen ist, nannte über die Hälfte die personelle Ausdünnung in den Redaktionen. Das mache Kommunikation schwerer, schlussfolgert Jens Petersen <a href="http://www.newsaktuell.de/blog/2010/11/10/das-marchen-von-der-durchlassigkeit-trends10/">hier</a> im na-Blog. Drei wesentliche Gründe, basierend auf den Ergebnissen des Trend-Monitors, führt er dafür an:</p>
<p><strong>Glaubwürdigkeit: Gute PR-Arbeit braucht unabhängige Berichterstattung</strong><em></em></p>
<p><em>Trotz Social Media wird ein Großteil der öffentlichen Meinung durch die Darstellung und Gewichtung der aktuellen Ereignisse in den klassischen Medien bestimmt. Egal ob Print, Online, TV oder Hörfunk &#8211; PR-Profis brauchen eine unabhängige Berichterstattung, um wirklich gute Kommunikationsarbeit machen zu können. Dabei geht es nicht um das plumpe Platzieren von Jubel-Meldungen, sondern um einen nachhaltigen und transparenten Austausch mit den Redaktionen.</em></p>
<p><strong>Vertrauen: Verlässliche und beständige Ansprechpartner fehlen</strong><em></em></p>
<p><em>Vertrauen wächst immer nur langfristig. Ständig wechselnde oder fehlende Ansprechpartner machen den Job der Kommunikatoren deutlich schwerer. Das Gleichgewicht ist gestört, wenn die Redaktionen nur noch äußerst spärlich besetzt sind. Auch ein Kommunikator gibt nur dann wichtige Hintergrundinformationen und persönliche Einschätzungen preis, wenn er dem Redakteur vertraut. Insbesonders, wenn es um Informationen geht, die hinterher nicht im Blatt stehen sollen.<br />
<strong><br />
</strong></em><strong>Messbarkeit: Zeitungsberichte statt Klickraten</strong></p>
<p><em>Für viele Geschäftsführer und Vorstandsbosse besteht erfolgreiche Kommunikation noch immer aus der Produktion dicker Clipping-Mappen. Der Bericht in der FAZ oder der Aufmacher im örtlichen Regionalblatt gilt als Königsdisziplin. Wenn die Mappen dünner werden (natürlich nur die mit dem Label “positive Berichterstattung”) dann kann auch der Pressesprecher in Erklärungsnot geraten. Das gleiche gilt für die Kunden der PR-Agenturen. Man erwartet ein breites Medienecho. Facebook-Gefaller, Klickraten oder Retweets – alles schön und gut, aber was oft mehr zählt, ist die messbare Resonanz in den Medien. Und das ist ohne Journalisten schwierig.</em></p>
<p>Alle Ergebnisse des PR-Trendmonitors gibt es <a href="http://www.slideshare.net/newsaktuell/pr-trendmonitor-2010?from=ss_embed">hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaputt schreiben, abschreiben, schwarze Zahlen schreiben</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/kaputt-schreiben-abschreiben-schwarze-zahlen-schreiben/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick wird’s erst düster, dann dunkel und schließlich erfreulich schwarz.
Ein wirklich großartiges Interview gibt’s derzeit auf den Seiten des Polit-Magazins Cicero. Stilsicher lässt Redakteur Marc Etzold seinem Protagonisten Raum zur Entfaltung.
Der Protagonist heißt Hans Mathias Kepplinger. Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Tja, so ist das, wenn der Name des Mannes fällt, der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick wird’s erst düster, dann dunkel und schließlich erfreulich schwarz.<span id="more-5378"></span></p>
<p>Ein wirklich großartiges Interview gibt’s derzeit auf den Seiten des Polit-Magazins Cicero. Stilsicher lässt Redakteur Marc Etzold seinem Protagonisten Raum zur Entfaltung.</p>
<p>Der Protagonist heißt Hans Mathias Kepplinger. Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Tja, so ist das, wenn der Name des Mannes fällt, der die Forschung der politischen Kommunikation in Deutschland geprägt hat wie kaum ein anderer.</p>
<p><strong>Warum die Regierung so schlecht ist</strong></p>
<p>Aber zurück zum Thema: Kepplinger erklärt <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&amp;item=5156">hier</a> die überwiegend negative Berichterstattung zur Arbeit der Bundesregierung und den Trubel vor Horst Köhlers Rücktritt.</p>
<p>Kernaussagen, die eine Lektüre des beispielreichen Interviews nicht ersetzen können:</p>
<ul>
<li>Journalisten      durchschauen die politischen Prozesse nur noch selten.</li>
<li>Die      Medien befinden sich in einem unfreiwilligen Gleichklang, in dem sich der      einzelne Redakteur nur noch bedingt von der Meinung seiner Kollegen      distanzieren kann.</li>
<li>Wir      beobachten einen Kampf zwischen Politik und Medien um Macht.</li>
<li>Die      Skandalisierung mäßig relevanter Ereignisse ist eine Form des Marketings,      beim dem es um die Gewinnung von Lesern geht.</li>
</ul>
<p><strong>Warum Abschreiben auch SEO ist</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ebenfalls auf Kernaussagen beschränkt ist ein immerhin noch als inhaltlich brauchbar zu bezeichnender Beitrag eines Suchmaschinen-Optimierers <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/06/28/10-brutale-wahrheiten-ueber-seo/#comments">hier</a> auf den Seiten von Deutsche-Startups.de zum Thema „10 brutale Wahrheiten über SEO“.</p>
<p>Bei näherem Hinsehen kommt der geneigte Leser zu einem ebenfalls brutalen Ergebnis, dass die Thesen allesamt eine Abschrift <a href="http://www.seoptimise.com/blog/2010/06/25-brutal-truths-about-seo-google-main-stream-media.html">dieses Artikels</a> sind.</p>
<p>Und wegen erheblicher Übersetzungs-Schwierigkeiten empfehlen wir das englischsprachige Original mit durchaus beruhigenden Lektionen wie: Es gibt keine Geheimnisse beim Suchmaschinen-Optimieren.</p>
<p><strong>Warum wir jetzt schon mal den Sekt kalt stellen<br />
</strong><br />
Ebenfalls offen gelegt hat die Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) die Branchenaussichten. Grundton: Talsohle durchschritten! Sowohl Umsätze als auch der Bedarf nach Personal würden 2010 seitens der PR-Agenturen steigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Analysiert: Blogger haben Depressionen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/analysiert-blogger-haben-depressionen/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/analysiert-blogger-haben-depressionen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Software analysiert Blog-Texte und liegt bei Tests zu 78 Prozent richtig: Textberater.com erklärt, warum die Dunkelziffer depressiver Blogger jenseits der 100 Prozent liegt.
Zwei Israelische Wissenschaftler haben eine Software geschrieben, die anhand von Blogtexten auf den psychischen Zustand der Autoren schließt.
300.000 Einträge wurden analysiert. Sowohl die 100 von dem Programm als depressivsten bezeichneten Einträge, als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Software analysiert Blog-Texte und liegt bei Tests zu 78 Prozent richtig: Textberater.com erklärt, warum die Dunkelziffer depressiver Blogger jenseits der 100 Prozent liegt.<span id="more-5365"></span></p>
<p>Zwei Israelische Wissenschaftler haben eine Software geschrieben, die anhand von Blogtexten auf den psychischen Zustand der Autoren schließt.</p>
<p>300.000 Einträge wurden analysiert. Sowohl die 100 von dem Programm als depressivsten bezeichneten Einträge, als auch die 100 als am fröhlichsten identifizierten Texte wurden von Psychologen gegengecheckt.</p>
<p>Ergebnis: Die Psychologen bestätigten die Maschinen-Ergebnisse zu 78 Prozent. Allerdings haben die Forscher nur Blogs durchforstet, die auf Websites für psychische Gesundheit gepostet wurden.</p>
<p>Das selektiert die Datenbasis natürlich recht streng vor. Warum sollte jemand auf solchen Seiten bloggen, wenn er kein Problem hat? Außerdem gibt die uns vorliegende Meldung keinen Aufschluss darüber, wie hoch der gmessene Anteil depressiver Blogger ist.</p>
<p>Aber auch jenseits wissenschaftlicher Kriterien bieten sich Ansätze, die auf eine Dunkelziffer depressiver Blogger jenseits der 100 Prozent schließen lassen – wenn das rechnerisch möglich wäre.</p>
<p>1. Schreiben macht traurig: Es ist eine Binsenweisheit, dass schon berühmte Romanautoren eine zerstörerische Beziehung zum Alkohol pflegen.</p>
<p>2. Bloggen macht süchtig: Wir erinnern an die großartig inszenierten Treffen anonymer Blogger im Kreis des Spiegel-Kultur-Bloggers Matthias Matussek. Dort trafen sich die Blogger-Größen renommierter Zeitungen, um sich letztlich an den Händen haltend zu versprechen, das Bloggen sein zu lassen – erfolglos.</p>
<p>3. Bloggen macht einsam: Alle reden zwar über Verlinkungen und meinen Verweise unter verschiedenen Blogs. Aber so einen Link kann man nicht in den Arm nehmen. Und er hört auch nicht zu, wenn man mal wieder reden will.</p>
<p>4. Deswegen lässt Bloggen auch so eine Verbitterung entstehen. Ewige Monologe, dokumentiert in Wordpress; mit Zufriedenheit hat das nichts zu tun.</p>
<p>5. Weiteres Indiz für eine psychische Erkrankung ist das ständige Wiederholen pathologischen Verhaltens. Aber was soll man machen? Erscheinen nicht regelmäßig neue Blog-Einträge, wenden sich Leser und Google schnell ab.</p>
<p>6. Und es ist die Abhängigkeit von einer anonymen Außenwelt, die beim Blogger latent vorhandene und vermutlich mit falscher Erziehung korrelierende Persönlichkeitsstörungen auslöst.</p>
<p>7. Doch auch die Frage nach dem Sinn ist im Blogger zu tief verwurzelt: Warum mach ich das? Ausnahme bilden da lediglich die fröhlichen Technik-Schreiber, die immerhin noch regelmäßig Pakete mit zu testenden Geräten bekommen. So entsteht Sinnhaftigkeit schon durch das Klingeln des DHL-Boten.</p>
<p>8. Die Physis verfällt: Die geduckte Haltung über der Tastatur, der Mangel an Sonne, die fehlende Zeit für Sport – das ist nicht gut und sorgt für einen Mangel an Glückshormonen.</p>
<p>9. Überhaupt sind die Erfolgs-Momente spärlich gesät. Der erste Leser-Kommentar, der erste Artikel mit mehr als 1.000 Klicks – das sind alles Sachen, die eben nur einmal passieren können. Und was kommt dann?</p>
<p>10. Die Textberater.com-Redaktion hat keine zehnte Idee und fühlt sich stattdessen plötzlich so traurig und müde. Aber vielleicht fällt den Lesern ja noch etwas ein. Ach, und wenn nicht, was macht das schon?</p>
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		<title>So funktioniert PR in Russland, &#8220;Social Media Werbung überschätzt&#8221;, Werbung auf Autokennzeichen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 06:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick geht’s heute um interessante Ansätze.
Das Handelsblatt hat eine nach eigenen Worten kleine Artikel-Serie ins Leben gerufen. „Glauben Sie nicht, es hier mit Anfängern zu tun zu haben!“, heißt es da zum Thema Public Relations in der ehemaligen Sowjetunion.
Seit Putin das Land regierte, sei nämlich ein wahrer PR-Boom ausgebrochen, der neben politischer Agenda-Arbeit auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick geht’s heute um interessante Ansätze.<span id="more-5363"></span></p>
<p>Das Handelsblatt hat eine nach eigenen Worten kleine Artikel-Serie ins Leben gerufen. „Glauben Sie nicht, es hier mit Anfängern zu tun zu haben!“, heißt es da zum Thema Public Relations in der ehemaligen Sowjetunion.</p>
<p>Seit Putin das Land regierte, sei nämlich ein wahrer PR-Boom ausgebrochen, der neben politischer Agenda-Arbeit auch in Sachen B2B-Kommunikation für Professionalisierung sorgte.</p>
<p><strong>Internationaler PR-Berater rät zu internationaler PR<br />
</strong><br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/weltspitze-praxistipps-fuer-die-russische-pr-landschaft;2604562;2">Hier</a> erfährt der geneigte Leser, dass in Russland das Fernsehen der wichtigste Info-Kanal ist, dass 50.000 Zeitschriften im Land der Zwiebelsuppe existieren und dass die regionalen Publikationen noch weitgehend unberührtes Land sind.</p>
<p>Der Urheber des informativen Textes ist – wie könnte es anders sein – ein PR-Profi mit Fokus auf internationale Medienarbeit.</p>
<p>Und wenn es schon so international zugeht; ein Österreicher namens Ehrlich hat sich der Aufklärung verschrieben und sagt: Werbung in Social Media werde überschätzt.</p>
<p><strong>Web 2.0 erschwert gezielte Markenführung</strong></p>
<p>Diese ganzen Fanseiten bei Facebook – was soll das? Ehrlich wörtlich: „In einer Welt, wo hauptsächlich &#8216;gequatscht&#8217; wird, ist keine gezielte Markenführung möglich.“</p>
<p>Ehrlich plädiert <a href="http://pressetext.at/news/100622017/social-media-als-werbeumfeld-masslos-ueberschaetzt/">hier</a> unter anderem für mehr Selbstbewusstsein auf Seiten der Medien und der Vermarkter. Man solle nicht jedem Trend nachlaufen.</p>
<p><strong>Werbebanner auf 4 Rädern</strong></p>
<p>Weniger beim Hinterherlaufen als beim Hinterherfahren dürfte sich folgende Werbeform als echter Geheimtipp herausstellen. Kalifornien will nämlich seine KFZ-Kennzeichen mit Markenbotschaften schmücken. Das soll Geld in die klammen Staatskassen spülen.</p>
<p>Gar nicht so blöd. Spinnt man die Idee weiter, könnten Marken in einen Wettstreit treten, wer beispielsweise am häufigsten geblitzt wird. Dumm nur, dass die Werbung während der Fahrt ausgeblendet werden soll – mal sehen.</p>
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		<title>Google bastelt an Agenda-Software</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/google-bastelt-an-agenda-software/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 05:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Nachrichten-Glaskugel, mit der Sie die Gewichtung der Themen von morgen sehen könnten. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie nähmen statt der Glaskugel einfach Google. Eine angekündigte Software könnte sich als erneute Revolution des Medienmarkts erweisen.
Die Financial Times meldet, dass Google an so einer Software arbeite. Im Grunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Nachrichten-Glaskugel, mit der Sie die Gewichtung der Themen von morgen sehen könnten. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie nähmen statt der Glaskugel einfach Google. Eine angekündigte Software könnte sich als erneute Revolution des Medienmarkts erweisen.<span id="more-5318"></span></p>
<p>Die Financial Times meldet, dass Google an so einer Software arbeite. Im Grunde geht es darum, Themen danach zu gewichten, wie stark sie das Interesse der Nutzer berühren.</p>
<p>Beispiel: Schreibt ein kleiner Internet-Publizist einen Artikel, auf den sich ungewöhnlich viele Leser stürzen, könnte die noch ausstehende Google-Software diese Info beispielsweise an die entsprechenden Medien weiterleiten.</p>
<p>Die Medien könnten das Thema dann bereits aufgreifen, bevor jeder normale Mensch bereits merkt, dass ein bestimmtes Thema ein Kracher ist.</p>
<p><strong>Riesen-Markt</strong></p>
<p>Nach einem ähnlichen Geschäftsmodell funktioniert in den USA bereits ein Discount-Verlag namens Demand Media. Knapp 8.000 freiberufliche Schreiber rattern dort Themen durch, die von den Internetnutzern verstärkt nachgefragt werden. Daher der Name Demand, was so viel wie Nachfrage bedeutet.</p>
<p>Das Geheimnis des mittlerweile 1,5 Milliarden schweren Demand Media-Verlags ist ebenfalls technischer Natur. Ein automatisierter Algorithmus durchforstet das Netz nach Artikeln mit Massen-Potenzial.</p>
<p>Und weil das Geschäft mit der auswertbaren Nachfrage ein so florierendes ist, will Google auch mitmachen.</p>
<p><strong>Neue Konkurrenz für klassische Ausschnitt-Dienste?<br />
</strong><br />
Wer in Sachen Einsatzgebiet jedoch lediglich an Medien und Verlage denkt, könnte demnächst noch die eine oder andere Überraschung erleben.</p>
<p>Der von Google angedachte Service könnte sich nämlich auch prima als Ausschnitt-Dienst eignen. Ausschnitt-Dienst – wer das noch nicht gehört hat – ist das, was so ziemlich alle PR-Abteilungen nutzen, um ihren Bossen oder Auftraggebern die Früchte ihrer Arbeit nachzuweisen.</p>
<p>So ein Ausschnitt-Dienst sammelt nicht nur Artikel zu einem bestimmten Thema. Er analysiert auch die Reichweite, die Tonalität des Berichts und empfiehlt Maßnahmen – beispielsweise, wenn es sich um ein Thema handelt, das die Krisen-PR-Abteilung nicht so gerne in den Medien liest.</p>
<p><strong>Gate-Keeper-Funktion der Medien am Ende?</strong></p>
<p>Und: Die Frage danach, was in Sachen Nachrichten und Themen wichtig ist, dürfte einer der Hauptgründe sein, warum Leser klassischen Medien-Marken vertrauen.</p>
<p>Mit Aufmachern, Titelseiten und Top-Stories leisten Medien das, was man in der Fachwelt die Gate-Keeper-Funktion nennt. Redakteure stehen quasi an der „Tür“ und lassen jene Themen durch, die sie als relevant einschätzen.</p>
<p>Ein Stück weit übernimmt Google jene Funktion bereits mit seinen Google News. Allerdings hangelt sich die Nachrichten-Suchmaschine lediglich an den Themen entlang, die bereits von großen Medien gesetzt wurden.</p>
<p>Die Pläne für die neue Software setzen bereits eineinhalb Schritte früher an. Google News schaut bei Relevanz-Fragen in die Medien; künftig könnten die Medien bei Relevanz-Fragen verstärkt auf Google schauen.</p>
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		<title>Schweiz: PR-Elite sieht keine Social-Media-Revolution</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 07:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die heiß diskutierten Instrumente des Web 2.0 werden die Unternehmens-kommunikation nicht revolutionieren. Das hat eine Umfrage in der Schweiz ergeben.
Die Schweizer haben einen „Communicationmonitor“ erstellt und dafür eine kleine aber feine Gruppe von Kommunikationschefs befragt. Fragestellung war, welchen Stellenwert die einzelnen Disziplinen der PR jetzt und in drei Jahren haben werden.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Interne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5314" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-einfluss-auf-unternehmenskommunikation.jpg"><img class="size-medium wp-image-5314" title="social media einfluss auf unternehmenskommunikation" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-einfluss-auf-unternehmenskommunikation-300x170.jpg" alt="Nur 70 Befragte, aber dafür detaillierte Einschätzungen" width="300" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Nur 70 Befragte, aber dafür detaillierte Einschätzungen</p></div>
<p>Die heiß diskutierten Instrumente des Web 2.0 werden die Unternehmens-kommunikation nicht revolutionieren. Das hat eine Umfrage in der Schweiz ergeben.<span id="more-5313"></span></p>
<p>Die Schweizer haben einen „Communicationmonitor“ erstellt und dafür eine kleine aber feine Gruppe von Kommunikationschefs befragt. Fragestellung war, welchen Stellenwert die einzelnen Disziplinen der PR jetzt und in drei Jahren haben werden.</p>
<p>Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:</p>
<ul>
<li>Interne Kommunikation steht an erster Stelle und wird auch in drei Jahren noch dort sein.</li>
<li>Face-to-Face-Kommunikation wird bis in drei Jahren zum wichtigsten Kanal und lässt Medienarbeit, Corporate Publishing und Social Media hinter sich zurück.</li>
<li>Die Medienarbeit geht in so genannten Social Media Newsrooms auf.</li>
<li>Blogs werden weiterhin eine Nebenrolle spielen.</li>
<li>Corporate Communications und Issues Management werden die wichtigsten Kommunikationsdisziplinen bleiben.</li>
<li>Marken- und Produktkommunikation sowie die Medienarbeit werden an Bedeutung verlieren.</li>
</ul>
<p>Die Umfrage wurde Anfang 2010 im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt. Befragt wurden lediglich die 70 Mitglieder des Harbour Club, einer schweizerischen Berufsorganisation bestehend aus einem kleinen Kreis von aktiven Chief Communications Officers.</p>
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		<title>VW-Weltauto, BMW-Check und Co.: Marketing-Innovation der Autohersteller</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/vw-weltauto-bmw-check-und-co-marketing-innovation-der-autohersteller/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 05:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine echte Marketing-Innovation spielt sich vor unser aller Augen ab. Und sogar Textberater.com hat eine Weile gebraucht, um die Strategie hinter den Kampagnen für gebrauchte Autos zu durchschauen.
&#8220;Das Weltauto&#8221; heißt die Kampagne von Volkswagen, mit dem sich der Wolfsburger Konzern als internationale Gebrauchtwagenmarke etablieren will. Mit dem Motto &#8220;Vertrauen serienmäßig&#8221; wird der Hersteller damit zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5298" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Weltauto-Kampagne-Gebrauchtwagen-Preise-steigen.jpg"><img class="size-medium wp-image-5298" title="Weltauto Kampagne Gebrauchtwagen-Preise steigen" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Weltauto-Kampagne-Gebrauchtwagen-Preise-steigen-300x203.jpg" alt="Aus Alt mach Teuer: VW mit toller Kampagne" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Aus Alt mach Teuer: VW mit toller Kampagne</p></div>
<p>Eine echte Marketing-Innovation spielt sich vor unser aller Augen ab. Und sogar Textberater.com hat eine Weile gebraucht, um die Strategie hinter den Kampagnen für gebrauchte Autos zu durchschauen.<span id="more-5297"></span></p>
<p>&#8220;Das Weltauto&#8221; heißt die Kampagne von Volkswagen, mit dem sich der Wolfsburger Konzern als internationale Gebrauchtwagenmarke etablieren will. Mit dem Motto &#8220;Vertrauen serienmäßig&#8221; wird der Hersteller damit zum Konkurrenten für Gebraucht-Händler.</p>
<p>Ähnliche Aktion von BMW. Marketing-technisch nicht ganz so durchgestylt, bieten die Bayern ebenfalls Gebrauchte mit Gütesiegel vom Fachmann.</p>
<p>Was das soll? Nun, erstens ist das Geschäft mit gebrauchten Autos keine kleines. Mitmischen lohnt sich also schon mal, denkt man allein aus der banalen Verkaufs-Sicht.</p>
<p><strong>Wertverlust abfangen, Neuwagenpreise oben halten</strong></p>
<p>So richtig interessant wird’s aber erst im Kontext. Der Kontext heißt Wertverlust. Der Wertverlust eines Neuwagens aus der Massenproduktion ist enorm: Allein 30 Prozent im ersten Jahr.</p>
<p>Heißt: Man bekommt einen quasi neuen Golf zum halben Preis, wenn man ihn erst mal 2 bis 3 Jahre von jemanden anderem einfahren lässt. Die Lebensdauer des Gebrauchten liegt dann immer noch weit jenseits der 10 Jahre und unterscheidet sich nur marginal von der zu erwartenden Lebensdauer eines richtig neuen Autos.</p>
<p>Das ist schlecht für die Absatzzahlen von Neuwagen. Also müssen die Preise für Gebrauchte steigen. Und das werden sie garantiert &#8211; mit Garantien, aber auch mit Image-Arbeit.</p>
<p><strong>Die Angst vor ausverkauften Gebraucht-Regalen fährt mit</strong></p>
<p>Die Autobewerter von EurotaxSchwacke raten nicht zufällig: „Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen Gebrauchten zuzulegen, der sollte nicht zu lange warten.“ Noch seien die Preise günstig.</p>
<p>Bei Mobile.de ist übrigens der Golf von VW Deutschlands Lieblings-Objekt der Begierde. Ebenfalls interessant: 58,3 Prozent aller Suchanfragen auf dem Autoportal betreffen Fahrzeuge in einer Preisspanne bis 6000 Euro.</p>
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		<item>
		<title>BP, Familienministerin, Google, Apple: Alles PR?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/bp-familienministerin-google-apple-alles-pr/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 07:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.
Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.
Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.<span id="more-5290"></span></p>
<p>Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.</p>
<p>Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am Anfang alle Register der Krisenkommunikation gezogen. Aber die verbreiteten Botschaften seien mehr und mehr unglaubwürdig.</p>
<p><strong>Wer würde positive Meldungen von BP erwarten?</strong></p>
<p>Auch das Schalten von Google-Anzeigen, die bei relevanten Suchbegriffen auf die Seiten BP’s verweisen, sei ein Armutszeugnis.</p>
<p>Textberater.com fragt: Was sind denn die Alternativen für BP? Hätte man lieber am Anfang verbreiten sollen, dass das Loch nie verschlossen werden könne? Nur das hätte bei den aktuellen Entwicklungen Raum geboten, positive Meldungen zu verbreiten.</p>
<p><strong>Ist Sparen erst schlecht, wenn man twittert?</strong></p>
<p>Ähnliche Fragestellung beim Twitter-Sturm gegen Familienministerin Kristina Schröder (CDU): Schröder verteidigt das Sparpaket der Bundesregierung auf dem Kurznachrichtendienst der Herzen: Protestwelle, Nachrichtenflut, PR-Desaster.</p>
<p>Textberater.com fragt: Sind berechtigte Empörung gegen ebenfalls berechtigte Einsparungen ein PR-Thema? Eigentlich nicht. Jetzt schon.</p>
<p><strong>Was kann Google überhaupt noch richtig machen?</strong></p>
<p>Nächster Kandidat für Krisenkommunikation: Google. Nein, dieses Mal sind keine Daten gesammelt worden. Und man hat auch keine Werbeeinnahmen „unterschlagen“.</p>
<p>Google hatte einfach mal ein Hintergrundbild auf seiner Seite gepostet. Das sollte den Nutzern neue Funktionen nahe bringen: Protestwelle, Löschung, Nachrichtenflut – die Reihenfolge der Ereignisse unterscheiden sich vom Fall Schröder.</p>
<p>Aber das Thema bleibt das gleiche: Google im PR-Sumpf wegen fahriger Kommunikation. Textberater.com fragt: Was kann ein als von den Medien als Konkurrent empfundener Konzern schon richtig machen?</p>
<p><strong>Apple: Wie soll man den Boss wegkommunizieren?</strong></p>
<p>Apropos Konkurrent: Googles Konkurrent und ebenfalls von den Verlagen wegen rigider Veröffentlichungsregeln unter Beschuss genommener Lifestyle-Anbieter Apple hat auch ein vermeintliches PR-Problem.</p>
<p>Der alternde Konzernchef Steve Jobs hat nämlich zur Vorstellung seines neuen iPhones auch das Bloggen geächtet. Man brauche nicht mehr Blogger. Man brauche wieder richtige Redaktionen.</p>
<p>Grund der Verbitterung könnte mit den Blogger-Enthüllungen Gizmodos zu tun haben. Die Gizmodo-Schreiber hatten nämlich ein verloren gegangenes iPhone der neusten Generation bereits vor Wochen vorgestellt.</p>
<p>Textberater.com fast optimistisch: Klingt nach einem echten PR-Thema. Apple verscherzt sich die Gunst der Netzgemeinde.</p>
<p>Auf den zweiten Blick wird jedoch klar: Apples Problem hat weniger mit Kommunikation als mit Personalfragen zu tun. Steve Jobs will auf seine krankheitsbedingt alten Tage schnell noch ein paar Verkaufsrekorde und Markteroberungen feiern.</p>
<p>So einen Chef bekommt man als PR-Diener nicht in den Griff. Da helfen nur Psychopharmaka oder ein handfester Führungswechsel.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Presse? Brach’mer net&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich hatte die Hostess am Eingang mit ihrem bayerisch-sympathischen „Presse? Brach’mer net“ nur gemeint, dass sie uns nicht kontrollieren müsse. Aber der Satz blieb symptomatisch für die in München stattfindende Intersolar, der Messe für die Solarbranche. Was kommunikationstechnisch auf der Intersolar ging, hat sich Textberater.com life angeschaut. 
Die großen Medien werden wohl wieder aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich hatte die Hostess am Eingang mit ihrem bayerisch-sympathischen „Presse? Brach’mer net“ nur gemeint, dass sie uns nicht kontrollieren müsse. Aber der Satz blieb symptomatisch für die in München stattfindende Intersolar, der Messe für die Solarbranche. Was kommunikationstechnisch auf der Intersolar ging, hat sich Textberater.com life angeschaut. <span id="more-5278"></span></p>
<p>Die großen Medien werden wohl wieder aus der Ferne über die Intersolar berichten – wenn überhaupt. Immerhin ist das Thema mit dem Strom aus Sonnenkraft dank vielleicht gestrichener Subventionen gerade mittelheiß.</p>
<p>Randthema hin oder her, darüber könnte man streiten; im Kern steckt die Solarbranche in einem Verständigungs-Problem. Ausgewählte Aspekte:</p>
<p><strong>Im Internet keine echten Infos</strong></p>
<p>So eine Solaranlage lohnt sich für jeden, der ein Dach besitzt. Aber auf der Suche nach den tatsächlichen Kosten für den Einbau einer Anlage, wird der geneigte Internetnutzer regelmäßig enttäuscht.</p>
<p>Auch die auf den ersten Blick schicken Kalkulatoren im Web spucken nach Eingabe der relevanten Daten lediglich aus, dass man einen Kredit von der KfW bekommen kann und einen Projektpartner vor Ort ansprechen sollte. Immerhin hat die Wirsol AG ein Magazin online gestellt. Unter <a href="http://independence.wirsol.de/">http://independence.wirsol.de/</a> gibt&#8217;s auch einigermaßen interessante Infos zum Thema Solaranlage.</p>
<p><strong>Die alte Kundschaft kaufte auch ohne Erklärung</strong></p>
<p>Das mit den Projektpartner stimmt natürlich, ist aber dennoch als Tipp unbefriedigend. Warum es nicht gleich konkret wird? Jetzt wird’s historisch.</p>
<p>In den Anfängen waren Häuslebauer mit Interesse an Solarstrom allesamt Ökos. Die wollten sowieso. Aber „grünes Gewissen ist keine Boombranche“, sagte Conergy-Kommunikations-Chef Alexander Leinhos, der für die börsennotierte Firma auf der Messe Journalisten versorgte.</p>
<p>Richtig geboomt habe es erst, als die Renditejäger kamen, so Leinhos. Man konnte tatsächlich, ohne Eigenkapital einzusetzen, so eine Anlage finanzieren und zudem den Strom für den Eigenbedarf nutzen.</p>
<p>Aber da hat der Gesetzgeber mit eingedampften Fördermaßnahmen einen Riegel vorgeschoben. Egal: Investitions-Interessierten Kunden musste man nicht viel erklären, wenn das Produkt nichts kostet und auch noch Geld abwirft.</p>
<p><strong>Soll es doch der Handwerker erklären</strong></p>
<p>Derzeit werde die Branche erwachsen und entdecke jenseits der Öko-Themen und Rendite-Wunder Otto Normalverbraucher. Aber die im Spannungsfeld der Grün-Denker und Investitions-Kunden funktionierende Kommunikations-Kultur hinkt der aktuellen Solar-Entwicklung nach.</p>
<p>Die derzeitige Lösung: Man lässt das Produkt von reihenweise Vertriebspartnern im direkten Gespräch erklären. Die Kooperationen laufen meist über das Handwerk, das die Anlagen beim Kunden einbaut.</p>
<p><strong>Dicke Margen: Das müssen ja nicht alle verstehen</strong></p>
<p>Um neue Partner zu finden, scheint die Intersolar-Messe auch gut zu funktionieren. Beim Geräte-Großhändler Kranich war man jedenfalls zufrieden mit dem Zulauf der handwerkelnden Zielgruppe – ebenso wie beim Konkurrenten S.A.G.</p>
<p>Aber so richtig als Konkurrenz scheint man sich nicht zu sehen – dafür lohnt sich das Geschäft einfach zu sehr. Das könnte auch erklären, warum man in Sachen Kommunikation noch Energie spart.</p>
<p>Den als mangelnd empfundenen Bedarf an PR-Profis mussten übrigens auch zwei Kolleginnen einer nicht zu identifizierenden Agentur erleben. Vom Boss auf Kaltakquise geschickt, wurden die in der Regel schnell wieder verabschiedet – bitter, bedenkt man die vielen Kilometer, die man an einem Messetag laufen muss.</p>
<p><strong>Fast reine B2B-Messe<br />
</strong><br />
Was tat sich noch so in Sachen Besucher-Marketing: Der Renner war der Ball, den man als Besucher bei Solarworld mitnehmen konnte. Den trugen immerhin so viele Menschen schon mit sich rum, dass jeder – wirklich jeder – früher oder später bei Solarworld in der Schlange stand.</p>
<p>Aber, und das sah nicht nur die von den vielen Bälle-Abgreifern gestresste Hostess so, die Quote echter Interessenten dürfte denkbar klein geblieben sein.</p>
<p>Ebenfalls ein echter Publikums-Bringer: Das Wettstrampeln bei Conergy. Wer am schnellsten die virtuelle Route von München nach Hamburg mit einem Catcar fuhr, gewann am Ende des Tages einen Flachbild-Fernseher im Wert von ca. 2.000 Euro.</p>
<p><strong>Red’ ich kinesisch?</strong></p>
<p>Allerdings – und das hat Textberater.com-Redakteur Thomas selbst ausprobiert – die Mittwoch-Tagesbestzeit von knapp 19 Sekunden lag Welten unter dem, was ein normaler Mensch schaffen kann.</p>
<p>Ansonsten gab’s die Messe-Klassiker: Blondinen in hautengen Trikots, große Schilder, Taschen, bunte Broschüren und jede Menge Gestühl, auf denen man Meetings abhalten konnte.</p>
<p>Die Stühle der recht zahlreich anwesenden Chinesischen Firmen blieben jedoch leer. Warum? Vielleicht, weil die Asiaten nicht gerade für ihre Fremdsprachen-Kenntnisse berühmt sind?</p>
<p>Ist natürlich ein furchtbares Vorurteil. Aber die eine oder andere auch einheimisch aussehende Hostess am chinesischen – oder wie man in München sagt „kinesischen“ – Stand hätte sicherlich Wunder bewirkt.</p>
<p><strong>Artikel ohne Bild:</strong> Ja, das war bitter. Kamera vergessen, Handy-Akku leer. Dabei wäre das so eine schöne Montage aus Broschüren, Bällen und Solar-Zellen-Schmuck geworden. Der Schmuck ist zwar noch weitgehend unbekannt.</p>
<p>Aber was die Pforzheimer Manufaktur SolArt da zusammenzaubert, sei es die Krawattennadel oder die Manschetten-Knopf-Kollektion, dürfte künftig Pflicht für jeden Solar-Vertriebler werden.</p>
<p>Die Sache mit dem leeren Handy-Akku wäre übrigens eine prima Idee für LG, die sich auch auf der Intersolar präsentierten. Einfach Handys mit Solar-Zellen bauen. Was LG allerdings auf der Intersolar wollte, konnte uns niemand sagen. Die Presseabteilung war nämlich gerade beschäftigt. Und von alleine erklärt es sich nicht.</p>
<p>+++Anzeige+++</p>
<p>Wir machen das klar: Kommunikation, die beim Kunden ankommen, gibt&#8217;s bei <a title="http://stereo-pr.de/index.php?id=10" href="http://">stereo pr</a>.</p>
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		<title>Köhlers neue Pressesprecherin kann auch nichts mehr machen, Apps statt Aufpreis bei Audi, Flattr für Blogger finanziell uninteressant</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 04:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick gibt’s heute die Lieblings-Themen der Deutschen: Bundespräsident, Auto und Geld.
Die einstige ARD-Redakteurin Petra Diroll hat am Dienstag ihren neuen Job als Sprecherin des Bundespräsidenten angetreten.
Aber sie hat keinen Chef, weil sich Horst Köhler in der Zeit ohne Pressesprecher leider ins Abseits redete und laut eigenen Angaben deswegen zurückgetreten ist.
Dirolls Vorgänger, Martin Kothé, hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick gibt’s heute die Lieblings-Themen der Deutschen: Bundespräsident, Auto und Geld.<span id="more-5225"></span></p>
<p>Die einstige ARD-Redakteurin Petra Diroll hat am Dienstag ihren neuen Job als Sprecherin des Bundespräsidenten angetreten.</p>
<p>Aber sie hat keinen Chef, weil sich Horst Köhler in der Zeit ohne Pressesprecher leider ins Abseits redete und laut eigenen Angaben deswegen zurückgetreten ist.</p>
<p>Dirolls Vorgänger, Martin Kothé, hatte bereits vor ein paar Wochen den Horst gemacht und war abgetreten, angeblich nach Meinungsverschiedenheiten mit Amtschef Hans-Jürgen Wolff.</p>
<p><strong>Audi macht auf Apple</strong></p>
<p>Einen ähnlich schlechten Start hatte der Audi A2 1999. Das Aluminium-Sparwunder wurde vom Konzern mit den vier Ringen nämlich zu einer Zeit in den Markt gedrückt, als die Nation noch Land des Bleifußes war.</p>
<p>Jetzt käme eine Neuauflage des Familien- und Stadt-Autos genau richtig in Zeiten steigender Spritpreise. Doch Audi setzt auch beim Marketing noch einen drauf.</p>
<p>Laut &#8220;FT&#8221; soll der neue A2 mit schlummernden Funktionen wie beispielsweise der Sitzheizung oder einem Navi ausgeliefert werden, die der Kunde später über den App-Store aktivieren kann.</p>
<p>Schlauer Zug 1: Die Apps werden sicherlich den bislang erhältlichen Software-Schnipseln in Sachen Preis weit voraus sein. Hat der Audi-Kunde mal wieder ein paar Hunderter gespart, kann er sie per Mausklick bei Audi investieren.</p>
<p>Schlauer Zug 2: In den Autowerkstätten geht heutzutage eh nichts mehr ohne Computer. Typischer Satz eines Audi-Kunden könnte werden: &#8220;Einmal großen App-Service&#8221;.</p>
<p>Schlauer Zug 3: Die Sonderausstattungen werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch gebucht. Die mittlere Lebensdauer eines Audis liegt ja weit jenseits der 10 Jahre. Und spätestens beim ersten Besitzerwechsel wird klar, gebrauchte Autos mit vielen Extras verkaufen sich besser.</p>
<p><strong>Flattr lohnt sich nur für Flattr</strong></p>
<p>Beim Thema Geld wird man ja immer hellhörig &#8211; vor allem, wenn es um Einnahmequellen für Blogger geht. Mit Flattr, einer neuen Bezahl-Option, mit der Leser für gefällige Beiträge einen Obolus abdrücken können, wird aber nicht viel bei den Autoren hängen bleiben.</p>
<p>Die entsprechende Rechnung hat Robert Basic angestellt. Basic ist Blogger-Urgestein und hatte durch den Verkauf von Basicthinking ein paar Euro gemacht. Wörtlich:</p>
<p><em>Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wenige Blogs in guten Monaten bei einer hohen Anzahl von Flattr-Marktteilnehmern auf 1.000 Euro kommen könnten. Das ist aber schon das eine Extrem nach oben hin. Die meisten Blogs werden mit Sicherheit irgendwo um die 1-10 Euro pro Monat pendeln.</em></p>
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		<title>Medien und Meinung: Was ist ein echter Skandal?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bernhard Pörksen, Professor für Medien­wissenschaft in Tübingen, plädiert für mehr Moral und weniger Inszenierung in den Medien.
Pörksen hat sich im christlichen Magazin Crismon die Frage gestellt, warum täglich neue Skandale enthüllt werden.
Die Antwort ist nicht ganz einfach und hat laut Pörksen zutun mit der Nachfrage nach Moral. Die Aufreger, seien es die Missbrauchsvorwürfe gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard Pörksen, Professor für Medien­wissenschaft in Tübingen, plädiert für mehr Moral und weniger Inszenierung in den Medien.<span id="more-5218"></span></p>
<p>Pörksen hat sich im christlichen Magazin Crismon die Frage gestellt, warum täglich neue Skandale enthüllt werden.</p>
<p>Die Antwort ist nicht ganz einfach und hat laut Pörksen zutun mit der Nachfrage nach Moral. Die Aufreger, seien es die Missbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche oder Doping im Sport, funktionierten nach immer gleichen Mustern.</p>
<p><strong>Immer gleiches Muster</strong></p>
<p>Den Anstoß gebe die Normverletzung, gefolgt von der Enthüllung, dem Aufschrei und der kollektiven Empörung. Dann gehe es dann um das Ritual der Aufarbeitung.</p>
<p>Pörksen wörtlich: „Die Beschuldigten rechtfertigen sich oder streiten alles ab. Sie bitten öffentlich um Entschuldigung und gestehen ihre Schuld. Sie erklären sich mehr oder minder trotzig zum Opfer und sehen das eigentliche Unrecht und den wirklichen Skandal in der Tatsache, dass man sie gerade attackiert hat.“</p>
<p>Aber am Ende stehe bei jedem Skandal das große Vergessen. Man erinnere sich kaum noch an die Hintergründe vergangener Aufreger, wie beispielsweise die Dienstwagenaffäre der Ulla Schmidt oder Günter Grass Mitgliedschaft in der SS.</p>
<p><strong>Rendite der Meinungstreibjagd</strong></p>
<p>Also fragt der Medienwissenschaftler: Worum geht’s eigentlich? „Ging es um einen Inhalt? … Oder gab es eigentlich gar keinen Skandal und ging es nur darum, sich am Sturz eines Moralisten mit maximaler Fallhöhe zu weiden?“</p>
<p>Bei der Erklärung der Skandal-Dynamik bedient sich Pörksen beim Polter-Philosophen Peter Slotderdijk und dessen Idee der &#8220;Meinungstreibjagd, aus der jeder möglichst hohe Rendite ziehen will&#8221;.</p>
<p>Die Folge: Nichtigkeiten werden aufgebauscht. Der Skandal-Journalist befinde sich in der Rolle dessen, der Missverständnisse erst wirksam erzeuge.</p>
<p>Davon jedoch wünscht sich Pörksen möglichst wenig. Vielmehr appelliert der Medienwissenschaftler daran, die moralischen Mechanismen nur für Themen zu nutzen, die „am Ende des Tages und darüber hinaus noch wirklich relevant und drängend erscheinen“.</p>
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		<title>Keywordanalyse für PR-Profis</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Melanie Tamblé von PR-Gateway befasst sich im Gastbeitrag auf Textberater.com mit der Wahl der richtigen Worte &#8211; genauer gesagt: der richtigen Keywords, mit denen Texte im Web am besten gefunden werden.
Das Internet bietet im Zeitalter von Web 2.0 mit Presseportalen, Social Media und Blogs zahlreiche Möglichkeiten PR-Texte für Journalisten, aber auch für Endkonsumenten direkt zugänglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5216" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/online-pr-keywords-Melanie-Tamblé.jpg"><img class="size-full wp-image-5216" title="online pr keywords Melanie Tamblé" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/online-pr-keywords-Melanie-Tamblé.jpg" alt="Brainstormen, analysieren, kombinieren: Melanie Tamblé" width="141" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Brainstormen, analysieren, kombinieren: Melanie Tamblé</p></div>
<p>Melanie Tamblé von PR-Gateway befasst sich im Gastbeitrag auf Textberater.com mit der Wahl der richtigen Worte &#8211; genauer gesagt: der richtigen Keywords, mit denen Texte im Web am besten gefunden werden.<span id="more-5215"></span></p>
<p>Das Internet bietet im Zeitalter von Web 2.0 mit Presseportalen, Social Media und Blogs zahlreiche Möglichkeiten PR-Texte für Journalisten, aber auch für Endkonsumenten direkt zugänglich zu machen. Damit die Nachrichten in den Weiten des Netzes von den relevanten Zielgruppen auch bei Google und Co. gefunden werden, ist die suchmaschinenoptimierte Gestaltung des Textes wichtig. Der richtige Einsatz von Keywords (Suchwörtern) ist dabei das Zünglein an der Waage, um in den Trefferlisten der Suchmaschinen ganz weit nach oben zu klettern.</p>
<p><strong>Auswahl und Analyse der Begriffe<br />
</strong><br />
Bevor der PR-Text verfasst wird, ist es sinnvoll ein Brainstorming der wichtigsten Begriffe durchzuführen, die für die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens stehen. Doch allgemeine Oberbegriffe oder komplizierte Fachbegriffe sind dabei nicht gefragt. Es sollten Keywords genutzt werden, die ein Kunde in eine Suchmaschine eingeben würde, wenn er nach Informationen sucht.</p>
<p>Ein Kunde würde z.B. eher nach „Mode“, anstatt nach „Bekleidung“ suchen. Ebenso ist der Begriff „Alufelgen“ naheliegender als „Leichtmetallräder“.  Auch die Formulierung in Einzahl oder Mehrzahl spielt eine große Rolle. Beispielsweise suchen weit weniger Internetuser nach dem Wort „Uhr“, als nach der Pluralform „Uhren“.</p>
<p>Hilfreich für die Auswahl der zusammengetragenen Wörter sind Keyword-Analyse-Tools, die die Begriffe nach ihrer Suchmaschinenrelevanz auswerten. Google Adwords (https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal) z.B. gibt Auskunft über die durchschnittlichen Suchanfragen für bestimmte Suchworte und schlägt alternative, thematisch ähnliche Begriffe vor.</p>
<p>Google Trends (http://www.google.de/trends) zeigt das Suchaufkommen verschiedener Begriffe im Vergleich und Google Search Insights (http://www.google.com/insights/search/#) entschlüsselt das Suchaufkommen regional.</p>
<p>Nützlich ist auch zu überprüfen, wie weit die Konkurrenzsituation für verschiedene Begriffe ist. Falls es bereits viele Einträge zum gewählten Keyword in den Suchmaschinen gibt, ist es unter Umständen sinnvoller einen gleichwertigen Begriff zu wählen, der ein ähnlich hohes Suchaufkommen hat, aber bei dem die Wettbewerbsdichte geringer ist.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit ist ein beliebtes Keyword  in eine Begriffskombination umzuformulieren (z.B. „Mode für Frauen“, anstatt nur „Mode“). Dann stehen die Chancen höher, eine möglichst gute Position in den Ergebnislisten zu erlangen.</p>
<p><strong>Pressemitteilungen mit Keywords optimieren<br />
</strong><br />
Der effektivste Weg die Öffentlichkeit über eine neue Produktreihe, eine Veranstaltung oder über andere Neuerungen eines Unternehmens zu informieren, ist die Veröffentlichung einer Pressemitteilung. Eine ideale Möglichkeit, um Pressemitteilungen weitläufig zu veröffentlichen, bieten Presseportale im Internet.</p>
<p>Damit die Informationen von den Suchmaschinen gefunden werden, ist es wichtig, in den Pressemitteilungen die richtigen Keywords (Schlagworte) zu verwenden. Nur das, was gesucht wird, kann auch gefunden werden.</p>
<p>Keywords sollten jedoch mit Bedacht eingesetzt werden. Sinnentleerte Texte mit aneinandergereihten Keywords verstoßen gegen die Veröffentlichungsregeln der meisten Presseportale. Zudem ist die Gefahr groß, dass Google diese Texte als Keyword-Spamming abstraft.</p>
<p>Wichtige Keywords sollten daher immer nur in der richtigen Keyword-Density (Schlagwortdichte) und in inhaltlich sinnvollen und relevanten Zusammenhängen verwendet werden. Die Dichte liegt bei 2-5%, d.h. 2-5mal pro 100 Wörter.</p>
<p>Worauf man darüber hinaus beim Verfassen von Online-Pressemitteilungen achten sollte, erläutert das Whitepaper „Sieben goldene Regeln für Online-Pressemitteilungen“. Unter folgendem Link steht der Leitfaden kostenlos zur Verfügung:<br />
<a href="http://www.pr-gateway.de/white-papers/goldene-regeln">http://www.pr-gateway.de/white-papers/goldene-regeln</a></p>
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		<title>Was das iPad fürs Marketing bringt</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 08:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anspruchsvollere Apps, bessere Produkt-Darstellungen, neue Werbeformate: Das iPad könnte den Weg für die eine oder andere Marketing-Innovation eröffnen.
Marketing-Geschäftsmann Arne Flick hat in der Absatzwitschart die Chancen eingeschätzt, die in Sachen Produktvermarktung mit dem iPad kommen.
Einerseits werde sich der Siegeszug der Apps verstetigen. Mit den Ergänzungsprogrammen verschönern sich derzeit vor allem iPhone-Nutzer das Leben im mobilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anspruchsvollere Apps, bessere Produkt-Darstellungen, neue Werbeformate: Das iPad könnte den Weg für die eine oder andere Marketing-Innovation eröffnen.<span id="more-5211"></span></p>
<p>Marketing-Geschäftsmann Arne Flick hat in der Absatzwitschart die Chancen eingeschätzt, die in Sachen Produktvermarktung mit dem iPad kommen.</p>
<p>Einerseits werde sich der Siegeszug der Apps verstetigen. Mit den Ergänzungsprogrammen verschönern sich derzeit vor allem iPhone-Nutzer das Leben im mobilen Web. „Wir werden auf dem iPad anspruchsvollere Apps sehen, mit mehr Inhalten und einer komplexeren Struktur“, sagt Flick.</p>
<p><strong>Neue Werbeformate müssen her</strong></p>
<p>Andererseits werde das iPad die Smartphones übertreffen, wenn es um Produktvermarktung geht. Die Interaktion auf dem großen Touchscreen eröffne eine ganz neue Form der Inszenierung von Marke und Produkt, die deutlich über die gewohnte Darstellung am Bildschirm hinausgehe.</p>
<p>Und auch die Werbewirkung könnte steigen. Neben dem von Apple angekündigten Werbeformat iAd, sei auch bei der klassischen Online-Werbung eine interessante Entwicklung zu erwarten.</p>
<p>Denkbar wären Werbe-Formate, die auf den Neigungswinkel des Geräts reagieren. Jedenfalls müssten die bekannten Werbeformate auf Webseiten noch mal auf den Prüfstand.</p>
<p>Als Retter der Verlagsbranche kann Flick das iPad jedoch nicht ausmachen. Auch wenn Nachrichten weiterhin ein wichtiger Teil von Mediennutzung zustünde, seien die Vermarktungsmöglichkeiten mit derartigen journalistischen Inhalten vergleichsweise schlecht.</p>
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		<title>Studie: Nutzer bestätigen Facebooks PR-Problem</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Besserung gelobt im Umgang mit Nutzerdaten, wächst der Handlungsbedarf in Sachen Reputation.
Immerhin 60 Prozent von 1.600 befragten Facebook-Nutzern halten es für möglich oder gar wahrscheinlich, sich wegen Bedenken zu Sicherheit ihrer Privatsphäre aus dem Netzwerk zu verschwinden.
Die Umfrage hat Sophos in den USA erstellt. 16 Prozent der Nutzer haben das Facebooken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5197" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-nutzer-60-prozent-halten-Austritt-für-möglich.jpg"><img class="size-medium wp-image-5197" title="facebook nutzer 60 prozent halten Austritt für möglich" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-nutzer-60-prozent-halten-Austritt-für-möglich-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Werden Sie Facebook verlassen, weil Sie sich Sorgen um Ihre Privatsphäre machen?</p></div>
<p>Während Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Besserung gelobt im Umgang mit Nutzerdaten, wächst der Handlungsbedarf in Sachen Reputation.<span id="more-5196"></span></p>
<p>Immerhin 60 Prozent von 1.600 befragten Facebook-Nutzern halten es für möglich oder gar wahrscheinlich, sich wegen Bedenken zu Sicherheit ihrer Privatsphäre aus dem Netzwerk zu verschwinden.</p>
<p>Die Umfrage hat Sophos in den USA erstellt. 16 Prozent der Nutzer haben das Facebooken bereits wieder aufgegeben. Nur 24 Prozent gaben an, dass sie Facebook nicht verlassen würden oder dies nicht wahrscheinlich sei.</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Doch wie das mit Umfragen so ist; die Ergebnisse sprechen keine klare Sprache. Gartner-Analysten Avivah Litan wird in der US-Presse mit den Worten zitiert: „Ich bin sicher, dass die Anwender sich Sorgen machen, bezweifle aber, dass 60 Prozent Facebook tatsächlich verlassen würden.“ Dennoch, so Litan weiter: „Die Studie zeigt, dass Facebook ein massives PR-Problem hat.“</p>
<p><strong>Klassische Merkmale der Krisen-PR</strong></p>
<p>Typisches Zeichen für Krisen-PR: Der Boss kommuniziert freundliche Versprechen. Zuckerberg spielt die Rolle als Krisenmanager derzeit auf allen Kanälen. In der Washington Post erklärt der einstige Totengräber der Privatsphäre, die unübersichtlichen Einstellungen zur Verbreitung persönlicher Daten sei dem rasanten Wachstum seines Netzwerks geschuldet.</p>
<p>Man habe lediglich versucht, immer neue Wege zu erschließen, sich mit dem Social Web zu verbinden. Manchmal hätte Facebook aber zu schnell gehandelt. Jetzt sollen die Privatsphäre-Einstellungen einfacher werden. Entsprechende Verbesserungen seien schon in den nächsten Wochen zu erwarten.</p>
<p>Ebenfalls typisches Zeichen für Krisen-Kommunikation: Handfeste Maßnahmen. Laut Zuckerberg werde sich sein Unternehmen künftig an folgende Prinzipien halten:</p>
<p>• Der User hat die Kontrolle über alle Informationen</p>
<p>• Facebook gibt keine Informationen an Personen oder Dienste, die der Anwender nicht will</p>
<p>• Werbekunden erhalten keinen Zugang zu persönlichen Informationen</p>
<p>• Facebook wird niemals irgendwelche Informationen verkaufen</p>
<p>• Facebook wird kostenlos bleiben</p>
<p>Das 5-Punkte-Programm erinnert an den ehemals bekannten Grundsatz Googles. „Tue nichts Böses“ war das Leitmotiv, mit dem der Suchmaschinen-Riese sich selbst das Image des Wohltäters verpasste.</p>
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		<title>Werbemarkt schrumpft, Social Media Marketing wächst</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 06:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor allem die klassischen Medien leiden unter einem Einbruch der Werbeerlöse, während sich die Budgets für Social Media Marketing im Aufwärtstrend befinden.
&#8220;Werberezession der neuen Dimension&#8221;: 2009 sanken die Werbeinvestitionen um sechs Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Experten sprechen von einem krisenbedingten Rückgang, der sich vor allem auf die Nettoeinnahmen der Medien auswirkt.
Größtes Minus bei Wochenzeitungen

Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem die klassischen Medien leiden unter einem Einbruch der Werbeerlöse, während sich die Budgets für Social Media Marketing im Aufwärtstrend befinden.<span id="more-5193"></span></p>
<p>&#8220;Werberezession der neuen Dimension&#8221;: 2009 sanken die Werbeinvestitionen um sechs Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Experten sprechen von einem krisenbedingten Rückgang, der sich vor allem auf die Nettoeinnahmen der Medien auswirkt.</p>
<p><strong>Größtes Minus bei Wochenzeitungen<br />
</strong><br />
Der Anteil der klassischen Medien an den gesamten Werbeinvestitionen sank 2009 um 9,8 Prozent auf 18,37 Milliarden Euro. Wochen- und Sonntagszeitungen trifft es laut Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) besonders schlimm (Minus 21,6 Prozent).</p>
<p>Fachzeitschriften mussten im letzten Jahr mit 17,4 Prozent geringeren Werbeumsätzen auskommen. Tageszeitungen mussten ein Minus von 15,5 Prozent verkraften, das Fernsehen mit knapp zehn Prozent weniger.</p>
<p>Onlinedienste konnten laut ZAW ihre Werbeeinnahmen um magere 1,3 Prozent steigern.</p>
<p><strong>PR und CRM treiben Social Media<br />
</strong><br />
Inmitten der schlechten Aussichten präsentiert der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW) eine Umfrage. Ergebnis: Werbung im Social-Media-Umfeld wird in diesem Jahr weiter wachsen, meinen 80 Prozent der Befragten aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen.</p>
<p>Social Media gewinne vor allem für Öffentlichkeitsarbeit und Markenkommunikation an Bedeutung. Aber auch speziell im Customer Relationship Management (CRM) und im Vertrieb- und Sales-Bereich gewinnt Social Media an Gewicht.</p>
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