<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Textberater.com &#187; Ethik</title>
	<atom:link href="http://www.textberater.com/tag/ethik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.textberater.com</link>
	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Jan 2012 05:45:44 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wie man einen Chefredakteur loswird</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/wie-man-einen-chefredakteur-loswird/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/viral-videos/wie-man-einen-chefredakteur-loswird/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 06:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6083</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.
Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.<span id="more-6083"></span></p>
<p>Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute alte Meinungsverschiedenheit über die strategische Ausrichtung des Blattes, oder den Wechsel des Oberschreibers auf eine attraktivere Stelle.</p>
<p>Doch die herkömmlichen Exit-Optionen scheinen sich nicht anzubieten. Solange der Chef des Magazins „Campus“ nicht gegen geltendes Recht verstoße, könne man nichts machen, wird Hochschul-Präsidentin Merith Niehuss zitiert.</p>
<p>Zum Glück gibt’s Mittel und Wege außerhalb der gerichtlichen Auseinandersetzung – allesamt erprobt und mit Erfolgsgarantie.</p>
<p><strong>Platz 1: Das gute alte Plagiat<br />
</strong>Da soll ja schon der eine oder andere Chefredakteur für geschasst worden sein. Plagiate sind voll im Trend. Auch in der CDU und FDP hat die neue entdeckte Plagiate-Schnüffelei schon für vergleichsweise viele entzogene Doktortitel gesorgt.</p>
<p><strong>Platz 2: Zeitung zumachen<br />
</strong>Leider ein mittlerweile ganz normaler Vorgang in der deutschen Verlagswelt – die Umstrukturierung. Optional zur sofortigen Stilllegung der Redaktion gibt’s auch die allseits beliebte Variante der „Entwicklungsredaktion“. Heißt: Da wird dann noch mal ein Jahr erfolglos an einem Nachfolger für die eingestellte Publikation rumgedoktert. Der positive Nebeneffekt: In der Zeit wird nichts publiziert.</p>
<p><strong>Platz 3: Nebenkostenabrechnungen</strong><br />
Während beim Fernsehsender KiKa offenbar Millionen veruntreut wurden, sind solche Rekorde gar nicht nötig. Abgerechnete Dienstfahrten ohne dienstlichen Hintergrund haben schon einigen „unkündbaren“ Journalisten die Kündigung eingebracht.</p>
<p><strong>Platz 4: Übernahme durch Investor<br />
</strong>Ja, auch das funktioniert ganz gut, um die strategische Ausrichtung eines Blattes durcheinanderzuwirbeln. Derzeit dürfte Medienmogul Rupert Murdoch auf der Suche sein nach neuen Betätigungsfeldern.</p>
<p><strong>Platz 5: Umzug der Redaktion<br />
</strong>Ein Newsdesk in Afghanistan – klingt nach Wildromantik, dürfte aber dem einen oder anderen Arbeitnehmer übel aufstoßen.</p>
<p><strong>Platz 6: Sparmaßnahmen<br />
</strong>Online first, mehr Anzeigendruck, peinlich genaue Zielvorgaben, Outsourcing der Mantelredaktion, Paid-Content-Insellösungen – das hat bislang so ziemlich jeder betroffenen Redaktion den Rest gegeben.</p>
<p><strong>Platz 7: Generallösung</strong><br />
Schwarzenegger soll mal auf dem kurzen Dienstweg dafür gesorgt haben, dass ein ihm unliebsamer Filmzeitschriften-Chef gegangen wurde. So einen Schwarzenegger wird es doch auch in der Truppe geben. Wenn nicht, ist das auch ein Problem, das dringender Lösung bedarf. Im Zweifelsfall muss man auch über eine Wiedereinstellung des Ex-Verteidigungs-Ministers zu Guttenberg nachdenken.</p>
<p><strong>Platz 8: Karikaturisten einstellen<br />
</strong>Es wäre doch mal ein echter Zugewinn an Unterhaltungswert, wenn lustige Bilder aktuelles Geschehen kommentierten. Die politische Unkorrektheit wäre vorprogrammiert. Und viele Präzedenzfälle zeigen, dass im Falle des Falles auch die falschen Köpfe rollen.</p>
<p><strong>Platz 9: Anzeigenkunden beleidigen / Schleichwerbung<br />
</strong>Gute Frage, ob „Campus“ Anzeigen druckt. Wenn nicht, wird es höchste Zeit.</p>
<p><strong>Platz 10: Modell SPIEGEL<br />
</strong>Beim SPIEGEL entscheiden die Redakteure mit, wer Primus inter Pares wird. Sollte wider jeder Erwartung die Belegschaft hinter dem unliebsamen Spitzenmann stehen, hilft vielleicht auch ein genossenschaftliches Modell. Dann entscheiden eben die großen Anteilseigner.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/viral-videos/wie-man-einen-chefredakteur-loswird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtreten kommt immer zu spät</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/nachtreten-kommt-immer-zu-spat/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/viral-videos/nachtreten-kommt-immer-zu-spat/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 18:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6064</guid>
		<description><![CDATA[Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. Der Chef kommentiert selbst.
Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6065" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg"><img class="size-full wp-image-6065" title="icke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg" alt="" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Fällt euch nix Besseres ein?&quot;: Sillmann sagt&#39;s</p></div>
<p>Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. <em>Der Chef kommentiert selbst.</em><span id="more-6064"></span></p>
<p>Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre für die erneuerbaren Energien. Aber, allen voran die böse Solarkraft mit ihrem unstillbarem Hunger nach Fördergeldern, war ja allen Schlauschreibern zu teuer. Wind verschandelte ja am Ende doch nur die Landschaft. Und Biomasse – ja von Biomasse profitierten ja doch nur die eh schon mit EU-Geldern sattgeworfenen Bauern.</p>
<p>Und dann das: Juli 2011, „Verschlossene Auster“ für die Atomlobby. GROßARTIG!!! Man lacht sich vor allem dann tot, wenn der eine oder andere Kunde im Bereich Erneuerbare tätig ist und die Geschichten, die man als PR-Berater in den Medien anbot trotz ihrer Erzählwürdigkeit nicht erzählt wurden.</p>
<p>Erzählt werden jetzt – allen voran auf Sueddeutsche.de – vierseitige Möchtegernreportagen, wie die Laufzeitverlängerung damals hinter verschlossenen Türen ob erwarteter Steuermehreinnahmen und Scheckbuchpolitik unterzeichnet wurde. Da erinnert man sich unwillkürlich an Tage, an denen echte Reportagen in der Lokalredaktion von Hintertupfingen abgelehnt wurden mit Begründungen in Frageform wie: „Und was hat das mit Hintertupfingen zu tun?“</p>
<p>Lächerliche Siegerjustiz von Medien, die komischerweise schon wieder auf der Siegerseite stehen. Schön brav die Anzeigen der Energieriesen drucken, schwachsinnige Berechnungen über jährlich zweistellige Mehrbelastungen auf der uns allen heiligen Stromrechnung anstellen, und immer ganz genau bei Spiegel Online abschreiben, wo irgendein gelernter Kulturwissenschaftler Hetzreden über Photovoltaik absondert – Sorry, aber kein Sorry.</p>
<p>Also noch mal: Der Zug ist abgefahren, da man den Sieg über die Besatzungsmächte ausrufen musste. Davon hat nämlich jeder schon Wind bekommen.</p>
<p>Interessant wird’s jetzt an diesen Stellen – und da lohnen sich Reportagen:</p>
<ul>
<li>Warum      verlängern die Stadtwerke die Konzessionsverträge mit den Energieriesen zum      Betrieb der Stromnetze nicht?</li>
<li>Warum      ist Desertec totaler Schwachsinn?</li>
<li>Brauchen      wir wirklich 4.000 Kilometer neue Stromtrassen, nur damit Offshore-Strom      nach Bayern kommt?</li>
<li>Wieso      sehen die Änderungen am Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG)      alle so aus, als würden wieder – immerhin andere – Konzerne davon profitieren?</li>
<li>Was      ist eigentlich dran an dem ganzen Speicher-Quatsch, den man scheinbar neu      bauen muss statt die Infrastruktur zu nutzen (Wasserkraftwerke,      Gasleitungen) die da ist?</li>
<li>Wie      billig ist Kohlestrom wirklich?</li>
<li>Warum      hat die Bundesnetzagentur für Pfingsten eigentlich den Blackout      angekündigt, der nie kam?</li>
<li>Wie      erwähnenswert sind Studienergebnisse des RWI zum Thema Energie?</li>
<li>Was      kann man machen, um klar zu stellen, dass der Atomausstieg keine Erfingung      der CDU ist? Und warum gab es schon immer eine so deutliche Diskrepanz zum      Thema erneuerbare Energien zwischen der CDU auf Bundes- und auf      Lokal-Ebene?</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Vielleicht fällt dem einen oder anderen Redakteur ja noch eine Geschichte ein, die mit den Punkten nichts zu tun hat und dennoch interessant ist. Das ist jedenfalls das Mindeste, was ich erwarte.</p>
<p><em>Thomas Sillmann, Chefredakteur des Herzblutmagazins Textberater.com</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/viral-videos/nachtreten-kommt-immer-zu-spat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum die Atom-Befürworter jetzt im Vorteil sind</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/warum-die-atom-befurworter-jetzt-im-vorteil-sind/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/corporate-publishing/warum-die-atom-befurworter-jetzt-im-vorteil-sind/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6037</guid>
		<description><![CDATA[Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. 
Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. <span id="more-6037"></span></p>
<p>Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen profitieren – die Richtung ist scheinbar klar: Unabhängigkeit von den bislang marktdominierenden Energieriesen. Und ohne Windparks auf See fehlen auch die entscheidenden Großprojekte, die deutschen Technologiekonzernen den Einstieg in den Energiemarkt leicht machen würden.</p>
<p>Ob die Kommission letztlich tatsächlich die Energiewende für den kleinen Mann empfiehlt, soll an dieser Stelle unerheblich bleiben. Hauptthema aus Kommunikations-Sicht ist der Glaubwürdigkeitsverlust, den die Ethikkommission gegenüber einer ganz bestimmten Zielgruppe erlitt.</p>
<p>Die Zielgruppe von der hier die Rede ist – das sind nicht die Bürger. Die wollen schon lange keine Atomkraft mehr. Die Zielgruppe sind auch nicht die Experten, die sich derzeit mit Restlaufzeiten gegenseitig unterbieten (Greenpeace hält übrigens den Rekord mit der Berechnung, dass Deutschland bereits 2015 problemlos ohne Atomstrom auskommen kann).</p>
<p>Die Zielgruppe, für die die Empfehlung der Ethikkommission auch gedacht ist, sind die alten Hasen innerhalb der CDU: die Lokalmatadoren, Teile der Parteibasis, die alte Schule mit Fokus auf industriefreundliche Bürgerlichkeit.</p>
<p><strong>Objektives Gremium oder abgekartetes Spiel?<br />
</strong><br />
Und jene alten Hasen dürften jetzt einigermaßen irritiert sein, dass ihnen auf der einen Seite ein objektives Beratungsgremium gezeigt wird, aber andererseits die von daher rührenden Positionen scheinbar schon feststehen.</p>
<p>Mit den bislang bekannt gewordenen Positionen der Kommission könnte man als Christdemokrat vielleicht mal wieder eine Landtagswahl gewinnen und bundespolitisch den Total-Abstieg verhindern. Aber mit den quasi lebenslang vertretenen Positionen kann man es nicht so leicht vereinbaren.</p>
<p>Eine kognitive Dissonanz also: Einerseits will auch der härteste Atombefürworter in den Reihen der CDU seine Partei nicht absteigen sehen. Andererseits schmerzt es, die gute alte Zeit zu vergessen.</p>
<p>Jene Dissonanz kann nur durch ganz neue Auswege überbrückt werden. So ein Ausweg wäre gewesen, wenn eine objektive Instanz den Weg bereitet für eine Neujustierung der eigenen Gedankenwelt. Wie Geschworene im Gericht unbeeinflusste Entscheidungen treffen, so hätte die Ethikkommission ein vergleichbar versöhnliches Urteil finden müssen.</p>
<p>Aber wie wäre es, wenn die Geschworenen immer mal wieder einen Zwischenstand bekannt geben nach dem Motto: „Ach, nach unserer ersten Einschätzung ist der Angeklagte unschuldig, weil …“? Es würde den Gerichtsprozess zur Farce machen. Kein Mensch würde mehr glauben, dass ein unvoreingenommenes Urteil kommt.</p>
<p>Aber ohne ihre Unvoreingenommenheit fehlt der Ethikkommission die Brückenfunktion, die den alten CDU-Hasen aus ihrem Dilemma helfen würde. Kanzlerin Merkel kann die Kommissions-Empfehlungen nicht mehr so teuer an ihre Parteigefährten verkaufen, wie sie es hätte tun können, wenn keine Vorab-Position an die Öffentlichkeit gelangt wäre.</p>
<p>Und von einer schwachen Ethik-Kommission profitieren jene, die sich des Rückhalts der alten und mächtigen CDU-Riege sicher sein wollen: Allen voran die Atom-Befürworter, aber auch die Industriegiganten. Die sind jetzt in einer passiven Offensive. Sie müssen gar nichts sagen, und dennoch ist ihre Position verbessert.</p>
<p>Denn entweder sieht die abschließende Empfehlung der Kommission dem durchgesickerten Entwurf sehr ähnlich und zieht damit die Kritik an, die ganze Veranstaltung sei ein abgekartetes Spielchen gewesen. Oder die Kommission formuliert deutlich andere Empfehlungen, um damit die Ergebnisoffenheit des Prozesses zu beweisen.</p>
<p>Letzteres kann zwei Dinge bedeuten: Die Empfehlung für eine noch schnellere Energiewende mit Absage an Großprojekte und Zuspruch für die Energierevolution „von unten“. Oder zweitens und intuitiv wahrscheinlicher: Deutlich konzernfreundlichere Punkte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/corporate-publishing/warum-die-atom-befurworter-jetzt-im-vorteil-sind/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Markenwelt ist kein Ponyhof</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/die-markenwelt-ist-kein-ponyhof/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/die-markenwelt-ist-kein-ponyhof/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 08:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6033</guid>
		<description><![CDATA[Die Top-Ten der 10 wertvollsten Marken der Welt wird von US-Firmen dominiert – wenn man so will, von den „Bösen“: Datensammler, Essenskultur-Vernichter, Zigarettenhersteller und ein Technologie-Konzern mit Wachstumsspitzen bei Geräten, mit denen beispielsweise in Indien knallhart weibliche Föten aussortiert werden.
Aus Image-Sicht hat Google mit seinen Investments in erneuerbare Energien vielleicht Punkte sammeln können. Und Apple [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6034" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Millward-Brown-Markenwert.jpg"><img class="size-medium wp-image-6034" title="Millward Brown Markenwert" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Millward-Brown-Markenwert-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Millward Brown misst den Markenwert, wie das 100-Meter-Finale den &quot;Schnellsten Mann der Welt&quot; kürt - nämlich nur bedingt.</p></div>
<p>Die Top-Ten der 10 wertvollsten Marken der Welt wird von US-Firmen dominiert – wenn man so will, von den „Bösen“: Datensammler, Essenskultur-Vernichter, Zigarettenhersteller und ein Technologie-Konzern mit Wachstumsspitzen bei Geräten, mit denen beispielsweise in Indien knallhart weibliche Föten aussortiert werden.<span id="more-6033"></span></p>
<p>Aus Image-Sicht hat Google mit seinen Investments in erneuerbare Energien vielleicht Punkte sammeln können. Und Apple müsste nach den schlechten Neuigkeiten in Sachen iPhone-Produktions-Bedingungen an Boden verlieren. Doch das sieht für die US-amerikanischen Unternehmensberater von Millward Brown anders aus.</p>
<p>Eine typisch amerikanische Perspektive also? Vielleicht. Was die Kollegen von Millward Brown da erheben, ist nämlich eine Mischung aus Meinungsforschung und Bilanz-Analyse. Wer bei Umfragen und Gewinnaussichten gut abschneidet, bekommt die Punkte – gemessen wird in US-Dollar.</p>
<p>Da zeigt sich eine doppelte Schwachstelle von Brandz-Top-100: Die Neutralität der Zahlen.</p>
<p>1. Der Währungseffekt. Der wahre Wert beispielsweise der chinesischen Währung tritt bei den fixierten Wechselkursen nur schwerlich zutage. Tendenziell geht man aber davon aus, dass der Yuan unterbewertet ist.</p>
<p>2. Das Gschmäckle bei dem, was die Millward Brown BrandZ Study als Markenwert handelt, soll hier mal ein denkbar geschmackloser aber vielleicht anschaulicher Vergleich zeigen: Wäre die eine Marke „Osama bin Laden“ wertvoller als „Mutter Teresa“? Nun, wir wissen es nicht.</p>
<p>Was wir wissen: Die Markenwert-Liste von Millward Brown ist eine auch für kurzfristige Effekte anfällige Momentaufnahme. Mehr will sie auch nicht sein. Immerhin ergeben sich im Vorjahresvergleich auch entsprechend starke Veränderungen.</p>
<p>Die Aufsteiger des Jahres haben ihren Markenwert um mehrere hundert Prozent steigern können. Bei Top-Aufsteiger Facebook sind es 246 Prozent. Und auch Gesamtsieger Apple, 2010 noch Zweitplatzierter, übertrifft Ex-Champion Google so deutlich &#8211; 153 Milliarden vs. 111 Milliarden an Markenwert &#8211; dass man sich schon fragt könnte, wie das kommen kann.</p>
<p>Offizielle Antwort: Apple habe sich einen eigenen Markt geschaffen, sagte Bernd Büchner, Deutschland-Geschäftsführer bei Millward Brown, der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221;.</p>
<p>Inoffizielle Antwort der Textberater.com-Redaktion: Die Millward Brown-Liste ist ein Eldorado der Sensationen: Simple Methodik, kontextlose Variablen, aber eines der meistzitierten Rankings dieser Tage – ähnlich dem Ergebnis im Finale der 100-Meter-Olympiade: Wer das Rennen macht, gilt zwar als „Schnellster Mann der Welt“. Aber jeder weiß: Der schnellste Mann der Welt heißt Lucky Luke.</p>
<p>Die wertvollsten Marken der Welt, gemessen in Milliarden US-Dollar, laut BrandZ-Liste:</p>
<p>1          Apple                          153 Mrd.</p>
<p>2          Google                        111 Mrd.</p>
<p>3          IBM                            101 Mrd.</p>
<p>4          McDonald&#8217;s                81 Mrd.</p>
<p>5          Microsoft                    78,2 Mrd.</p>
<p>6          Coca Cola                   73,8 Mrd.</p>
<p>7          AT&amp;T                         69,9 Mrd.</p>
<p>8          Marlboro                     67,5 Mrd.</p>
<p>9          China Mobile              57,3 Mrd.</p>
<p>10        General Electric          50,3 Mrd.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/die-markenwelt-ist-kein-ponyhof/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unsere täglich Meinung gib uns</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6020</guid>
		<description><![CDATA[Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.
Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6021" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg"><img class="size-full wp-image-6021" title="Slogan BildZeitung" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg" alt="" width="260" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Dir Deine Meinung: Slogan der Bild-Zeitung</p></div>
<p>Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.<span id="more-6020"></span></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile über das Springer-Flagschiff. Interessant sind beispielsweise die Urteile der Forscher,</p>
<ul>
<li>dass      bei einem knappen Drittel aller Überschriften ein Fragezeichen auftaucht.</li>
<li>dass      die immer gleichen Aussagen wie Werbebotschaften wiederholt werden.</li>
<li>dass      Moral an die Stelle journalistischer Ausgewogenheit tritt.</li>
<li>dass      der deutsche Steuerzahler die einzig gültige Perspektive einnimmt.</li>
<li>dass      Meinungsführung statt Orientierung angeboten wird.</li>
</ul>
<p>Also ein wirklich eingängiges und recht ausführliches <a href="http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/kompakt/dokumente/bild_studie/2011_04_05_Bildstudie_Zusammenfassung.pdf">Gesamtwerk im PDF-Format</a>, das die Otto-Brenner-Stiftung da zusammengetragen hat und ein guter Anlass, mal wieder über den Slogan der Bild-Zeitung nachzudenken.</p>
<p>“BILD Dir Deine Meinung“ liest sich ja im ersten Moment wie eine Aufforderung, sich eine Meinung zu bilden. Aber das ist ein Missverständnis, denn „BILD“ ist kein Verb. Die wie für die Bild typische grafische Aufbereitung der Zeile, lässt Spielraum zur Interpretation.</p>
<p>In normaler Textform könnte es auch so heißen: Bild – Dir Deine Meinung.</p>
<p>Das würde auch den von den Otto-Brenner-Forschern beschriebenen und Bild-typischen Rekurs auf moralische Wertung bestätigen. „Dir Deine Meinung“ – das liest sich wie eine Zeile aus den 10 Geboten in der Bibel. „Ich bin der Herr dein Gott.“</p>
<p>Im Bild-Stil verkürzt würde es lauten: „Ich – Dir Dein Gott.“ Und so wie in der Bibel der Satz eine Feststellung ist, ist er es auch auf den Werbetafeln. Die Bild-Zeitung will in der Deutung uns unsere Meinung sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zerlächelt Japan den GAU?</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 16:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6007</guid>
		<description><![CDATA[Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. Überlegungen.
Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. <em>Überlegungen.</em><span id="more-6007"></span></p>
<p>Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um das havarierte AKW von Fokushima lediglich abgeraten, in die Gegend zurückzukehren. Es bestehen laut japanischer Regierung gesundheitliche Risiken.</p>
<p>Risiken? Wer länger als 15 Minuten in der Nähe des Reaktors an den Rettungsarbeiten beteiligt ist, gefährdet sein Leben ob der enormen Strahlenbelastung. Die Kernschmelze hat außerdem offenbar den Boden mit Plutonium verseucht. Das Wasser vor der Küste ist schwer belastet.</p>
<p>Aber vielleicht ist das so in Japan. Auch die schlimmsten Nachrichten werden mit einem Lächeln übermittelt. Das typisch deutsche „Nein“ ist in der normalen Konversation unter Japanern verpönt und wird entsprechend gerne umgangen.</p>
<p>Also ein „Nein, kehrt nicht in die Gefahrenzone zurück“, könnte schlicht außerhalb der durch die japanische Regierung kommunizierbaren Botschaft liegen.</p>
<p>Jedenfalls stößt die Salami-Kommunikation zur Atom-Katastrophe hierzulande auf erbitterte Kritik. Atomwissenschaftler, Umweltschützer, Energiepolitiker – sie alle sind sich sicher: Japan verwässert wichtige Informationen.</p>
<p>Bei Stern.de kann man die Ratlosigkeit ob der Kommunikationspolitik aus Fernost beispielsweise <a href="http://www.stern.de/panorama/tepco-und-die-katastrophe-von-fukushima-verwirrspiel-mit-der-wahrheit-1668592.html">hier</a> nachlesen. Wörtlich heißt es da:</p>
<p><em>Und auch jetzt scheint die dramatische Feststellung, dass sich die Lage im AKW bedrohlich einem Super-GAU nähert, bei Tepco und der japanischen Regierung nicht für sonderlich viel Aufregung zu sorgen. Stattdessen gibt es einmal mehr Beschwichtigungen.</em></p>
<p><strong>Wer kann das übersetzen?</strong></p>
<p>Die Situation erinnert ein wenig an die Nachrichtenlage im Zentralkomitee der SED, dem DDR-Parteivorstand, wo tendenziell auch nur Positives nach oben und nach außen drang. Kein Wunder also, dass die DDR-Führung bis zum Schluss glaubte, sie sei beim Volk beliebt wie keine andere.</p>
<p>Spinnt man die Analogie weiter, steht Japan der politische Kracher noch bevor. Aber auch in Sachen Bürgerprotest ist Japan gänzlich unerfahren. Japanologe David Chiavacci, zitiert beispielsweise auf Franz Alts Sonnenseite, sieht eine Politisierung des Landes heraufziehen, eine Stärkung der Zivilgesellschaft, wie er es nennt.</p>
<p>Aber bis dahin bleibt uns eigentlich nur, die merkwürdigen Krisen-Botschaften aus Japan zu übersetzen. Wenn also die Regierung eine „zeitweise“ Kernschmelze zugibt, heißt das für den katastrophengeschulten und dadurch vielleicht auch dickfelligeren Deutschen vielleicht schon so viel wie: „Schlimmer konnte es nicht kommen.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geht Guttenberg gestärkt aus dem Skandal hervor?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/geht-guttenberg-gestarkt-aus-dem-skandal-hervor/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/geht-guttenberg-gestarkt-aus-dem-skandal-hervor/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 14:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5960</guid>
		<description><![CDATA[Hat er seinen PR-Berater gewechselt oder ihm einfach nur zugehört? Mit der heute gemeisterten Fragestunde im Bundestag hat Karl Theodor zu Guttenberg jedenfalls Strategiefestigkeit bewiesen. 
Die grundsätzliche Frage ist nicht, ob der jetzige Verteidigungsminister für seine Doktorarbeit abgeschrieben hat. Ebenfalls entschieden scheint die Frage, ob der Verteidigungsminister die PR-Krise überstehen wird.
Richtig interessant wird’s doch erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat er seinen PR-Berater gewechselt oder ihm einfach nur zugehört? Mit der heute gemeisterten Fragestunde im Bundestag hat Karl Theodor zu Guttenberg jedenfalls Strategiefestigkeit bewiesen. <span id="more-5960"></span></p>
<p>Die grundsätzliche Frage ist nicht, ob der jetzige Verteidigungsminister für seine Doktorarbeit abgeschrieben hat. Ebenfalls entschieden scheint die Frage, ob der Verteidigungsminister die PR-Krise überstehen wird.</p>
<p>Richtig interessant wird’s doch erst bei der Frage: Geht der Politiker aus dem Skandal gestärkt hervor?</p>
<p>In Sachen Krisen-PR hatte sich zu Guttenberg anfangs sicherlich <a href="../news/wenn-der-chef-in-der-krise-fehlt/">nicht mit Ruhm bekleckert</a>. Aber nicht nur die eigenen Reihen stärken ihm den Rücken. Mitten in der PR-Krise strömten beispielsweise tausende Fans auf eine Guttenberg-Fanpage. In Umfragen sicherten ihm die Bürger ihre Sympathie zu.</p>
<p>Textberater.com stellt die PR-Frage – stimmen Sie ab.<br />
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/geht-guttenberg-gestarkt-aus-dem-skandal-hervor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schäubles Pressesprecher kündigt nach öffentlicher Demütigung</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/schaubles-pressesprecher-kundigt-nach-offentlicher-demutigung/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/schaubles-pressesprecher-kundigt-nach-offentlicher-demutigung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 10:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Eklat]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5699</guid>
		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Pressesprecher bei einer Pressekonferenz vor rund 50 Journalisten und laufender Kamera mehrfach rüde zurechtgewiesen, weil dieser die Pressemappen nicht rechtzeitig ausgeteilt hat. Jetzt ist Micheal Offer zurückgetreten. Sehr verständlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Schäuble_demütigt_Offer.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5702" title="Schäuble_demütigt_Offer" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Schäuble_demütigt_Offer-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a>Am vergangenen Donnerstag hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Pressesprecher bei einer Pressekonferenz vor rund 50 Journalisten und laufender Kamera mehrfach rüde zurechtgewiesen, weil dieser die Pressemappen nicht rechtzeitig ausgeteilt hatte. Jetzt ist Micheal Offer zurückgetreten. Sehr verständlich.<span id="more-5699"></span></p>
<p>Denn wer sich das Video anschaut, wird nicht glauben können, wie Schäuble mit seinem Pressesprecher da umsprang. Die Konsequenz Offers: Nach nur zwölf Monaten tritt er von seinem Amt zurück und verschafft seinem Ex-Chef damit eine ausgesprochen schlechte Presse:</p>
<p>&#8220;Minister Unzumutbar&#8221; titelt die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/schaeuble-sprecher-tritt-zurueck-minister-unzumutbar-1.1021433">Sueddeutsche.de</a> und die <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article10822373/Schaeubles-Sprecher-Offer-tritt-nach-Eklat-zurueck.html">Welt Online</a> fordert eine öffentliche Entschuldigung des Ministers. Der <a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M536f5ff01c4.0.html">Deutsche Journalisten-Verband</a> bedauert Offers Rücktritt und hält die &#8220;Bloßstellung Offers&#8221; für &#8220;illoyal und empörend&#8221;. <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/finanzminister-schaeubles-ausraster-vorgefuehrt-und-entlassen-die-akte-michael-offer-1622248.html">stern .de</a> dokumentiert das Arbeitsverhältnis als seit langem &#8220;verkorkst&#8221;, was kaum anders anzunehmen ist.</p>
<p>Der Tagesspiegel (Montagsausgabe) verarbeitet den Eklat als Karikatur: Offer liegt Schäuble zu Füßen und in der Sprechblase des Ministers steht: &#8220;Ich sagte nicht, Sie sollen meine Schuhe putzen, ich sagte, Sie sollen sie ablecken!!&#8221;. Die Zeile unter der Zeichnung: &#8220;Der Minister definiert den Aufgabenbereich seines Pressesprechers …&#8221;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kritik aus Opposition und Koalition</strong></p>
<p>Auch die Opposition zeigte sich empört und warf dem Minister einen schlechten Stil vor. &#8220;So, wie sich Minister Schäuble aufgeführt hat, geht man mit Schutzbefohlenen nicht um&#8221;, sagte Carsten Schneider, der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.</p>
<p>Selbst Koalitionspolitiker äußerten sich kritisch zum Verhalten Schäubles. Der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki etwa sagte: &#8220;Der Mann steht unter Drogen.&#8221; FDP-Chef Guido Westerwelle wies derlei Unterstellungen jedoch sogleich zurück.</p>
<p>Offer selbst schreibt in einer E-Mail an den Finanzminister, ihm sei klar geworden, dass er nicht das &#8220;volle Vertrauen&#8221; Schäubles habe, deshalb bitte er um eine andere Aufgabe innerhalb des Ministeriums.</p>
<p><strong>&#8220;Herr Offer, reden Sie nicht!&#8221;</strong></p>
<p>Das unglaubliche Video der Pressekonferenz gibt es hier:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7bcUzwYeXUk?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/7bcUzwYeXUk?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/schaubles-pressesprecher-kundigt-nach-offentlicher-demutigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brüderle will Rechte von Mobilfunkkunden stärken</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/bruderle-will-rechte-von-mobilfunkkunden-starken/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/bruderle-will-rechte-von-mobilfunkkunden-starken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 10:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5625</guid>
		<description><![CDATA[Kostenfreie Callcenter-Warteschleifen, keine Unterbrechung der Leitung bei Umzug oder Anbieterwechsel, generell kürzere Vertragslaufzeiten &#8211; der Bundeswirtschaftsminister will alles verbessern, was Kunden bei Telekommunikationsanbietern seit Jahren kritisieren.
Wie unschwer zu erwarten, sind die Telekomunternehmen empört. Denn die geplante Reform bedeutet für die Anbieter mehr Aufwand, höhere Kosten und eventuell der Verlustevon Kunden. In einem Protestbrief an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kostenfreie Callcenter-Warteschleifen, keine Unterbrechung der Leitung bei Umzug oder Anbieterwechsel, generell kürzere Vertragslaufzeiten &#8211; der Bundeswirtschaftsminister will alles verbessern, was Kunden bei Telekommunikationsanbietern seit Jahren kritisieren.<span id="more-5625"></span></p>
<p>Wie unschwer zu erwarten, sind die Telekomunternehmen empört. Denn die geplante Reform bedeutet für die Anbieter mehr Aufwand, höhere Kosten und eventuell der Verlustevon Kunden. In einem Protestbrief an den Wirtschaftsminister machen die beiden größten Dachverbände ihren Unmut konkret:</p>
<p>Die neuen Regeln &#8220;gefährden den Fortbestand des gesamten Servicedienste-Marktes, der jährlich mehr als eine Milliarde Euro erwirtschaftet&#8221;, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) und der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) laut wiwo.de <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/bruederle-will-rechte-von-mobilfunkkunden-staerken-446556/">hier</a>.</p>
<p>In dem Schreiben wird erklärt, warum der Gesetzentwurf rechtlich, technisch und wirtschaftlich weder tragfähig noch umsetzbar sei.</p>
<p><strong>Weitere Forderungen von Brüderle</strong></p>
<p>Vor allem die kostenlose Warteschleife werde laut wiwo.de abgelehnt. Wenig Freude lösten auch die weiteren Forderungen des Wirtschaftsministers aus: Die Netzbetreiber sollen künftig Mindestgeschwindigkeiten sicherstellen statt für Maximalgeschwindigkeit werben. Auch eine hürdenfreie Übertragung der eigenen Mobilfunknummer bei Anbieterwechsel soll es laut Reformentwurf künftig geben.</p>
<p><strong>US-Kollege AT&amp;T lauscht den Kundenbeschwerden via Twitter</strong></p>
<p>Ganz anders als deutsche Telekommunikationsanbieter versteht der US-amerikanische Telekommunikationsriese AT&amp;T sein Geschäft: Mit seinen acht Haupt- und zahlreichen Neben-Accounts ist der Konzern relativ präsent bei Twitter und hört seinen Kunden aufmerksam zu. Und zwar nicht nur den eigenen Followern, sondern bald auch allen übrigen Twitter-Usern, wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/03/twitter-scan-att-nutzt-beschwerde-tweets-zur-anaylse-von-verbindungsproblemen/">Basic-Thinking-Blog</a> berichtet:</p>
<p>Mit einer eigens entwickelten Software sollen bald sämtliche Kommentare, die auf Twitter über AT&amp;T geäußert werden, gescannt und so die möglichen Kundenbeschwerden unmittelbar erfasst werden.</p>
<p>Den Grund für die neue AT&amp;T-Strategie erklärt Basic-Thinking folgendermaßen: Kunden tendieren immer stärker dazu, bei Problemen mit dem Funknetz ihren Unmut in Tweets kundzutun, anstatt sich telefonisch bei dem Konzern zu beschweren. Durch das Scannen der Tweets will AT&amp;T herausfinden, wo und wann Kunden Probleme mit ihrer Verbindung hatten, und welcher Art diese waren. So soll noch schneller und besser auf Probleme im eigenen Funknetz reagiert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/bruderle-will-rechte-von-mobilfunkkunden-starken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kaputt schreiben, abschreiben, schwarze Zahlen schreiben</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/kaputt-schreiben-abschreiben-schwarze-zahlen-schreiben/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/kaputt-schreiben-abschreiben-schwarze-zahlen-schreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5378</guid>
		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick wird’s erst düster, dann dunkel und schließlich erfreulich schwarz.
Ein wirklich großartiges Interview gibt’s derzeit auf den Seiten des Polit-Magazins Cicero. Stilsicher lässt Redakteur Marc Etzold seinem Protagonisten Raum zur Entfaltung.
Der Protagonist heißt Hans Mathias Kepplinger. Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Tja, so ist das, wenn der Name des Mannes fällt, der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick wird’s erst düster, dann dunkel und schließlich erfreulich schwarz.<span id="more-5378"></span></p>
<p>Ein wirklich großartiges Interview gibt’s derzeit auf den Seiten des Polit-Magazins Cicero. Stilsicher lässt Redakteur Marc Etzold seinem Protagonisten Raum zur Entfaltung.</p>
<p>Der Protagonist heißt Hans Mathias Kepplinger. Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Tja, so ist das, wenn der Name des Mannes fällt, der die Forschung der politischen Kommunikation in Deutschland geprägt hat wie kaum ein anderer.</p>
<p><strong>Warum die Regierung so schlecht ist</strong></p>
<p>Aber zurück zum Thema: Kepplinger erklärt <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&amp;item=5156">hier</a> die überwiegend negative Berichterstattung zur Arbeit der Bundesregierung und den Trubel vor Horst Köhlers Rücktritt.</p>
<p>Kernaussagen, die eine Lektüre des beispielreichen Interviews nicht ersetzen können:</p>
<ul>
<li>Journalisten      durchschauen die politischen Prozesse nur noch selten.</li>
<li>Die      Medien befinden sich in einem unfreiwilligen Gleichklang, in dem sich der      einzelne Redakteur nur noch bedingt von der Meinung seiner Kollegen      distanzieren kann.</li>
<li>Wir      beobachten einen Kampf zwischen Politik und Medien um Macht.</li>
<li>Die      Skandalisierung mäßig relevanter Ereignisse ist eine Form des Marketings,      beim dem es um die Gewinnung von Lesern geht.</li>
</ul>
<p><strong>Warum Abschreiben auch SEO ist</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ebenfalls auf Kernaussagen beschränkt ist ein immerhin noch als inhaltlich brauchbar zu bezeichnender Beitrag eines Suchmaschinen-Optimierers <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/06/28/10-brutale-wahrheiten-ueber-seo/#comments">hier</a> auf den Seiten von Deutsche-Startups.de zum Thema „10 brutale Wahrheiten über SEO“.</p>
<p>Bei näherem Hinsehen kommt der geneigte Leser zu einem ebenfalls brutalen Ergebnis, dass die Thesen allesamt eine Abschrift <a href="http://www.seoptimise.com/blog/2010/06/25-brutal-truths-about-seo-google-main-stream-media.html">dieses Artikels</a> sind.</p>
<p>Und wegen erheblicher Übersetzungs-Schwierigkeiten empfehlen wir das englischsprachige Original mit durchaus beruhigenden Lektionen wie: Es gibt keine Geheimnisse beim Suchmaschinen-Optimieren.</p>
<p><strong>Warum wir jetzt schon mal den Sekt kalt stellen<br />
</strong><br />
Ebenfalls offen gelegt hat die Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) die Branchenaussichten. Grundton: Talsohle durchschritten! Sowohl Umsätze als auch der Bedarf nach Personal würden 2010 seitens der PR-Agenturen steigen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/kaputt-schreiben-abschreiben-schwarze-zahlen-schreiben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gegendruck für Thalia, ist Apples Marketing kopierbar?, neuer Rekord-Kommentar</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/gegendruck-fur-thalia-ist-apples-marketing-kopierbar-neuer-rekord-kommentar/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/gegendruck-fur-thalia-ist-apples-marketing-kopierbar-neuer-rekord-kommentar/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5375</guid>
		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick geht’s heute um die Frage: Was soll man machen?
Buch-Händler Thalia hatte sich die Expansionsstrategie sicherlich nicht einfach vorgestellt. Doch die Reaktionen auf Thalias Versuche, eine kleine Buchhandlung auszutrocknen um den Standort zu übernehmen, haben auch noch eine zusätzliche Front eröffnet.
Natürlich geht’s um die PR-Front. An der haben sich Blogger eingefunden, um eine österreichische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick geht’s heute um die Frage: Was soll man machen?<span id="more-5375"></span></p>
<p>Buch-Händler Thalia hatte sich die Expansionsstrategie sicherlich nicht einfach vorgestellt. Doch die Reaktionen auf Thalias Versuche, eine kleine Buchhandlung auszutrocknen um den Standort zu übernehmen, haben auch noch eine zusätzliche Front eröffnet.</p>
<p>Natürlich geht’s um die PR-Front. An der haben sich Blogger eingefunden, um eine österreichische Buchhandlung zu verteidigen.</p>
<p><strong>Goliath verliert immer</strong></p>
<p><a href="http://www.helge.at/2010/06/versucht-thalia-kleine-buchhandlungen-zu-zerstoren/">Hier</a> hat Helge Fahrnberger die Misere des kleinen Buchhändlers Ennsthaler zusammengefasst und zitiert aus einem Brief des Unternehmens:</p>
<p><em>Leider hat Thalia jetzt sein begehrliches Auge auf uns geworfen. Sie hätten einfach mehr Umsatz, wenn es unsere Buchhandlung nicht gäbe, wenn sie unseren Standort hätten. Sie haben uns vor einem Jahr ein Angebot gemacht, wir haben kurz überlegt und dann abgelehnt. (..) Der deutsche Geschäftsführer kam in unser Haus zu einem Vorstellungsbesuch, wie er sagte. Leider war dieser Besuch kein höflicher, wie wir dachten. Entweder wir verkaufen oder sie bestellen nichts mehr bei uns. Mein Mann hat ihn höflich aber bestimmt hinausgeworfen.<br />
</em><br />
Mittlerweile geht die Geschichte auch durch die klassischen Medien wie den österreichischen ORF &#8211; wie das eben so ist, wenn sich ein Großer mit unfairen Mitteln gegen einen Kleinen wendet.</p>
<p>Was sollte man jetzt tun? Textberater.com heute mal ohne Antworten für Thalia.</p>
<p><strong>Apple gewinnt immer</strong></p>
<p>Ebenfalls nur die Frage bleibt bei folgendem Fall. Kann nicht einfach jeder deutsche Mittelständler die Verkaufsstrategie des Apple-Chefs Steve Jobs übernehmen?</p>
<p>Auf den Seiten der Deutschen Welle wird dafür immerhin eine Lanze gebrochen. Wörtlich heißt es dort:</p>
<p>&#8220;Es ist magisch, nett, smart, schnell, es wird besser und besser, es ist großartig, außergewöhnlich, herausragend, revolutionär, göttlich&#8221;: Ein Beobachter zählte nach und kam auf rund 300 Lobpreisungen des Apple-Chefs zum neuen iPhone.</p>
<p><em>Deutsche Unternehmer treten dagegen viel zu bescheiden auf, beklagen führende Werbe- und PR-Fachleute in Deutschland. Dass Firmenchefs hierzulande Produkte wie Marktschreier anpreisen, gilt als völlig unseriös und hat auch keine Tradition im Gegensatz zu den USA, wo man mit einem showartigen &#8220;Sich-Selbst-Verkaufen&#8221; keine Probleme hat.</p>
<p></em><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5729298,00.html">Hier</a> gibt’s den durchaus lesenswerten Artikel, der realistischer Weise ohne eine Palette von Tipps auskommt, die man sowieso nicht beherzigen würde.</p>
<p><strong>Einer schreibt immer</strong></p>
<p>Apropos Tipp: Was macht man mit einem 810 Worte (entspricht knapp eineinhalb DIN A4 Seiten) umfassenden Kommentar? Der ist nämlich zu einem Artikel über Angela Merkels PR-Problem bei Textberater.com aufgeschlagen.</p>
<p>Im Stakkato-Stil handelt der Kommentator so ziemlich alle Themen ab, die einem zu Angela Merkel einfallen. Ein Auszug.</p>
<p><em>Ruhig fuer eine bessere Zukunft ein Werbeplakat: … Angela Merkel: muss sich auch darum kuemmern: der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht sollten in Berlin sein. … Angie: so schnell wie moeglich kuemmern: Arbeitsminister, Gesundheitsminister, Verbraucher, ist alles Wirtschaft, Professoren sollten an die Spitze. …<br />
</em><br />
Der Kommentar liest sich auch im weiteren Verlauf irgendwie verrückt. Aber wer will schon die Grenze ziehen zum Normalen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/gegendruck-fur-thalia-ist-apples-marketing-kopierbar-neuer-rekord-kommentar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum PR sogar Angela Merkel helfen können muss</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/warum-pr-sogar-angela-merkel-helfen-konnen-muss/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/warum-pr-sogar-angela-merkel-helfen-konnen-muss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 07:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5326</guid>
		<description><![CDATA[“Die Regierung hat kein Verkaufsproblem. Sie hat ein Inhaltsproblem“, sagt Kommunikationsberater Michael H. Spreng und meint, er könnte Angela Merkel auch nicht helfen. Textberater.com mit einem Kommentar über einleuchtend formulierten Schwachsinn.
Spreng hat sich in der FAZ vom Medienjournalisten Stefan Niggemeier interviewen lassen. Ausgangsfrage: Könnte ein guter Spin-Doctor der Koalition (CDU, FDP) aus der Krise helfen?
Spreng [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Die Regierung hat kein Verkaufsproblem. Sie hat ein Inhaltsproblem“, sagt Kommunikationsberater Michael H. Spreng und meint, er könnte Angela Merkel auch nicht helfen. Textberater.com mit einem Kommentar über einleuchtend formulierten Schwachsinn.<span id="more-5326"></span></p>
<p>Spreng hat sich in der FAZ vom Medienjournalisten Stefan Niggemeier interviewen lassen. Ausgangsfrage: Könnte ein guter Spin-Doctor der Koalition (CDU, FDP) aus der Krise helfen?</p>
<p>Spreng bleibt da angenehm klar: Politische Kommunikation und Inhalt ließen sich nicht voneinander trennen. Die Politik glaube, sie könne jedwelche Beschlüsse von einem Kommunikationsexperten verkaufen lassen.</p>
<p>An der Stelle zeigt Niggemeier seine olympische Form und fragt, ob der PR-Berater dann nicht schon bei der Themensetzung dabei sein sollte und die Inhalte mitbestimmen müsste.</p>
<p>Spreng, der übrigens auf sprengsatz.de bloggt, gibt sich da jedoch recht vorsichtig: „Natürlich muss die Politik die Hoheit über die politischen Entscheidungen behalten. Aber von Anfang an müssten die Kommunikationsfachleute sagen können: Das ist verkaufbar, das nicht. Das wird in Deutschland leider nicht gemacht.“</p>
<p><strong>Kontra: Das Leben ist kein Ponyhof<br />
</strong><br />
Textberater.com ergänzt: Stimmt. Die gute alte Strategieberatung sprengt auch bei Kunden aus der Wirtschaft oft das Maß des Erwünschten. Wer lässt sich schon gerne von einem externen Dienstleister erzählen, welchen Märkten und Geschäftsmodellen die Zukunft gehört?</p>
<p>Das hat zu tun mit der natürlichen Trägheit von Organisationen. Es gibt ein bestehendes Team genannt Unternehmen, das sich in eine oder mehrere bestehende Aufgaben eingearbeitet hat. Und die Aufgabe des PR-Beraters wird aus Unternehmenssicht darin gesehen, jener bestehenden Team-Leistung zu explosionsartigen Verkaufs-Erfolgen zu verhelfen.</p>
<p>Ist das gut, oder ist das schlecht? Antwort: Es ist.</p>
<p>Auf den zweiten Blick erweisen sich Sprengs Thesen dann doch wieder nur als Vertriebs-Floskeln. Nach dem Motto, nehmt die PR-Experten von Beginn an ins Boot, wird in Richtung neuer Betätigungs-Felder argumentiert.</p>
<p>Ziel ist eine ideale Welt, in der die Kommunikationsberater nur jene Politik verkaufen müssen, die sie bereits im Vorfeld als verkaufbar qualifiziert haben. In jener Idealwelt, nennen wir sie mal Schlaraffenland, gilt jedoch Faulheit als Tugend.</p>
<p>Und auch wenn Moral noch nie zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell getaugt hat: Der gute PR-Berater verschreibt sich der Position seines Kunden so unbedingt, dass er ein gemeinsames Scheitern dem Davonlaufen vorzieht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/warum-pr-sogar-angela-merkel-helfen-konnen-muss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BP, Familienministerin, Google, Apple: Alles PR?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/bp-familienministerin-google-apple-alles-pr/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/bp-familienministerin-google-apple-alles-pr/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 07:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Foren]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5290</guid>
		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.
Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.
Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.<span id="more-5290"></span></p>
<p>Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.</p>
<p>Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am Anfang alle Register der Krisenkommunikation gezogen. Aber die verbreiteten Botschaften seien mehr und mehr unglaubwürdig.</p>
<p><strong>Wer würde positive Meldungen von BP erwarten?</strong></p>
<p>Auch das Schalten von Google-Anzeigen, die bei relevanten Suchbegriffen auf die Seiten BP’s verweisen, sei ein Armutszeugnis.</p>
<p>Textberater.com fragt: Was sind denn die Alternativen für BP? Hätte man lieber am Anfang verbreiten sollen, dass das Loch nie verschlossen werden könne? Nur das hätte bei den aktuellen Entwicklungen Raum geboten, positive Meldungen zu verbreiten.</p>
<p><strong>Ist Sparen erst schlecht, wenn man twittert?</strong></p>
<p>Ähnliche Fragestellung beim Twitter-Sturm gegen Familienministerin Kristina Schröder (CDU): Schröder verteidigt das Sparpaket der Bundesregierung auf dem Kurznachrichtendienst der Herzen: Protestwelle, Nachrichtenflut, PR-Desaster.</p>
<p>Textberater.com fragt: Sind berechtigte Empörung gegen ebenfalls berechtigte Einsparungen ein PR-Thema? Eigentlich nicht. Jetzt schon.</p>
<p><strong>Was kann Google überhaupt noch richtig machen?</strong></p>
<p>Nächster Kandidat für Krisenkommunikation: Google. Nein, dieses Mal sind keine Daten gesammelt worden. Und man hat auch keine Werbeeinnahmen „unterschlagen“.</p>
<p>Google hatte einfach mal ein Hintergrundbild auf seiner Seite gepostet. Das sollte den Nutzern neue Funktionen nahe bringen: Protestwelle, Löschung, Nachrichtenflut – die Reihenfolge der Ereignisse unterscheiden sich vom Fall Schröder.</p>
<p>Aber das Thema bleibt das gleiche: Google im PR-Sumpf wegen fahriger Kommunikation. Textberater.com fragt: Was kann ein als von den Medien als Konkurrent empfundener Konzern schon richtig machen?</p>
<p><strong>Apple: Wie soll man den Boss wegkommunizieren?</strong></p>
<p>Apropos Konkurrent: Googles Konkurrent und ebenfalls von den Verlagen wegen rigider Veröffentlichungsregeln unter Beschuss genommener Lifestyle-Anbieter Apple hat auch ein vermeintliches PR-Problem.</p>
<p>Der alternde Konzernchef Steve Jobs hat nämlich zur Vorstellung seines neuen iPhones auch das Bloggen geächtet. Man brauche nicht mehr Blogger. Man brauche wieder richtige Redaktionen.</p>
<p>Grund der Verbitterung könnte mit den Blogger-Enthüllungen Gizmodos zu tun haben. Die Gizmodo-Schreiber hatten nämlich ein verloren gegangenes iPhone der neusten Generation bereits vor Wochen vorgestellt.</p>
<p>Textberater.com fast optimistisch: Klingt nach einem echten PR-Thema. Apple verscherzt sich die Gunst der Netzgemeinde.</p>
<p>Auf den zweiten Blick wird jedoch klar: Apples Problem hat weniger mit Kommunikation als mit Personalfragen zu tun. Steve Jobs will auf seine krankheitsbedingt alten Tage schnell noch ein paar Verkaufsrekorde und Markteroberungen feiern.</p>
<p>So einen Chef bekommt man als PR-Diener nicht in den Griff. Da helfen nur Psychopharmaka oder ein handfester Führungswechsel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/bp-familienministerin-google-apple-alles-pr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Video: Zuckerberg schwitzt Facebooks Ziele aus</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/video-zuckerberg-schwitzt-facebooks-ziele-aus/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/video-zuckerberg-schwitzt-facebooks-ziele-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 14:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5260</guid>
		<description><![CDATA[Es war warm, zu warm, als dass Facebook-Gründer und Datensünder Mark Zuckerberg nicht schwitzen konnte. „Ich ziehe mein Hoody nie aus”, startete er noch eine halbherzige Verteidigung. Doch dann war es zu sehen – die Innenseite seines Kapuzenpullis mit der Mission von Facebook.
Ein bisschen Verschwörungstheorie ist bestätigt worden. Wenigstens das Design der Facebook-Mission auf Zuckerbergs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5261" class="wp-caption alignleft" style="width: 279px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebok-mission-auf-Innenseite-Zuckerbergs-Jacke2.jpg"><img class="size-full wp-image-5261" title="facebok mission auf Innenseite Zuckerbergs Jacke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebok-mission-auf-Innenseite-Zuckerbergs-Jacke2.jpg" alt="" width="269" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Rockerclub, Geheimbund, Indianerstamm? Zuckerberg auf der D8 im Interview</p></div>
<p>Es war warm, zu warm, als dass Facebook-Gründer und Datensünder Mark Zuckerberg nicht schwitzen konnte. „Ich ziehe mein Hoody nie aus”, startete er noch eine halbherzige Verteidigung. Doch dann war es zu sehen – die Innenseite seines Kapuzenpullis mit der Mission von Facebook.<span id="more-5260"></span></p>
<p>Ein bisschen Verschwörungstheorie ist bestätigt worden. Wenigstens das Design der Facebook-Mission auf Zuckerbergs Jacken-Innenseite erinnert laut den Reportern der D8-Konferenz an die Illuminaten.</p>
<p>Wer die Illuminaten nicht kennt, ist damit nicht allein. Aber davon gehört haben sollte man schon.</p>
<p>Die auch als Freimaurer bekannte Riege gibt es schon seit ein paar hundert Jahren. Vergleichbar mit einem Geheimbund, werden ihnen dunkle Machenschaften unterstellt.</p>
<p>Ihre Macht, so die Spekulationen, reicht so weit, dass selbst die US-Dollar-Note mit Ihrem Zeichen (eine Pyramide) versehen sei.</p>
<p><strong>Ist natürlich alles Quatsch. Oder?<br />
</strong><br />
Inhaltlich wird’s jedenfalls dann wieder unspektakulär. „Make the world more connected“, ist die Mission.</p>
<p>Zum Thema Kommunikation. Die Mission (gelegentlich auch als Vision bezeichnet), ist der Arbeitstitel, dem sich eine Firma verschreibt. Sie gibt vor, was man eigentlich tut.</p>
<p>Der Slogan, also die in die Öffentlichkeit getragene Botschaft, ist davon meist recht deutlich zu unterscheiden. Facebooks Slogan ist außerdem nicht existent, es sei denn “Es ist kostenlos, und jeder kann beitreten.“, geht als solches durch.</p>
<p><object id="wsj_fp" width="272" height="180"><param name="movie" value="http://s.wsj.net/media/swf/microPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="flashvars" value="videoGUID={F403BCCE-661B-451B-8BC8-12536D12A82A}&#038;playerid=4001&#038;plyMediaEnabled=1&#038;configURL=http://wsj.vo.llnwd.net/o28/players/&#038;autoStart=false" base="rtmpt://wsj.fcod.llnwd.net/a1318/o28/video"name="microflashPlayer"></param><embed src="http://s.wsj.net/media/swf/microPlayer.swf" bgcolor="#FFFFFF"flashVars="videoGUID={F403BCCE-661B-451B-8BC8-12536D12A82A}&#038;playerid=4001&#038;plyMediaEnabled=1&#038;configURL=http://wsj.vo.llnwd.net/o28/players/&#038;autoStart=false" base="rtmpt://wsj.fcod.llnwd.net/a1318/o28/video" name="microflashPlayer" width="272" height="180" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" swLiveConnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/video-zuckerberg-schwitzt-facebooks-ziele-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>1,6-Millionen-Etat fürs Arbeitsministerium schon vergeben?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/schon-vergeben-der-16-millionen-etat-furs-arbeitsministerium/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/schon-vergeben-der-16-millionen-etat-furs-arbeitsministerium/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 06:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5249</guid>
		<description><![CDATA[Laut Medienberichten hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen PR-Etat von 1,6 Millionen Euro für eine externe Kommunikations-Abteilung freigeschaufelt.
“Klammheimlich“ soll eine externe Kommunikationsstelle aufgebaut werden, schreibt das Handeslblatt. Dem Anschein nach ist der Auftrag bereits zugeteilt.
Aus dem „Klammheimlich“ ist jedenfalls nichts geworden. Aber aus den 1,6 Millionen könnte eine richtig gute Kampagne werden.
Aufgabe der Externen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5250" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/ursula-von-der-leyen-PR-Offensive.jpg"><img class="size-medium wp-image-5250" title="ursula von der leyen PR-Offensive" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/ursula-von-der-leyen-PR-Offensive-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Weiß wie&#39;s geht: Ursula von der Leyen bekam auch schon den einen oder anderen PR-Preis</p></div>
<p>Laut Medienberichten hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen PR-Etat von 1,6 Millionen Euro für eine externe Kommunikations-Abteilung freigeschaufelt.<span id="more-5249"></span></p>
<p>“Klammheimlich“ soll eine externe Kommunikationsstelle aufgebaut werden, schreibt das Handeslblatt. Dem Anschein nach ist der Auftrag bereits zugeteilt.</p>
<p>Aus dem „Klammheimlich“ ist jedenfalls nichts geworden. Aber aus den 1,6 Millionen könnte eine richtig gute Kampagne werden.</p>
<p>Aufgabe der Externen sei es neben der Erstellung wissenschaftlicher Expertisen die &#8220;Entwicklung von Vorschlägen, Texten und Materialien für eine adressorientierte Kommunikationsstrategie&#8221;, zitiert HB.com aus einem ministerien-internen Strategiepapier.</p>
<p><strong>Wie kommt man an so einen Auftrag?</strong></p>
<p>Der Auftrag sei zunächst bis September 2013 ausgeschrieben. Doch, und das ist für die Kommunikations-Strategen eine gute Nachricht, die Kosten könnten noch weit höher liegen.</p>
<p>Die Frage ist nur, wer soll es machen? Nahe liegend wäre, dass eine der großen Agenturen eine quasi unabhängige Taskforce für Ursulas PR-Offensive bereitstellt.</p>
<p>Wer kommt dafür infrage? Pleon? Vielleicht. Immerhin hat die Unternehmensgruppe bereits Erfahrung mit PR, bei der die Agenturgruppe offiziell nicht in Erscheinung tritt. Fatal wäre, die zwar thematisch und regional passende aber moralisch vorbelastete Agentur Berlinpolis dafür ins Boot geholt zu haben.</p>
<p>Öffentlich ausgeschrieben war der vermeintlich vergebene Auftrag bislang nicht. Das könnte mittelfristig zum Stolperstein werden. Die Vergaberichtlinien für amtliche Aufträge mal beiseite, sind die Startbedingungen für eine im Hintergrund agierende PR-Truppe jetzt denkbar schlecht.</p>
<p>Ist aber auch nicht schlimm. Bei 1,6 Millionen Euro für PR, sind sicherlich auch ein paar Mäuse drin, um das Image der Imagepfleger zu schützen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/schon-vergeben-der-16-millionen-etat-furs-arbeitsministerium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medien und Meinung: Was ist ein echter Skandal?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/medien-und-meinung-was-ist-ein-echter-skandal/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/medien-und-meinung-was-ist-ein-echter-skandal/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5218</guid>
		<description><![CDATA[Bernhard Pörksen, Professor für Medien­wissenschaft in Tübingen, plädiert für mehr Moral und weniger Inszenierung in den Medien.
Pörksen hat sich im christlichen Magazin Crismon die Frage gestellt, warum täglich neue Skandale enthüllt werden.
Die Antwort ist nicht ganz einfach und hat laut Pörksen zutun mit der Nachfrage nach Moral. Die Aufreger, seien es die Missbrauchsvorwürfe gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard Pörksen, Professor für Medien­wissenschaft in Tübingen, plädiert für mehr Moral und weniger Inszenierung in den Medien.<span id="more-5218"></span></p>
<p>Pörksen hat sich im christlichen Magazin Crismon die Frage gestellt, warum täglich neue Skandale enthüllt werden.</p>
<p>Die Antwort ist nicht ganz einfach und hat laut Pörksen zutun mit der Nachfrage nach Moral. Die Aufreger, seien es die Missbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche oder Doping im Sport, funktionierten nach immer gleichen Mustern.</p>
<p><strong>Immer gleiches Muster</strong></p>
<p>Den Anstoß gebe die Normverletzung, gefolgt von der Enthüllung, dem Aufschrei und der kollektiven Empörung. Dann gehe es dann um das Ritual der Aufarbeitung.</p>
<p>Pörksen wörtlich: „Die Beschuldigten rechtfertigen sich oder streiten alles ab. Sie bitten öffentlich um Entschuldigung und gestehen ihre Schuld. Sie erklären sich mehr oder minder trotzig zum Opfer und sehen das eigentliche Unrecht und den wirklichen Skandal in der Tatsache, dass man sie gerade attackiert hat.“</p>
<p>Aber am Ende stehe bei jedem Skandal das große Vergessen. Man erinnere sich kaum noch an die Hintergründe vergangener Aufreger, wie beispielsweise die Dienstwagenaffäre der Ulla Schmidt oder Günter Grass Mitgliedschaft in der SS.</p>
<p><strong>Rendite der Meinungstreibjagd</strong></p>
<p>Also fragt der Medienwissenschaftler: Worum geht’s eigentlich? „Ging es um einen Inhalt? … Oder gab es eigentlich gar keinen Skandal und ging es nur darum, sich am Sturz eines Moralisten mit maximaler Fallhöhe zu weiden?“</p>
<p>Bei der Erklärung der Skandal-Dynamik bedient sich Pörksen beim Polter-Philosophen Peter Slotderdijk und dessen Idee der &#8220;Meinungstreibjagd, aus der jeder möglichst hohe Rendite ziehen will&#8221;.</p>
<p>Die Folge: Nichtigkeiten werden aufgebauscht. Der Skandal-Journalist befinde sich in der Rolle dessen, der Missverständnisse erst wirksam erzeuge.</p>
<p>Davon jedoch wünscht sich Pörksen möglichst wenig. Vielmehr appelliert der Medienwissenschaftler daran, die moralischen Mechanismen nur für Themen zu nutzen, die „am Ende des Tages und darüber hinaus noch wirklich relevant und drängend erscheinen“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/medien-und-meinung-was-ist-ein-echter-skandal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studie: Nutzer bestätigen Facebooks PR-Problem</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/studie-nutzer-bestatigen-facebooks-pr-problem/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/studie-nutzer-bestatigen-facebooks-pr-problem/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5196</guid>
		<description><![CDATA[Während Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Besserung gelobt im Umgang mit Nutzerdaten, wächst der Handlungsbedarf in Sachen Reputation.
Immerhin 60 Prozent von 1.600 befragten Facebook-Nutzern halten es für möglich oder gar wahrscheinlich, sich wegen Bedenken zu Sicherheit ihrer Privatsphäre aus dem Netzwerk zu verschwinden.
Die Umfrage hat Sophos in den USA erstellt. 16 Prozent der Nutzer haben das Facebooken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5197" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-nutzer-60-prozent-halten-Austritt-für-möglich.jpg"><img class="size-medium wp-image-5197" title="facebook nutzer 60 prozent halten Austritt für möglich" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-nutzer-60-prozent-halten-Austritt-für-möglich-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Werden Sie Facebook verlassen, weil Sie sich Sorgen um Ihre Privatsphäre machen?</p></div>
<p>Während Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Besserung gelobt im Umgang mit Nutzerdaten, wächst der Handlungsbedarf in Sachen Reputation.<span id="more-5196"></span></p>
<p>Immerhin 60 Prozent von 1.600 befragten Facebook-Nutzern halten es für möglich oder gar wahrscheinlich, sich wegen Bedenken zu Sicherheit ihrer Privatsphäre aus dem Netzwerk zu verschwinden.</p>
<p>Die Umfrage hat Sophos in den USA erstellt. 16 Prozent der Nutzer haben das Facebooken bereits wieder aufgegeben. Nur 24 Prozent gaben an, dass sie Facebook nicht verlassen würden oder dies nicht wahrscheinlich sei.</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Doch wie das mit Umfragen so ist; die Ergebnisse sprechen keine klare Sprache. Gartner-Analysten Avivah Litan wird in der US-Presse mit den Worten zitiert: „Ich bin sicher, dass die Anwender sich Sorgen machen, bezweifle aber, dass 60 Prozent Facebook tatsächlich verlassen würden.“ Dennoch, so Litan weiter: „Die Studie zeigt, dass Facebook ein massives PR-Problem hat.“</p>
<p><strong>Klassische Merkmale der Krisen-PR</strong></p>
<p>Typisches Zeichen für Krisen-PR: Der Boss kommuniziert freundliche Versprechen. Zuckerberg spielt die Rolle als Krisenmanager derzeit auf allen Kanälen. In der Washington Post erklärt der einstige Totengräber der Privatsphäre, die unübersichtlichen Einstellungen zur Verbreitung persönlicher Daten sei dem rasanten Wachstum seines Netzwerks geschuldet.</p>
<p>Man habe lediglich versucht, immer neue Wege zu erschließen, sich mit dem Social Web zu verbinden. Manchmal hätte Facebook aber zu schnell gehandelt. Jetzt sollen die Privatsphäre-Einstellungen einfacher werden. Entsprechende Verbesserungen seien schon in den nächsten Wochen zu erwarten.</p>
<p>Ebenfalls typisches Zeichen für Krisen-Kommunikation: Handfeste Maßnahmen. Laut Zuckerberg werde sich sein Unternehmen künftig an folgende Prinzipien halten:</p>
<p>• Der User hat die Kontrolle über alle Informationen</p>
<p>• Facebook gibt keine Informationen an Personen oder Dienste, die der Anwender nicht will</p>
<p>• Werbekunden erhalten keinen Zugang zu persönlichen Informationen</p>
<p>• Facebook wird niemals irgendwelche Informationen verkaufen</p>
<p>• Facebook wird kostenlos bleiben</p>
<p>Das 5-Punkte-Programm erinnert an den ehemals bekannten Grundsatz Googles. „Tue nichts Böses“ war das Leitmotiv, mit dem der Suchmaschinen-Riese sich selbst das Image des Wohltäters verpasste.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/studie-nutzer-bestatigen-facebooks-pr-problem/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Analyse zu BP-Ölkatastrophe: &#8220;Krisen-PR wie aus dem Lehrbuch&#8221;</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/analyse-zu-bp-olkatastrophe-krisen-pr-wie-aus-dem-lehrbuch/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/analyse-zu-bp-olkatastrophe-krisen-pr-wie-aus-dem-lehrbuch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Online Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5168</guid>
		<description><![CDATA[In Sachen Krisenkommunikation hat BP anlässlich der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko offene Bewunderer gefunden.
Die ZDF-Heute-Redaktion spricht von einer wahren PR-Armada, die der Ölkonzern im Kampf gegen Image-Schäden auffährt.
Hintergrund sei das Bemühen, der bislang wohl schlimmsten Öl-Katastrophe in der Geschichte der USA zu begegnen.
Vor allem heroische Bilder
Die Kanäle der Krisenkommunikation sind dabei vielfältig: Webseiten, Facebook-Profile, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5169" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/obama-bloggt-deepwater-ölpest-golf-von-mexiko.jpg"><img class="size-medium wp-image-5169" title="obama bloggt deepwater ölpest golf von mexiko" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/obama-bloggt-deepwater-ölpest-golf-von-mexiko-300x195.jpg" alt="" width="240" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">Auch das Weiße Haus im Krisen-PR-Modus: Die Strategie von BP</p></div>
<p>In Sachen Krisenkommunikation hat BP anlässlich der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko offene Bewunderer gefunden.<span id="more-5168"></span></p>
<p>Die ZDF-Heute-Redaktion spricht von einer wahren PR-Armada, die der Ölkonzern im Kampf gegen Image-Schäden auffährt.</p>
<p>Hintergrund sei das Bemühen, der bislang wohl schlimmsten Öl-Katastrophe in der Geschichte der USA zu begegnen.</p>
<p><strong>Vor allem heroische Bilder</strong></p>
<p>Die Kanäle der Krisenkommunikation sind dabei vielfältig: Webseiten, Facebook-Profile, Flickr-Fotostrecken, Twitter-Schnellnachrichten und Youtube-Krisenkanäle.</p>
<p>Allein gestern sind 11 Nachrichten über die zentrale Webanlaufstelle gegangen. Auf deepwaterhorizonresponse.com gibt’s allerdings vor allem hoffnungsvolle Action zu sehen wie beispielsweise Armee-Einsatz-Besprechungen oder Helfer im Kampf gegen das Öl.</p>
<p>Und zu lesen gibt’s auch einiges – vor allem für Blogger und Journalisten. Für die meinungsmachende Zielgruppe hat BP nämlich bereits die eine oder andere Telefonkonferenz abgehalten.</p>
<p><strong>PR-Querschläger aus den eigenen Reihen<br />
</strong><br />
Aber dennoch hat BP in Sachen Krisen-PR den einen oder anderen Punkt sammeln können. Einerseits übernahm der Konzern unmittelbar die Verantwortung für die Katastrophe. Und außerdem bemühte man sich, rasch Lösungsvorschläge aufzuzeigen.</p>
<p>Jedoch wurde das ursprüngliche Statement des BP-Chefs Tony Hayward, man nehme die Schuld auf sich, später infrage gestellt. Vor laufenden Kameras schoben sich die Chefs von BP America, Transocean und Halliburton vor dem US-Senat gegenseitig die Schuld in die Schuhe.</p>
<p><strong>Obama bloggt</strong></p>
<p>Daraufhin verurteilte US-Präsident Obama den nach eigenen Worten &#8220;lächerlichen Auftritt&#8221;. Obama forderte, dass der Konzern alle Kosten und Schadenersatzkosten übernehme.</p>
<p>Und auch da wird in der Krise vor allem viel kommuniziert. Um in der öffentlichen Wahrnehmung klaren Standpunkt zu wahren, bloggt Präsident Obama fast persönlich. Obamas Sicherheitsberaterin Heidi Avery berichtet täglich, was die US-Regierung gegen die Ölpest unternimmt.</p>
<p>Den Meister gibt’s aber auch zu sehen: Obama vermittelt sichere Ernsthaftigkeit</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param value="config=http://www.whitehouse.gov/xml/video/11735/config.xml&amp;path_to_plugins=http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins&amp;path_to_player=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player5x1.swf" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player5x1.swf" /><param name="flashvars" value="config=http://www.whitehouse.gov/xml/video/11735/config.xml&amp;path_to_plugins=http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins&amp;path_to_player=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player5x1.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="300" src="http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player5x1.swf" flashvars="config=http://www.whitehouse.gov/xml/video/11735/config.xml&amp;path_to_plugins=http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins&amp;path_to_player=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player5x1.swf" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/analyse-zu-bp-olkatastrophe-krisen-pr-wie-aus-dem-lehrbuch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Agenturleben: So viel kostet die Teilnahme an Ausschreibungen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/agenturleben-so-viel-kostet-die-teilnahme-an-ausschreibungen/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/agenturleben-so-viel-kostet-die-teilnahme-an-ausschreibungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 07:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5119</guid>
		<description><![CDATA[Für saftige Etats gehen Agenturen gerne in so genannte Pitches, also Wettbewerbe, bei denen der Kunde Ideen und Konzepte beschaut. Doch die Präsentation bei solchen Ausschreibungen bekommt man als Kommunikations-Agentur immer seltener honoriert. Und es kommt noch schlimmer.
Stunden, Tage, Wochen: Bei der Vorbereitung zu Kundenpräsentationen geht schnell viel Zeit drauf.
PR-Berater Dieter Mussler hat in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für saftige Etats gehen Agenturen gerne in so genannte Pitches, also Wettbewerbe, bei denen der Kunde Ideen und Konzepte beschaut. Doch die Präsentation bei solchen Ausschreibungen bekommt man als Kommunikations-Agentur immer seltener honoriert. Und es kommt noch schlimmer.<span id="more-5119"></span></p>
<p>Stunden, Tage, Wochen: Bei der Vorbereitung zu Kundenpräsentationen geht schnell viel Zeit drauf.</p>
<p>PR-Berater Dieter Mussler hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Tacheles geredet und beschwert sich über einen „Verfall der Sitten“. Habe man bis vor einigen Jahren noch den Aufwand entschädigt bekommen, zahlten Kunden für die Agentur-Leistungen in Pitches mittlerweile immer häufiger gar nichts mehr.</p>
<p>Kosten in Höhe von 15.000 Euro seien keine Seltenheit, wenn man PR-Konzepte und Kommunikations-Strategien erarbeite, um den Etat eines Kunden zu gewinnen.</p>
<p><strong>Kostenlos Ideen einsammeln</strong></p>
<p>Doch selbst das Agentur-Roulette verkomme immer mehr zur Farce. Manche Pitches zielten nur darauf ab, die Ideen der Bewerber-Agenturen abzugreifen. Ein Auftrag stehe für keine der Agenturen in Aussicht.</p>
<p>Woher kommt der Sitten-Verfall: Laut der Gesellschaft der Public Relations Agenturen sind 2009 viele Agenturen durch sinkende Umsätze unter Druck geraten. Kurz: Mitmachen oder gar nichts machen, werden immer häufiger zu den einzigen Alternativen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/agenturleben-so-viel-kostet-die-teilnahme-an-ausschreibungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werbung… als Greenwashing, …als Guerilla-Strategie, …am Ende, …als Investment-Strategie</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/werbung%e2%80%a6-als-greenwashing-%e2%80%a6als-guerilla-strategie-%e2%80%a6am-ende-%e2%80%a6als-investment-strategie/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/werbung%e2%80%a6-als-greenwashing-%e2%80%a6als-guerilla-strategie-%e2%80%a6am-ende-%e2%80%a6als-investment-strategie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 07:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Online Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5096</guid>
		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick gibt’s heute ein paar Geschichten zum Thema Werbung.
Verbraucherschützer haben in der letzten Woche laut Medienberichten knapp ein Dutzend Abmahnungen wegen Verbrauchertäuschung verschickt. Ziel der geballten Aktion sind vor allem Automobil-Hersteller, die dann doch ein bisschen zu viel auf dem Thema der Umweltfreundlichkeit herumgeritten waren.
Die Betroffenen zeigten sich auch tatsächlich betroffen und sollen Unterlassungserklärungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick gibt’s heute ein paar Geschichten zum Thema Werbung.<span id="more-5096"></span></p>
<p>Verbraucherschützer haben in der letzten Woche laut Medienberichten knapp ein Dutzend Abmahnungen wegen Verbrauchertäuschung verschickt. Ziel der geballten Aktion sind vor allem Automobil-Hersteller, die dann doch ein bisschen zu viel auf dem Thema der Umweltfreundlichkeit herumgeritten waren.</p>
<p>Die Betroffenen zeigten sich auch tatsächlich betroffen und sollen Unterlassungserklärungen unterzeichnet haben. Darunter neben einigen Autobauern wie VW oder Opel auch Lidl oder Karstadt.</p>
<p>Pikant: Auch Hersteller von Elektro-Autos gerieten ins Visier der Verbraucherschützer. Mit Null Emissionen könne man nämlich nicht werben, wenn ein Großteil der Stromenergie auf konventionellem Wege hergestellt werde, sagt ein Verbraucherschützer <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,693684,00.html">hier</a> auf Spiegel.de.</p>
<p>Die Story läuft unter dem Thema „Greenwashing“, also dem Versuch, das umweltfreundliche an Produkten oder Dienstleistungen herauszustellen, obwohl es gar nicht stimmt.</p>
<p><strong>Werbung am Ende</strong></p>
<p>Aber was soll man auch machen, wenn den Werbetreibenden die Ideen ausgehen? Im Magazin der Süddeutschen Zeitung gibt’s zur Krise in der Werbung ein interessantes Interview mit Ex-Werber und Jetzt-Werbekritiker Frédéric Beigbeder.</p>
<p>Beigbeders These: Werbung ist langweilig geworden. Man könne nämlich im vergleich zu der goldenen Werbe-Zeit keine Lügen mehr in teuren Werbespots verkaufen. Stattdessen müsse man sich immer mehr daran gewöhnen, dass die guten Ideen im Müll landen.</p>
<p><strong>Kirk, der Investment-Werber<br />
</strong><br />
…oder die Ideen landen als Virale Kampagne im WWW. Werbeagentur-Leiter Wolfgang Übl warnt nämlich im <a href="http://kurier.at/nachrichten/2000017.php">österreichischen Kurier</a> vor dem so genannten Guerilla-Marketing, weil die Image-Effekte nicht vorhersehbar seien.</p>
<p>Ebenso unvorhersehbar wie glücklich muss man wohl den Werbevertrag William Shatners mit dem Internet-Preisvergleichsdienst Priceline.com bezeichnen. Der Ex-Enterprise-Käptn Kirk hatte sich seine paar witzigen Auftritte in Werbespots nämlich nicht bar bezahlen lassen, sondern ein Aktienpaket dafür erhalten.</p>
<p>Zwar waren die Aktien-Kurse schon mal richtig im Keller. Aber derzeit sollen sie laut Bild-Zeitung knapp 600 Millionen US-Dollar wert sein. Allerdings hatte Shatner bereits 1997 den Riecher fürs Internet bewiesen, als er den Werbevertrag mit Priceline unterschrieb.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/werbung%e2%80%a6-als-greenwashing-%e2%80%a6als-guerilla-strategie-%e2%80%a6am-ende-%e2%80%a6als-investment-strategie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trigema-Chef findet Twitter blöd, Twitter kein Social Network, Telekom-Kundenservice twittert, Apple erzwingt Entschuldigung von Journalistin</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/trigema-chef-findet-twitter-blod-twitter-kein-social-network-telekom-kundenservice-twittert-apple-erzwingt-entschuldigung-von-journalistin/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/trigema-chef-findet-twitter-blod-twitter-kein-social-network-telekom-kundenservice-twittert-apple-erzwingt-entschuldigung-von-journalistin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 03:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/news/trigema-chef-findet-twitter-blod-twitter-kein-social-network-telekom-kundenservice-twittert-apple-erzwingt-entschuldigung-von-journalistin/</guid>
		<description><![CDATA[Apple bekommt heute einen Sonderplatz im Über-Nachrichten-Blick. Ansonsten geht’s nämlich um den Kurznachrichten-Dienst der Herzen.
Wolfgang Grupp ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit im Fernsehen zu sehen mit immer dem gleichen Werbespot: Trigema produziert seine sportliche Mode in Deutschland.
Jedenfalls: Grupp kann den Errungenschaften des Internet nichts abgewinnen. Seine Emails checkt die Sekretärin (wichtige Mails werden ausgedruckt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple bekommt heute einen Sonderplatz im Über-Nachrichten-Blick. Ansonsten geht’s nämlich um den Kurznachrichten-Dienst der Herzen.<span id="more-5087"></span></p>
<p>Wolfgang Grupp ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit im Fernsehen zu sehen mit immer dem gleichen Werbespot: Trigema produziert seine sportliche Mode in Deutschland.</p>
<p>Jedenfalls: Grupp kann den Errungenschaften des Internet nichts abgewinnen. Seine Emails checkt die Sekretärin (wichtige Mails werden ausgedruckt und dem Chef vorgelegt).</p>
<p>Onlineshops findet Grupp auch doof, weil sie die stationären Geschäfte kaputt machen. Und Twitter ist für ihn einfach nur dumm. „&#8230;und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten. Haben die Menschen eigentlich nichts Besseres zu tun, als über belanglosen Kram zu schreiben? Wen interessiert das?“, sagt er <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/04/auf-den-punkt-trigema-chef-wolfgang-grupp-zum-web/">hier</a>.</p>
<p><strong>Twitter Nachrichtenmedium</strong></p>
<p>Es interessiert natürlich niemanden, was man auf Twitter zwitschert. Sonst läge der Schwerpunkt beim Kurznachrichten-Dienst der Herzen nämlich auf dem gegenseitigen Zuhören.</p>
<p>Das machen aber laut einer Billig-Studie aus Fernost nur 22 Prozent der Nutzer. Daher das Fazit der Forscher: Twitter sei ein Nachrichtenmedium.</p>
<p><strong>Telecom-Service zwitschert<br />
</strong><br />
Aber wer weiß, ob das so stimmt. Twitter ist schließlich auch notorisch vielversprechend. Das hat sich auch die Telekom gedacht und lässt nun einen Teil ihrer Kundendienstler Fragen über Twitter beantworten.</p>
<p>Das findet man im Web 2.0 immerhin so cool, dass binnen eines Tages bereits 1.300 Follower <a href="http://twitter.com/Telekom_hilft">hier</a> zusammenkamen. Und das finden auch alle Social Media Berater cool. Ist es doch der Beweis: Unzufriedene Kunden wollen Social Media &#8211; keinen Internet-Anschluss.</p>
<p><strong>Und dann Apple<br />
</strong><br />
Erst einen Blogger seinen Computer wegnehmen &#8211; per Hausdurchsuchung. Und jetzt auch noch eine Journalistin zu einer Entschuldigung vor laufender Kamera zwingen. Apple weiß eben, was man sich leisten kann.</p>
<p>&#8220;An alle bei Apple, Steve Jobs, Mr. Macintosh: Ich entschuldige mich. Es tut mir leid.&#8221; Das sagte Talkshow-Moderatorin Ellen DeGeneres vor laufender Kamera, weil sie Witzchen über die „schwere“ Bedienbarkeit des iPhones gemacht hatte.</p>
<p>Dabei was das Witzchen auch tatsächlich noch ein Sketch, in dem DeGeneres vergeblich versucht, eine SMS per iPhone zu verschicken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/trigema-chef-findet-twitter-blod-twitter-kein-social-network-telekom-kundenservice-twittert-apple-erzwingt-entschuldigung-von-journalistin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Facebook: Einfach in den Chat von Freunden klicken</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/facebook-einfach-in-den-chat-von-freunden-klicken/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/facebook-einfach-in-den-chat-von-freunden-klicken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 05:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5063</guid>
		<description><![CDATA[+++Update: Sicherheitslücke nach Medienberichten geschlossen+++ Im Video des Tages kann man sehen, wie einfach man auf Facebook die Chats von Freunden mitlesen konnte. Ironischer Weise ging das erst, seit Facebook die Sicherheitseinstellungen überarbeitet hatte.
Steve O’Hear prangert auf dem US-Technikblog techrunch.com massives Sicherheitsleck bei  Facebook an.
Mit wenigen Mausklicks könne man die Live-Chats von Kontakten verfolgen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5062" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-chat-freunde-gehackt.jpg"><img class="size-medium wp-image-5062" title="facebook chat freunde gehackt" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/facebook-chat-freunde-gehackt-300x215.jpg" alt="Kick, Klick, Chat: Freunde ausspionieren auf Facebook" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Kick, Klick, Chat: Freunde ausspionieren auf Facebook</p></div>
<p>+++Update: Sicherheitslücke nach Medienberichten geschlossen+++ Im Video des Tages kann man sehen, wie einfach man auf Facebook die Chats von Freunden mitlesen konnte. Ironischer Weise ging das erst, seit Facebook die Sicherheitseinstellungen überarbeitet hatte.<span id="more-5063"></span></p>
<p>Steve O’Hear prangert auf dem US-Technikblog techrunch.com massives Sicherheitsleck bei  Facebook an.</p>
<p>Mit wenigen Mausklicks könne man die Live-Chats von Kontakten verfolgen und auch deren letzte Freundschaftsanfragen abrufen.</p>
<p>Ironie: Das Sicherheitsproblem gebe es erst, seit Facebook eine Vorschau in die eigenen Privatsphäre-Einstellungen gewährt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ny8ui4delEo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="385" src="http://www.youtube.com/v/ny8ui4delEo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/facebook-einfach-in-den-chat-von-freunden-klicken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SchülerVZ wiegelt bei neuem Datenskandal wieder ab</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/schulervz-wiegelt-bei-neuem-datenskandal-wieder-ab/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/schulervz-wiegelt-bei-neuem-datenskandal-wieder-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 11:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4897</guid>
		<description><![CDATA[1,6 Millionen Datensätze will ein Hacker beim deutschen Netzwerk SchülerVZ eingesammelt haben. Dabei hatte die VZ-Tochter erst neulich bei der Stiftung Warentest in Sachen Datenschutz gepunktet. Aber die Strategie des Herunterspielens des Daten-Klaus als Verstoß gegen die AGB könnte durchaus wieder Erfolg versprechen.
Wieder wurde Netzpolitik.org ein Datensatz zugespielt. Hunderttausende Informationen über SchülerVZ-Nutzer sind laut Medieninformationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1,6 Millionen Datensätze will ein Hacker beim deutschen Netzwerk SchülerVZ eingesammelt haben. Dabei hatte die VZ-Tochter erst neulich bei der Stiftung Warentest in Sachen Datenschutz gepunktet. Aber die Strategie des Herunterspielens des Daten-Klaus als Verstoß gegen die AGB könnte durchaus wieder Erfolg versprechen.<span id="more-4897"></span></p>
<p>Wieder wurde Netzpolitik.org ein Datensatz zugespielt. Hunderttausende Informationen über SchülerVZ-Nutzer sind laut Medieninformationen darauf. Insgesamt 1,6 Millionen Datensätze könnten gehackt worden sein.</p>
<p>SchülerVZ-Sprecher Dirk Hensen wiegelt ab: &#8220;Ein Nutzer hat für alle SchülerVZ-Mitglieder einsehbare Profilinformationen im eingeloggten Zustand kopiert. Es handelt sich explizit nicht um ein Datenleck.&#8221;</p>
<p><strong>“Verstoß gegen die AGB“</strong></p>
<p>SchülerVZ rekonstruiert den Fall so: Ein junger Wissenschaftler habe Hunderte künstliche Email-Adressen angelegt, um damit die Profildaten der SchülerVZ-Nutzer per &#8220;Crawling&#8221; zu kopieren.</p>
<p>Bislang geht laut StudiVZ aus den bislang vom Hacker übermittelten Daten nicht hervor, ob es sich um private Nutzerdaten handelt. Seitens der Geschäftsleitung von SchülerVZ spricht man lediglich von einem Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.<br />
<strong> </strong></p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p><strong> Erinnerungen an das Hacker-Drama von 2009</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Fest steht: Der neue Fall von Daten-Unsicherheit reiht sich in die legendären Fälle vom Oktober 2009, als gleich zwei Datensätze auftauchten.</p>
<p>Einer der Hacker von einst war ein 20-jähriger Mann. Gegen ihn wurden Vorwürfe der Erpressung laut, die sein Anwalt jedoch hartnäckig und stichhaltig bestritt. Letztlich nahm sich der junge Mann in der Untersuchungs-Haft das Leben.</p>
<p>Seit den Vorfällen im Herbst letzten Jahres hat sich Einiges getan. Der damalige SchülerVZ-Boss Berger-de León ist jetzt zum Beispiel weg. In Sachen Sicherheit hatte VZ auch nachgelegt und beispielsweise das Kopieren von Daten erschwert.</p>
<p><strong>Und dabei gab’s eben noch Punkte für Datensicherheit</strong></p>
<p>Aber wie es aussieht, hat der jetzige Hacker im Wesentlichen die gleiche Technik verwendet, wie schon sein glückloser Vorgänger.</p>
<p>Pikant: Die Stiftung Warentest hatte StudiVZ und SchülerVZ erst Ende März bescheinigt: &#8220;Nach früheren Problemen mit dem Datenschutz haben die VZ-Netzwerke Softwarequalität Datensicherheit vom Tüv-Süd prüfen lassen. Eine Sicherheitsgarantie bedeutet das aber nicht &#8211; denn wichtige Sicherheitsaspekte überprüft der Tüv gar nicht.&#8221;</p>
<p>Inwieweit der neue in den Medien als &#8220;Datenskandal&#8221; gehandelte Fall Einfluss auf die VZ-Nutzer hat, bleibt abzuwarten. Im Herbst legten alle VZ-Netzwerke auch nach dem Hacker-Angriff bei den Nutzerzahlen wieder zu. Das heißt auch: Die damals wirklich miserable Krisen-Kommunikation hatte keinen Einfluss auf die Zielgruppe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/schulervz-wiegelt-bei-neuem-datenskandal-wieder-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>10 Gründe, warum Sie sich nicht bei Facebook abmelden sollten</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/10-grunde-warum-sie-sich-nicht-bei-facebook-abmelden-sollten/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/10-grunde-warum-sie-sich-nicht-bei-facebook-abmelden-sollten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 05:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Foren]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4889</guid>
		<description><![CDATA[US-Publizist Dan Yoder hat die gute alte und stets beliebte 10-Punkte-Liste gewählt, um damit gegen Facebook zu wettern. Zeit für eine Replik mit Augenzwinkern.
Auf Businessinsider.com hat sich Yoder hier zu Wort gemeldet. Sein durchaus auch informativer Text bringt viele valide Argumente, warum Facebook gar nicht nur ein Wohltäter der Menschheit ist.
Zu Yoders starken Punkten zählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>US-Publizist Dan Yoder hat die gute alte und stets beliebte 10-Punkte-Liste gewählt, um damit gegen Facebook zu wettern. Zeit für eine Replik mit Augenzwinkern.<span id="more-4889"></span></p>
<p>Auf Businessinsider.com hat sich Yoder <a href="http://www.businessinsider.com/10-reasons-to-delete-your-facebook-account-2010-5">hier</a> zu Wort gemeldet. Sein durchaus auch informativer Text bringt viele valide Argumente, warum Facebook gar nicht nur ein Wohltäter der Menschheit ist.</p>
<p>Zu Yoders starken Punkten zählt beispielsweise die These, dass Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Accounts seiner Mitglieder hackt und deren private Mitteilungen liest.</p>
<p>Dennoch: Die Liste ist einseitig. Hier die andere Seite: Warum Sie sich nicht bei Facebook abmelden sollten:</p>
<p><strong>1. Sie sind noch gar nicht da<br />
</strong>In Deutschland sind laut aktuellen Studien nur 10 Prozent der Bevölkerung Facebook-User.</p>
<p><strong>2. Oma und Opa kommen gerade nach<br />
</strong>Ebenfalls laut Studien erobern die Senioren reihenweise das Social Web und melden sich mit steigender Tendenz bei Facebook an. Und warum nicht einfach mal ein paar Bilder mit Ihnen teilen oder die eine oder andere Nachricht senden? So könnte man mindestens zwei Besuche vor Ort pro Jahr einsparen und den CO2-Ausstoß mindern.</p>
<p><strong>3. Die Applikationen können Ihnen egal sein<br />
</strong>Ja, Yoda hat Recht: Das Schrebergarten-Spiel Farmville oder die Mafia-Spiele sind für die Katz – aber nur, wenn man Freunde hat. Weniger mit Online-Freunden beschenkte Mitglieder sind vermutlich dankbar, dass Facebook auch dann mit spricht, wenn im Menschen-Netzwerk nichts passiert ist.</p>
<p><strong>4. Datenschutz ist nicht so Ihre Sorge<br />
</strong>Stimmt natürlich auch: Weder kann Facebook die Sicherheit Ihrer Daten 100-prozentig garantieren, noch sind die Voreinstellungen zur Privatsphäre auf Datenschutz ausgelegt. Aber wie auch die in der Textberater.com-Geschichte am wenigsten beachtete Umfrage zeigt: Datenschutz ist derzeit noch ein Thema vor allem für Datenschützer.</p>
<p><strong>5. Sie würden eine Branche ratlos machen<br />
</strong>Was sollen denn die ganzen Social Media Agenturen machen, wenn plötzlich keiner mehr im Social Web unterwegs ist?</p>
<p><strong>6. Sie verpassen den Abschieds-Trend<br />
</strong>Woher sollen Sie ohne Facebook-Account wissen, dass sich Ihre Freunde in Zukunft wieder mehr für persönliche Gespräche und Treffen interessieren? Selbst wenn Sie den oft beklagten Effekt der Verflüchtigung sozialer Kontakte ebenfalls als Missstand des Web 2.0 betrachten; verpassen Sie nicht die Rückkehr der Menschheit ins echte Leben.</p>
<p><strong>7. Was wäre das Nächste?<br />
</strong>Nie wieder Google benutzen, um das Internet zu durchstöbern? Oder vielleicht den Computer wieder abschaffen? Kein Handy mehr benutzen?</p>
<p><strong>8. Was wäre denn die Alternative?<br />
</strong>StudiVZ? Modellbau-Eisenbahnen sammeln? Denn Quelle-Katalog durchblättern?</p>
<p><strong>9. Was würden Ihre Freunde sagen?<br />
</strong>…das würden Sie vermutlich nie erfahren. Weil alles, was Ihre Freunde zu Ihrem Abschied von Facebook sagen, steht auf Facebook.</p>
<p><strong>10. Was würden Sie Ihren Enkeln erzählen?<br />
</strong>“Ich habe mich bereits in den Anfängen des sozialmedialen Zeitalters vom Wahnsinn des Web 2.0 befreit, um heute keine Ahnung zu haben, worüber die Welt spricht.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/10-grunde-warum-sie-sich-nicht-bei-facebook-abmelden-sollten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Media nützt nur Vermarktern, geklauter Content, immer mehr Senioren auf Facebook</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/social-media-nutzt-nur-vermarktern-geklauter-content-immer-mehr-senioren-auf-facebook/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/social-media-nutzt-nur-vermarktern-geklauter-content-immer-mehr-senioren-auf-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 06:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4881</guid>
		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick gibt’s heute vor allem Diskussionsstoff, aber auch ein paar Infos.
Die Gutmenschen-Publikation Carta.info sieht in Social Networks vor allem eine Gefahr für die Freiheit. Statt die Welt von PR-Agenturen, Werbetreibenden, Maklern oder auch Regierungen zu befreien, würden die beliebten Communities ihnen nur neue Wege eröffnen.
Außerdem seien die Beziehungen der Community-Mitglieder bestenfalls flüchtig und oberflächlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick gibt’s heute vor allem Diskussionsstoff, aber auch ein paar Infos.<span id="more-4881"></span></p>
<p>Die Gutmenschen-Publikation Carta.info sieht in Social Networks vor allem eine Gefahr für die Freiheit. Statt die Welt von PR-Agenturen, Werbetreibenden, Maklern oder auch Regierungen zu befreien, würden die beliebten Communities ihnen nur neue Wege eröffnen.</p>
<p>Außerdem seien die Beziehungen der Community-Mitglieder bestenfalls flüchtig und oberflächlich. Carta spricht <a href="http://carta.info/26515/die-social-media-blase-nennen-wir-es-beziehungsinflation/">hier</a> von einer Beziehungsinflation nach den Regeln von Schönheitswettbewerben. Das sorgt für reichlich Kommentare.</p>
<p><strong>Kopierte Texte bedrohen Google-Ranking<br />
</strong><br />
Ebenfalls heiß diskutiert: Content-Klau. Web-Ideas.de prangert einen Blogger-Kollegen an, der einfach einen Artikel vollständig kopiert hatte.</p>
<p>Der Betroffene zeigte Reue und löschte den Artikel. Interessant: In der hitzigen Diskussion macht sich Web-Ideas <a href="http://www.web-ideas.de/fisch-oder-fleisch/content-klau-wie-social-sollte-ein-blogger-sein/">hier</a> vor allem Sorgen um das Problem des Double Content. Findet Google zwei Internetseiten mit identischem Inhalt, besteht nämlich die Gefahr, dass man aus den Suchergebnissen vollständig verschwindet.</p>
<p><strong>Die Senioren lassen Facebook wachsen</strong></p>
<p>Weniger kontrovers, dafür informativ: Die aktuellen Zahlen zur Facebook-Nutzung. Thomas Hutter bringt <a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2010/05/facebook-demographische-daten-fur-schweiz-deutschland-osterreich-per-30-04-2010/">hier</a> aktuelle Zahlen zur Demographie.</p>
<p>Im Ländervergleich mit der Schweiz und Österreich sei die Aktivität der Nutzer in Deutschland relativ gering. Aber immerhin wachse die Facebook-Gemeinschaft weiter, vor allem durch den regen Zuspruch der Senioren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/social-media-nutzt-nur-vermarktern-geklauter-content-immer-mehr-senioren-auf-facebook/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CDU stolpert über alte Strategien: Erneut schlechte PR für Rüttgers</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/erneut-schlechte-pr-fur-ruttgers/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/erneut-schlechte-pr-fur-ruttgers/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 15:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4859</guid>
		<description><![CDATA[Blogger machen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bereits das Leben schwer mit dem Herausplaudern intimer Fakten aus CDU-Emails. Jetzt haben auch klassische Medien Kritisches recherchiert – eine Woche vor der Wahl. Und dabei hätte die CDU aus hessischen Erfahrungen mit verdeckter PR lernen können.
Der Spiegel berichtet von einem dubiosen Vertrag mit einer Werbeagentur. 40.000 Euro gab’s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogger machen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bereits das Leben schwer mit dem Herausplaudern intimer Fakten aus CDU-Emails. Jetzt haben auch klassische Medien Kritisches recherchiert – eine Woche vor der Wahl. Und dabei hätte die CDU aus hessischen Erfahrungen mit verdeckter PR lernen können.<span id="more-4859"></span></p>
<p>Der Spiegel berichtet von einem dubiosen Vertrag mit einer Werbeagentur. 40.000 Euro gab’s für den Auftrag, eine scheinbar CDU-unabhängige Initiative ins Leben zu rufen.</p>
<p>Das war 2005. Die Initiative hieß &#8220;Wähler für den Wechsel&#8221; und sammelte Geld für Zeitungsanzeigen zugunsten des Kandidaten Rüttgers. Die Strategie ist bei der CDU nicht neu und wird zur Unzeit aufgedeckt. Das Medienmagazin Zapp hatte bereits vor knapp einem halben Jahr von einer ähnlichen <a href="http://www.textberater.com/news/zapp-zeigt-die-tricks-der-pr-branche/" target="_blank">&#8220;Bürgerinitiative&#8221; berichtet, die im Hessischen Wahlkampf verdeckt für Stimmungsmache sorgte.</a></p>
<p>Ein Sprecher der CDU zum aktuellen Fall gegenüber dem Spiegel: &#8220;Damals hat man geglaubt, das gehe so; heute muss man das juristisch vielleicht anders sehen&#8221;.</p>
<p>Vor dem aktuellen Thema wurde Rüttgers&#8217; CDU bereits ebenfalls wegen dubiosen PR-Geschäften kritisiert: Sponsoren konnten auf dem Landesparteitag Einzelgespräche mit dem Ministerpräsidenten und den Minister/innen für je 20.000 Euro kaufen. Für schlappe 14.000 Euro gab’s immerhin einen Fototermin und Rundgang mit Rüttgers.</p>
<p>Die PR-Massaker kommen ungelegen. Nächste Woche ist Wahl und die Herausforderin von der SPD, Hannelore Kraft, liegt in der Beliebtheit bereits gleichauf mit Rüttgers.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/erneut-schlechte-pr-fur-ruttgers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Trend zur Verrechtlichung der Kommunikation&#8221;</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/trend-zur-verrechtlichung-der-kommunikation/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/trend-zur-verrechtlichung-der-kommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 07:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4844</guid>
		<description><![CDATA[Nicht jeder Internet-Nutzer müsse Rechtsexperte werden, sagt Rechtsanwalt Rolf Albrecht. Im Interview mit Textberater.com spricht Albrecht aber auch davon, dass juristische Aspekte beispielsweise im E-Commerce und bei unternehmensseitigen Social Media-Aktivitäten gerne verdrängt werden.
Textberater.com: Herr Albrecht, Sie bringen auf Ihren Unternehmens-Webseiten einerseits recht viele Artikel zu aktuellen Rechts-Themen, andererseits haben Sie eine beeindruckend lange Liste von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4845" class="wp-caption alignleft" style="width: 188px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Rechtsanwalt-Albrecht-Interview-Recht-und-Kommunikation-E-Commerce.jpg"><img class="size-full wp-image-4845 " title="Rechtsanwalt Albrecht Interview Recht und Kommunikation E-Commerce" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Rechtsanwalt-Albrecht-Interview-Recht-und-Kommunikation-E-Commerce.jpg" alt="" width="178" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Social Media Marketing und E-Commerce Teilbereiche des wirtschaftlichen Lebens: Rolf Albrecht</p></div>
<p>Nicht jeder Internet-Nutzer müsse Rechtsexperte werden, sagt Rechtsanwalt Rolf Albrecht. Im Interview mit Textberater.com spricht Albrecht aber auch davon, dass juristische Aspekte beispielsweise im E-Commerce und bei unternehmensseitigen Social Media-Aktivitäten gerne verdrängt werden.<span id="more-4844"></span></p>
<p><strong>Textberater.com: Herr Albrecht, Sie bringen auf Ihren Unternehmens-Webseiten einerseits recht viele Artikel zu aktuellen Rechts-Themen, andererseits haben Sie eine beeindruckend lange Liste von Medienberichten über die Kanzlei. Werden Sie gehäuft von Journalisten angesprochen, weil Sie so viele Stellungnahmen publizieren? Oder gibt es da keinen Zusammenhang? </strong></p>
<p>Sicherlich ist es so, dass einen Zusammenhang zwischen den Berichten über durch unsere Kanzlei geführten Verfahren und Anfragen von Journalisten gibt. Diese Anfragen dürften sich vor allem aufgrund der Bedeutung für viele in der IT-Branche und vor allem E-Commerce tätigen Unternehmen.</p>
<p>Beispielhaft sei erwähnt, dass aktuell ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof geführt wird, in dem es um die Frage der Verletzung von Markenrechten durch Google-AdWords geht. Dieses Verfahren wird durch unsere Kanzlei geführt und dürfte auch für den gesamten Bereich der Online-Werbung einen massiven Einfluss haben.</p>
<p><strong>Textberater.com: Und was bringt Ihnen die Publicity beispielsweise bei der Mandantengewinnung? </strong></p>
<p>Ein direkter Einfluss lässt sich schwer messen. Dennoch ist es so, dass potentielle Mandanten auf solche Berichte aufmerksam werden und auch in entsprechenden Gesprächen zur Sprache bringen. Dennoch ist immer das angebotene Gesamtkonzept entscheidend für die Erteilung eines Mandates.</p>
<p><strong>Textberater.com: Sehen Sie einen Trend zur Verrechtlichung der modernen Kommunikation im Web, beispielsweise in Social Media Marketing oder im E-Commerce? </strong></p>
<p>Ein solcher Trend ist sicherlich zu verzeichnen. Jedoch sollte dies nicht als Nachteil gesehen werden. Die Bereiche wie Social Media Marketing oder auch E-Commerce stellen Teilbereich des wirtschaftlichen Lebens dar. Dort müssen ebenfalls rechtliche Rahmenbedingungen vorgeben und eingehalten werden.</p>
<p>So muss z.B. ein Onlinehändler seine Werbeaussage auf mögliche rechtliche Verletzungen hin prüfen. Insoweit gibt es auch auf rechtlicher Ebene keinen Unterschied gegenüber dem stationären Handel.</p>
<p>Ergänzend ist zu erwähnen, dass natürlich die Verfolgung von Rechtsverletzung im Internet wesentlich leichter ist als zu den Zeiten, als es diese technischen Gegebenheiten nicht gab.</p>
<p><strong>Textberater.com: Müssen alle Internet-Nutzer Rechtsexperten werden? </strong></p>
<p>Dem würde ich grundsätzlich widersprechen. Von einem Internet-Nutzer zu verlangen, alle rechtlichen Regelungen zu seinem Handeln im Internet zu kennen, dürfte zuviel verlangt sein.</p>
<p>Zudem sollte man zwischen privaten Internet-Nutzern und geschäftlichen Anbieter im Internet unterscheiden.</p>
<p>Private Internet-Nutzer sollten sich vor allem bei Social Media Anwendungen über die möglichen Gefahren und dem Umgang mit Daten informieren. Ebenso sollte bekannt sein, dass die Nutzung von Internettauschbörsen unter Umständen mit Urheberrechtsverstößen verbunden sein kann.</p>
<p>Dem gegenüber sollten Personen und Unternehmen, die mit Internetanwendungen ihr Geld verdienen, rechtlichen Beistand genauso in die Finanzplanung einbeziehen wie einen Steuer-Berater.</p>
<p>Die rechtlichen Vorgaben gerade im E-Commerce ändern sich oft aufgrund von aktuellen Gerichtsurteilen rasend schnell. Hier kann der rechtliche Beistand dem Anbieter durch seine Dienstleistungen genauso gut zur Seite stehen wie der Steuerberater bei der Erstellung des Monats- oder Jahresabschluss sowie den Steuererklärungen.</p>
<p>Und immer gilt: Eine Abmahnung ist meistens mit größeren finanziellen Folgen verbunden, als eine qualifizierte Beratung.</p>
<p><strong>Textberater.com Juristisches Vorgehen von Unternehmen – beispielsweise gegen kritische Blogger – hat sich ja in der jüngeren Vergangenheit oft als Schuss ins eigene Knie herausgestellt. Wie oft wird Mandanten denn von vorschnellen Abmahnungen und dergleichen vom Anwalt abgeraten?</strong></p>
<p>Grundsätzlich sollte ein Anwalt immer die rechtlichen Interessen des Mandanten effektiv ver-treten und auf mögliche Risiken hinweisen. Möchte der Mandant entgegen dieser Bedenken tätig werden, so muss auch mit einem möglichen negativen Feedback rechnen. Eine Statistik oder ähnliches wird keine Kanzlei führen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Textberater.com: Welche neuen Betätigungs-Bereiche für Anwälte hat denn das Web 2.0 gebracht? </strong></p>
<p>Hier möchte ich vor allem die wachsende Bedeutung von Social Networks und Blogs nennen.</p>
<p>Die Möglichkeit Blogs zu nutzen, um allen Menschen weltweit seine Meinung mitzuteilen, führt natürlich auch dazu, dass hier in vielen Fällen Äußerungen verbreitet werden, die nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechend und damit auch Dritten größere Schäden zufügen.</p>
<p>Auch die Nutzung von Social Networks wird die Anwaltschaft in den nächsten Jahren vermehrt beschäftigen. Dies dürfte vor allem für die fragen des Datenschutzes aber auch der verstärkten Werbung von Unternehmen betreffen. Hier werden sich auch Gerichte mit neuen Sachverhalten auseinandersetzen dürfen und die bestehende Gesetze auf neue Entwicklungen anwenden.</p>
<p>In den vorgenannten Bereichen ergibt sich neben den Klassikern wie dem Bereich E-Commerce ein verstärktes Betätigungsfeld.</p>
<p><strong>Textberater.com: Welche rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit Internet werden denn in Deutschland am meisten unterschätzt? E-Commerce-Themen, Nutzungsrechte oder juristische Fallstricke beim Marketing – vielleicht auch etwas ganz anderes? </strong></p>
<p>Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. In allen genanten Bereichen gibt es sicherlich Fallstricke, die einem Newcomer, aber auch einem alteingesessen Unternehmen zum Verhängnis werden können.</p>
<p>Im Bereich des E-Commerce werden oft die einzuhaltenden angebotsspezifischen rechtlichen Vorgaben unterschätzt. Aber auch grundlegende Rahmenbedingungen werden oft nicht mit der gebotenen Sorgfalt eingehalten.</p>
<p>Im Bereich Marketing werden oft Werbeaussagen getätigt, ohne die rechtliche Tragweite vorab abzuklären.</p>
<p>Nutzungsrechte spielen zum einen im Bereich der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in Internettauschbörsen eine wesentliche Rolle, jedoch genauso bei der ungefragten Übernahme von Produktfotografien.</p>
<p><strong>Textberater.com: Und warum ist die Relevanz der Themen so wenig bekannt? </strong></p>
<p>Ich denke eher, dass die Themen bekannt sich, oft jedoch entweder unterschätzt oder schlichtweg ignoriert werden.</p>
<p>Rolf Albrecht ist Rechtsanwalt bei der Kanzlei volke2.0®, die sich auf Marken- und Wettbewerbsrecht in der Informationstechnologie spezialisiert hat.</p>
<p>volke2.0®</p>
<p>Intellectual Property in Information Technology</p>
<p>- Rechtsanwälte und Fachanwälte -</p>
<p>Parkstraße 16</p>
<p>44532 Lünen</p>
<p><a href="http://www.volke2-0.de/">volke2-0.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/trend-zur-verrechtlichung-der-kommunikation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Finder des iPhone-Prototyps unter Verdacht des Diebstahls</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/finder-des-iphone-prototyps-unter-verdacht-des-diebstahls/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/finder-des-iphone-prototyps-unter-verdacht-des-diebstahls/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 04:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4837</guid>
		<description><![CDATA[Der 21-jährige Kalifornier, der das mutmaßliche iPhone 4G in einer Bar gefunden und zu Testzwecken an die Gizmodo-Redaktion verkauft hatte, bereut zwar seine Tat, könnte nach geltendem Recht aber auch des Diebstahls bezichtigt werden.
Das US-Magazin Wired.com hat durch Recherchen im Social Web den Mann gefunden, der Apples Prototyp des neuen iPhones in einer Bar gefunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4838" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iPhone-4G-verloren-finder-brian-hogan-unter-verdacht.jpg"><img class="size-full wp-image-4838" title="iPhone-4G-verloren finder brian hogan unter verdacht" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iPhone-4G-verloren-finder-brian-hogan-unter-verdacht.jpg" alt="Brian Hogan bereut, Gizmodo testet, Polizei ermittelt, Apple sauer" width="229" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Hogan findet, Gozmodo testet, Polizei ermittelt, Hogan bereut</p></div>
<p>Der 21-jährige Kalifornier, der das mutmaßliche iPhone 4G in einer Bar gefunden und zu Testzwecken an die Gizmodo-Redaktion verkauft hatte, bereut zwar seine Tat, könnte nach geltendem Recht aber auch des Diebstahls bezichtigt werden.<span id="more-4837"></span></p>
<p>Das US-Magazin Wired.com hat durch Recherchen im Social Web den Mann gefunden, der Apples Prototyp des neuen iPhones in einer Bar gefunden hat.</p>
<p>Brian J. Hogan heißt der 21-Jährige, der durch seinen Anwalt verkünden ließ, den Verkauf des iPHones zu bereuen.</p>
<p>Hogan habe zunächst nicht gewusst, was er da in der Bar gefunden hatte. Außerdem habe der Finder in der Bar herumgefragt, wem das Telefon gehören könnte. Erst als er den Prototyp von der Tarnung befreit hatte, sei ihm die Tragweite seines Funds klar geworden.</p>
<p>Juristisch feinfühlig formuliert: Hogan habe auch die 5.000 US-Dollar von der Gizmodo-Redaktion nicht als Kaufpreis für das iPhone angenommen. Vielmehr habe er den Deal so verstanden, dass er mit dem Verkauf exklusiven Zugang zu einem Produkttest anbot, so Hogans Anwalt Jeffrey Bornstein.</p>
<p><strong>“Das soll ein Verbrechen sein?“<br />
</strong><br />
Wie auch immer: Nach kalifornischem Recht hätte Brian Hogan das gefundene iPhone an Apple zurückgeben müssen, sobald er es als dessen Produkt identifiziert hatte.</p>
<p>Daher geben sich die in dem Fall ermittelnden Behörden auch entsprechend streng: Der Finder des iPhones werde als verdächtig angesehen, einen Diebstahl begangen zu haben, sagte der verantwortliche Ermittler:</p>
<p>Bislang wurde keine Anklage gegen Brian Hogan erhoben. Und Wired.com fragt provokativ, ob man allen Ernstes von einem Verbrechen sprechen könne.</p>
<p><strong>Hintergrund:<br />
</strong>Seit bereits mehr als einer Woche kommt der Fall des verlorenen iPhones nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem ein Apple-Mitarbeiter das Gerät im Bierrausch in einer Bar liegen gelassen hatte, wurde der Prototyp der Redaktion des US-Technik-Magazins Gizmodo zugespielt. Gizmodo-Redakteur Jason Chen hatte auch prompt das mutmaßliche iPhone 4G unter die Lupe genommen und ein Video dazu veröffentlicht.</p>
<p>Seit dem gab’s ordentlich Ärger: Der schusselige Apple-Mitarbeiter ist laut Medienberichten abgetaucht. Und die Polizei hat Chens Wohnung durchsucht und reihenweise Computer und Festplatten beschlagnahmt.</p>
<p>Inwieweit Apple auf das vehemente Vorgehen der Polizei Einfluss nimmt, ist nicht bekannt. Allerdings hatte die Rechtsabteilung sofort nach Bekanntwerden des Tests das Unternehmens-Eigentum zurückgefordert.</p>
<p>Verständlich: Apples Marketing-Strategie setzt schon immer darauf, ein möglichst großes Geheimnis um neue Produkte zu machen. Das sorgte bislang auch immer dafür, dass sich nach dem Verkaufsstart die Medienberichte über das jeweilige Produkt überschlugen. Mit dem verlorenen iPhone-Prototyp hat Apple jedoch scheinbar unfreiwillig einen ähnlich großen Medien-Hype ausgelöst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/finder-des-iphone-prototyps-unter-verdacht-des-diebstahls/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berufsbild Lobbyist</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/berufsbild-lobbyist/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/berufsbild-lobbyist/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 05:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4743</guid>
		<description><![CDATA[Der Unispiegel hat sich mit den Karriere-Möglichkeiten in einem speziellen PR-Feld befasst und gibt Einblicke in den Alltag der Lobbyisten.
“Für manche ist es Kommunikation, für andere Strippenziehen oder Politiker-Einseifen“, eröffnet Unispiegel betont neutral. Den besten Ruf genießen die Lobbyisten ja bekanntlich nicht. Andererseits kommt auch ein Greenpeace-Lobbyist zu Wort.
Die Erkenntnisse im Überblick:

Um das Jahr 1800 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unispiegel hat sich mit den Karriere-Möglichkeiten in einem speziellen PR-Feld befasst und gibt Einblicke in den Alltag der Lobbyisten.<span id="more-4743"></span></p>
<p>“Für manche ist es Kommunikation, für andere Strippenziehen oder Politiker-Einseifen“, eröffnet Unispiegel betont neutral. Den besten Ruf genießen die Lobbyisten ja bekanntlich nicht. Andererseits kommt auch ein Greenpeace-Lobbyist zu Wort.</p>
<p>Die Erkenntnisse im Überblick:</p>
<ul>
<li>Um das Jahr 1800 entstand der Beruf, als Strippenzieher in der Vorhalle des Kongresses, der Lobby, herumstromerten auf der Suche nach beeinflussbaren Politikern.</li>
<li>Erfolgreichste Lobbyisten sind oft ehemalige Politiker und Diplomaten.</li>
<li>Die Gehälter sind teils enorm. Aber der im Artikel aufgeführte Freiberufler im Auftrag von Greenpeace verdient monatlich laut eigenen Aussagen knapp 2.000 Euro Netto.</li>
<li>Rund 2.600 Organisationen haben sich bei der EU in der Lobbyliste registriert.</li>
<li>Lobbyismus boomt in der europäischen Gesetzgebung. Beispielsweise gibt’s auch eine Lobbyisten-Schule EIPAL in Brüssel.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/berufsbild-lobbyist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linda de Mol verspricht Call Boy als Abo-Prämie</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 04:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4729</guid>
		<description><![CDATA[Linda de Mol ist mittlerweile Herausgeberin der Zeitschrift „Linda“. Und damit das Blatt auch unter die Frauen kommt, gibt’s interessante Abo-Prämien. Auch wenn unsicher ist, ob frau die erlesene Prämie bekommt; die Story verhilft der Zeitschrift zu jeder Menge Publicity.
Vorbei die Zeiten, da man mit USB-Sticks oder schlichten Armbanduhren Leser locken konnte. Für ein Jahres-Abo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4730" class="wp-caption alignleft" style="width: 264px"><a rel="attachment wp-att-4730" href="http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/attachment/linda-de-mol-call-boy/"><img class="size-medium wp-image-4730" title="linda de mol call boy" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/linda-de-mol-call-boy-254x300.jpg" alt="PR-trächtige Vertriebs-Strategie: De Mol wie immer auf dem Cover ihrer Zeitschrift &quot;Linda&quot;" width="254" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">PR-trächtige Vertriebs-Strategie: De Mol wie immer auf dem Cover ihrer Zeitschrift &quot;Linda&quot;</p></div>
<p>Linda de Mol ist mittlerweile Herausgeberin der Zeitschrift „Linda“. Und damit das Blatt auch unter die Frauen kommt, gibt’s interessante Abo-Prämien. Auch wenn unsicher ist, ob frau die erlesene Prämie bekommt; die Story verhilft der Zeitschrift zu jeder Menge Publicity.<span id="more-4729"></span></p>
<p>Vorbei die Zeiten, da man mit USB-Sticks oder schlichten Armbanduhren Leser locken konnte. Für ein Jahres-Abo von „Linda“ gibt’s für die Leserin entweder eine schicke Lederhandtasche, oder einen von 25 Callboys, der die Dame dann ganze zwei Stunden lang verwöhnt.</p>
<p>Der eine oder die andere finden solche Vertriebs-Ideen skandalös. Unter anderem äußerte auch eine Prostituierten-Organisation scharfe Kritik: Metje Blaak von &#8220;Vakwerk&#8221; bezeichnete de Mol der BZ gegenüber mehr oder weniger als eine Zuhälterin.</p>
<p><strong>Bekommt nicht jede</strong></p>
<p>Und auch bei der Einlösung der Prämien kommen Zweifel auf: Einerseits dürfen nur jene Neukundinnen mit dem Besuch des Gigolos rechnen, die die beste Begründung für die nackte Wunschprämie liefern. Außerdem solle man sich darauf einstellen, dass die Story im Magazin als Erlebnis-Bericht erscheint.</p>
<p>De Mol nimmt’s locker: &#8220;Männer, die für Sex bezahlen, das ist die normalste Sache der Welt. Aber wir Frauen wollen auch ab und zu einen guten und unverbindlichen Partner&#8221;, so Linda gegenüber dem &#8220;Berliner Kurier&#8221;.</p>
<p>Auf dem aktuellen Titel von „Linda“ gibt’s dann auch noch die 45-Jährige in Spitzenunterwäsche und mit einem nackten Mann im Hintergrund.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

