<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Textberater.com &#187; Journalismus</title>
	<atom:link href="http://www.textberater.com/tag/journalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.textberater.com</link>
	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Jan 2012 05:45:44 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wie man einen Chefredakteur loswird</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/wie-man-einen-chefredakteur-loswird/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/viral-videos/wie-man-einen-chefredakteur-loswird/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 06:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6083</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.
Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitung der Bundeswehr-Uni in München soll mit dem neuen Chefredakteur auch ein Problem mit rechtsradikalen Botschaften bekommen haben. Jetzt gibt sich die Unileitung hilflos, den unliebsamen Kandidaten loszuwerden. Textberater.com mit der Top-Ten der Kündigungsgründe für Zeitungsmacher.<span id="more-6083"></span></p>
<p>Wenn der Rechtsweg nicht hilft, muss man umdenken. Normalerweise trennen sich Verleger und Chefredakteur aus zwei Gründen: Die gute alte Meinungsverschiedenheit über die strategische Ausrichtung des Blattes, oder den Wechsel des Oberschreibers auf eine attraktivere Stelle.</p>
<p>Doch die herkömmlichen Exit-Optionen scheinen sich nicht anzubieten. Solange der Chef des Magazins „Campus“ nicht gegen geltendes Recht verstoße, könne man nichts machen, wird Hochschul-Präsidentin Merith Niehuss zitiert.</p>
<p>Zum Glück gibt’s Mittel und Wege außerhalb der gerichtlichen Auseinandersetzung – allesamt erprobt und mit Erfolgsgarantie.</p>
<p><strong>Platz 1: Das gute alte Plagiat<br />
</strong>Da soll ja schon der eine oder andere Chefredakteur für geschasst worden sein. Plagiate sind voll im Trend. Auch in der CDU und FDP hat die neue entdeckte Plagiate-Schnüffelei schon für vergleichsweise viele entzogene Doktortitel gesorgt.</p>
<p><strong>Platz 2: Zeitung zumachen<br />
</strong>Leider ein mittlerweile ganz normaler Vorgang in der deutschen Verlagswelt – die Umstrukturierung. Optional zur sofortigen Stilllegung der Redaktion gibt’s auch die allseits beliebte Variante der „Entwicklungsredaktion“. Heißt: Da wird dann noch mal ein Jahr erfolglos an einem Nachfolger für die eingestellte Publikation rumgedoktert. Der positive Nebeneffekt: In der Zeit wird nichts publiziert.</p>
<p><strong>Platz 3: Nebenkostenabrechnungen</strong><br />
Während beim Fernsehsender KiKa offenbar Millionen veruntreut wurden, sind solche Rekorde gar nicht nötig. Abgerechnete Dienstfahrten ohne dienstlichen Hintergrund haben schon einigen „unkündbaren“ Journalisten die Kündigung eingebracht.</p>
<p><strong>Platz 4: Übernahme durch Investor<br />
</strong>Ja, auch das funktioniert ganz gut, um die strategische Ausrichtung eines Blattes durcheinanderzuwirbeln. Derzeit dürfte Medienmogul Rupert Murdoch auf der Suche sein nach neuen Betätigungsfeldern.</p>
<p><strong>Platz 5: Umzug der Redaktion<br />
</strong>Ein Newsdesk in Afghanistan – klingt nach Wildromantik, dürfte aber dem einen oder anderen Arbeitnehmer übel aufstoßen.</p>
<p><strong>Platz 6: Sparmaßnahmen<br />
</strong>Online first, mehr Anzeigendruck, peinlich genaue Zielvorgaben, Outsourcing der Mantelredaktion, Paid-Content-Insellösungen – das hat bislang so ziemlich jeder betroffenen Redaktion den Rest gegeben.</p>
<p><strong>Platz 7: Generallösung</strong><br />
Schwarzenegger soll mal auf dem kurzen Dienstweg dafür gesorgt haben, dass ein ihm unliebsamer Filmzeitschriften-Chef gegangen wurde. So einen Schwarzenegger wird es doch auch in der Truppe geben. Wenn nicht, ist das auch ein Problem, das dringender Lösung bedarf. Im Zweifelsfall muss man auch über eine Wiedereinstellung des Ex-Verteidigungs-Ministers zu Guttenberg nachdenken.</p>
<p><strong>Platz 8: Karikaturisten einstellen<br />
</strong>Es wäre doch mal ein echter Zugewinn an Unterhaltungswert, wenn lustige Bilder aktuelles Geschehen kommentierten. Die politische Unkorrektheit wäre vorprogrammiert. Und viele Präzedenzfälle zeigen, dass im Falle des Falles auch die falschen Köpfe rollen.</p>
<p><strong>Platz 9: Anzeigenkunden beleidigen / Schleichwerbung<br />
</strong>Gute Frage, ob „Campus“ Anzeigen druckt. Wenn nicht, wird es höchste Zeit.</p>
<p><strong>Platz 10: Modell SPIEGEL<br />
</strong>Beim SPIEGEL entscheiden die Redakteure mit, wer Primus inter Pares wird. Sollte wider jeder Erwartung die Belegschaft hinter dem unliebsamen Spitzenmann stehen, hilft vielleicht auch ein genossenschaftliches Modell. Dann entscheiden eben die großen Anteilseigner.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/viral-videos/wie-man-einen-chefredakteur-loswird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In diesem Artikel geht’s um die Überschrift</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/in-diesem-artikel-geht%e2%80%99s-um-die-uberschrift/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/in-diesem-artikel-geht%e2%80%99s-um-die-uberschrift/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6039</guid>
		<description><![CDATA[Sauber, repräsentativ, sachlich – oder doch lieber eine kreative Headline? Mal ehrlich: Wann sind Sie als Leser das letzte Mal allein wegen der tollen Überschrift in einen Artikel eingestiegen?
Beim Schreiben ist es wie im richtigen Leben: Viel Aufmerksamkeit bekommen ist schön. Wer sich aber ständig wichtig macht, wird irgendwann ignoriert. Im Werben um die Lesergunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sauber, repräsentativ, sachlich – oder doch lieber eine kreative Headline? Mal ehrlich: Wann sind Sie als Leser das letzte Mal allein wegen der tollen Überschrift in einen Artikel eingestiegen?<span id="more-6039"></span></p>
<p>Beim Schreiben ist es wie im richtigen Leben: Viel Aufmerksamkeit bekommen ist schön. Wer sich aber ständig wichtig macht, wird irgendwann ignoriert. Im Werben um die Lesergunst gilt die Überschrift als Joker: Sie kann, so die Arbeitsthese, den Leser davon überzeugen, sich einen Artikel durchzulesen (oder wenigsten ihn anzulesen), auch wenn er sich für den Inhalt zunächst gar nicht interessierte.</p>
<p>In dieser nichtwissenschaftlichen Momentaufnahme lassen wir Zeitungs- und Magazin-Überschriften mal außen vor. Der Grund: Wer seine Euros schon in Papier investiert hat, liest aus ökonomischem Egoismus tendenziell mehr. Zudem ist die Ausstiegswahrscheinlichkeit je Artikel geringer als bei Online-Medien, weil das Angebot begrenzt ist. Von einer Papierseite gibt’s eben keinen Link, der es Wechsellesern leicht machen würde.</p>
<p><strong>Kontext entscheidet</strong></p>
<p>Digitales also: Vielfältiges Angebot, unzählige Ablenkungen, tendenziell erschwertes Lesen am Bildschirm, Suchmaschinenoptimierung beim Texten – besonders Onlinemedien machen es der kreativen Überschrift schwer. Da wird lieber genau zusammengefasst, worum es im Artikel geht, damit der thematisch interessierte Leser nicht aus Versehen vorbeiscrollt oder der Google-Suchrobotter mal ein Auge zukneift.</p>
<p>Scroll, Scroll und dann das: „Ein Steinbrück kommt ins Rollen“ – gefunden auf Tagesspiegel.de. zwischen dem Headline-Konkurrenzangebot wie „Brand hört als Bundestrainer auf“ oder „Daimler zeigt seine neue Berlin-Zentrale“.</p>
<p>Eine echte Freude für Überschriften-Nerds: Man nehme eine bekannte Wortwendung, die für sich allein schon eine Geschichte erzählt, und wandle die Wortreihe so ab, dass dabei der spezielle Konflikt klar wird. Funktioniert in dem Fall ausgezeichnet, weil:</p>
<ul>
<li>Es      einfach schon intuitiv zu schön ist, um falsch zu sein.</li>
<li>Der      Kontext stimmt: Tagesspiegel.de ist eine mittelschwere Medienmarke und      wird tendenziell häufiger in seiner Gesamtheit nach interessanten      Fundstücken durchsucht, als beispielsweise ein Blog – fast schon Print-Verhältnisse      also.</li>
<li>Der      Kontext auch in der Hinsicht stimmt, dass die kreative Überschrift im Meer      der Sachlichkeit heraus sticht.</li>
<li>Kontext      zum Dritten: Wer die erste Überschriften-Fangleine verpasst, findet bei      entsprechendem Interesse auch noch etwas Sachliches wie „Gabriel pocht auf      Vorschlagsrecht bei Kanzlerkandidatur“.</li>
</ul>
<p>Ja, die Arbeitsthese vom überschriftlichen Leserfang scheint bestätigt. Es geht, wenn der Kontext passt. Ein ungünstigeres Umfeld für kreative Überschriften, und das wird vor allem Pressestellen und unternehmenseignen Redaktionen interessieren, sieht so aus, dass folgende Fragen tendenziell mit „Nein“ beantwortet werden müssten.</p>
<ul>
<li>Haben      Sie eine wenigstens mittelstarke Medienmarke? Übersetzt in Messbares: Ist      die Startseite nicht nur die weitgehend meistbesuchte Einstiegsseite,      sondern macht sie auch tatsächlich die Besuchs-Mehrheit im Vergleich zur      Gesamtheit aller anderen Seiten aus?</li>
<li>Sind      Sie also weitgehend unabhängig von Google?</li>
<li>Müssen      Sie mit Ihren Unternehmenspublikationen nicht nur nützen, sondern auch      unterhalten?</li>
<li>Können      Sie sich bei Ihrer Leserschaft darauf verlassen, dass ein nicht      unbeträchtlicher Anteil aus Schöngeistern besteht?</li>
<li>Können      Sie getrost in Kauf nehmen, dass der Leser mal aus ihrem kreativen      Verschulden heraus eine Meldung verpasst?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/in-diesem-artikel-geht%e2%80%99s-um-die-uberschrift/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unsere täglich Meinung gib uns</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6020</guid>
		<description><![CDATA[Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.
Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6021" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg"><img class="size-full wp-image-6021" title="Slogan BildZeitung" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg" alt="" width="260" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Dir Deine Meinung: Slogan der Bild-Zeitung</p></div>
<p>Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.<span id="more-6020"></span></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile über das Springer-Flagschiff. Interessant sind beispielsweise die Urteile der Forscher,</p>
<ul>
<li>dass      bei einem knappen Drittel aller Überschriften ein Fragezeichen auftaucht.</li>
<li>dass      die immer gleichen Aussagen wie Werbebotschaften wiederholt werden.</li>
<li>dass      Moral an die Stelle journalistischer Ausgewogenheit tritt.</li>
<li>dass      der deutsche Steuerzahler die einzig gültige Perspektive einnimmt.</li>
<li>dass      Meinungsführung statt Orientierung angeboten wird.</li>
</ul>
<p>Also ein wirklich eingängiges und recht ausführliches <a href="http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/kompakt/dokumente/bild_studie/2011_04_05_Bildstudie_Zusammenfassung.pdf">Gesamtwerk im PDF-Format</a>, das die Otto-Brenner-Stiftung da zusammengetragen hat und ein guter Anlass, mal wieder über den Slogan der Bild-Zeitung nachzudenken.</p>
<p>“BILD Dir Deine Meinung“ liest sich ja im ersten Moment wie eine Aufforderung, sich eine Meinung zu bilden. Aber das ist ein Missverständnis, denn „BILD“ ist kein Verb. Die wie für die Bild typische grafische Aufbereitung der Zeile, lässt Spielraum zur Interpretation.</p>
<p>In normaler Textform könnte es auch so heißen: Bild – Dir Deine Meinung.</p>
<p>Das würde auch den von den Otto-Brenner-Forschern beschriebenen und Bild-typischen Rekurs auf moralische Wertung bestätigen. „Dir Deine Meinung“ – das liest sich wie eine Zeile aus den 10 Geboten in der Bibel. „Ich bin der Herr dein Gott.“</p>
<p>Im Bild-Stil verkürzt würde es lauten: „Ich – Dir Dein Gott.“ Und so wie in der Bibel der Satz eine Feststellung ist, ist er es auch auf den Werbetafeln. Die Bild-Zeitung will in der Deutung uns unsere Meinung sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zerlächelt Japan den GAU?</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 16:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=6007</guid>
		<description><![CDATA[Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. Überlegungen.
Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Unverständnis und Kritik reagieren die hiesigen Medien auf die verschleppte Kommunikation um das AKW-Unglück in Japan. Dabei könnte es auch einfach sein, dass es negative Meldungen kulturell bedingt schwer haben im Land des Lächelns. <em>Überlegungen.</em><span id="more-6007"></span></p>
<p>Der GAU sei schon längst passiert. Der Betreiber verschleiere den Ernst der Lage. Und jetzt wird Bewohnern der Gefahrenzone um das havarierte AKW von Fokushima lediglich abgeraten, in die Gegend zurückzukehren. Es bestehen laut japanischer Regierung gesundheitliche Risiken.</p>
<p>Risiken? Wer länger als 15 Minuten in der Nähe des Reaktors an den Rettungsarbeiten beteiligt ist, gefährdet sein Leben ob der enormen Strahlenbelastung. Die Kernschmelze hat außerdem offenbar den Boden mit Plutonium verseucht. Das Wasser vor der Küste ist schwer belastet.</p>
<p>Aber vielleicht ist das so in Japan. Auch die schlimmsten Nachrichten werden mit einem Lächeln übermittelt. Das typisch deutsche „Nein“ ist in der normalen Konversation unter Japanern verpönt und wird entsprechend gerne umgangen.</p>
<p>Also ein „Nein, kehrt nicht in die Gefahrenzone zurück“, könnte schlicht außerhalb der durch die japanische Regierung kommunizierbaren Botschaft liegen.</p>
<p>Jedenfalls stößt die Salami-Kommunikation zur Atom-Katastrophe hierzulande auf erbitterte Kritik. Atomwissenschaftler, Umweltschützer, Energiepolitiker – sie alle sind sich sicher: Japan verwässert wichtige Informationen.</p>
<p>Bei Stern.de kann man die Ratlosigkeit ob der Kommunikationspolitik aus Fernost beispielsweise <a href="http://www.stern.de/panorama/tepco-und-die-katastrophe-von-fukushima-verwirrspiel-mit-der-wahrheit-1668592.html">hier</a> nachlesen. Wörtlich heißt es da:</p>
<p><em>Und auch jetzt scheint die dramatische Feststellung, dass sich die Lage im AKW bedrohlich einem Super-GAU nähert, bei Tepco und der japanischen Regierung nicht für sonderlich viel Aufregung zu sorgen. Stattdessen gibt es einmal mehr Beschwichtigungen.</em></p>
<p><strong>Wer kann das übersetzen?</strong></p>
<p>Die Situation erinnert ein wenig an die Nachrichtenlage im Zentralkomitee der SED, dem DDR-Parteivorstand, wo tendenziell auch nur Positives nach oben und nach außen drang. Kein Wunder also, dass die DDR-Führung bis zum Schluss glaubte, sie sei beim Volk beliebt wie keine andere.</p>
<p>Spinnt man die Analogie weiter, steht Japan der politische Kracher noch bevor. Aber auch in Sachen Bürgerprotest ist Japan gänzlich unerfahren. Japanologe David Chiavacci, zitiert beispielsweise auf Franz Alts Sonnenseite, sieht eine Politisierung des Landes heraufziehen, eine Stärkung der Zivilgesellschaft, wie er es nennt.</p>
<p>Aber bis dahin bleibt uns eigentlich nur, die merkwürdigen Krisen-Botschaften aus Japan zu übersetzen. Wenn also die Regierung eine „zeitweise“ Kernschmelze zugibt, heißt das für den katastrophengeschulten und dadurch vielleicht auch dickfelligeren Deutschen vielleicht schon so viel wie: „Schlimmer konnte es nicht kommen.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/corporate-publishing/zerlachelt-japan-den-gau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>US-Geheimpapiere: Westerwelle gilt als inkompetent</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/us-geheimpapiere-westerwelle-gilt-als-inkompetent/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/us-geheimpapiere-westerwelle-gilt-als-inkompetent/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 08:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5880</guid>
		<description><![CDATA[Peinlich für Außenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle (FDP): In geheimen US-Dokumente unter anderem von der US-Botschaft in Berlin wird er als "überschäumende Persönlichkeit" mit wenig außenpolitisEs ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peinlich für Außenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle (FDP): In geheimen US-Dokumente unter anderem von der US-Botschaft in Berlin wird er als &#8220;überschäumende Persönlichkeit&#8221; mit wenig außenpolitischer Erfahrung bezeichnet.<span id="more-5880"></span></p>
<p>Die Enthüllungen kamen in Kooperation zwischen dem Portal Wikileaks und renommierten Medien wie der &#8220;New York Times&#8221; und dem &#8220;Spiegel&#8221; zustande.</p>
<p><strong>Aggro-Guido</strong></p>
<p>Fast 250.000 Dokumente, die von US-Botschaften aus aller Welt an das amerikanische Außenministerium adressiert waren sowie über 8.000 Direktiven des Außenministeriums an seine Vertretungen im Ausland, wurden laut Spiegel analysiert. Darunter auch über 1.700 Berichte und Depeschen aus der US-Botschaft in Berlin, in denen Westerwelle unter anderem als &#8220;aggressiv&#8221; bezeichnet wird.</p>
<p><strong>Angela &#8220;Teflon&#8221; Merkel</strong></p>
<p>Auch über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schrieben die US-Botschafter: Sie sei in außenpolitischen Fragen die bessere Ansprechpartnerin, weil um einiges erfahrener. Allerdings meide sie das Risiko und sei &#8220;selten kreativ&#8221;. Merkels Spitzname bei den US-Botschaftern: Angela &#8220;Teflon&#8221; Merkel, weil viel an ihr abgleite. Insgesamt kein besonders schmeichelhaftes Urteil, was die amerikanischen Diplomaten über Merkel denken &#8211; aber bei weitem besser denn als aggressiver Nix-Könner zu gelten&#8230;</p>
<p><strong>Ein Skandal?</strong></p>
<p>Spiegel online und alle übrigen Medienhäuser, die an der Analyse der Dokumente mitgearbeitet haben, bezeichnen das Ganze verständlicherweise als Riesenskandal. Und das ist es auch: die Zuspielung geheimer Dokumente, in denen deutlich wird, wie das politisch immer noch mächtigste Land denkt, plant und tickt, das ist schon ein Skandal. Es wird also politischen Ärger geben, auch und gerade mit denjenigen Politikern, die weit schlimmere Spitznamen erhalten haben als Merkel.</p>
<p>Aber wahrscheinlich wird es keinen Riesenärger in Deutschland geben: Selbst unter Freunden werden Urteile über deren Wesen und Persönlichkeit gefällt, einfach, um besser mit ihnen umgehen zu können, wird man sagen können. Allein die Tatsache, jemanden als inkompetent zu bezeichnen oder mit einem wenig schmeichelhaften Spitznamen zu betiteln, ist noch kein Skandal, wird es heißen. Jetzt gilt, sich erst einmal einen Überblick darüber zu verschaffen, was noch so alles in den Dokumenten steht (Auszüge sind nachzulesen z. B. im heutigen Spiegel-Magazin), wird man sagen. Teflon eben.</p>
<p><strong>Quelle: Geheimes Nachrichtennetz SIPRNet</strong></p>
<p>Wie die zuvor über WikiLeaks enthüllten Irak- und Afghanistan-Protokolle wurden die Botschaftsdepeschen laut spiegel online über ein geheimes Nachrichtennetz verschickt, das Secret Internet Protocol Router Network (SIPRNet).</p>
<p>Es ist quasi ein geheimes Intranet der US-Regierung für Dokumente bis zur zweithöchsten Geheimhaltungsstufe, so spiegel online. Depeschen der Kategorie &#8220;top secret/streng geheim&#8221; sind dem Nachrichtenmagazin zufolge in den WikiLeaks zugespielten Daten nicht enthalten.</p>
<p>Mehr zum Thema gibt es <a href="http://www.spiegel.de/thema/botschaftsberichte_2010/">hier</a> bei spiegel online.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/us-geheimpapiere-westerwelle-gilt-als-inkompetent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das Netz ist lokal…&#8221;</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/das-netz-ist-lokal%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/das-netz-ist-lokal%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 12:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5799</guid>
		<description><![CDATA[… findet die Bundeszentrale für politische Bildung und veranstaltet deshalb zum zweiten Mal in diesem Jahr ein gleichnamiges Seminar mit Interviews und Statements von Chefredakteuren, Reportern, Zeitungsmachern und Seminarteilnehmern, die live von der Veranstaltung bloggen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/blog_lokaljournalismus.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5804" title="blog_lokaljournalismus" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/blog_lokaljournalismus-300x77.jpg" alt="" width="300" height="77" /></a>… findet die Bundeszentrale für politische Bildung und veranstaltet deshalb zum zweiten Mal in diesem Jahr ein gleichnamiges Seminar mit Interviews und Statements von Chefredakteuren, Reportern, Zeitungsmachern und Seminarteilnehmern, die live von der Veranstaltung bloggen.<span id="more-5799"></span></p>
<p>Neue Darstellungsformen, soziale Medien, Amateur-Redakteure &#8211; bis heute Abend geht das Seminar rund ums Thema &#8220;Das Netz ist lokal&#8221;. Alle Beiträge dazu sowie diejenigen aus dem Juni-Seminar gibt es <a href="http://www.drehscheibe.org/weblog/?cat=61">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/das-netz-ist-lokal%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schäubles Pressesprecher kündigt nach öffentlicher Demütigung</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/schaubles-pressesprecher-kundigt-nach-offentlicher-demutigung/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/schaubles-pressesprecher-kundigt-nach-offentlicher-demutigung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 10:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Eklat]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5699</guid>
		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Pressesprecher bei einer Pressekonferenz vor rund 50 Journalisten und laufender Kamera mehrfach rüde zurechtgewiesen, weil dieser die Pressemappen nicht rechtzeitig ausgeteilt hat. Jetzt ist Micheal Offer zurückgetreten. Sehr verständlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Schäuble_demütigt_Offer.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5702" title="Schäuble_demütigt_Offer" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Schäuble_demütigt_Offer-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" /></a>Am vergangenen Donnerstag hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Pressesprecher bei einer Pressekonferenz vor rund 50 Journalisten und laufender Kamera mehrfach rüde zurechtgewiesen, weil dieser die Pressemappen nicht rechtzeitig ausgeteilt hatte. Jetzt ist Micheal Offer zurückgetreten. Sehr verständlich.<span id="more-5699"></span></p>
<p>Denn wer sich das Video anschaut, wird nicht glauben können, wie Schäuble mit seinem Pressesprecher da umsprang. Die Konsequenz Offers: Nach nur zwölf Monaten tritt er von seinem Amt zurück und verschafft seinem Ex-Chef damit eine ausgesprochen schlechte Presse:</p>
<p>&#8220;Minister Unzumutbar&#8221; titelt die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/schaeuble-sprecher-tritt-zurueck-minister-unzumutbar-1.1021433">Sueddeutsche.de</a> und die <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article10822373/Schaeubles-Sprecher-Offer-tritt-nach-Eklat-zurueck.html">Welt Online</a> fordert eine öffentliche Entschuldigung des Ministers. Der <a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M536f5ff01c4.0.html">Deutsche Journalisten-Verband</a> bedauert Offers Rücktritt und hält die &#8220;Bloßstellung Offers&#8221; für &#8220;illoyal und empörend&#8221;. <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/finanzminister-schaeubles-ausraster-vorgefuehrt-und-entlassen-die-akte-michael-offer-1622248.html">stern .de</a> dokumentiert das Arbeitsverhältnis als seit langem &#8220;verkorkst&#8221;, was kaum anders anzunehmen ist.</p>
<p>Der Tagesspiegel (Montagsausgabe) verarbeitet den Eklat als Karikatur: Offer liegt Schäuble zu Füßen und in der Sprechblase des Ministers steht: &#8220;Ich sagte nicht, Sie sollen meine Schuhe putzen, ich sagte, Sie sollen sie ablecken!!&#8221;. Die Zeile unter der Zeichnung: &#8220;Der Minister definiert den Aufgabenbereich seines Pressesprechers …&#8221;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kritik aus Opposition und Koalition</strong></p>
<p>Auch die Opposition zeigte sich empört und warf dem Minister einen schlechten Stil vor. &#8220;So, wie sich Minister Schäuble aufgeführt hat, geht man mit Schutzbefohlenen nicht um&#8221;, sagte Carsten Schneider, der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.</p>
<p>Selbst Koalitionspolitiker äußerten sich kritisch zum Verhalten Schäubles. Der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki etwa sagte: &#8220;Der Mann steht unter Drogen.&#8221; FDP-Chef Guido Westerwelle wies derlei Unterstellungen jedoch sogleich zurück.</p>
<p>Offer selbst schreibt in einer E-Mail an den Finanzminister, ihm sei klar geworden, dass er nicht das &#8220;volle Vertrauen&#8221; Schäubles habe, deshalb bitte er um eine andere Aufgabe innerhalb des Ministeriums.</p>
<p><strong>&#8220;Herr Offer, reden Sie nicht!&#8221;</strong></p>
<p>Das unglaubliche Video der Pressekonferenz gibt es hier:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7bcUzwYeXUk?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/7bcUzwYeXUk?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/schaubles-pressesprecher-kundigt-nach-offentlicher-demutigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Springer will das Geschäft mit bezahlten Inhalten massiv ausbauen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/springer-will-das-geschaft-mit-bezahlten-inhalten-massiv-ausbauen/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/springer-will-das-geschaft-mit-bezahlten-inhalten-massiv-ausbauen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 09:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carl</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5619</guid>
		<description><![CDATA[Wunsch oder bald Wirklichkeit? Mathias Döpfner, Vorstandschef des Axel Springer Verlags, proklamiert das Ende der Umsonst-Kultur im Web und will in spätestens sieben Jahren die Hälfte seines Umsatzes im digitalen Geschäft machen.
Zurzeit macht Europas größter Zeitungsverlag rund ein Viertel seines Umsatzes im Netz. Aber da die &#8220;Phase der kindlichen Begeisterung für die neue Technologie rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wunsch oder bald Wirklichkeit? Mathias Döpfner, Vorstandschef des Axel Springer Verlags, proklamiert das Ende der Umsonst-Kultur im Web und will in spätestens sieben Jahren die Hälfte seines Umsatzes im digitalen Geschäft machen.<span id="more-5619"></span></p>
<p>Zurzeit macht Europas größter Zeitungsverlag rund ein Viertel seines Umsatzes im Netz. Aber da die &#8220;Phase der kindlichen Begeisterung für die neue Technologie rund um das Internet&#8221; … &#8220;erkennbar zu Ende&#8221; gehe und sich derzeit alles so dynamisch entwickle, könne besagtes Konzernziel vielleicht schon in fünf Jahren erreicht sein, sagte Döpfner dem Handelsblatt <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/bezahlte-inhalte-springer-prognostiziert-ende-der-umsonst-kultur-im-internet;2687808">hier</a> (Kurzfassung).</p>
<p><strong>Döpfner: &#8220;Zurück zur Normalität&#8221;…</strong></p>
<p>Laut Döpfner beginne nun eine neue Phase, die an die Prinzipien der Vor-Internet-Welt anknüpfe: Gutes Geld für guten Journalismus. So wie früher, nur mit neuen Methoden.</p>
<p>&#8220;Der Journalismus hat durch die neuen digitalen Vertriebskanäle glänzende Möglichkeiten. Wenn wir es richtig machen, können wir von diesen hoch attraktiven neuen Verbreitungsformen profitieren&#8221;, sagte Döpfner im Handelsblatt-Interview.</p>
<p>Gemeint sind die neuen und einfachen Abrechnungssysteme des mobilen Internets für iPhone, Blackberry, iPad und anderen Tablet-Computern, womit Inhalte von Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendern via Applikationen (Apps) zum Kunden gelangen.</p>
<p><strong>…und weg vom Apple-Monopol</strong></p>
<p>Für Döpfner steht fest: &#8220;Smartphones und Tablet-PCs werden die Zeitungen und Zeitschriften der Zukunft sein.&#8221;</p>
<p>Was den Springer-Chef allerdings stört, ist die starke Stellung von Apple beim Inhalte-Verkauf. &#8220;Die Preise und die Endkundenkontrolle sind nicht akzeptabel&#8221;, so Döpfner gegenüber dem Handelsblatt. Er wünscht sich &#8220;europäische Lösungen und Angebote unter deutscher Innovationsführerschaft&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/springer-will-das-geschaft-mit-bezahlten-inhalten-massiv-ausbauen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Münchner sind die treuesten Zeitungskäufer</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/munchner-sind-die-treuesten-zeitungskaufer/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/munchner-sind-die-treuesten-zeitungskaufer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5532</guid>
		<description><![CDATA[Die Münchner lesen am meisten Zeitung und die Aachener am wenigsten &#8211; jedenfalls wenn es nach verkauften Pro-Kopf-Exemplaren geht. 
Genauer gesagt kommen in der bayerischen Hauptstadt auf 100 Einwohner 34 verkaufte Zeitungen. Das sind mehr als in allen anderen deutschen Städten, wie eine Analyse des Medienportals MEEDIA.de ergab.
Dem Ranking zufolge landete Frankfurt am Main (32) auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Münchner lesen am meisten Zeitung und die Aachener am wenigsten &#8211; jedenfalls wenn es nach verkauften Pro-Kopf-Exemplaren geht.<span id="more-5532"></span> </p>
<p>Genauer gesagt kommen in der bayerischen Hauptstadt auf 100 Einwohner 34 verkaufte Zeitungen. Das sind mehr als in allen anderen deutschen Städten, wie eine Analyse des Medienportals <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/das-ranking-der-deutschen-zeitungsst-dte_100029130.html">MEEDIA.de </a>ergab.</p>
<p>Dem Ranking zufolge landete Frankfurt am Main (32) auf dem zweiten und Düsseldorf (31) auf dem dritten Platz. Nur zwischen 18 bzw. 17 Zeitungen werden in Mönchengladbach und Aachen verkauft.</p>
<p><strong>Konkurrenz belebt das Zeitungsgeschäft</strong></p>
<p>Die Untersuchung zeigt: Vor allem in umkämpften Zeitungsmärkten mit viel Konkurrenz ist der Zeitungskonsum überdurchschnittlich hoch.</p>
<p>In München buhlen gleich vier ortsansässige Zeitungen um Leser: die Süddeutsche, die Abendzeitung, die TZ und der Münchner Merkur. Hinzu kommen die Münchner Ausgabe der Bild und die vielen überregionalen Blätter.</p>
<p>Auch in Frankfurt/Main gibt es mit der Frankfurter Rundschau, der F.A.Z., der Frankfurter Neuen Presse und einer sehr erfolgreichen Frankfurter Bild-Ausgabe große Konkurrenz.</p>
<p>Ähnlich ist es in Düsseldorf: Hier kämpfen u.a. die Rheinische Post, der Düsseldorfer Express, die Westdeutsche Zeitung, die kleinere NRZ und die Düsseldorf-Ausgabe der Bild gegeneinander.</p>
<p><strong>Zur Analyse</strong></p>
<p>MEEDIA hat die IVW-Verbreitungsanalyse 2010 Tageszeitungen genutzt, worin die Verkaufszahlen bis hin zur kleinsten Gemeinde aufschlüsselt werden. In die Wertung für das Rankings der größten Zeitungsstädte kamen die 50 Orte mit den meisten Einwohnern, von Berlin (3,40 Mio. Einwohner) bis Oldenburg (0,16 Mio.).</p>
<p>Die insgesamt montags bis freitags verkauften Zeitungen wurden ins Verhältnis zur jeweiligen Einwohnerzahl gesetzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/munchner-sind-die-treuesten-zeitungskaufer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitschriften-Verband will hauseigene Anzeigen-Statistik abschaffen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/zeitschriften-verband-will-hauseigene-anzeigen-statistik-abschaffen/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/zeitschriften-verband-will-hauseigene-anzeigen-statistik-abschaffen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[VDZ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5520</guid>
		<description><![CDATA[Zu viel Aufwand, zu wenig Aussagekraft, zu gute Konkurrenz: Die Zentrale Anzeigen-Statistik des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zählt lediglich die Seiten von gedruckten, aber nicht unbedingt bezahlten Anzeigen in Zeitschriften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu viel Aufwand, zu wenig Aussagekraft, zu gute Konkurrenz: Die Zentrale Anzeigen-Statistik (ZAS) des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zählt lediglich die Seiten von gedruckten, aber nicht unbedingt bezahlten Anzeigen in Zeitschriften.<span id="more-5520"></span></p>
<p>Folglich sagt die Vorgehensweise der Zentralen Anzeigen-Statistik (ZAS) wenig darüber, wie viel Umsatz das Anzeigen-Geschäft bei Publikumszeitschriften tatsächlich bringt. Denn einerseits werden Eigen-, Medien- oder Freianzeigen mitgezählt, andererseits werden Rabatte und Provisionen nicht berücksichtigt.</p>
<p><strong>Nielsen mit der etwas besseren Zählweise</strong></p>
<p>Aussagekräftiger für die etwa 190 Zeitschriftentitel aus rund 50 Verlagshäusern ist da die monatliche Bruttowerbeerlös-Statistik von Nielsen Media Research, obwohl auch hier keine Rabatte und Provisionen einkalkuliert werden: Nielsen weist genau wie die ZAS Seitenzahlen aus, multipliziert diese aber am Ende mit den offiziellen Anzeigenpreisen der Titel.</p>
<p>&#8220;Angesichts der großen inhaltlichen Schnittmengen zwischen den ZAS-Daten und der Nielsen-Werbestatistik prüft der VDZ zurzeit, ob die Weiterführung der ZAS in Zukunft noch sinnvoll, notwendig und wirtschaftlich vertretbar ist&#8221;, erklärte Holger Busch, VDZ-Geschäftsführer Marketing/Anzeigen dem Online-Portal <a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Verlage-wollen-ZAS-abschaffen_93511.html">horizont.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/zeitschriften-verband-will-hauseigene-anzeigen-statistik-abschaffen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sun Chronicle will Geld für Online-Kommentare</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/sun-chronicle-will-geld-fur-online-kommentare/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/sun-chronicle-will-geld-fur-online-kommentare/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5512</guid>
		<description><![CDATA[Die amerikanische Zeitung Sun Chronicle verlangt seit gestern rund einen Dollar von jedem, der einen Artikel auf dem Chronicle-Portal kommentieren will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die amerikanische Zeitung Sun Chronicle verlangt seit gestern rund einen Dollar von jedem, der einen Artikel auf dem Chronicle-Portal kommentieren will.<span id="more-5512"></span></p>
<p>Mehr noch: Der Kommentator muss mit Kreditkarte zahlen und sein echter Name erscheint mit dem Eintrag, wie mehrere amerikanische Medien berichten.</p>
<p><strong>Inhalte zähmen wollen</strong></p>
<p>Oreste P. D’Arconte, Verleger der Zeitung aus Massachusetts, sagte, dass seine Paid-Content-Modell ein Versuch sei, Verstöße gegen die Richtlinien der Zeitung wie zum Beispiel haltlose Anschuldigungen oder falsche Behauptungen zu verhindern.</p>
<p>Ob das allerdings mit den Strukturen und Grundsätzen von Demokratie und Internet zu vereinen ist, wird sich zeigen. Schließlich befähigt Anonymität in manchen Bereichen erst zur Rede- bzw. Fragefreiheit.</p>
<p><strong>Community veröden lassen</strong></p>
<p>Schwer vorstellbar, dass intime Gesundheits- oder Finanzproblemen als Reaktion auf entsprechende Artikel des Chronicles künftig noch rege diskutiert werden.</p>
<p>Noch ein Grund, weshalb die Chronicle-Community wohl eher schrumpfen wird: Kommentare sind unmittelbare Reaktionen auf Gelesenes. Wer sich erst noch durch eine Anmeldeschleife durchwursteln muss &#8211; selbst wenn’s schnell geht &#8211; verliert die Lust am Kommentieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/sun-chronicle-will-geld-fur-online-kommentare/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Post, Holtzbrinck und Telekom mit neuen Web-Angeboten</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/deutsche-post-holtzbrinck-und-telekom-mit-neuen-web-angeboten/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/deutsche-post-holtzbrinck-und-telekom-mit-neuen-web-angeboten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5495</guid>
		<description><![CDATA[Online-Werbung in Deutschland wächst unaufhaltsam, wie die Nielsen Company gerade feststellte. Kein Wunder also, dass immer neue Portale für spezielle Zielgruppen erscheinen, die sich über Online-Werbung finanzieren (wollen). Die jüngsten Neu-Erscheinungen im Nachrichten-Überblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Werbung in Deutschland wächst unaufhaltsam, wie die Nielsen Company gerade feststellte. Kein Wunder also, dass immer neue Portale für spezielle Zielgruppen erscheinen, die sich über Online-Werbung finanzieren (wollen). Die jüngsten Neu-Erscheinungen im Nachrichten-Überblick.<span id="more-5495"></span><br />
<strong><br />
Deutsche Post zielt auf Senioren</strong></p>
<p>Mit <a href="http://www.vitalindeutschland.de/partner_werden">vitalindeutschland.de</a> spricht die Deutsche Post Senioren in ganz Deutschland an: Spezielle Angebote, Rabatte und Zusatzleistungen aus der direkten Umgebung &#8220;für Menschen ab 50&#8243; sollen hier gebündelt werden, wie es auf dem Portal heißt.</p>
<p>Gleichzeitig will die Deutsche Post mit vitalindeutschland.de kommunale und regionale Anbieter gewinnen, die ihre Angebote online stellen &#8211; und auch Werbepartner bzw. &#8220;Sponsoren&#8221; werden können.</p>
<p>Gestartet wurde ab dem 21. Juni in der Pilotregion Nordrhein-Westfalen, die übrigen Bundesländer Deutschlands werden sukzessive erfasst. Derzeit sollen über 100 Kommunen mit mehr als 1.500 Angeboten erfasst sein.</p>
<p><strong>Holtzbrinck re-animiert Helpster</strong></p>
<p>Holtzbrinck eLab reanimiert die frühere Ärzteplattform <a href="http://www.helpster.de/">helpster.de</a> als kostenlosen Ratgeberdienst. Rund 100 Autoren geben dort Anleitungen für nicht mehr nur medizinische, sondern vielmehr alltägliche Probleme wie &#8220;Wohnung kühlen – so geht´s&#8221; über &#8220;Nasenbluten bei Kindern – Erste Hilfe&#8221; bis zu &#8220;Autoaufkleber entfernen – so geht´s ganz leicht&#8221;.</p>
<p>Nutzer können auch selbst Anleitungen zusteuern. Pro akzeptiertem Beitrag bekommen die Autoren eine fest vereinbarte Vergütung, nämlich zehn Euro. Mit Werbegeldern zur Finanzierung des Portals wird fest gerechnet.</p>
<p><strong>Telekom bündelt hauseigene Download-Portale</strong></p>
<p>Die Telekom-Download-Portale Musicload, Gamesload, Softwareload und Videoload bündeln auf der neuen Seite <a href="http://newsroomloads.de/">newsroomloads.de</a> alle News und Infos für Journalisten, Blogger und Nutzer.</p>
<p>Presseinformationen, Bild- und Tonmaterial können herunter geladen und ausgetauscht werden, die Rubriken Load-Feed und Telekom-Feed berichten über Neuigkeiten aus der IT-Branche und natürlich der Telekom, eine Rubrik erlaubt Feedback via Twitter oder Kontaktaufnahme via Facebook.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/deutsche-post-holtzbrinck-und-telekom-mit-neuen-web-angeboten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>VDZ sieht Bildung und Presseunabhängigkeit bedroht</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/vdz-sieht-bildung-und-presseunabhangigkeit-bedroht/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/vdz-sieht-bildung-und-presseunabhangigkeit-bedroht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[VDZ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5424</guid>
		<description><![CDATA[Der Bundesrechnungshof will die Mehrwertsteuer für Zeitschriften, die CD’s oder andere Gimmicks enthalten, von derzeit 7 auf 19 Prozent erhöhen. Der Verband Deutscher Zeitschriften (VDZ) protestiert: Vor allem Kinder- und Jugendmagazine wären betroffen, würden teurer und "das hätte fatale Folgen gerade im Bildungsbereich".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/VDZ_Logo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5427" title="VDZ_Logo" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/VDZ_Logo.jpg" alt="" width="87" height="49" /></a>Der Bundesrechnungshof will die Mehrwertsteuer für Zeitschriften, die CD’s oder andere Gimmicks enthalten, von derzeit 7 auf 19 Prozent erhöhen. Der Verband Deutscher Zeitschriften (VDZ) protestiert: Vor allem Kinder- und Jugendmagazine wären betroffen, würden teurer und &#8220;das hätte fatale Folgen gerade im Bildungsbereich&#8221;.<span id="more-5424"></span></p>
<p>Das Ziel, Kinder früh an das Lesen heranzuführen, sei dadurch gefährdet. Kleine Zugaben wie CD’s, DVD’s oder Spielzeug in Kinderzeitschriften oder Schulbüchern lösten nicht zuletzt den Kaufimpuls am Kioskregal aus.</p>
<p>&#8220;Auf diese Weise werden die Kinder spielerisch ans Lesen herangeführt. Wir gehen davon aus, dass eine entsprechende Verteuerung von rund 30 Cent pro Heft erhebliche Kaufzurückhaltung auslösen wird und schon dadurch die gewünschten Mehreinnahmen des Fiskus ausbleiben&#8221;, sagte VDZ-Justitiar Dirk Platte.</p>
<p><strong>Staatsunabhängige Pressefinanzierung bedroht</strong></p>
<p>Das zweite Argument des VDZ gegen die geplante Verteuerung von Zeitschriften mit Zugabe: für qualitativ hochwertigen Journalismus, der es eh schon schwer genug hat, wird es noch schwieriger sein, sich allein über den (Anzeigen-)Verkauf zu finanzieren ergo unabhängig zu arbeiten.</p>
<p>Dagegen sei der günstigere Steuersatz von 7 Prozent quasi eine neutrale Presseförderung, &#8220;die keine Gefahr der Abhängigkeit von staatlicher Gunst birgt&#8221;, sagte Christoph Fiedler, Geschäftsführer Medienpolitik</p>
<p><strong>VDZ: digitale Presse besteuern</strong></p>
<p>Stattdessen soll die reduzierte Mehrwertsteuer auch auf die digitale Presse erstreckt werden, fordert VDZ-Justitiar Dirk Platte. Die hatte der Bundesrechnungshof vergangene Woche (noch) nicht im Visier, als er eine Reform des Mehrwertsteuersystems forderte.</p>
<p>Demnach sollen alle Waren und Leistungen überprüft werden, auf die derzeit der ermäßigte Satz von 7 Prozent erhoben wird. Nach Berechnungen von Rechnungshof-Präsident Dieter Engels seien dem Staat durch die Ermäßigungen allein 2008 Einnahmen von rund 24,2 Milliarden Euro entgangen.</p>
<p>Gegen die Anpassung der Zeitschriften mit Zugabe spricht allerdings die Entscheidung des Bundesfinanzhofs im Jahr 1998: Demzufolge handelt es sich dabei um eine Warenzusammenstellung, die insgesamt zum reduzierten Steuersatz verkauft werden muß. Das gelte zumindest solange die Zeitschrift &#8220;charakterbestimmend&#8221; ist.</p>
<p><strong>Textberater.com meint:</strong> Klar geht es dem VDZ nicht nur um Kinderzeitschriften und Schulbücher mit Gimmicks. Auch bei Titeln für erwachsene Leser haben sich Zugaben zur Auflagensteigerung bewährt.</p>
<p>Und vielleicht übertreibt der Verband es auch ein bisschen mit der Prognose drohender Presseabhängigkeit vom Staat bei steigendem Steuersatz. Aber richtig ist es, sich gegen die leere-Kassen-Willkür des Staates zu wehren, wonach beschlossene Urteile aufgrund akuten Geldmangels gekippt werden sollen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/vdz-sieht-bildung-und-presseunabhangigkeit-bedroht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kaputt schreiben, abschreiben, schwarze Zahlen schreiben</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/kaputt-schreiben-abschreiben-schwarze-zahlen-schreiben/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/kaputt-schreiben-abschreiben-schwarze-zahlen-schreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5378</guid>
		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick wird’s erst düster, dann dunkel und schließlich erfreulich schwarz.
Ein wirklich großartiges Interview gibt’s derzeit auf den Seiten des Polit-Magazins Cicero. Stilsicher lässt Redakteur Marc Etzold seinem Protagonisten Raum zur Entfaltung.
Der Protagonist heißt Hans Mathias Kepplinger. Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Tja, so ist das, wenn der Name des Mannes fällt, der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick wird’s erst düster, dann dunkel und schließlich erfreulich schwarz.<span id="more-5378"></span></p>
<p>Ein wirklich großartiges Interview gibt’s derzeit auf den Seiten des Polit-Magazins Cicero. Stilsicher lässt Redakteur Marc Etzold seinem Protagonisten Raum zur Entfaltung.</p>
<p>Der Protagonist heißt Hans Mathias Kepplinger. Der Name kommt Ihnen bekannt vor? Tja, so ist das, wenn der Name des Mannes fällt, der die Forschung der politischen Kommunikation in Deutschland geprägt hat wie kaum ein anderer.</p>
<p><strong>Warum die Regierung so schlecht ist</strong></p>
<p>Aber zurück zum Thema: Kepplinger erklärt <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&amp;item=5156">hier</a> die überwiegend negative Berichterstattung zur Arbeit der Bundesregierung und den Trubel vor Horst Köhlers Rücktritt.</p>
<p>Kernaussagen, die eine Lektüre des beispielreichen Interviews nicht ersetzen können:</p>
<ul>
<li>Journalisten      durchschauen die politischen Prozesse nur noch selten.</li>
<li>Die      Medien befinden sich in einem unfreiwilligen Gleichklang, in dem sich der      einzelne Redakteur nur noch bedingt von der Meinung seiner Kollegen      distanzieren kann.</li>
<li>Wir      beobachten einen Kampf zwischen Politik und Medien um Macht.</li>
<li>Die      Skandalisierung mäßig relevanter Ereignisse ist eine Form des Marketings,      beim dem es um die Gewinnung von Lesern geht.</li>
</ul>
<p><strong>Warum Abschreiben auch SEO ist</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ebenfalls auf Kernaussagen beschränkt ist ein immerhin noch als inhaltlich brauchbar zu bezeichnender Beitrag eines Suchmaschinen-Optimierers <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/06/28/10-brutale-wahrheiten-ueber-seo/#comments">hier</a> auf den Seiten von Deutsche-Startups.de zum Thema „10 brutale Wahrheiten über SEO“.</p>
<p>Bei näherem Hinsehen kommt der geneigte Leser zu einem ebenfalls brutalen Ergebnis, dass die Thesen allesamt eine Abschrift <a href="http://www.seoptimise.com/blog/2010/06/25-brutal-truths-about-seo-google-main-stream-media.html">dieses Artikels</a> sind.</p>
<p>Und wegen erheblicher Übersetzungs-Schwierigkeiten empfehlen wir das englischsprachige Original mit durchaus beruhigenden Lektionen wie: Es gibt keine Geheimnisse beim Suchmaschinen-Optimieren.</p>
<p><strong>Warum wir jetzt schon mal den Sekt kalt stellen<br />
</strong><br />
Ebenfalls offen gelegt hat die Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) die Branchenaussichten. Grundton: Talsohle durchschritten! Sowohl Umsätze als auch der Bedarf nach Personal würden 2010 seitens der PR-Agenturen steigen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/kaputt-schreiben-abschreiben-schwarze-zahlen-schreiben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google bastelt an Agenda-Software</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/google-bastelt-an-agenda-software/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/google-bastelt-an-agenda-software/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 05:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5318</guid>
		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Nachrichten-Glaskugel, mit der Sie die Gewichtung der Themen von morgen sehen könnten. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie nähmen statt der Glaskugel einfach Google. Eine angekündigte Software könnte sich als erneute Revolution des Medienmarkts erweisen.
Die Financial Times meldet, dass Google an so einer Software arbeite. Im Grunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Nachrichten-Glaskugel, mit der Sie die Gewichtung der Themen von morgen sehen könnten. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie nähmen statt der Glaskugel einfach Google. Eine angekündigte Software könnte sich als erneute Revolution des Medienmarkts erweisen.<span id="more-5318"></span></p>
<p>Die Financial Times meldet, dass Google an so einer Software arbeite. Im Grunde geht es darum, Themen danach zu gewichten, wie stark sie das Interesse der Nutzer berühren.</p>
<p>Beispiel: Schreibt ein kleiner Internet-Publizist einen Artikel, auf den sich ungewöhnlich viele Leser stürzen, könnte die noch ausstehende Google-Software diese Info beispielsweise an die entsprechenden Medien weiterleiten.</p>
<p>Die Medien könnten das Thema dann bereits aufgreifen, bevor jeder normale Mensch bereits merkt, dass ein bestimmtes Thema ein Kracher ist.</p>
<p><strong>Riesen-Markt</strong></p>
<p>Nach einem ähnlichen Geschäftsmodell funktioniert in den USA bereits ein Discount-Verlag namens Demand Media. Knapp 8.000 freiberufliche Schreiber rattern dort Themen durch, die von den Internetnutzern verstärkt nachgefragt werden. Daher der Name Demand, was so viel wie Nachfrage bedeutet.</p>
<p>Das Geheimnis des mittlerweile 1,5 Milliarden schweren Demand Media-Verlags ist ebenfalls technischer Natur. Ein automatisierter Algorithmus durchforstet das Netz nach Artikeln mit Massen-Potenzial.</p>
<p>Und weil das Geschäft mit der auswertbaren Nachfrage ein so florierendes ist, will Google auch mitmachen.</p>
<p><strong>Neue Konkurrenz für klassische Ausschnitt-Dienste?<br />
</strong><br />
Wer in Sachen Einsatzgebiet jedoch lediglich an Medien und Verlage denkt, könnte demnächst noch die eine oder andere Überraschung erleben.</p>
<p>Der von Google angedachte Service könnte sich nämlich auch prima als Ausschnitt-Dienst eignen. Ausschnitt-Dienst – wer das noch nicht gehört hat – ist das, was so ziemlich alle PR-Abteilungen nutzen, um ihren Bossen oder Auftraggebern die Früchte ihrer Arbeit nachzuweisen.</p>
<p>So ein Ausschnitt-Dienst sammelt nicht nur Artikel zu einem bestimmten Thema. Er analysiert auch die Reichweite, die Tonalität des Berichts und empfiehlt Maßnahmen – beispielsweise, wenn es sich um ein Thema handelt, das die Krisen-PR-Abteilung nicht so gerne in den Medien liest.</p>
<p><strong>Gate-Keeper-Funktion der Medien am Ende?</strong></p>
<p>Und: Die Frage danach, was in Sachen Nachrichten und Themen wichtig ist, dürfte einer der Hauptgründe sein, warum Leser klassischen Medien-Marken vertrauen.</p>
<p>Mit Aufmachern, Titelseiten und Top-Stories leisten Medien das, was man in der Fachwelt die Gate-Keeper-Funktion nennt. Redakteure stehen quasi an der „Tür“ und lassen jene Themen durch, die sie als relevant einschätzen.</p>
<p>Ein Stück weit übernimmt Google jene Funktion bereits mit seinen Google News. Allerdings hangelt sich die Nachrichten-Suchmaschine lediglich an den Themen entlang, die bereits von großen Medien gesetzt wurden.</p>
<p>Die Pläne für die neue Software setzen bereits eineinhalb Schritte früher an. Google News schaut bei Relevanz-Fragen in die Medien; künftig könnten die Medien bei Relevanz-Fragen verstärkt auf Google schauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/google-bastelt-an-agenda-software/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweiz: PR-Elite sieht keine Social-Media-Revolution</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/schweiz-pr-elite-sieht-keine-social-media-revolution/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/schweiz-pr-elite-sieht-keine-social-media-revolution/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 07:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5313</guid>
		<description><![CDATA[Die heiß diskutierten Instrumente des Web 2.0 werden die Unternehmens-kommunikation nicht revolutionieren. Das hat eine Umfrage in der Schweiz ergeben.
Die Schweizer haben einen „Communicationmonitor“ erstellt und dafür eine kleine aber feine Gruppe von Kommunikationschefs befragt. Fragestellung war, welchen Stellenwert die einzelnen Disziplinen der PR jetzt und in drei Jahren haben werden.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Interne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5314" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-einfluss-auf-unternehmenskommunikation.jpg"><img class="size-medium wp-image-5314" title="social media einfluss auf unternehmenskommunikation" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/social-media-einfluss-auf-unternehmenskommunikation-300x170.jpg" alt="Nur 70 Befragte, aber dafür detaillierte Einschätzungen" width="300" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Nur 70 Befragte, aber dafür detaillierte Einschätzungen</p></div>
<p>Die heiß diskutierten Instrumente des Web 2.0 werden die Unternehmens-kommunikation nicht revolutionieren. Das hat eine Umfrage in der Schweiz ergeben.<span id="more-5313"></span></p>
<p>Die Schweizer haben einen „Communicationmonitor“ erstellt und dafür eine kleine aber feine Gruppe von Kommunikationschefs befragt. Fragestellung war, welchen Stellenwert die einzelnen Disziplinen der PR jetzt und in drei Jahren haben werden.</p>
<p>Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:</p>
<ul>
<li>Interne Kommunikation steht an erster Stelle und wird auch in drei Jahren noch dort sein.</li>
<li>Face-to-Face-Kommunikation wird bis in drei Jahren zum wichtigsten Kanal und lässt Medienarbeit, Corporate Publishing und Social Media hinter sich zurück.</li>
<li>Die Medienarbeit geht in so genannten Social Media Newsrooms auf.</li>
<li>Blogs werden weiterhin eine Nebenrolle spielen.</li>
<li>Corporate Communications und Issues Management werden die wichtigsten Kommunikationsdisziplinen bleiben.</li>
<li>Marken- und Produktkommunikation sowie die Medienarbeit werden an Bedeutung verlieren.</li>
</ul>
<p>Die Umfrage wurde Anfang 2010 im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt. Befragt wurden lediglich die 70 Mitglieder des Harbour Club, einer schweizerischen Berufsorganisation bestehend aus einem kleinen Kreis von aktiven Chief Communications Officers.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/schweiz-pr-elite-sieht-keine-social-media-revolution/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BP, Familienministerin, Google, Apple: Alles PR?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/bp-familienministerin-google-apple-alles-pr/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/bp-familienministerin-google-apple-alles-pr/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 07:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Foren]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5290</guid>
		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.
Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.
Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.<span id="more-5290"></span></p>
<p>Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.</p>
<p>Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am Anfang alle Register der Krisenkommunikation gezogen. Aber die verbreiteten Botschaften seien mehr und mehr unglaubwürdig.</p>
<p><strong>Wer würde positive Meldungen von BP erwarten?</strong></p>
<p>Auch das Schalten von Google-Anzeigen, die bei relevanten Suchbegriffen auf die Seiten BP’s verweisen, sei ein Armutszeugnis.</p>
<p>Textberater.com fragt: Was sind denn die Alternativen für BP? Hätte man lieber am Anfang verbreiten sollen, dass das Loch nie verschlossen werden könne? Nur das hätte bei den aktuellen Entwicklungen Raum geboten, positive Meldungen zu verbreiten.</p>
<p><strong>Ist Sparen erst schlecht, wenn man twittert?</strong></p>
<p>Ähnliche Fragestellung beim Twitter-Sturm gegen Familienministerin Kristina Schröder (CDU): Schröder verteidigt das Sparpaket der Bundesregierung auf dem Kurznachrichtendienst der Herzen: Protestwelle, Nachrichtenflut, PR-Desaster.</p>
<p>Textberater.com fragt: Sind berechtigte Empörung gegen ebenfalls berechtigte Einsparungen ein PR-Thema? Eigentlich nicht. Jetzt schon.</p>
<p><strong>Was kann Google überhaupt noch richtig machen?</strong></p>
<p>Nächster Kandidat für Krisenkommunikation: Google. Nein, dieses Mal sind keine Daten gesammelt worden. Und man hat auch keine Werbeeinnahmen „unterschlagen“.</p>
<p>Google hatte einfach mal ein Hintergrundbild auf seiner Seite gepostet. Das sollte den Nutzern neue Funktionen nahe bringen: Protestwelle, Löschung, Nachrichtenflut – die Reihenfolge der Ereignisse unterscheiden sich vom Fall Schröder.</p>
<p>Aber das Thema bleibt das gleiche: Google im PR-Sumpf wegen fahriger Kommunikation. Textberater.com fragt: Was kann ein als von den Medien als Konkurrent empfundener Konzern schon richtig machen?</p>
<p><strong>Apple: Wie soll man den Boss wegkommunizieren?</strong></p>
<p>Apropos Konkurrent: Googles Konkurrent und ebenfalls von den Verlagen wegen rigider Veröffentlichungsregeln unter Beschuss genommener Lifestyle-Anbieter Apple hat auch ein vermeintliches PR-Problem.</p>
<p>Der alternde Konzernchef Steve Jobs hat nämlich zur Vorstellung seines neuen iPhones auch das Bloggen geächtet. Man brauche nicht mehr Blogger. Man brauche wieder richtige Redaktionen.</p>
<p>Grund der Verbitterung könnte mit den Blogger-Enthüllungen Gizmodos zu tun haben. Die Gizmodo-Schreiber hatten nämlich ein verloren gegangenes iPhone der neusten Generation bereits vor Wochen vorgestellt.</p>
<p>Textberater.com fast optimistisch: Klingt nach einem echten PR-Thema. Apple verscherzt sich die Gunst der Netzgemeinde.</p>
<p>Auf den zweiten Blick wird jedoch klar: Apples Problem hat weniger mit Kommunikation als mit Personalfragen zu tun. Steve Jobs will auf seine krankheitsbedingt alten Tage schnell noch ein paar Verkaufsrekorde und Markteroberungen feiern.</p>
<p>So einen Chef bekommt man als PR-Diener nicht in den Griff. Da helfen nur Psychopharmaka oder ein handfester Führungswechsel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/bp-familienministerin-google-apple-alles-pr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Presse? Brach’mer net&#8221;</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/presse-brach%e2%80%99mer-net/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/presse-brach%e2%80%99mer-net/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5278</guid>
		<description><![CDATA[Natürlich hatte die Hostess am Eingang mit ihrem bayerisch-sympathischen „Presse? Brach’mer net“ nur gemeint, dass sie uns nicht kontrollieren müsse. Aber der Satz blieb symptomatisch für die in München stattfindende Intersolar, der Messe für die Solarbranche. Was kommunikationstechnisch auf der Intersolar ging, hat sich Textberater.com life angeschaut. 
Die großen Medien werden wohl wieder aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich hatte die Hostess am Eingang mit ihrem bayerisch-sympathischen „Presse? Brach’mer net“ nur gemeint, dass sie uns nicht kontrollieren müsse. Aber der Satz blieb symptomatisch für die in München stattfindende Intersolar, der Messe für die Solarbranche. Was kommunikationstechnisch auf der Intersolar ging, hat sich Textberater.com life angeschaut. <span id="more-5278"></span></p>
<p>Die großen Medien werden wohl wieder aus der Ferne über die Intersolar berichten – wenn überhaupt. Immerhin ist das Thema mit dem Strom aus Sonnenkraft dank vielleicht gestrichener Subventionen gerade mittelheiß.</p>
<p>Randthema hin oder her, darüber könnte man streiten; im Kern steckt die Solarbranche in einem Verständigungs-Problem. Ausgewählte Aspekte:</p>
<p><strong>Im Internet keine echten Infos</strong></p>
<p>So eine Solaranlage lohnt sich für jeden, der ein Dach besitzt. Aber auf der Suche nach den tatsächlichen Kosten für den Einbau einer Anlage, wird der geneigte Internetnutzer regelmäßig enttäuscht.</p>
<p>Auch die auf den ersten Blick schicken Kalkulatoren im Web spucken nach Eingabe der relevanten Daten lediglich aus, dass man einen Kredit von der KfW bekommen kann und einen Projektpartner vor Ort ansprechen sollte. Immerhin hat die Wirsol AG ein Magazin online gestellt. Unter <a href="http://independence.wirsol.de/">http://independence.wirsol.de/</a> gibt&#8217;s auch einigermaßen interessante Infos zum Thema Solaranlage.</p>
<p><strong>Die alte Kundschaft kaufte auch ohne Erklärung</strong></p>
<p>Das mit den Projektpartner stimmt natürlich, ist aber dennoch als Tipp unbefriedigend. Warum es nicht gleich konkret wird? Jetzt wird’s historisch.</p>
<p>In den Anfängen waren Häuslebauer mit Interesse an Solarstrom allesamt Ökos. Die wollten sowieso. Aber „grünes Gewissen ist keine Boombranche“, sagte Conergy-Kommunikations-Chef Alexander Leinhos, der für die börsennotierte Firma auf der Messe Journalisten versorgte.</p>
<p>Richtig geboomt habe es erst, als die Renditejäger kamen, so Leinhos. Man konnte tatsächlich, ohne Eigenkapital einzusetzen, so eine Anlage finanzieren und zudem den Strom für den Eigenbedarf nutzen.</p>
<p>Aber da hat der Gesetzgeber mit eingedampften Fördermaßnahmen einen Riegel vorgeschoben. Egal: Investitions-Interessierten Kunden musste man nicht viel erklären, wenn das Produkt nichts kostet und auch noch Geld abwirft.</p>
<p><strong>Soll es doch der Handwerker erklären</strong></p>
<p>Derzeit werde die Branche erwachsen und entdecke jenseits der Öko-Themen und Rendite-Wunder Otto Normalverbraucher. Aber die im Spannungsfeld der Grün-Denker und Investitions-Kunden funktionierende Kommunikations-Kultur hinkt der aktuellen Solar-Entwicklung nach.</p>
<p>Die derzeitige Lösung: Man lässt das Produkt von reihenweise Vertriebspartnern im direkten Gespräch erklären. Die Kooperationen laufen meist über das Handwerk, das die Anlagen beim Kunden einbaut.</p>
<p><strong>Dicke Margen: Das müssen ja nicht alle verstehen</strong></p>
<p>Um neue Partner zu finden, scheint die Intersolar-Messe auch gut zu funktionieren. Beim Geräte-Großhändler Kranich war man jedenfalls zufrieden mit dem Zulauf der handwerkelnden Zielgruppe – ebenso wie beim Konkurrenten S.A.G.</p>
<p>Aber so richtig als Konkurrenz scheint man sich nicht zu sehen – dafür lohnt sich das Geschäft einfach zu sehr. Das könnte auch erklären, warum man in Sachen Kommunikation noch Energie spart.</p>
<p>Den als mangelnd empfundenen Bedarf an PR-Profis mussten übrigens auch zwei Kolleginnen einer nicht zu identifizierenden Agentur erleben. Vom Boss auf Kaltakquise geschickt, wurden die in der Regel schnell wieder verabschiedet – bitter, bedenkt man die vielen Kilometer, die man an einem Messetag laufen muss.</p>
<p><strong>Fast reine B2B-Messe<br />
</strong><br />
Was tat sich noch so in Sachen Besucher-Marketing: Der Renner war der Ball, den man als Besucher bei Solarworld mitnehmen konnte. Den trugen immerhin so viele Menschen schon mit sich rum, dass jeder – wirklich jeder – früher oder später bei Solarworld in der Schlange stand.</p>
<p>Aber, und das sah nicht nur die von den vielen Bälle-Abgreifern gestresste Hostess so, die Quote echter Interessenten dürfte denkbar klein geblieben sein.</p>
<p>Ebenfalls ein echter Publikums-Bringer: Das Wettstrampeln bei Conergy. Wer am schnellsten die virtuelle Route von München nach Hamburg mit einem Catcar fuhr, gewann am Ende des Tages einen Flachbild-Fernseher im Wert von ca. 2.000 Euro.</p>
<p><strong>Red’ ich kinesisch?</strong></p>
<p>Allerdings – und das hat Textberater.com-Redakteur Thomas selbst ausprobiert – die Mittwoch-Tagesbestzeit von knapp 19 Sekunden lag Welten unter dem, was ein normaler Mensch schaffen kann.</p>
<p>Ansonsten gab’s die Messe-Klassiker: Blondinen in hautengen Trikots, große Schilder, Taschen, bunte Broschüren und jede Menge Gestühl, auf denen man Meetings abhalten konnte.</p>
<p>Die Stühle der recht zahlreich anwesenden Chinesischen Firmen blieben jedoch leer. Warum? Vielleicht, weil die Asiaten nicht gerade für ihre Fremdsprachen-Kenntnisse berühmt sind?</p>
<p>Ist natürlich ein furchtbares Vorurteil. Aber die eine oder andere auch einheimisch aussehende Hostess am chinesischen – oder wie man in München sagt „kinesischen“ – Stand hätte sicherlich Wunder bewirkt.</p>
<p><strong>Artikel ohne Bild:</strong> Ja, das war bitter. Kamera vergessen, Handy-Akku leer. Dabei wäre das so eine schöne Montage aus Broschüren, Bällen und Solar-Zellen-Schmuck geworden. Der Schmuck ist zwar noch weitgehend unbekannt.</p>
<p>Aber was die Pforzheimer Manufaktur SolArt da zusammenzaubert, sei es die Krawattennadel oder die Manschetten-Knopf-Kollektion, dürfte künftig Pflicht für jeden Solar-Vertriebler werden.</p>
<p>Die Sache mit dem leeren Handy-Akku wäre übrigens eine prima Idee für LG, die sich auch auf der Intersolar präsentierten. Einfach Handys mit Solar-Zellen bauen. Was LG allerdings auf der Intersolar wollte, konnte uns niemand sagen. Die Presseabteilung war nämlich gerade beschäftigt. Und von alleine erklärt es sich nicht.</p>
<p>+++Anzeige+++</p>
<p>Wir machen das klar: Kommunikation, die beim Kunden ankommen, gibt&#8217;s bei <a title="http://stereo-pr.de/index.php?id=10" href="http://">stereo pr</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/presse-brach%e2%80%99mer-net/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>“Start using LinkedIn in German“</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/%e2%80%9cstart-using-linkedin-in-german%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/%e2%80%9cstart-using-linkedin-in-german%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5223</guid>
		<description><![CDATA[Die Aufforderung für deutsche Nutzer hätten die US-Xing-Zwillinge von LinkedIn passender Weise auch auf Deutsch formulieren können.
…haben Sie aber nicht. Dafür gibt’s die Zitrone des Tages aus nahe liegenden Gründen. Wenig überraschend: Auch der Email-Text ist auf Englisch.
Gnade vor Stil: Als letztes Argument könnte man den Marketing-Kollegen aus Übersee noch zugute halten, dass man aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5222" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/likendin-auf-englisch-für-Deutsche-Nutzer.jpg"><img class="size-medium wp-image-5222" title="likendin auf englisch für Deutsche Nutzer" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/likendin-auf-englisch-für-Deutsche-Nutzer-300x181.jpg" alt="Man spricht Deutsch: LinkedIn gewinnt die Zitrone des Tages" width="300" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Man spricht Deutsch: LinkedIn gewinnt die Zitrone des Tages</p></div>
<p>Die Aufforderung für deutsche Nutzer hätten die US-Xing-Zwillinge von LinkedIn passender Weise auch auf Deutsch formulieren können.<span id="more-5223"></span></p>
<p>…haben Sie aber nicht. Dafür gibt’s die Zitrone des Tages aus nahe liegenden Gründen. Wenig überraschend: Auch der Email-Text ist auf Englisch.</p>
<p>Gnade vor Stil: Als letztes Argument könnte man den Marketing-Kollegen aus Übersee noch zugute halten, dass man aus Gründen der Leser-Gewohnheit mal lieber beim Englischen blieb.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/%e2%80%9cstart-using-linkedin-in-german%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medien und Meinung: Was ist ein echter Skandal?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/medien-und-meinung-was-ist-ein-echter-skandal/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/medien-und-meinung-was-ist-ein-echter-skandal/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5218</guid>
		<description><![CDATA[Bernhard Pörksen, Professor für Medien­wissenschaft in Tübingen, plädiert für mehr Moral und weniger Inszenierung in den Medien.
Pörksen hat sich im christlichen Magazin Crismon die Frage gestellt, warum täglich neue Skandale enthüllt werden.
Die Antwort ist nicht ganz einfach und hat laut Pörksen zutun mit der Nachfrage nach Moral. Die Aufreger, seien es die Missbrauchsvorwürfe gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard Pörksen, Professor für Medien­wissenschaft in Tübingen, plädiert für mehr Moral und weniger Inszenierung in den Medien.<span id="more-5218"></span></p>
<p>Pörksen hat sich im christlichen Magazin Crismon die Frage gestellt, warum täglich neue Skandale enthüllt werden.</p>
<p>Die Antwort ist nicht ganz einfach und hat laut Pörksen zutun mit der Nachfrage nach Moral. Die Aufreger, seien es die Missbrauchsvorwürfe gegen die katholische Kirche oder Doping im Sport, funktionierten nach immer gleichen Mustern.</p>
<p><strong>Immer gleiches Muster</strong></p>
<p>Den Anstoß gebe die Normverletzung, gefolgt von der Enthüllung, dem Aufschrei und der kollektiven Empörung. Dann gehe es dann um das Ritual der Aufarbeitung.</p>
<p>Pörksen wörtlich: „Die Beschuldigten rechtfertigen sich oder streiten alles ab. Sie bitten öffentlich um Entschuldigung und gestehen ihre Schuld. Sie erklären sich mehr oder minder trotzig zum Opfer und sehen das eigentliche Unrecht und den wirklichen Skandal in der Tatsache, dass man sie gerade attackiert hat.“</p>
<p>Aber am Ende stehe bei jedem Skandal das große Vergessen. Man erinnere sich kaum noch an die Hintergründe vergangener Aufreger, wie beispielsweise die Dienstwagenaffäre der Ulla Schmidt oder Günter Grass Mitgliedschaft in der SS.</p>
<p><strong>Rendite der Meinungstreibjagd</strong></p>
<p>Also fragt der Medienwissenschaftler: Worum geht’s eigentlich? „Ging es um einen Inhalt? … Oder gab es eigentlich gar keinen Skandal und ging es nur darum, sich am Sturz eines Moralisten mit maximaler Fallhöhe zu weiden?“</p>
<p>Bei der Erklärung der Skandal-Dynamik bedient sich Pörksen beim Polter-Philosophen Peter Slotderdijk und dessen Idee der &#8220;Meinungstreibjagd, aus der jeder möglichst hohe Rendite ziehen will&#8221;.</p>
<p>Die Folge: Nichtigkeiten werden aufgebauscht. Der Skandal-Journalist befinde sich in der Rolle dessen, der Missverständnisse erst wirksam erzeuge.</p>
<p>Davon jedoch wünscht sich Pörksen möglichst wenig. Vielmehr appelliert der Medienwissenschaftler daran, die moralischen Mechanismen nur für Themen zu nutzen, die „am Ende des Tages und darüber hinaus noch wirklich relevant und drängend erscheinen“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/medien-und-meinung-was-ist-ein-echter-skandal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CDU stolpert über alte Strategien: Erneut schlechte PR für Rüttgers</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/erneut-schlechte-pr-fur-ruttgers/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/erneut-schlechte-pr-fur-ruttgers/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 15:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4859</guid>
		<description><![CDATA[Blogger machen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bereits das Leben schwer mit dem Herausplaudern intimer Fakten aus CDU-Emails. Jetzt haben auch klassische Medien Kritisches recherchiert – eine Woche vor der Wahl. Und dabei hätte die CDU aus hessischen Erfahrungen mit verdeckter PR lernen können.
Der Spiegel berichtet von einem dubiosen Vertrag mit einer Werbeagentur. 40.000 Euro gab’s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogger machen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bereits das Leben schwer mit dem Herausplaudern intimer Fakten aus CDU-Emails. Jetzt haben auch klassische Medien Kritisches recherchiert – eine Woche vor der Wahl. Und dabei hätte die CDU aus hessischen Erfahrungen mit verdeckter PR lernen können.<span id="more-4859"></span></p>
<p>Der Spiegel berichtet von einem dubiosen Vertrag mit einer Werbeagentur. 40.000 Euro gab’s für den Auftrag, eine scheinbar CDU-unabhängige Initiative ins Leben zu rufen.</p>
<p>Das war 2005. Die Initiative hieß &#8220;Wähler für den Wechsel&#8221; und sammelte Geld für Zeitungsanzeigen zugunsten des Kandidaten Rüttgers. Die Strategie ist bei der CDU nicht neu und wird zur Unzeit aufgedeckt. Das Medienmagazin Zapp hatte bereits vor knapp einem halben Jahr von einer ähnlichen <a href="http://www.textberater.com/news/zapp-zeigt-die-tricks-der-pr-branche/" target="_blank">&#8220;Bürgerinitiative&#8221; berichtet, die im Hessischen Wahlkampf verdeckt für Stimmungsmache sorgte.</a></p>
<p>Ein Sprecher der CDU zum aktuellen Fall gegenüber dem Spiegel: &#8220;Damals hat man geglaubt, das gehe so; heute muss man das juristisch vielleicht anders sehen&#8221;.</p>
<p>Vor dem aktuellen Thema wurde Rüttgers&#8217; CDU bereits ebenfalls wegen dubiosen PR-Geschäften kritisiert: Sponsoren konnten auf dem Landesparteitag Einzelgespräche mit dem Ministerpräsidenten und den Minister/innen für je 20.000 Euro kaufen. Für schlappe 14.000 Euro gab’s immerhin einen Fototermin und Rundgang mit Rüttgers.</p>
<p>Die PR-Massaker kommen ungelegen. Nächste Woche ist Wahl und die Herausforderin von der SPD, Hannelore Kraft, liegt in der Beliebtheit bereits gleichauf mit Rüttgers.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/erneut-schlechte-pr-fur-ruttgers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kostenlose Kreuzfahrt für Blogger und Journalisten</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/kostenlose-kreuzfahrt-fur-blogger-und-journalisten/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/kostenlose-kreuzfahrt-fur-blogger-und-journalisten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 14:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4854</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Schiff nach Malaga, Cagliari, Rom, Ajaccio, Palma de Mallorca und zurück nach Malaga – alles laut Veranstalter kostenlos, wenn man sich als Journalist oder Premiumblogger eine Woche Zeit nimmt für eine Art Pressereise. Die PR-Strategie zum Event ist jedenfalls schon mal ganz gut.
Im Herbst unternimmt Life Coach Alexander Vitocco eine PR-trächtige Schiffstour, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Schiff nach Malaga, Cagliari, Rom, Ajaccio, Palma de Mallorca und zurück nach Malaga – alles laut Veranstalter kostenlos, wenn man sich als Journalist oder Premiumblogger eine Woche Zeit nimmt für eine Art Pressereise. Die PR-Strategie zum Event ist jedenfalls schon mal ganz gut.<span id="more-4854"></span></p>
<p>Im Herbst unternimmt Life Coach Alexander Vitocco eine PR-trächtige Schiffstour, um sich und sein Trainingsprogramm zu vermarkten.</p>
<p>Start ist am 16. Oktober im spanischen Malaga. Die Reise hat aber nicht nur touristisch was zu bieten.</p>
<p>Persönlichkeitstrainer Vitocco hat sich nämlich ein strenges Programm vorgenommen und fordert von seinen Mitfahrern:</p>
<p>- Wirf alte Gewohnheiten über Board und werde du selbst<br />
- Entdecke neue Horizonte in deinem Leben und werde erfolgreich<br />
- Verändere deinen ganz persönlichen Kurs und werde glücklich</p>
<p><strong>“Gut vernetzt“ sollte man schon sein</strong></p>
<p>Klingt erst mal ein bisschen esoterisch. Ist es natürlich auch. Aber die Nachfrage nach solchen Kursen kann so schlecht nicht sein. Sonst könnte Vitocco nicht einfach mal die gute alte „Pressereise“ (so hieß das früher) spendieren.</p>
<p>Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung: „Dieses in Europa erstmalige Life Coaching auf hoher See verlangt danach, für den Rest der Welt dokumentiert zu werden.“ Gesucht werden neben konventionellen Berufsschreibern auch gut vernetzte Blogger.</p>
<p>Wer Lust hat, schreibt einfach eine Email an <a href="mailto:diana@alexandervitocco.de">diana@alexandervitocco.de</a> und ist unter Umständen im Oktober dabei, wenn es heißt: Entblogge dich selbst.</p>
<p>Mehr Infos auch hier:</p>
<p>http://www.alexandervitocco.de/cruise/</p>
<p><strong>Textberater.com meint<br />
</strong>Abgesehen davon, dass wir natürlich auch sofort dabei wären: So eine Nachricht ist auch eine klasse PR-Nummer. Wie viele Blogger da letztlich mitfahren werden &#8211; wer weiß? Wie viele Blogger darüber berichten werden &#8211; wir werden sehen! Und selbst wenn man sich nur als Interessent über die Webseite einträgt: Die Updates und Infos zur Reise gibt&#8217;s sicherlich wenigstens per Email.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/kostenlose-kreuzfahrt-fur-blogger-und-journalisten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Englands Premier Brown: PR-Desaster im Wahlkampf</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/englands-premier-brown-pr-desaster-im-wahlkampf/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/englands-premier-brown-pr-desaster-im-wahlkampf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4822</guid>
		<description><![CDATA[Katastrophale Panne im Wahlkampf für den britische Premier Gordon Brown: Sieht es eine Woche vor der Parlamentswahl ohnehin schon nicht so gut für ihn aus, lästert er auch noch bei angeschaltetem Mikrofon über eine Wählerin.
Was war passiert: In der Kleinstadt Rochdale kam Brown mit einer Anhängerin ins Gespräch. &#8220;Ich habe mein ganzes Leben Labour gewählt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katastrophale Panne im Wahlkampf für den britische Premier Gordon Brown: Sieht es eine Woche vor der Parlamentswahl ohnehin schon nicht so gut für ihn aus, lästert er auch noch bei angeschaltetem Mikrofon über eine Wählerin.<span id="more-4822"></span></p>
<p>Was war passiert: In der Kleinstadt Rochdale kam Brown mit einer Anhängerin ins Gespräch. &#8220;Ich habe mein ganzes Leben Labour gewählt, schon mein Vater hat die &#8220;Rote Fahne&#8221; gesungen, aber heute schäme ich mich, wenn ich sage, dass ich Labour unterstütze&#8221;, sagte Gillian Duffy, 65, auf einer Wahlkampfveranstaltung.</p>
<p>In der Situation gab sich Brown zwar laut Medienberichten noch geduldig. Aber als er in seinem Wagen saß, wurde er ehrlich: &#8220;Ihr hättet mich nie mit dieser Frau zusammenbringen dürfen, wessen Idee war das, lächerlich &#8211; so eine bigotte Frau!&#8221;</p>
<p><strong>Vorne nett, hinten rum bitter</strong></p>
<p>Verständliche Äußerung, werden jetzt viele Wahlkampfmanager denken. Aber weil Gordon Brown noch das Live-Mikrofon eines Fernsehsenders trug, konnte die ganze Nation am Ausbruch ihres Premiers teilhaben.</p>
<p>Effekt: Die Zeitungen vernichten Brown: &#8220;Er ist fertig&#8221; &#8211; &#8220;Das war&#8217;s&#8221; &#8211; &#8220;Frau, die nur ein Brot kaufen wollte, beendet Labour-Wahlkampf&#8221;, titeln vorzugsweise konservative Blätter. Und sie haben offenbar auch noch den wunden Punkt getroffen.</p>
<p>Die Times schreibt beispielsweise: &#8220;Was ihm schadet, ist nicht der Vorfall im Auto, sondern der Anschein, dass er nett und freundlich zu der Frau war, bevor er ins Auto stieg.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/englands-premier-brown-pr-desaster-im-wahlkampf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogger gegen Rüttgers: Wie man Themen lange im Gespräch hält</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/blogger-gegen-ruttgers-wie-man-thema-lange-im-gesprach-halt/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/blogger-gegen-ruttgers-wie-man-thema-lange-im-gesprach-halt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 05:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4786</guid>
		<description><![CDATA[Noch-NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers muss immer wieder von eigenen Peinlichkeiten und Fehltritten lesen &#8211; und das gerade in der heißen Phase des Wahlkampfs. Die Geschichte zeigt auch, wie man Leser über lange Zeiträume für ein Thema interessiert.
Relativ unbekannte Blogger könnten am Ende entscheidend für den Ausgang der Wahl sein, schreibt der Spiegel sinngemäß.
Ex-Journalist Alfons Pieper präsentiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch-NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers muss immer wieder von eigenen Peinlichkeiten und Fehltritten lesen &#8211; und das gerade in der heißen Phase des Wahlkampfs. Die Geschichte zeigt auch, wie man Leser über lange Zeiträume für ein Thema interessiert.<span id="more-4786"></span></p>
<p>Relativ unbekannte Blogger könnten am Ende entscheidend für den Ausgang der Wahl sein, schreibt der Spiegel sinngemäß.</p>
<p>Ex-Journalist Alfons Pieper präsentiert in seinem Blog wir-sind-nrw.de beispielsweise <a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/04/das-dienstwagen-programm-der-cdu-fur-ihren-wahlkampf-manager-boris-berger/">hier</a> Verstrickungen und Dubioses um die Dienstwagen der Rüttgers-Regierung.</p>
<p>Die Infos des pensionierten Journalisten sind erstens so heiß, dass die Leserkommentare entsprechendes Staunen offenbaren. Beispiel:</p>
<div><em>„Mein lieber Herr Gesangsverein, lese ich richtig? Kann es tatsächlich sein, das die CDU-Saubermänner, die den SPD Filz beenden wollten, vom ersten Tag an nach Gutsherrenart jenseits der Legalität gehandelt haben?“</em></div>
<div><em> </em></div>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Kleine Häppchen steigern Spannung</strong></p>
<p>Und zweitens müssen die Infos laut Spiegel über parteiinterne Vorgänge über ein Leck in die Hände des Bloggers gespielt worden sein. Da taucht beispielsweise auch mal eine E-Mail auf, in der Rüttgers engster Berater Boris Berger schmählich über die SPD-Chefin herzieht.</p>
<p>Auf dem ähnlich ausgerichteten Blog „ruhrbarone.de“ das gleiche Bild: Dubiose Quellen liefern brisante Dokumente aus dem Dunstkreis Rüttgers.</p>
<p>Der publizistische Dreh: Die Blogger überschwemmen ihre Leser nicht mit einem Schwung von Aufdeckungen. Stattdessen lassen sie die Stories Häppchenweise ins Netz tröpfeln.</p>
<p>Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt wegen Datendiebstahls. Die CDU müsse fürchten, dass tausende von internen E-Mails in den vergangenen Jahren abgefangen wurden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/blogger-gegen-ruttgers-wie-man-thema-lange-im-gesprach-halt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berufsbild Lobbyist</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/berufsbild-lobbyist/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/berufsbild-lobbyist/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 05:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4743</guid>
		<description><![CDATA[Der Unispiegel hat sich mit den Karriere-Möglichkeiten in einem speziellen PR-Feld befasst und gibt Einblicke in den Alltag der Lobbyisten.
“Für manche ist es Kommunikation, für andere Strippenziehen oder Politiker-Einseifen“, eröffnet Unispiegel betont neutral. Den besten Ruf genießen die Lobbyisten ja bekanntlich nicht. Andererseits kommt auch ein Greenpeace-Lobbyist zu Wort.
Die Erkenntnisse im Überblick:

Um das Jahr 1800 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unispiegel hat sich mit den Karriere-Möglichkeiten in einem speziellen PR-Feld befasst und gibt Einblicke in den Alltag der Lobbyisten.<span id="more-4743"></span></p>
<p>“Für manche ist es Kommunikation, für andere Strippenziehen oder Politiker-Einseifen“, eröffnet Unispiegel betont neutral. Den besten Ruf genießen die Lobbyisten ja bekanntlich nicht. Andererseits kommt auch ein Greenpeace-Lobbyist zu Wort.</p>
<p>Die Erkenntnisse im Überblick:</p>
<ul>
<li>Um das Jahr 1800 entstand der Beruf, als Strippenzieher in der Vorhalle des Kongresses, der Lobby, herumstromerten auf der Suche nach beeinflussbaren Politikern.</li>
<li>Erfolgreichste Lobbyisten sind oft ehemalige Politiker und Diplomaten.</li>
<li>Die Gehälter sind teils enorm. Aber der im Artikel aufgeführte Freiberufler im Auftrag von Greenpeace verdient monatlich laut eigenen Aussagen knapp 2.000 Euro Netto.</li>
<li>Rund 2.600 Organisationen haben sich bei der EU in der Lobbyliste registriert.</li>
<li>Lobbyismus boomt in der europäischen Gesetzgebung. Beispielsweise gibt’s auch eine Lobbyisten-Schule EIPAL in Brüssel.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/berufsbild-lobbyist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linda de Mol verspricht Call Boy als Abo-Prämie</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 04:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4729</guid>
		<description><![CDATA[Linda de Mol ist mittlerweile Herausgeberin der Zeitschrift „Linda“. Und damit das Blatt auch unter die Frauen kommt, gibt’s interessante Abo-Prämien. Auch wenn unsicher ist, ob frau die erlesene Prämie bekommt; die Story verhilft der Zeitschrift zu jeder Menge Publicity.
Vorbei die Zeiten, da man mit USB-Sticks oder schlichten Armbanduhren Leser locken konnte. Für ein Jahres-Abo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4730" class="wp-caption alignleft" style="width: 264px"><a rel="attachment wp-att-4730" href="http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/attachment/linda-de-mol-call-boy/"><img class="size-medium wp-image-4730" title="linda de mol call boy" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/linda-de-mol-call-boy-254x300.jpg" alt="PR-trächtige Vertriebs-Strategie: De Mol wie immer auf dem Cover ihrer Zeitschrift &quot;Linda&quot;" width="254" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">PR-trächtige Vertriebs-Strategie: De Mol wie immer auf dem Cover ihrer Zeitschrift &quot;Linda&quot;</p></div>
<p>Linda de Mol ist mittlerweile Herausgeberin der Zeitschrift „Linda“. Und damit das Blatt auch unter die Frauen kommt, gibt’s interessante Abo-Prämien. Auch wenn unsicher ist, ob frau die erlesene Prämie bekommt; die Story verhilft der Zeitschrift zu jeder Menge Publicity.<span id="more-4729"></span></p>
<p>Vorbei die Zeiten, da man mit USB-Sticks oder schlichten Armbanduhren Leser locken konnte. Für ein Jahres-Abo von „Linda“ gibt’s für die Leserin entweder eine schicke Lederhandtasche, oder einen von 25 Callboys, der die Dame dann ganze zwei Stunden lang verwöhnt.</p>
<p>Der eine oder die andere finden solche Vertriebs-Ideen skandalös. Unter anderem äußerte auch eine Prostituierten-Organisation scharfe Kritik: Metje Blaak von &#8220;Vakwerk&#8221; bezeichnete de Mol der BZ gegenüber mehr oder weniger als eine Zuhälterin.</p>
<p><strong>Bekommt nicht jede</strong></p>
<p>Und auch bei der Einlösung der Prämien kommen Zweifel auf: Einerseits dürfen nur jene Neukundinnen mit dem Besuch des Gigolos rechnen, die die beste Begründung für die nackte Wunschprämie liefern. Außerdem solle man sich darauf einstellen, dass die Story im Magazin als Erlebnis-Bericht erscheint.</p>
<p>De Mol nimmt’s locker: &#8220;Männer, die für Sex bezahlen, das ist die normalste Sache der Welt. Aber wir Frauen wollen auch ab und zu einen guten und unverbindlichen Partner&#8221;, so Linda gegenüber dem &#8220;Berliner Kurier&#8221;.</p>
<p>Auf dem aktuellen Titel von „Linda“ gibt’s dann auch noch die 45-Jährige in Spitzenunterwäsche und mit einem nackten Mann im Hintergrund.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Professor erklärt Niedergang des Journalismus</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/professor-erklart-niedergang-des-journalismus/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/professor-erklart-niedergang-des-journalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 16:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4724</guid>
		<description><![CDATA[Medienprofessor und Blogger Eric Alterman hat keine guten Nachrichten für Journalisten: Keiner brauche mehr eine Zeitung. Und der Ruf der Branche reiche auch nicht mehr, um sich beim Medienmachen so richtig cool zu fühlen wie früher.
Altermann erklärt im Fokus den Niedergang des Journalismus, weil sich damit kein Geld mehr damit verdienen lasse. Die Nachricht ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medienprofessor und Blogger Eric Alterman hat keine guten Nachrichten für Journalisten: Keiner brauche mehr eine Zeitung. Und der Ruf der Branche reiche auch nicht mehr, um sich beim Medienmachen so richtig cool zu fühlen wie früher.<span id="more-4724"></span></p>
<p>Altermann erklärt im Fokus den Niedergang des Journalismus, weil sich damit kein Geld mehr damit verdienen lasse. Die Nachricht ist nicht die neuste. Aber die Erklärung ist interessant. Altermann wörtlich:</p>
<p>“Das ist ein klassischer Bedeutungsverlust. Früher war es doch so, dass Korrespondenten der New York Times oder des Time Magazine in Berlin oder Paris wie Botschafter hofiert wurden. Die waren superwichtig! Und jetzt sind Journalisten nichts weiter als zerknirschte Wichtigtuer, die künstlich versuchen, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.“</p>
<p>Textberater.com meint mit Blick auf den eigenen Dienstwagen, Butler und die reihenweise Einladungen zu unglaublich exklusiven Veranstaltungen: Alles Quatsch.</p>
<p>Dennoch lohnt ein Blick auf das recht lange Interview <a href="http://www.focus.de/digital/internet/digitale-mediapolis/tid-18016/eric-alterman-journalismus-passt-offenbar-nicht-ins-schema_aid_501443.html">hier</a> auf Fokus.de. Altermann scheint nämlich auch zu wissen, warum man keine Zeitung mehr braucht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/professor-erklart-niedergang-des-journalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmtipp: Der Blogger</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/filmtipp-der-blogger/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/filmtipp-der-blogger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 06:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahljahr 2009]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4650</guid>
		<description><![CDATA[Arte zeigt einen 30-Minüter über Jargon und Methoden der neuen politischen Kommunikation. Zum Sendetermin muss man aber früh aufstehen.
&#8220;Der Blogger&#8221; will ergründen, wie führende Politiker mit traditionellen Vorgehensweisen und raffinierten neuen Strategien versuchen, ihre Bürger zu überzeugen sowie Nachbarländer und internationale Institutionen zu bezirzen.
Kommt am 29.04.2010 um 07:00 Uhr und am 26.04.2010 um 07:30 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arte zeigt einen 30-Minüter über Jargon und Methoden der neuen politischen Kommunikation. Zum Sendetermin muss man aber früh aufstehen.<span id="more-4650"></span></p>
<p>&#8220;Der Blogger&#8221; will ergründen, wie führende Politiker mit traditionellen Vorgehensweisen und raffinierten neuen Strategien versuchen, ihre Bürger zu überzeugen sowie Nachbarländer und internationale Institutionen zu bezirzen.</p>
<p>Kommt am 29.04.2010 um 07:00 Uhr und am 26.04.2010 um 07:30 Uhr auf Arte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/filmtipp-der-blogger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werden Sie Autor auf Textberater.com</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/werden-sie-autor-auf-textberater-com/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/werden-sie-autor-auf-textberater-com/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4600</guid>
		<description><![CDATA[

Ob Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema präsentieren wollen, regelmäßig Input liefern können oder einfach nur etwas zu sagen haben – wir freuen uns über jeden Artikel-Vorschlag. +++ Update zu aufkommenden Fragen +++

Schreiben Sie einfach eine Email: info@Textberater.com. Wir melden uns garantiert bei Ihnen.
Besonders interessant für das Magazin sind Beiträge zu Themen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_4603" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a rel="attachment wp-att-4603" href="http://www.textberater.com/news/werden-sie-autor-auf-textberater-com/attachment/icke/"><img class="size-full wp-image-4603" title="icke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke.jpg" alt="Mitschreiben lohnt sich: Chefredakteur Thomas Sillmann" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Mitschreiben lohnt sich: Chefredakteur Thomas Sillmann</p></div>
<p>Ob Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema präsentieren wollen, regelmäßig Input liefern können oder einfach nur etwas zu sagen haben – wir freuen uns über jeden Artikel-Vorschlag. +++ Update zu aufkommenden Fragen +++<span id="more-4600"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p>Schreiben Sie einfach eine Email: info@Textberater.com. Wir melden uns garantiert bei Ihnen.</p>
<p>Besonders interessant für das Magazin sind Beiträge zu Themen wie Online-PR, guter Stil, Web 2.0 und Marketing sowie witzige Fundsachen aus der Kommunikations-Branche, die wir liebevoll “Pannen” nennen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Ihre Vorteile:</strong> Sie platzieren sich auf dem Portal für strategische Kommunikation. Sie sorgen für Ihre Bekanntheit. Sie lassen Experten und interessierte Leser an Ihrer Expertise teilhaben. Sie gewinnen Reichweite.</p>
<p><strong>Einmal schreiben ist gut, länger mitmachen ist noch besser</strong></p>
<p>Textberater.com läuft in den Google News. Unsere Nachrichten zu aktuellen Themen werden täglich von bis zu 2.000 Besuchern aufgerufen.</p>
<p>Wissenswerte Beiträge mit Expertise und Know how werden immer wieder über Suchmaschinen angesteuert und von unseren Stammlesern genutzt.</p>
<p>Willkommen sind nicht nur einmalige Beiträge. Haben Sie eine Idee für eine Serie zum Thema Kommunikation? Dann werden Sie Stammschreiber!</p>
<p>Also: Warum zögern, wenn man mitschreiben kann. Lassen Sie uns kommunizieren.</p>
<p>Ihre Textberater.com-Redaktion</p>
<p><strong>Nachtrag<br />
</strong>Weil die Frage des öfteren auftaucht: Ja, es kostet nix. Und ebenfalls ja, wir profitieren von Expertenbeiträgen natürlich auch, weil wir tolle Inhalte gewinnen. Ob das ein guter Deal ist, entscheiden Sie selbst.</p>
<p>Schauen Sie sich doch einfach mal an, wie viel über Experten-Meinungen mitunter diskutiert wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/werden-sie-autor-auf-textberater-com/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pulitzer-Preis geht erstmals an eine Webseite</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/pulitzer-preis-geht-erstmals-an-eine-webseite/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/pulitzer-preis-geht-erstmals-an-eine-webseite/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 15:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=4529</guid>
		<description><![CDATA[Zum ersten Mal erhält eine Online-Publikation den Pulitzer-Preis: Die 2008 gegründete Recherchegruppe &#8220;ProPublica&#8221; siegte in der Kategorie &#8220;Investigative Reporting&#8221; mit ihrer interaktiven Dokumentation über ein Krankenhaus in New Orleans, kurz nachdem der Hurrikan Katrina die Stadt überschwemmte.
Der Artikel entstand in enger Zusammenarbeit zwischen &#8220;ProPublica&#8221;-Autorin Sheri Fink und der &#8220;New York Times&#8221;, folglich teilen sich beide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal erhält eine Online-Publikation den Pulitzer-Preis: Die 2008 gegründete Recherchegruppe &#8220;ProPublica&#8221; siegte in der Kategorie &#8220;Investigative Reporting&#8221; mit ihrer interaktiven Dokumentation über ein Krankenhaus in New Orleans, kurz nachdem der Hurrikan Katrina die Stadt überschwemmte.<span id="more-4529"></span></p>
<p>Der Artikel entstand in enger Zusammenarbeit zwischen &#8220;ProPublica&#8221;-Autorin Sheri Fink und der &#8220;New York Times&#8221;, folglich teilen sich beide den Preis. In der gleichen Kategorie wurde auch ein Beitrag der Autorinnen Barbara Laker und Wendy Ruderman von &#8220;Philadelphia Daily News&#8221; ausgezeichnet.</p>
<p>In den übrigen 14 Journalismus-Kategorien siegte jeweils nur ein Medium. Dabei heimste die &#8220;Washington Post&#8221; die meisten Auszeichnungen ein, nämlich vier. Immerhin drei Pulitzer-Preise gingen an die &#8220;New York Times&#8221;.</p>
<p>Die Preisverleihung fand am Montag in der Columbia University in New York statt. Benannt nach dem bedeutenden Verleger Joseph Pulitzer, werden damit herausragende Leistungen in allen Bereichen des Journalismus geehrt und sind mit 10.000 US-Dollar dotiert, was etwa 7.500 Euro entspricht.</p>
<p>Und <a href="http://www.pulitzer.org/">hier</a> geht es zu den Gewinnern im Überblick.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textberater.com/news/pulitzer-preis-geht-erstmals-an-eine-webseite/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

