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	<title>Textberater.com &#187; PR Strategie</title>
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	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
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		<title>Hätte ein guter PR-Berater Wulff retten können?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 05:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hätte eine bessere PR-Beratung Christian Wulff aus der Affäre ziehen können? Die Fachwelt ist gespalten. Textberater.com legt sich fest.
Die PR-Experten der Nation sind sich immerhin so weit einig: Wulff macht keine gute Figur im von ihm ausgerufenen Krieg mit den Medien. In der FAZ ließen sich gleich mehrere PR-Experten über die Causa Wulff aus mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte eine bessere PR-Beratung Christian Wulff aus der Affäre ziehen können? Die Fachwelt ist gespalten. Textberater.com legt sich fest.<span id="more-6277"></span></p>
<p>Die PR-Experten der Nation sind sich immerhin so weit einig: Wulff macht keine gute Figur im von ihm ausgerufenen Krieg mit den Medien. In der FAZ ließen sich gleich mehrere PR-Experten über die Causa Wulff aus mit schlauen Tipps und beispielsweise dem Hinweis, dass ein Hochwasser ihn retten könne.</p>
<p>Die Logik der Argumentation ist einfach aber falsch. Auch Riesen-Themen hatten bislang keine Chance gegen die vor allem im Online-Journalismus angeheizte Wulff-Hetze. Weder der Niedergang der Freien Stolpertruppe „FDP“ konnte das Thema Wulff ablösen. Weder hatten Weihnachten, Bölleropfer zu Sylvester, die beiden schweren Stürme im Januar noch der Bruch der saarländischen Regierung eine Chance.</p>
<p>Der „PR-Blogger“ Klaus Eck ist sich dann auch nicht zu schade, 11 Tipps aufzuschreiben, wie man aus einem Wulff doch noch einen Bundespräsidenten machen könnte. Auch Medienrechtler Huff weiß und schreibt im Legal Tribune, dass man als Bundespräsident besser den Pressesprecher einspannt für Drohanrufe in Cheredaktionen. Klaus-Peter Schmidt-Deguelle lässt sich im Cicero zitieren, dass die Krisenkommunikation unter seiner Regie besser weil schneller gewesen wäre.</p>
<p>Und auf Horizont.net lassen sich gleich mehrere Köpfe aus der deutschen Agenturlandschaft darüber aus, dass Salamischeiben nichts sind fürs Schinkenbrot, dass man auf keinen Fall zum „Getriebenen“ werden dürfe in der Krisen-PR und dass man sich von den „derzeit angesagten“ Shitstorms im Social Web auch nicht sofort einschüchtern lassen darf.</p>
<p>Performance sei „heute sehr wichtig“ und man müsse verstehen, wie man mit PR-Krisen umgeht, so Thomas Knipp in den Tagesthemen. PR-Professor Thomas Pleil sieht übrigens keine Chance mehr auf ein kommunikatives Comeback und rät Wulff zum Rücktritt.</p>
<p>Also: Hätte oder hätte nicht? Nun, ein guter PR-Berater hätte Wulff bereits im Aufkeimen der Debatte um seinen komischen Privatkredit langfristig vorbereitet. Da legt man sich halt mal ein Krisen-PR-Paket in die Schublade, dann muss man auch nicht überstürzt auf irgendwelche Mailboxen schimpfen.</p>
<p>Wulff wusste, dass Journalisten die Einsicht ins Grundbuch beantragt und eingeklagt hatten. Eine Chancen-Risiken-Analyse hätte vermutlich dazu geführt, dass zwischen PR-Berater und Christian Wulff folgender Satz gefallen wäre: „Christian, am besten, du bleibst in Hannover.“ Zum Amt eines Ministerpräsidenten gehört Dreck am Stecken irgendwie dazu. Sogar als Kanzler darf man schwarze Kassen verschweigen – Politiker eben.</p>
<p>Für einen Bundespräsidenten gibt’s aber keine Punkte; egal, wie gut man schwindeln, lügen, verschweigen oder taktieren kann. Man erklärt sich nicht. Diese Grenze hatte Amtsvorgänger Horst Köhler gradlinig gezogen: Der Bundespräsident steigt nicht ein in die Krisen-PR.</p>
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		<title>Nachtreten kommt immer zu spät</title>
		<link>http://www.textberater.com/viral-videos/nachtreten-kommt-immer-zu-spat/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 18:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. Der Chef kommentiert selbst.
Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6065" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg"><img class="size-full wp-image-6065" title="icke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke1.jpg" alt="" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Fällt euch nix Besseres ein?&quot;: Sillmann sagt&#39;s</p></div>
<p>Die Atomlobby hat den PR-Negativpreis „Verschlossene Auster“ vom Netzwerk Recherche verliehen bekommen – mindestens ein Jahr zu spät. Ein altes Vorurteil bestätigt sich: In der Journaille schwimmen die einzelnen Berufsvertreter viel zu sehr mit dem Strom. <em>Der Chef kommentiert selbst.</em><span id="more-6064"></span></p>
<p>Es hätte nichts geschadet, wenn vor Fukushima auch schon mal ein bisschen Wind gemacht worden wäre für die erneuerbaren Energien. Aber, allen voran die böse Solarkraft mit ihrem unstillbarem Hunger nach Fördergeldern, war ja allen Schlauschreibern zu teuer. Wind verschandelte ja am Ende doch nur die Landschaft. Und Biomasse – ja von Biomasse profitierten ja doch nur die eh schon mit EU-Geldern sattgeworfenen Bauern.</p>
<p>Und dann das: Juli 2011, „Verschlossene Auster“ für die Atomlobby. GROßARTIG!!! Man lacht sich vor allem dann tot, wenn der eine oder andere Kunde im Bereich Erneuerbare tätig ist und die Geschichten, die man als PR-Berater in den Medien anbot trotz ihrer Erzählwürdigkeit nicht erzählt wurden.</p>
<p>Erzählt werden jetzt – allen voran auf Sueddeutsche.de – vierseitige Möchtegernreportagen, wie die Laufzeitverlängerung damals hinter verschlossenen Türen ob erwarteter Steuermehreinnahmen und Scheckbuchpolitik unterzeichnet wurde. Da erinnert man sich unwillkürlich an Tage, an denen echte Reportagen in der Lokalredaktion von Hintertupfingen abgelehnt wurden mit Begründungen in Frageform wie: „Und was hat das mit Hintertupfingen zu tun?“</p>
<p>Lächerliche Siegerjustiz von Medien, die komischerweise schon wieder auf der Siegerseite stehen. Schön brav die Anzeigen der Energieriesen drucken, schwachsinnige Berechnungen über jährlich zweistellige Mehrbelastungen auf der uns allen heiligen Stromrechnung anstellen, und immer ganz genau bei Spiegel Online abschreiben, wo irgendein gelernter Kulturwissenschaftler Hetzreden über Photovoltaik absondert – Sorry, aber kein Sorry.</p>
<p>Also noch mal: Der Zug ist abgefahren, da man den Sieg über die Besatzungsmächte ausrufen musste. Davon hat nämlich jeder schon Wind bekommen.</p>
<p>Interessant wird’s jetzt an diesen Stellen – und da lohnen sich Reportagen:</p>
<ul>
<li>Warum      verlängern die Stadtwerke die Konzessionsverträge mit den Energieriesen zum      Betrieb der Stromnetze nicht?</li>
<li>Warum      ist Desertec totaler Schwachsinn?</li>
<li>Brauchen      wir wirklich 4.000 Kilometer neue Stromtrassen, nur damit Offshore-Strom      nach Bayern kommt?</li>
<li>Wieso      sehen die Änderungen am Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG)      alle so aus, als würden wieder – immerhin andere – Konzerne davon profitieren?</li>
<li>Was      ist eigentlich dran an dem ganzen Speicher-Quatsch, den man scheinbar neu      bauen muss statt die Infrastruktur zu nutzen (Wasserkraftwerke,      Gasleitungen) die da ist?</li>
<li>Wie      billig ist Kohlestrom wirklich?</li>
<li>Warum      hat die Bundesnetzagentur für Pfingsten eigentlich den Blackout      angekündigt, der nie kam?</li>
<li>Wie      erwähnenswert sind Studienergebnisse des RWI zum Thema Energie?</li>
<li>Was      kann man machen, um klar zu stellen, dass der Atomausstieg keine Erfingung      der CDU ist? Und warum gab es schon immer eine so deutliche Diskrepanz zum      Thema erneuerbare Energien zwischen der CDU auf Bundes- und auf      Lokal-Ebene?</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Vielleicht fällt dem einen oder anderen Redakteur ja noch eine Geschichte ein, die mit den Punkten nichts zu tun hat und dennoch interessant ist. Das ist jedenfalls das Mindeste, was ich erwarte.</p>
<p><em>Thomas Sillmann, Chefredakteur des Herzblutmagazins Textberater.com</em></p>
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		<title>Kino.to sendet Lebenszeichen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/kino-to-sendet-lebenszeichen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 18:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf einer Alternativadresse der offenbar millionenfach genutzten aber derzeit wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen gesperrten Videoplattform kino.to ist ein selbstbewusstes Statement erschienen. Die Betreiber rechnen offenbar damit, demnächst wieder durchzustarten. Textberater.com bleibt nachdenklich.
Kino.to wurde vor wenigen Tagen stillgelegt. Die Staatsanwaltschaft Dresden erhebt schwere Vorwürfe zum Thema Urheberrechte. Bei einer Razzia sind Server beschlagnahmt und offenbar auch Mitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6056" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kino.to_.jpg"><img class="size-medium wp-image-6056" title="kino.to" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/kino.to_-300x113.jpg" alt="I'll be back: Kino.to gibt sich kämpferisch" width="300" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">I&#39;ll be back: Kino.to gibt sich kämpferisch</p></div>
<p>Auf einer Alternativadresse der offenbar millionenfach genutzten aber derzeit wegen staatsanwaltlichen Ermittlungen gesperrten Videoplattform kino.to ist ein selbstbewusstes Statement erschienen. Die Betreiber rechnen offenbar damit, demnächst wieder durchzustarten. Textberater.com bleibt nachdenklich.<span id="more-6055"></span></p>
<p>Kino.to wurde vor wenigen Tagen stillgelegt. Die Staatsanwaltschaft Dresden erhebt schwere Vorwürfe zum Thema Urheberrechte. Bei einer Razzia sind Server beschlagnahmt und offenbar auch Mitglieder des Betreiberteams vernommen worden.</p>
<p>Doch einer der Betreiber sendet offenbar <a href="http://kino.to-alternative.de.vu/" target="_blank">Lebenszeichen </a>– laut eigenen Angaben aus einem Internetcafé, da auch sein Rechner derzeit bei der Polizei stehe. Jedenfalls steht da:</p>
<p><strong>I’ll be back</strong></p>
<p><em>“Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, wurden welche von uns gebustet. Es kam auch bei mir zu einer HD (Hausdurchsuchung a.D. der Redaktion) und ich bin gerade in einem Internetcafé. Eure Visits und eure IP wurden nicht gespeichert. …“<br />
</em><br />
Grundaussage: Kino.to wird bald zurückkehren. Es gebe jedenfalls keinen Grund zur Sorge, dass die Nutzer strafrechtlich belangt würden, heißt es da. Wer kann das schon beurteilen? Streamen von Filmen (also Gucken ohne Runterladen), so hat man als geneigter Nachrichtenleser dieser Tage erfahren, galt bislang eh als rechtliche Grauzone.</p>
<p><strong>Sympathisch aber falsch</strong></p>
<p>Was allerdings einmal mehr klar wurde: Der gute alte David-gegen-Goliath-Effekt der PR hat wieder eingesetzt. Auf der einen Seite steht der kleine Mann mit der Steinschleuder – in diesem Fall in Form eines Servers und einer Webseite. Auf der anderen Seite steht ein schwer getroffener Riese – die Filmindustrie.</p>
<p>Tja, und da schlägt man sich natürlich ganz intuitiv auf die Seite des David. An normativem Unterbau fehlt es dem übrigens auch nicht. Hier sei beispielsweise das Schlagwort „Kostenloskultur des Internet“ genannt, eine Kultur also.</p>
<p>Zudem wird hie und da gemunkelt, die Jungs von Kino.to seien dabei, den Konsum von Unterhaltung zu verändern – Veränderung also, die ja potenziell auch den Gedanken des Fortschritts transportiert.</p>
<p><strong>Aus dem Nähkästchen eines Medienschaffenden<br />
</strong><br />
Wer bis hierhin gelesen hat und sich vielleicht über den unterschwellig abwertenden Ton in der sonst von Optimismus und Leichtigkeit geprägten Textberater.com-Handschrift wundert – er/sie liegt richtig. Bei Medienschaffenden gelten Phänomene wie Kino.to als Hauptgrund, warum die einst sichere, angesehene und auch finanziell lukrative Karriere auf der Content-Erzeugungs-Seite zum Auslaufmodell wurde.</p>
<p>Und seit irgendein Wikileaks-User mal den einen oder anderen Text von dieser Seite 1:1 übernommen hat (kopiert also, aber immerhin mit Fußnote), kämpft das Kommunikations-Magazin der Herzen übrigens auch mit schwindenden Leserzahlen. Google – das nur am Rande – denkt nämlich nach der Suchmaschinen-Logik, die vielfach verlinkte Wikileaks-Seite sei der wahre Urheber.</p>
<p><strong>Hollywood braucht bessere PR<br />
</strong><br />
Zurück zur Sache: Metallica hat vor nunmehr 10 Jahren Napster platt gemacht – zu Recht und mit juristischen Mitteln. Wer sich erinnern mag, damals ging es um vervielfältigte Demosongs, hunderttausende Nutzernamen und die Frage, wie man mit Kunst umgehen soll. Kontroverse Angelegenheit, wie auch der Weggang eines Metallica-Musikers in jener Zeit im Nachgang bestätigt.</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Kontrovers wird auch die Kommunikation um Phänomene wie Kino.to bleiben. Es sei denn, die Unterhaltungsindustrie kann eine Kommunikationsstrategie stricken, die den Konsumenten/Nutzern verdeutlicht, dass beide auf einer Seite sind. Das ist die Hauptursache, warum Millionen Menschen monatlich die Filmeseite Kino.to ruhigen Gewissens nutzten: Die fehlende Identifikation zwischen Urheber und Konsument. Wie man daran etwas ändern kann – einfach wird das sicher nicht.</p>
<p>Einfach schlecht für die Identifikation sind jedenfalls die Warnungen der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU), die derzeit kursieren. Die Nutzer von Kino.to hätten sich sehr wohl strafbar gemacht. Die kommunikative Angst-Strategie hat noch nie Mauern niedriger gemacht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Atom-Befürworter jetzt im Vorteil sind</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/warum-die-atom-befurworter-jetzt-im-vorteil-sind/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. 
Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchgesickerter Entwurf zu einem noch zu verhandelnden Papier, und schon wird die Zielgruppe misstrauisch: Die Ethikkommission hat jetzt ein ganz neues Glaubwürdigkeits-Problem. <span id="more-6037"></span></p>
<p>Wer hätte darauf gewettet, dass die von CDU-Mann Klaus Töpfer angeführte Ethikkommission eine dunkelgrüne Position bezieht? Noch höchstens 10 Jahre Atomkraft, deutschlandweite Energiespar-Offensive, massive Stromspeicherkapazitäten, Absage an Offshore-Windkraft, Bürger und Gemeinden sollen profitieren – die Richtung ist scheinbar klar: Unabhängigkeit von den bislang marktdominierenden Energieriesen. Und ohne Windparks auf See fehlen auch die entscheidenden Großprojekte, die deutschen Technologiekonzernen den Einstieg in den Energiemarkt leicht machen würden.</p>
<p>Ob die Kommission letztlich tatsächlich die Energiewende für den kleinen Mann empfiehlt, soll an dieser Stelle unerheblich bleiben. Hauptthema aus Kommunikations-Sicht ist der Glaubwürdigkeitsverlust, den die Ethikkommission gegenüber einer ganz bestimmten Zielgruppe erlitt.</p>
<p>Die Zielgruppe von der hier die Rede ist – das sind nicht die Bürger. Die wollen schon lange keine Atomkraft mehr. Die Zielgruppe sind auch nicht die Experten, die sich derzeit mit Restlaufzeiten gegenseitig unterbieten (Greenpeace hält übrigens den Rekord mit der Berechnung, dass Deutschland bereits 2015 problemlos ohne Atomstrom auskommen kann).</p>
<p>Die Zielgruppe, für die die Empfehlung der Ethikkommission auch gedacht ist, sind die alten Hasen innerhalb der CDU: die Lokalmatadoren, Teile der Parteibasis, die alte Schule mit Fokus auf industriefreundliche Bürgerlichkeit.</p>
<p><strong>Objektives Gremium oder abgekartetes Spiel?<br />
</strong><br />
Und jene alten Hasen dürften jetzt einigermaßen irritiert sein, dass ihnen auf der einen Seite ein objektives Beratungsgremium gezeigt wird, aber andererseits die von daher rührenden Positionen scheinbar schon feststehen.</p>
<p>Mit den bislang bekannt gewordenen Positionen der Kommission könnte man als Christdemokrat vielleicht mal wieder eine Landtagswahl gewinnen und bundespolitisch den Total-Abstieg verhindern. Aber mit den quasi lebenslang vertretenen Positionen kann man es nicht so leicht vereinbaren.</p>
<p>Eine kognitive Dissonanz also: Einerseits will auch der härteste Atombefürworter in den Reihen der CDU seine Partei nicht absteigen sehen. Andererseits schmerzt es, die gute alte Zeit zu vergessen.</p>
<p>Jene Dissonanz kann nur durch ganz neue Auswege überbrückt werden. So ein Ausweg wäre gewesen, wenn eine objektive Instanz den Weg bereitet für eine Neujustierung der eigenen Gedankenwelt. Wie Geschworene im Gericht unbeeinflusste Entscheidungen treffen, so hätte die Ethikkommission ein vergleichbar versöhnliches Urteil finden müssen.</p>
<p>Aber wie wäre es, wenn die Geschworenen immer mal wieder einen Zwischenstand bekannt geben nach dem Motto: „Ach, nach unserer ersten Einschätzung ist der Angeklagte unschuldig, weil …“? Es würde den Gerichtsprozess zur Farce machen. Kein Mensch würde mehr glauben, dass ein unvoreingenommenes Urteil kommt.</p>
<p>Aber ohne ihre Unvoreingenommenheit fehlt der Ethikkommission die Brückenfunktion, die den alten CDU-Hasen aus ihrem Dilemma helfen würde. Kanzlerin Merkel kann die Kommissions-Empfehlungen nicht mehr so teuer an ihre Parteigefährten verkaufen, wie sie es hätte tun können, wenn keine Vorab-Position an die Öffentlichkeit gelangt wäre.</p>
<p>Und von einer schwachen Ethik-Kommission profitieren jene, die sich des Rückhalts der alten und mächtigen CDU-Riege sicher sein wollen: Allen voran die Atom-Befürworter, aber auch die Industriegiganten. Die sind jetzt in einer passiven Offensive. Sie müssen gar nichts sagen, und dennoch ist ihre Position verbessert.</p>
<p>Denn entweder sieht die abschließende Empfehlung der Kommission dem durchgesickerten Entwurf sehr ähnlich und zieht damit die Kritik an, die ganze Veranstaltung sei ein abgekartetes Spielchen gewesen. Oder die Kommission formuliert deutlich andere Empfehlungen, um damit die Ergebnisoffenheit des Prozesses zu beweisen.</p>
<p>Letzteres kann zwei Dinge bedeuten: Die Empfehlung für eine noch schnellere Energiewende mit Absage an Großprojekte und Zuspruch für die Energierevolution „von unten“. Oder zweitens und intuitiv wahrscheinlicher: Deutlich konzernfreundlichere Punkte.</p>
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		<title>Unsere täglich Meinung gib uns</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/unsere-taglich-meinung-gib-uns/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.
Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6021" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg"><img class="size-full wp-image-6021" title="Slogan BildZeitung" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Slogan-BildZeitung.jpg" alt="" width="260" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Dir Deine Meinung: Slogan der Bild-Zeitung</p></div>
<p>Die Otto-Brenner-Stiftung weigert sich, der Bild-Zeitung journalistische Kompetenz zuzusprechen. Stattdessen, so die Forscher, seien fast alle Texte meinungsgeladen, die Faktenlage werde überdramatisiert, und handfeste Informationen seien Mangelware. Keine Überraschungen, interessante Aspekte und ein frischer Blick auf den Werbeslogan des Springer-Flagschiffs.<span id="more-6020"></span></p>
<p>Die Ergebnisse der Studie überraschen eigentlich nicht, bieten aber die eine oder andere Konkretisierung bestehender Vorurteile über das Springer-Flagschiff. Interessant sind beispielsweise die Urteile der Forscher,</p>
<ul>
<li>dass      bei einem knappen Drittel aller Überschriften ein Fragezeichen auftaucht.</li>
<li>dass      die immer gleichen Aussagen wie Werbebotschaften wiederholt werden.</li>
<li>dass      Moral an die Stelle journalistischer Ausgewogenheit tritt.</li>
<li>dass      der deutsche Steuerzahler die einzig gültige Perspektive einnimmt.</li>
<li>dass      Meinungsführung statt Orientierung angeboten wird.</li>
</ul>
<p>Also ein wirklich eingängiges und recht ausführliches <a href="http://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/kompakt/dokumente/bild_studie/2011_04_05_Bildstudie_Zusammenfassung.pdf">Gesamtwerk im PDF-Format</a>, das die Otto-Brenner-Stiftung da zusammengetragen hat und ein guter Anlass, mal wieder über den Slogan der Bild-Zeitung nachzudenken.</p>
<p>“BILD Dir Deine Meinung“ liest sich ja im ersten Moment wie eine Aufforderung, sich eine Meinung zu bilden. Aber das ist ein Missverständnis, denn „BILD“ ist kein Verb. Die wie für die Bild typische grafische Aufbereitung der Zeile, lässt Spielraum zur Interpretation.</p>
<p>In normaler Textform könnte es auch so heißen: Bild – Dir Deine Meinung.</p>
<p>Das würde auch den von den Otto-Brenner-Forschern beschriebenen und Bild-typischen Rekurs auf moralische Wertung bestätigen. „Dir Deine Meinung“ – das liest sich wie eine Zeile aus den 10 Geboten in der Bibel. „Ich bin der Herr dein Gott.“</p>
<p>Im Bild-Stil verkürzt würde es lauten: „Ich – Dir Dein Gott.“ Und so wie in der Bibel der Satz eine Feststellung ist, ist er es auch auf den Werbetafeln. Die Bild-Zeitung will in der Deutung uns unsere Meinung sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Telekom zieht mit günstigem iPhone Facebook-Freunde an</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/telekom-zieht-mit-gunstigem-iphone-facebook-freunde-an/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[+++Update+++4.300 neue Freunde hat sich die Telekom-Fanpage mit der iPhohne-Rabatt-Aktion gemacht. Und die Smartphones sind noch nicht ausverkauft. Am Stichtag (5. April, 15 Uhr) hatte die Facebook-Fanseite der Telekom 7.400 Fans. Ab 6. April 10 Uhr gab&#8217;s für alle Fans ein iPhone zum Freundschaftspreis. Tolle Idee, die Wie-Neu-Produkte nur über das Social Network zu vermarkten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6014" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iphone-auf-facebook-von-Telekom.jpg"><img class="size-medium wp-image-6014" title="iphone auf facebook von Telekom" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iphone-auf-facebook-von-Telekom-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Kleine Preise erhalten die Freundschaft: Telekom bietet iPhone 4 auf Facebook - aber nur für Freunde!</p></div>
<p>+++Update+++4.300 neue Freunde hat sich die Telekom-Fanpage mit der iPhohne-Rabatt-Aktion gemacht. Und die Smartphones sind noch nicht ausverkauft. Am Stichtag (5. April, 15 Uhr) hatte die Facebook-Fanseite der Telekom 7.400 Fans. Ab 6. April 10 Uhr gab&#8217;s für alle Fans ein iPhone zum Freundschaftspreis. Tolle Idee, die Wie-Neu-Produkte nur über das Social Network zu vermarkten. Dann kann man nämlich mal sehen, wie viel Zugkraft Apples Wunderwaffe noch hat im Werben um die Social-Media-Freunde.<span id="more-6013"></span></p>
<p>Laut Telekom handelt es sich bei den Schnäppchen-Angeboten um Geräte, die generalüberholt sind – also im weitesten Sinne Retouren von Kunden. Dazu gibt’s einen vergleichsweise günstigen Vertrag. Da spart man im Telekom-Vergleich auch noch mal 10 Euro pro Monat im ersten Jahr.</p>
<p>Heißt: Ab gut 50 Euro gibt’s das Basismodell bei Neuvertrag und nur auf Facebook, was eine Ersparnis von ca. 100 Euro wären.</p>
<p>Natürlich ist das Angebot limitiert. Anders kennt man das ja schon gar nicht mehr bei Schnäppchen, sonst würde die ja keiner haben wollen. Aber was bei brands4friends und venteprivee funktioniert, könnte auch im Riesen-Netzwerk Facebook klappen.</p>
<p>Besonders interessant ist, wo die Aktion angesiedelt wurde – nämlich auf der Fanseite „Telekom hilft“. Nachdem auf Twitter schon der eine oder andere Ansatz von Kundenservice getestet und praktiziert wurde, soll nun also auch das Facebook-Profil mit reichlich Fans versorgt werden. Da kommt ein günstiges iPhone gerade recht.</p>
<p>Wir sind gespannt. Eine gute Nachricht gibt’s auch wenn die Aktion weniger Zugkraft aufweisen sollte: Dann kann man als geneigter Smartphone-Liebhaber noch ein bisschen überlegen, ob man sich vielleicht ein Zweitgerät zulegt.</p>
<p>Von der Angebotsstruktur ähnelt die Aktion übrigens den „Junge-Leute-Angebot“ auf dem mittlerweile beinahe vergessenen Netzwerk StudiVZ. Seinerzeit gab’s allerdings Neuware mit langen Lieferfristen.</p>
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		<title>Geht Guttenberg gestärkt aus dem Skandal hervor?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 14:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat er seinen PR-Berater gewechselt oder ihm einfach nur zugehört? Mit der heute gemeisterten Fragestunde im Bundestag hat Karl Theodor zu Guttenberg jedenfalls Strategiefestigkeit bewiesen. 
Die grundsätzliche Frage ist nicht, ob der jetzige Verteidigungsminister für seine Doktorarbeit abgeschrieben hat. Ebenfalls entschieden scheint die Frage, ob der Verteidigungsminister die PR-Krise überstehen wird.
Richtig interessant wird’s doch erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat er seinen PR-Berater gewechselt oder ihm einfach nur zugehört? Mit der heute gemeisterten Fragestunde im Bundestag hat Karl Theodor zu Guttenberg jedenfalls Strategiefestigkeit bewiesen. <span id="more-5960"></span></p>
<p>Die grundsätzliche Frage ist nicht, ob der jetzige Verteidigungsminister für seine Doktorarbeit abgeschrieben hat. Ebenfalls entschieden scheint die Frage, ob der Verteidigungsminister die PR-Krise überstehen wird.</p>
<p>Richtig interessant wird’s doch erst bei der Frage: Geht der Politiker aus dem Skandal gestärkt hervor?</p>
<p>In Sachen Krisen-PR hatte sich zu Guttenberg anfangs sicherlich <a href="../news/wenn-der-chef-in-der-krise-fehlt/">nicht mit Ruhm bekleckert</a>. Aber nicht nur die eigenen Reihen stärken ihm den Rücken. Mitten in der PR-Krise strömten beispielsweise tausende Fans auf eine Guttenberg-Fanpage. In Umfragen sicherten ihm die Bürger ihre Sympathie zu.</p>
<p>Textberater.com stellt die PR-Frage – stimmen Sie ab.<br />
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
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		<title>Wenn der Chef in der Krise fehlt</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 11:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Krisenkommunikation bleibt Chefsache. Das musste nun auch der Sprecher des Bundesverteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg am eigenen Leibe erfahren. Dabei könnte es so einfach sein.


Der Verteidigungsminister geht auch nach dem vorläufigen Ablegen seines Doktortitels nicht in die Offensive. Dabei hätte er nichts zu verlieren. Der gute alte Underdog-Effekt spült ihm schon jetzt die Sympathie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krisenkommunikation bleibt Chefsache. Das musste nun auch der Sprecher des Bundesverteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg am eigenen Leibe erfahren. Dabei könnte es so einfach sein.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="199" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4VWq0hMpHGE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="199" src="http://www.youtube.com/v/4VWq0hMpHGE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-5951"></span><br />
Der Verteidigungsminister geht auch nach dem vorläufigen Ablegen seines Doktortitels nicht in die Offensive. Dabei hätte er nichts zu verlieren. Der gute alte Underdog-Effekt spült ihm schon jetzt die Sympathie der Bürger zu.</p>
<p>Laut aktuellen Umfragen hält die Mehrheit des Wahlvolkes zu dem Verteidigungsminister. Und auch aus den Regierungsreihen wird ihm der Rücken gestärkt – sogar von der Kanzlerin, die ihn zu einem vertraulichen Gespräch zitierte.</p>
<p>Die große Chance des mutmaßlichen Plagiat-Doktors liegt jetzt in der Vermenschlichung seiner Persönlichkeitsmarke. Weg von der Überperson hin zum Karl-Theodor, ein Mensch wie du und ich. Einer, der in Mathe beim Nachbarn abgeschrieben hat, oder eben wie im aktuellen Fall, das langwierige Umschreiben passender Textpassagen mit einer simplen Copy-Paste-Strategie umging.</p>
<p>Aber der Minister hält sich merkwürdig bedeckt. In der Bundespressekonferenz verließen die Journalisten aus Protest die Veranstaltung – unzufrieden mit den Statements Guttenbergs Sprechers. (Siehe Video)</p>
<p>Dabei ist die Geschichte doch längst erzählt. Inhaltlich wird es auch in den nächsten Wochen nichts Neues geben. Die Fragen, denen sich der Verteidigungsminister nicht gestellt hat, werden jetzt der Spekulation überlassen. Wird der Minister zurücktreten? Ist sein „Markenkern“ von Ehrlichkeit und redlichem Erfolg zerstört?</p>
<p>Es wäre ein einfacher Job gewesen, die Spekulationen vor versammelter Premiumpresse im Keim zu ersticken – wenn der Chef selbst aufgetreten wäre. Stattdessen setzt zu Guttenberg auf Distanz; eine schlechte Strategie, wenn die gefragte Kompetenz der vernünftige Umgang mit menschlichen Fehlern ist.</p>
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		<title>US-Geheimpapiere: Westerwelle gilt als inkompetent</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 08:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peinlich für Außenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle (FDP): In geheimen US-Dokumente unter anderem von der US-Botschaft in Berlin wird er als "überschäumende Persönlichkeit" mit wenig außenpolitisEs ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peinlich für Außenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle (FDP): In geheimen US-Dokumente unter anderem von der US-Botschaft in Berlin wird er als &#8220;überschäumende Persönlichkeit&#8221; mit wenig außenpolitischer Erfahrung bezeichnet.<span id="more-5880"></span></p>
<p>Die Enthüllungen kamen in Kooperation zwischen dem Portal Wikileaks und renommierten Medien wie der &#8220;New York Times&#8221; und dem &#8220;Spiegel&#8221; zustande.</p>
<p><strong>Aggro-Guido</strong></p>
<p>Fast 250.000 Dokumente, die von US-Botschaften aus aller Welt an das amerikanische Außenministerium adressiert waren sowie über 8.000 Direktiven des Außenministeriums an seine Vertretungen im Ausland, wurden laut Spiegel analysiert. Darunter auch über 1.700 Berichte und Depeschen aus der US-Botschaft in Berlin, in denen Westerwelle unter anderem als &#8220;aggressiv&#8221; bezeichnet wird.</p>
<p><strong>Angela &#8220;Teflon&#8221; Merkel</strong></p>
<p>Auch über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schrieben die US-Botschafter: Sie sei in außenpolitischen Fragen die bessere Ansprechpartnerin, weil um einiges erfahrener. Allerdings meide sie das Risiko und sei &#8220;selten kreativ&#8221;. Merkels Spitzname bei den US-Botschaftern: Angela &#8220;Teflon&#8221; Merkel, weil viel an ihr abgleite. Insgesamt kein besonders schmeichelhaftes Urteil, was die amerikanischen Diplomaten über Merkel denken &#8211; aber bei weitem besser denn als aggressiver Nix-Könner zu gelten&#8230;</p>
<p><strong>Ein Skandal?</strong></p>
<p>Spiegel online und alle übrigen Medienhäuser, die an der Analyse der Dokumente mitgearbeitet haben, bezeichnen das Ganze verständlicherweise als Riesenskandal. Und das ist es auch: die Zuspielung geheimer Dokumente, in denen deutlich wird, wie das politisch immer noch mächtigste Land denkt, plant und tickt, das ist schon ein Skandal. Es wird also politischen Ärger geben, auch und gerade mit denjenigen Politikern, die weit schlimmere Spitznamen erhalten haben als Merkel.</p>
<p>Aber wahrscheinlich wird es keinen Riesenärger in Deutschland geben: Selbst unter Freunden werden Urteile über deren Wesen und Persönlichkeit gefällt, einfach, um besser mit ihnen umgehen zu können, wird man sagen können. Allein die Tatsache, jemanden als inkompetent zu bezeichnen oder mit einem wenig schmeichelhaften Spitznamen zu betiteln, ist noch kein Skandal, wird es heißen. Jetzt gilt, sich erst einmal einen Überblick darüber zu verschaffen, was noch so alles in den Dokumenten steht (Auszüge sind nachzulesen z. B. im heutigen Spiegel-Magazin), wird man sagen. Teflon eben.</p>
<p><strong>Quelle: Geheimes Nachrichtennetz SIPRNet</strong></p>
<p>Wie die zuvor über WikiLeaks enthüllten Irak- und Afghanistan-Protokolle wurden die Botschaftsdepeschen laut spiegel online über ein geheimes Nachrichtennetz verschickt, das Secret Internet Protocol Router Network (SIPRNet).</p>
<p>Es ist quasi ein geheimes Intranet der US-Regierung für Dokumente bis zur zweithöchsten Geheimhaltungsstufe, so spiegel online. Depeschen der Kategorie &#8220;top secret/streng geheim&#8221; sind dem Nachrichtenmagazin zufolge in den WikiLeaks zugespielten Daten nicht enthalten.</p>
<p>Mehr zum Thema gibt es <a href="http://www.spiegel.de/thema/botschaftsberichte_2010/">hier</a> bei spiegel online.</p>
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		<title>Microsoft kommt mit Bing Streetside</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 08:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im nächsten Jahr soll der Internet-Foto-Dienst von Microsoft in Europa zur Verfügung stehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Bing_Street_Side.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5863" title="Bing_Street_Side" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Bing_Street_Side-300x112.jpg" alt="" width="300" height="112" /></a>Im nächsten Jahr soll der Internet-Foto-Dienst von Microsoft in Europa zur Verfügung stehen.<span id="more-5856"></span></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.microsoft.com/maps/streetside.aspx">Bing Streetside</a>&#8221; heißt der Konkurrenz-Service von Google Street View. Letzterer ist bereits in diesem Jahr in Deutschland gestartet. Microsoft braucht mit seinem Bing-Dienst länger, weil das Unternehmen noch einige Datenschutzfragen klären will, um langwierige öffentliche Diskussionen zu vermeiden, wie der Leiter Recht und Politik bei Microsoft Deutschland, Severin Löffler, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-bereitet-Start-von-Bing-Streetside-in-Deutschland-vor-1142627.html">hier</a> gegenüber heise online erklärte.</p>
<p>Die öffentlichen Diskussionen vor allem in Deutschland wurden tatsächlich lautstark und polemisierend geführt &#8211; tatsächlich aber hatten nicht einmal drei Prozent der Haushalte, die bei Google Street View abgebildet werden sollten, Widerspruch dagegen eingelegt (244.237 Haushalte). Deshalb ist wohl anzunehmen, dass es eher um &#8220;technische Anpassungen&#8221; gegenüber den bereits laufenden Versionen für die USA und Kanada geht, wie Löffler zu heise online sagte.</p>
<p>Immerhin will Microsoft sich nach dem Datenschutzkodex für Anbieter von Internet-Foto-Diensten richten, wie sie gerade vom Branchenverband Bitkom ausgearbeitet werden. Sie sollen vor dem nationalen IT-Gipfel Anfang Dezember präsentiert werden.</p>
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		<title>PR-Agentur: Tätigkeiten und Ziele</title>
		<link>http://www.textberater.com/corporate-publishing/pr-agentur-tatigkeiten-und-ziele/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 10:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Begriff PR kursiert ständig in den Medien, im Zusammenhang mit Marketing und Werbung.
Aber was genau ist PR eigentlich? Was gehört zum Tätigkeitsbereich einer PR-Agentur? Wie ist dieses Berufsfeld entstanden? Und inwiefern unterscheidet es sich von Marketing und Werbung?
PR, wörtlich übersetzt Public Relations oder auch Öffentlichkeitsarbeit genannt, ist ein Berufsfeld, das zwischen Arbeitgeber und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff <strong>PR</strong> kursiert ständig in den Medien, im Zusammenhang mit Marketing und Werbung.<br />
Aber was genau ist PR eigentlich? Was gehört zum Tätigkeitsbereich einer PR-Agentur? Wie ist dieses <strong>Berufsfeld</strong> entstanden? Und inwiefern unterscheidet es sich von Marketing und Werbung?<span id="more-5916"></span></p>
<p>PR, wörtlich übersetzt <strong>Public Relations</strong> oder auch <strong>Öffentlichkeitsarbeit</strong> genannt, ist ein Berufsfeld, das zwischen Arbeitgeber und der Gesellschaft vermitteln soll. Bei dem Jubiläum eines Unternehmens oder dem Erscheinen neuer Produkte beispielsweise bietet sich für den Arbeitgeber die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. Ziel der <a href="http://stereo-pr.de/" target="_blank">PR-Agentur</a> ist es dann, das <strong>Image</strong> des Arbeitsgebers aufzubessern und so potenzielle Kunden anzulocken. Mithilfe von Beratungsgesprächen können die Stärken und Schwächen des Arbeitsgebers ermittelt werden, um so das Unternehmen bekannter zu machen. Dabei gilt es, die <strong>Interessen der Zielgruppe</strong> durch Umfragen zu ermitteln, um dann das Unternehmen, einerseits durch Broschüren, Internet Blogs oder Social Networks, andererseits durch Veranstaltungen, kreativ zu <strong>vermarkten</strong>. Zu den wichtigsten Fähigkeiten eines PR-Arbeiters zählen Kreativität und ein ausgezeichnetes Sprachvermögen, um die Informationen individuell <strong>visualisieren</strong> zu können.<br />
Der genaue <strong>Ursprung</strong> der PR-Arbeit ist schwer festzustellen, jedoch geht man davon aus, dass PR auf die USA zurückzuführen ist. 1917 hatte es sich die USA zum Ziel gemacht, die Gesellschaft vom 1. Weltkrieg zu überzeugen, sodass diese bereit war, den Krieg zu unterstützen. Während der Zeit des 2.Weltkriegs soll PR auch nach Deutschland verbreitet worden sein. So machten die Nationalsozialisten sich es zum Nutzen, die Gesellschaft durch <strong>Propaganda</strong> zu beeinflussen. Etwa ab 1945 entstand, nach amerikanischem Vorbild, das Berufsfeld PR, welches dem heutigen Aufgabenbereich einer PR-Agentur gleicht. Seit den 1980ern stieg der Bedarf an Öffentlichkeitsarbeit dann rapide an, was in den USA und auch in Deutschland auf die Vielfalt an <strong>Kommunikationsmöglichkeiten</strong> zurückzuführen ist.<br />
sodass heute in Deutschland ca. 20 000 – 30 000 Menschen mit PR beschäftigt sind, zumeist in <strong>Agenturen</strong>, aber auch als selbstständige PR-Berater oder in der Lehre.</p>
<p>Diese PR-Arbeiter befassen sich heute mit einem weit ausgedehnten <strong>Tätigkeitsbereich</strong>, beispielsweise in Politik, Wirtschaft etc.. Bei Public Relations handelt es sich also um ein Berufsfeld, das das Image eines Unternehmens aufbessern möchte. Obwohl man diese Definition mit „Marketing“ und „ Werbung“ assoziiert, unterscheiden sich diese 3 Begriffe.<br />
<strong>Marketing</strong> ist zum einen die Devise eines Unternehmens, das darauf abzielt, Produkte publik zu machen, zum anderen ein allgemeiner Oberbegriff oder Sammelbegriff für <strong>Verkaufsförderung</strong>.<br />
<strong>Werbung</strong> hingegen zählt zu den wichtigsten Bestandteilen des Marketings. Die Werbung sorgt dafür, dass die vermarktete Ware, beispielsweise ein neues Produkt, die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe (also potenzielle Käufer) weckt. Durch die auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmte Aufmachung des Produkts (z.B. Form einer Parfümflasche) und geeignete Werbeträger (z.B. eine prominente Person) versucht die Werbung den Geschmack des Kunden zu beeinflussen. Zumeist werden diese Informationen unterbewusst aufgenommen. So verinnerlicht man z.B. beim Lesen eines Werbeplakats an einer Ampel den Wunsch, ein ebenso strahlend weißes Lächeln aufweisen zu können, wie das Mädchen auf dem Plakat.</p>
<p>Nach wiederholter Wahrnehmung der Kampagne, festigt sich das Bild so im Unterbewusstsein, dass man möglicherweise beim nächsten Einkauf nach genau dieser Zahnpasta greifen wird.<br />
Während Werbung auf eine <strong>Zielperson</strong> fixiert ist und sich auf das Produkt konzentriert, versucht PR eine möglichst breite Masse von einem Unternehmen anzusprechen. Umstritten ist, ob PR denn auch ein Bestandteil des Marketings darstellt, oder nicht. PR versucht, ebenso wie Werbung, dem Kunden die Kompetenz des Unternehmens zu vermitteln, wobei PR ähnliche Methoden wie die Werbeindustrie verwendet, um auf die Nachfrage, <strong>Einfluss</strong> zu nehmen.<br />
Daher könnte man PR auch als Teilgebiet des Marketings zählen. Fest steht jedoch, dass es zu einer möglichst effizienten <strong>Vermarktung</strong> kommt, wenn PR und Werbung aufeinander abgestimmt.</p>
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		<item>
		<title>Warum PR sogar Angela Merkel helfen können muss</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/warum-pr-sogar-angela-merkel-helfen-konnen-muss/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 07:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Die Regierung hat kein Verkaufsproblem. Sie hat ein Inhaltsproblem“, sagt Kommunikationsberater Michael H. Spreng und meint, er könnte Angela Merkel auch nicht helfen. Textberater.com mit einem Kommentar über einleuchtend formulierten Schwachsinn.
Spreng hat sich in der FAZ vom Medienjournalisten Stefan Niggemeier interviewen lassen. Ausgangsfrage: Könnte ein guter Spin-Doctor der Koalition (CDU, FDP) aus der Krise helfen?
Spreng [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Die Regierung hat kein Verkaufsproblem. Sie hat ein Inhaltsproblem“, sagt Kommunikationsberater Michael H. Spreng und meint, er könnte Angela Merkel auch nicht helfen. Textberater.com mit einem Kommentar über einleuchtend formulierten Schwachsinn.<span id="more-5326"></span></p>
<p>Spreng hat sich in der FAZ vom Medienjournalisten Stefan Niggemeier interviewen lassen. Ausgangsfrage: Könnte ein guter Spin-Doctor der Koalition (CDU, FDP) aus der Krise helfen?</p>
<p>Spreng bleibt da angenehm klar: Politische Kommunikation und Inhalt ließen sich nicht voneinander trennen. Die Politik glaube, sie könne jedwelche Beschlüsse von einem Kommunikationsexperten verkaufen lassen.</p>
<p>An der Stelle zeigt Niggemeier seine olympische Form und fragt, ob der PR-Berater dann nicht schon bei der Themensetzung dabei sein sollte und die Inhalte mitbestimmen müsste.</p>
<p>Spreng, der übrigens auf sprengsatz.de bloggt, gibt sich da jedoch recht vorsichtig: „Natürlich muss die Politik die Hoheit über die politischen Entscheidungen behalten. Aber von Anfang an müssten die Kommunikationsfachleute sagen können: Das ist verkaufbar, das nicht. Das wird in Deutschland leider nicht gemacht.“</p>
<p><strong>Kontra: Das Leben ist kein Ponyhof<br />
</strong><br />
Textberater.com ergänzt: Stimmt. Die gute alte Strategieberatung sprengt auch bei Kunden aus der Wirtschaft oft das Maß des Erwünschten. Wer lässt sich schon gerne von einem externen Dienstleister erzählen, welchen Märkten und Geschäftsmodellen die Zukunft gehört?</p>
<p>Das hat zu tun mit der natürlichen Trägheit von Organisationen. Es gibt ein bestehendes Team genannt Unternehmen, das sich in eine oder mehrere bestehende Aufgaben eingearbeitet hat. Und die Aufgabe des PR-Beraters wird aus Unternehmenssicht darin gesehen, jener bestehenden Team-Leistung zu explosionsartigen Verkaufs-Erfolgen zu verhelfen.</p>
<p>Ist das gut, oder ist das schlecht? Antwort: Es ist.</p>
<p>Auf den zweiten Blick erweisen sich Sprengs Thesen dann doch wieder nur als Vertriebs-Floskeln. Nach dem Motto, nehmt die PR-Experten von Beginn an ins Boot, wird in Richtung neuer Betätigungs-Felder argumentiert.</p>
<p>Ziel ist eine ideale Welt, in der die Kommunikationsberater nur jene Politik verkaufen müssen, die sie bereits im Vorfeld als verkaufbar qualifiziert haben. In jener Idealwelt, nennen wir sie mal Schlaraffenland, gilt jedoch Faulheit als Tugend.</p>
<p>Und auch wenn Moral noch nie zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell getaugt hat: Der gute PR-Berater verschreibt sich der Position seines Kunden so unbedingt, dass er ein gemeinsames Scheitern dem Davonlaufen vorzieht.</p>
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		<item>
		<title>VW-Weltauto, BMW-Check und Co.: Marketing-Innovation der Autohersteller</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/vw-weltauto-bmw-check-und-co-marketing-innovation-der-autohersteller/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 05:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=5297</guid>
		<description><![CDATA[Eine echte Marketing-Innovation spielt sich vor unser aller Augen ab. Und sogar Textberater.com hat eine Weile gebraucht, um die Strategie hinter den Kampagnen für gebrauchte Autos zu durchschauen.
&#8220;Das Weltauto&#8221; heißt die Kampagne von Volkswagen, mit dem sich der Wolfsburger Konzern als internationale Gebrauchtwagenmarke etablieren will. Mit dem Motto &#8220;Vertrauen serienmäßig&#8221; wird der Hersteller damit zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5298" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Weltauto-Kampagne-Gebrauchtwagen-Preise-steigen.jpg"><img class="size-medium wp-image-5298" title="Weltauto Kampagne Gebrauchtwagen-Preise steigen" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Weltauto-Kampagne-Gebrauchtwagen-Preise-steigen-300x203.jpg" alt="Aus Alt mach Teuer: VW mit toller Kampagne" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Aus Alt mach Teuer: VW mit toller Kampagne</p></div>
<p>Eine echte Marketing-Innovation spielt sich vor unser aller Augen ab. Und sogar Textberater.com hat eine Weile gebraucht, um die Strategie hinter den Kampagnen für gebrauchte Autos zu durchschauen.<span id="more-5297"></span></p>
<p>&#8220;Das Weltauto&#8221; heißt die Kampagne von Volkswagen, mit dem sich der Wolfsburger Konzern als internationale Gebrauchtwagenmarke etablieren will. Mit dem Motto &#8220;Vertrauen serienmäßig&#8221; wird der Hersteller damit zum Konkurrenten für Gebraucht-Händler.</p>
<p>Ähnliche Aktion von BMW. Marketing-technisch nicht ganz so durchgestylt, bieten die Bayern ebenfalls Gebrauchte mit Gütesiegel vom Fachmann.</p>
<p>Was das soll? Nun, erstens ist das Geschäft mit gebrauchten Autos keine kleines. Mitmischen lohnt sich also schon mal, denkt man allein aus der banalen Verkaufs-Sicht.</p>
<p><strong>Wertverlust abfangen, Neuwagenpreise oben halten</strong></p>
<p>So richtig interessant wird’s aber erst im Kontext. Der Kontext heißt Wertverlust. Der Wertverlust eines Neuwagens aus der Massenproduktion ist enorm: Allein 30 Prozent im ersten Jahr.</p>
<p>Heißt: Man bekommt einen quasi neuen Golf zum halben Preis, wenn man ihn erst mal 2 bis 3 Jahre von jemanden anderem einfahren lässt. Die Lebensdauer des Gebrauchten liegt dann immer noch weit jenseits der 10 Jahre und unterscheidet sich nur marginal von der zu erwartenden Lebensdauer eines richtig neuen Autos.</p>
<p>Das ist schlecht für die Absatzzahlen von Neuwagen. Also müssen die Preise für Gebrauchte steigen. Und das werden sie garantiert &#8211; mit Garantien, aber auch mit Image-Arbeit.</p>
<p><strong>Die Angst vor ausverkauften Gebraucht-Regalen fährt mit</strong></p>
<p>Die Autobewerter von EurotaxSchwacke raten nicht zufällig: „Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen Gebrauchten zuzulegen, der sollte nicht zu lange warten.“ Noch seien die Preise günstig.</p>
<p>Bei Mobile.de ist übrigens der Golf von VW Deutschlands Lieblings-Objekt der Begierde. Ebenfalls interessant: 58,3 Prozent aller Suchanfragen auf dem Autoportal betreffen Fahrzeuge in einer Preisspanne bis 6000 Euro.</p>
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		<title>BP, Familienministerin, Google, Apple: Alles PR?</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 07:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.
Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.
Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Über-Nachrichten-Blick kommt Textberater.com beinahe zu der Einsicht, dass man aus Gründen der PR lieber nicht mehr kommunizieren sollte.<span id="more-5290"></span></p>
<p>Der britische Ölkonzern BP hat vor allem ein Problem mit dem nicht verschlossenen Bohrloch, aus dem massenweise ausströmendes Öl in den Golf von Mexiko sprudelt.</p>
<p>Dennoch wird das Thema Ölpest vermehrt als PR-Desaster dargestellt. Man habe zwar am Anfang alle Register der Krisenkommunikation gezogen. Aber die verbreiteten Botschaften seien mehr und mehr unglaubwürdig.</p>
<p><strong>Wer würde positive Meldungen von BP erwarten?</strong></p>
<p>Auch das Schalten von Google-Anzeigen, die bei relevanten Suchbegriffen auf die Seiten BP’s verweisen, sei ein Armutszeugnis.</p>
<p>Textberater.com fragt: Was sind denn die Alternativen für BP? Hätte man lieber am Anfang verbreiten sollen, dass das Loch nie verschlossen werden könne? Nur das hätte bei den aktuellen Entwicklungen Raum geboten, positive Meldungen zu verbreiten.</p>
<p><strong>Ist Sparen erst schlecht, wenn man twittert?</strong></p>
<p>Ähnliche Fragestellung beim Twitter-Sturm gegen Familienministerin Kristina Schröder (CDU): Schröder verteidigt das Sparpaket der Bundesregierung auf dem Kurznachrichtendienst der Herzen: Protestwelle, Nachrichtenflut, PR-Desaster.</p>
<p>Textberater.com fragt: Sind berechtigte Empörung gegen ebenfalls berechtigte Einsparungen ein PR-Thema? Eigentlich nicht. Jetzt schon.</p>
<p><strong>Was kann Google überhaupt noch richtig machen?</strong></p>
<p>Nächster Kandidat für Krisenkommunikation: Google. Nein, dieses Mal sind keine Daten gesammelt worden. Und man hat auch keine Werbeeinnahmen „unterschlagen“.</p>
<p>Google hatte einfach mal ein Hintergrundbild auf seiner Seite gepostet. Das sollte den Nutzern neue Funktionen nahe bringen: Protestwelle, Löschung, Nachrichtenflut – die Reihenfolge der Ereignisse unterscheiden sich vom Fall Schröder.</p>
<p>Aber das Thema bleibt das gleiche: Google im PR-Sumpf wegen fahriger Kommunikation. Textberater.com fragt: Was kann ein als von den Medien als Konkurrent empfundener Konzern schon richtig machen?</p>
<p><strong>Apple: Wie soll man den Boss wegkommunizieren?</strong></p>
<p>Apropos Konkurrent: Googles Konkurrent und ebenfalls von den Verlagen wegen rigider Veröffentlichungsregeln unter Beschuss genommener Lifestyle-Anbieter Apple hat auch ein vermeintliches PR-Problem.</p>
<p>Der alternde Konzernchef Steve Jobs hat nämlich zur Vorstellung seines neuen iPhones auch das Bloggen geächtet. Man brauche nicht mehr Blogger. Man brauche wieder richtige Redaktionen.</p>
<p>Grund der Verbitterung könnte mit den Blogger-Enthüllungen Gizmodos zu tun haben. Die Gizmodo-Schreiber hatten nämlich ein verloren gegangenes iPhone der neusten Generation bereits vor Wochen vorgestellt.</p>
<p>Textberater.com fast optimistisch: Klingt nach einem echten PR-Thema. Apple verscherzt sich die Gunst der Netzgemeinde.</p>
<p>Auf den zweiten Blick wird jedoch klar: Apples Problem hat weniger mit Kommunikation als mit Personalfragen zu tun. Steve Jobs will auf seine krankheitsbedingt alten Tage schnell noch ein paar Verkaufsrekorde und Markteroberungen feiern.</p>
<p>So einen Chef bekommt man als PR-Diener nicht in den Griff. Da helfen nur Psychopharmaka oder ein handfester Führungswechsel.</p>
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		<title>1,6-Millionen-Etat fürs Arbeitsministerium schon vergeben?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/schon-vergeben-der-16-millionen-etat-furs-arbeitsministerium/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 06:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut Medienberichten hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen PR-Etat von 1,6 Millionen Euro für eine externe Kommunikations-Abteilung freigeschaufelt.
“Klammheimlich“ soll eine externe Kommunikationsstelle aufgebaut werden, schreibt das Handeslblatt. Dem Anschein nach ist der Auftrag bereits zugeteilt.
Aus dem „Klammheimlich“ ist jedenfalls nichts geworden. Aber aus den 1,6 Millionen könnte eine richtig gute Kampagne werden.
Aufgabe der Externen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5250" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/ursula-von-der-leyen-PR-Offensive.jpg"><img class="size-medium wp-image-5250" title="ursula von der leyen PR-Offensive" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/ursula-von-der-leyen-PR-Offensive-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Weiß wie&#39;s geht: Ursula von der Leyen bekam auch schon den einen oder anderen PR-Preis</p></div>
<p>Laut Medienberichten hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen einen PR-Etat von 1,6 Millionen Euro für eine externe Kommunikations-Abteilung freigeschaufelt.<span id="more-5249"></span></p>
<p>“Klammheimlich“ soll eine externe Kommunikationsstelle aufgebaut werden, schreibt das Handeslblatt. Dem Anschein nach ist der Auftrag bereits zugeteilt.</p>
<p>Aus dem „Klammheimlich“ ist jedenfalls nichts geworden. Aber aus den 1,6 Millionen könnte eine richtig gute Kampagne werden.</p>
<p>Aufgabe der Externen sei es neben der Erstellung wissenschaftlicher Expertisen die &#8220;Entwicklung von Vorschlägen, Texten und Materialien für eine adressorientierte Kommunikationsstrategie&#8221;, zitiert HB.com aus einem ministerien-internen Strategiepapier.</p>
<p><strong>Wie kommt man an so einen Auftrag?</strong></p>
<p>Der Auftrag sei zunächst bis September 2013 ausgeschrieben. Doch, und das ist für die Kommunikations-Strategen eine gute Nachricht, die Kosten könnten noch weit höher liegen.</p>
<p>Die Frage ist nur, wer soll es machen? Nahe liegend wäre, dass eine der großen Agenturen eine quasi unabhängige Taskforce für Ursulas PR-Offensive bereitstellt.</p>
<p>Wer kommt dafür infrage? Pleon? Vielleicht. Immerhin hat die Unternehmensgruppe bereits Erfahrung mit PR, bei der die Agenturgruppe offiziell nicht in Erscheinung tritt. Fatal wäre, die zwar thematisch und regional passende aber moralisch vorbelastete Agentur Berlinpolis dafür ins Boot geholt zu haben.</p>
<p>Öffentlich ausgeschrieben war der vermeintlich vergebene Auftrag bislang nicht. Das könnte mittelfristig zum Stolperstein werden. Die Vergaberichtlinien für amtliche Aufträge mal beiseite, sind die Startbedingungen für eine im Hintergrund agierende PR-Truppe jetzt denkbar schlecht.</p>
<p>Ist aber auch nicht schlimm. Bei 1,6 Millionen Euro für PR, sind sicherlich auch ein paar Mäuse drin, um das Image der Imagepfleger zu schützen.</p>
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		<title>Werbemarkt schrumpft, Social Media Marketing wächst</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/werbemarkt-schrumpft-social-media-marketing-wachst/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 06:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor allem die klassischen Medien leiden unter einem Einbruch der Werbeerlöse, während sich die Budgets für Social Media Marketing im Aufwärtstrend befinden.
&#8220;Werberezession der neuen Dimension&#8221;: 2009 sanken die Werbeinvestitionen um sechs Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Experten sprechen von einem krisenbedingten Rückgang, der sich vor allem auf die Nettoeinnahmen der Medien auswirkt.
Größtes Minus bei Wochenzeitungen

Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem die klassischen Medien leiden unter einem Einbruch der Werbeerlöse, während sich die Budgets für Social Media Marketing im Aufwärtstrend befinden.<span id="more-5193"></span></p>
<p>&#8220;Werberezession der neuen Dimension&#8221;: 2009 sanken die Werbeinvestitionen um sechs Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Experten sprechen von einem krisenbedingten Rückgang, der sich vor allem auf die Nettoeinnahmen der Medien auswirkt.</p>
<p><strong>Größtes Minus bei Wochenzeitungen<br />
</strong><br />
Der Anteil der klassischen Medien an den gesamten Werbeinvestitionen sank 2009 um 9,8 Prozent auf 18,37 Milliarden Euro. Wochen- und Sonntagszeitungen trifft es laut Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) besonders schlimm (Minus 21,6 Prozent).</p>
<p>Fachzeitschriften mussten im letzten Jahr mit 17,4 Prozent geringeren Werbeumsätzen auskommen. Tageszeitungen mussten ein Minus von 15,5 Prozent verkraften, das Fernsehen mit knapp zehn Prozent weniger.</p>
<p>Onlinedienste konnten laut ZAW ihre Werbeeinnahmen um magere 1,3 Prozent steigern.</p>
<p><strong>PR und CRM treiben Social Media<br />
</strong><br />
Inmitten der schlechten Aussichten präsentiert der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW) eine Umfrage. Ergebnis: Werbung im Social-Media-Umfeld wird in diesem Jahr weiter wachsen, meinen 80 Prozent der Befragten aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen.</p>
<p>Social Media gewinne vor allem für Öffentlichkeitsarbeit und Markenkommunikation an Bedeutung. Aber auch speziell im Customer Relationship Management (CRM) und im Vertrieb- und Sales-Bereich gewinnt Social Media an Gewicht.</p>
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		<title>Google veröffentlicht Umsatz-Aufteilung für Adsense</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/google-veroffentlicht-umsatz-aufteilung-fur-adsense/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 06:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[68 bzw. 51 Prozent der Werbeumsätze mit Adsense gehen an die Werbetreibenden.
Google hat mal wieder Zahlen veröffentlicht. Aber dieses Mal sind es keine Quartalsberichte. Es sind die Zahlen, die die Welt bewegen.
In der Diskussion um eine gerechte Aufteilung der Werbeumsätze, wurde Google unter anderem auch von deutschen Verlagen angegriffen. Der Vorwurf: Obwohl die Verlage die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5186" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/adsense-umsätze-verteilung-google-veröffentlicht.jpg"><img class="size-medium wp-image-5186" title="adsense umsätze verteilung google veröffentlicht" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/adsense-umsätze-verteilung-google-veröffentlicht-300x143.jpg" alt="Anzeigen je nach Suchbegriff: Google macht Umsätze bei Adsense transparent" width="300" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Anzeigen je nach Interesse: Google, Adsense, Aufteilung</p></div>
<p>68 bzw. 51 Prozent der Werbeumsätze mit Adsense gehen an die Werbetreibenden.<span id="more-5183"></span></p>
<p>Google hat mal wieder Zahlen veröffentlicht. Aber dieses Mal sind es keine Quartalsberichte. Es sind die Zahlen, die die Welt bewegen.</p>
<p>In der Diskussion um eine gerechte Aufteilung der Werbeumsätze, wurde Google unter anderem auch von deutschen Verlagen angegriffen. Der Vorwurf: Obwohl die Verlage die ganze Arbeit mit der Herstellung der Artikel hätten, bliebe das ganze Geld aus den Werbeeinnahmen beim US-amerikanischen Suchmaschinen-Riesen.</p>
<p><strong>Verteilungsschlüssel seit Start unverändert</strong></p>
<p>Das stimmt so offenbar nicht. Bei Adsense for Search (die kleinen Textanzeigen passend zum Suchbegriff über und seitlich der Trefferliste) zahlt Google 51 Prozent des Umsatzes aus.</p>
<p>Bei Adsense for Content (die kleinen Textanzeigen innerhalb redaktioneller Beiträge, die sich ebenfalls inhaltlich den jeweiligen Artikel anpassen) teilt Google noch großzügiger aus. 68 Prozent der Einnahmen gehen laut eigenen Angaben an die Content-Ersteller.</p>
<p>Seit der „Erfindung“ von Adsense 2003 sei diese Verteilung von 68 zu 32 Prozent immer so gewesen. Allerdings könne man nicht garantieren, dass sich die Verteilung nicht irgendwann in die eine oder die andere Richtung verschiebe.</p>
<p><strong>Einnahmen für Investitionen</strong></p>
<p>Was passiert mit der Kohle, die Google behält: „The remaining portion that we keep reflects Google&#8217;s costs for our continued investment in AdSense — including the development of new technologies, products and features that help maximize the earnings you generate from these ads. It also reflects the costs we incur in building products and features that enable our AdWords advertisers to serve ads on our AdSense partner sites.”</p>
<p>Sinngemäß übersetzt: Die ganzen Entwicklungen von tollen Services wie Google Maps, aber auch der eine oder andere iPhone-Konkurrent, werden aus den Einnahmen querfinanziert.</p>
<p>Adsense gibt es übrigens auch für Mobile Anwendungen oder auch für Online-Spiele, wobei diese Werbe-Produkte laut Google noch kaum ins Gewicht fallen.</p>
<p><strong>Paradigmenwechsel der Kommunikation</strong></p>
<p>Seit der Veröffentlichung der Zahlen am gestrigen Montag haben sich einige Nutzer bei Google per Kommentar bedankt. Unter den Befürwortern der Transparenz-Offensive scheinen auch Verleger aus dem nichteuropäischem Ausland zu sein, wie man <a href="http://adsense.blogspot.com/2010/05/adsense-revenue-share.html">hier</a> nachlesen kann.</p>
<p>Ob es der Paradigmenwechsel in der Kommunikation des Werbedemokratisierers Google allerdings in die klassischen Medien schaffen wird, bleibt abzuwarten. Bislang hat lediglich der ORF berichtet. Warum das Thema nicht auf der ersten Seite im Wirtschaftsteil stehen sollte &#8211; unklar.</p>
<p>Update: Medienberichte häufen sich dann doch nach einer entsprechenden dpa-Meldung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Agenturleben: So viel kostet die Teilnahme an Ausschreibungen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/agenturleben-so-viel-kostet-die-teilnahme-an-ausschreibungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 07:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für saftige Etats gehen Agenturen gerne in so genannte Pitches, also Wettbewerbe, bei denen der Kunde Ideen und Konzepte beschaut. Doch die Präsentation bei solchen Ausschreibungen bekommt man als Kommunikations-Agentur immer seltener honoriert. Und es kommt noch schlimmer.
Stunden, Tage, Wochen: Bei der Vorbereitung zu Kundenpräsentationen geht schnell viel Zeit drauf.
PR-Berater Dieter Mussler hat in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für saftige Etats gehen Agenturen gerne in so genannte Pitches, also Wettbewerbe, bei denen der Kunde Ideen und Konzepte beschaut. Doch die Präsentation bei solchen Ausschreibungen bekommt man als Kommunikations-Agentur immer seltener honoriert. Und es kommt noch schlimmer.<span id="more-5119"></span></p>
<p>Stunden, Tage, Wochen: Bei der Vorbereitung zu Kundenpräsentationen geht schnell viel Zeit drauf.</p>
<p>PR-Berater Dieter Mussler hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Tacheles geredet und beschwert sich über einen „Verfall der Sitten“. Habe man bis vor einigen Jahren noch den Aufwand entschädigt bekommen, zahlten Kunden für die Agentur-Leistungen in Pitches mittlerweile immer häufiger gar nichts mehr.</p>
<p>Kosten in Höhe von 15.000 Euro seien keine Seltenheit, wenn man PR-Konzepte und Kommunikations-Strategien erarbeite, um den Etat eines Kunden zu gewinnen.</p>
<p><strong>Kostenlos Ideen einsammeln</strong></p>
<p>Doch selbst das Agentur-Roulette verkomme immer mehr zur Farce. Manche Pitches zielten nur darauf ab, die Ideen der Bewerber-Agenturen abzugreifen. Ein Auftrag stehe für keine der Agenturen in Aussicht.</p>
<p>Woher kommt der Sitten-Verfall: Laut der Gesellschaft der Public Relations Agenturen sind 2009 viele Agenturen durch sinkende Umsätze unter Druck geraten. Kurz: Mitmachen oder gar nichts machen, werden immer häufiger zu den einzigen Alternativen.</p>
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		<title>Werden Sie Sprecher für die Kanzlerin oder Head of Social bei Google</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 16:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kanzlerin braucht dringend einen neuen Regierungssprecher. Und Google scheint noch keinen Chef für die Social Media Unit gefunden zu haben. Jobs mit Nachrichtenwert!
Laut gigaom.com hat Google eine Personalagentur beauftragt, um einen &#8220;Head of Social&#8221; zu finden.
In der Stellenbeschreibung soll es (übersetzt) heißen:
”Das ist eine neue und sehr strategische Position, da Google erkannt hat, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kanzlerin braucht dringend einen neuen Regierungssprecher. Und Google scheint noch keinen Chef für die Social Media Unit gefunden zu haben. Jobs mit Nachrichtenwert!<span id="more-5110"></span></p>
<p>Laut gigaom.com hat Google eine Personalagentur beauftragt, um einen &#8220;Head of Social&#8221; zu finden.</p>
<p>In der Stellenbeschreibung soll es (übersetzt) heißen:</p>
<p><em>”Das ist eine neue und sehr strategische Position, da Google erkannt hat, auf dem Gebiet (Social Media) ein bisschen spät dran zu sein. Wir suchen jemanden, der entweder eine innovative Google-Spezifikation entwickelt, oder bestehende Dienste in das Google-Angebot integriert.“</em></p>
<p>Wohin man Bewerbungen schicken kann, ist nicht bekannt. Genauso verhält es sich übrigens beim nächsten Job.</p>
<p>Kanzlerin Angela Merkel ist nämlich der Regierungssprecher abhanden gekommen. Ulrich Wilhelm wechselt zum Bayerischen Rundfunk und hört im Juni schon auf. Da hat die Tageszeitung taz spekuliert, WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz könnte doch gut passen.</p>
<p>Das sieht Reitz aber anders und hat etwaiges Interesse an der Stelle gleich mal dementiert. Die Spekulationen der taz waren aber auch ehr als Seitenhieb für CDU-freundliche Berichterstattung gemeint.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogger gegen Rüttgers: Wie man Themen lange im Gespräch hält</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/blogger-gegen-ruttgers-wie-man-thema-lange-im-gesprach-halt/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/blogger-gegen-ruttgers-wie-man-thema-lange-im-gesprach-halt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 05:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch-NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers muss immer wieder von eigenen Peinlichkeiten und Fehltritten lesen &#8211; und das gerade in der heißen Phase des Wahlkampfs. Die Geschichte zeigt auch, wie man Leser über lange Zeiträume für ein Thema interessiert.
Relativ unbekannte Blogger könnten am Ende entscheidend für den Ausgang der Wahl sein, schreibt der Spiegel sinngemäß.
Ex-Journalist Alfons Pieper präsentiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch-NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers muss immer wieder von eigenen Peinlichkeiten und Fehltritten lesen &#8211; und das gerade in der heißen Phase des Wahlkampfs. Die Geschichte zeigt auch, wie man Leser über lange Zeiträume für ein Thema interessiert.<span id="more-4786"></span></p>
<p>Relativ unbekannte Blogger könnten am Ende entscheidend für den Ausgang der Wahl sein, schreibt der Spiegel sinngemäß.</p>
<p>Ex-Journalist Alfons Pieper präsentiert in seinem Blog wir-sind-nrw.de beispielsweise <a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/04/das-dienstwagen-programm-der-cdu-fur-ihren-wahlkampf-manager-boris-berger/">hier</a> Verstrickungen und Dubioses um die Dienstwagen der Rüttgers-Regierung.</p>
<p>Die Infos des pensionierten Journalisten sind erstens so heiß, dass die Leserkommentare entsprechendes Staunen offenbaren. Beispiel:</p>
<div><em>„Mein lieber Herr Gesangsverein, lese ich richtig? Kann es tatsächlich sein, das die CDU-Saubermänner, die den SPD Filz beenden wollten, vom ersten Tag an nach Gutsherrenart jenseits der Legalität gehandelt haben?“</em></div>
<div><em> </em></div>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Kleine Häppchen steigern Spannung</strong></p>
<p>Und zweitens müssen die Infos laut Spiegel über parteiinterne Vorgänge über ein Leck in die Hände des Bloggers gespielt worden sein. Da taucht beispielsweise auch mal eine E-Mail auf, in der Rüttgers engster Berater Boris Berger schmählich über die SPD-Chefin herzieht.</p>
<p>Auf dem ähnlich ausgerichteten Blog „ruhrbarone.de“ das gleiche Bild: Dubiose Quellen liefern brisante Dokumente aus dem Dunstkreis Rüttgers.</p>
<p>Der publizistische Dreh: Die Blogger überschwemmen ihre Leser nicht mit einem Schwung von Aufdeckungen. Stattdessen lassen sie die Stories Häppchenweise ins Netz tröpfeln.</p>
<p>Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt wegen Datendiebstahls. Die CDU müsse fürchten, dass tausende von internen E-Mails in den vergangenen Jahren abgefangen wurden.</p>
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		<title>Berufsbild Lobbyist</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 05:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Unispiegel hat sich mit den Karriere-Möglichkeiten in einem speziellen PR-Feld befasst und gibt Einblicke in den Alltag der Lobbyisten.
“Für manche ist es Kommunikation, für andere Strippenziehen oder Politiker-Einseifen“, eröffnet Unispiegel betont neutral. Den besten Ruf genießen die Lobbyisten ja bekanntlich nicht. Andererseits kommt auch ein Greenpeace-Lobbyist zu Wort.
Die Erkenntnisse im Überblick:

Um das Jahr 1800 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unispiegel hat sich mit den Karriere-Möglichkeiten in einem speziellen PR-Feld befasst und gibt Einblicke in den Alltag der Lobbyisten.<span id="more-4743"></span></p>
<p>“Für manche ist es Kommunikation, für andere Strippenziehen oder Politiker-Einseifen“, eröffnet Unispiegel betont neutral. Den besten Ruf genießen die Lobbyisten ja bekanntlich nicht. Andererseits kommt auch ein Greenpeace-Lobbyist zu Wort.</p>
<p>Die Erkenntnisse im Überblick:</p>
<ul>
<li>Um das Jahr 1800 entstand der Beruf, als Strippenzieher in der Vorhalle des Kongresses, der Lobby, herumstromerten auf der Suche nach beeinflussbaren Politikern.</li>
<li>Erfolgreichste Lobbyisten sind oft ehemalige Politiker und Diplomaten.</li>
<li>Die Gehälter sind teils enorm. Aber der im Artikel aufgeführte Freiberufler im Auftrag von Greenpeace verdient monatlich laut eigenen Aussagen knapp 2.000 Euro Netto.</li>
<li>Rund 2.600 Organisationen haben sich bei der EU in der Lobbyliste registriert.</li>
<li>Lobbyismus boomt in der europäischen Gesetzgebung. Beispielsweise gibt’s auch eine Lobbyisten-Schule EIPAL in Brüssel.</li>
</ul>
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		<title>Linda de Mol verspricht Call Boy als Abo-Prämie</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 04:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Linda de Mol ist mittlerweile Herausgeberin der Zeitschrift „Linda“. Und damit das Blatt auch unter die Frauen kommt, gibt’s interessante Abo-Prämien. Auch wenn unsicher ist, ob frau die erlesene Prämie bekommt; die Story verhilft der Zeitschrift zu jeder Menge Publicity.
Vorbei die Zeiten, da man mit USB-Sticks oder schlichten Armbanduhren Leser locken konnte. Für ein Jahres-Abo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4730" class="wp-caption alignleft" style="width: 264px"><a rel="attachment wp-att-4730" href="http://www.textberater.com/news/linda-de-mol-verspricht-call-boy-als-abo-pramie/attachment/linda-de-mol-call-boy/"><img class="size-medium wp-image-4730" title="linda de mol call boy" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/linda-de-mol-call-boy-254x300.jpg" alt="PR-trächtige Vertriebs-Strategie: De Mol wie immer auf dem Cover ihrer Zeitschrift &quot;Linda&quot;" width="254" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">PR-trächtige Vertriebs-Strategie: De Mol wie immer auf dem Cover ihrer Zeitschrift &quot;Linda&quot;</p></div>
<p>Linda de Mol ist mittlerweile Herausgeberin der Zeitschrift „Linda“. Und damit das Blatt auch unter die Frauen kommt, gibt’s interessante Abo-Prämien. Auch wenn unsicher ist, ob frau die erlesene Prämie bekommt; die Story verhilft der Zeitschrift zu jeder Menge Publicity.<span id="more-4729"></span></p>
<p>Vorbei die Zeiten, da man mit USB-Sticks oder schlichten Armbanduhren Leser locken konnte. Für ein Jahres-Abo von „Linda“ gibt’s für die Leserin entweder eine schicke Lederhandtasche, oder einen von 25 Callboys, der die Dame dann ganze zwei Stunden lang verwöhnt.</p>
<p>Der eine oder die andere finden solche Vertriebs-Ideen skandalös. Unter anderem äußerte auch eine Prostituierten-Organisation scharfe Kritik: Metje Blaak von &#8220;Vakwerk&#8221; bezeichnete de Mol der BZ gegenüber mehr oder weniger als eine Zuhälterin.</p>
<p><strong>Bekommt nicht jede</strong></p>
<p>Und auch bei der Einlösung der Prämien kommen Zweifel auf: Einerseits dürfen nur jene Neukundinnen mit dem Besuch des Gigolos rechnen, die die beste Begründung für die nackte Wunschprämie liefern. Außerdem solle man sich darauf einstellen, dass die Story im Magazin als Erlebnis-Bericht erscheint.</p>
<p>De Mol nimmt’s locker: &#8220;Männer, die für Sex bezahlen, das ist die normalste Sache der Welt. Aber wir Frauen wollen auch ab und zu einen guten und unverbindlichen Partner&#8221;, so Linda gegenüber dem &#8220;Berliner Kurier&#8221;.</p>
<p>Auf dem aktuellen Titel von „Linda“ gibt’s dann auch noch die 45-Jährige in Spitzenunterwäsche und mit einem nackten Mann im Hintergrund.</p>
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		<title>Polizei durchsucht Wohnung von iPhone 4G-Tester</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 06:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehreren US-Medien zufolge fand eine Hausdurchsuchung bei dem Gizmodo-Blogger statt, der neulich mit einem Test der vermeintlich nächsten iPhone-Generation aufwartete. Das Smartphone wurde vorher von einem Apple-Mitarbeiter in einem Biergarten verloren.
“Cops Bust Into Gizmodo Editor&#8217;s Home And Seize Computers, Documents In iPhone Probe” &#8211; das ist mal eine Schlagzeile.
Gizmodo-Blogger Jason Chen&#8217;s hat die Polizei immerhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4577" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a rel="attachment wp-att-4577" href="http://www.textberater.com/news/apples-verlorener-iphone-prototyp-alles-fur-die-pr/attachment/iphone-4g-verloren/"><img class="size-full wp-image-4577" title="iPhone 4G verloren" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iPhone-4G-verloren.jpg" alt="Zu gut, um wahr zu sein: Die Story um das verlorene iPhone 4G" width="229" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Zu gut, um wahr zu sein: Die Story um das verlorene iPhone 4G</p></div>
<p>Mehreren US-Medien zufolge fand eine Hausdurchsuchung bei dem Gizmodo-Blogger statt, der neulich mit einem Test der vermeintlich nächsten iPhone-Generation aufwartete. Das Smartphone wurde vorher von einem Apple-Mitarbeiter in einem Biergarten verloren.<span id="more-4690"></span></p>
<p>“Cops Bust Into Gizmodo Editor&#8217;s Home And Seize Computers, Documents In iPhone Probe” &#8211; das ist mal eine Schlagzeile.</p>
<p>Gizmodo-Blogger Jason Chen&#8217;s hat die Polizei immerhin noch gesehen. Er war nämlich zum Zeitpunkt der Durchsuchung unterwegs.</p>
<p>Aber als er nach hause kam, traf er die Beamten.</p>
<p>Seine Eindrücke hat er in einem Brief veröffentlicht. Darin beschreibt iPhone-Tester Chen die Durchsuchung unaufgeregt.<strong></p>
<p>Keine Meldungen zum iPhone 4G</strong></p>
<p>Als er vom Essen mit seiner Frau gegen 21.45 zu seinem Haus kam, sei er von der Polizei erst mal wie in einem richtigen Krimi dazu gezwungen worden, seine Hände hinter dem Kopf zu verschränken.</p>
<p>Er sei allerdings nicht verhaftet worden. Stattdessen habe er den Eindruck gewonnen, dass die Beamten ihn lieber wieder loswerden wollten.</p>
<p>Chen und seine Frau mussten vor dem Haus warten, bekamen Durchsuchungsbefehl und Inventar-Liste gezeigt und mussten sich unter anderem von ihren Computern verabschieden. Chens Chefredakteur wirft unterdessen der Polizei vor, die Durchsuchung sei nicht rechtens gewesen, da sie mit den Informations-Schutzrechten von Journalisten kollidiere.</p>
<p>Über das Schiksal der verlorenen iPhone-Prototyps ist bislang nichts bekannt. Textberater.com hatte spekuliert, dass der bierseelige Apple-Mitarbeiter, der das heiße Teil in einer Kneipe verloren haben soll, Teil eines PR-Gags war.</p>
<p>Wenn es ein PR-Gag ist, wird die Geschichte jedenfalls sehr überzeugend weiter erzählt.</p>
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		<title>Interview: &#8220;Führungskräfte zu alt für Social Media&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 06:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Netzökonom der FAZ hat Sandra Sieber interviewt zum Thema Social Media Marketing in der Unternehmens-Kommunikation. Die Professorin an der IESE Business School in Barcelona nennt auch unternehmensseitige Schwächen im Umgang mit dem Web 2.0.
Marketing und PR kümmerten sich meist um Social Media Marketing im Unternehmen, was natürlich nicht überrasche, so Sieber. Allerdings, so ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Netzökonom der FAZ hat Sandra Sieber interviewt zum Thema Social Media Marketing in der Unternehmens-Kommunikation. Die Professorin an der IESE Business School in Barcelona nennt auch unternehmensseitige Schwächen im Umgang mit dem Web 2.0.<span id="more-4699"></span></p>
<p>Marketing und PR kümmerten sich meist um Social Media Marketing im Unternehmen, was natürlich nicht überrasche, so Sieber. Allerdings, so ihre Erkenntnis, werde Social Media „eigentlich nie von der traditionellen Firmenstruktur initiiert.“</p>
<p>Auf die Frage, warum das so sei, sagt Sieber: „Weil die Führungskräfte zu alt sind, weil sie die Vorteile nicht sehen, weil sie sich nicht vorstellen können, wie soziale Medien funktionieren.“</p>
<p>Das Eigenleben der Social Media Community hätten vor allem die älteren Manager in Siebers Befragungen unterschätzt. Dennoch seien die Erfahrungen von Unternehmen im Mitmachnetz positiv.</p>
<p>Den ganzen Artikel gibt’s <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/04/27/viele-fuehrungskraefte-sind-zu-alt-fuer-social-media.aspx">hier</a>.</p>
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		<title>Filmtipp: Der Blogger</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/filmtipp-der-blogger/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 06:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arte zeigt einen 30-Minüter über Jargon und Methoden der neuen politischen Kommunikation. Zum Sendetermin muss man aber früh aufstehen.
&#8220;Der Blogger&#8221; will ergründen, wie führende Politiker mit traditionellen Vorgehensweisen und raffinierten neuen Strategien versuchen, ihre Bürger zu überzeugen sowie Nachbarländer und internationale Institutionen zu bezirzen.
Kommt am 29.04.2010 um 07:00 Uhr und am 26.04.2010 um 07:30 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arte zeigt einen 30-Minüter über Jargon und Methoden der neuen politischen Kommunikation. Zum Sendetermin muss man aber früh aufstehen.<span id="more-4650"></span></p>
<p>&#8220;Der Blogger&#8221; will ergründen, wie führende Politiker mit traditionellen Vorgehensweisen und raffinierten neuen Strategien versuchen, ihre Bürger zu überzeugen sowie Nachbarländer und internationale Institutionen zu bezirzen.</p>
<p>Kommt am 29.04.2010 um 07:00 Uhr und am 26.04.2010 um 07:30 Uhr auf Arte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lufthansa spendiert Biergarten-Besuch für iPhone-Vergesser</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/lufthansa-spendiert-biergarten-besuch-fur-iphone-vergesser/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 20:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn es in Sachen Flugverkehr in den letzten Tagen ob einer geheimnisvollen Aschewolke nicht so super lief, diese News fliegt bereits um die Welt.
Lufthansa lädt iPhone-Pechvogel in Biergarten: Der mutmaßlich glücklose Software-Entwickler von Apple, der seinen Prototypen des iPhone 4G im Rausch verloren haben soll, darf kostenlos nach München fliegen &#8211; mit Lufthansa und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es in Sachen Flugverkehr in den letzten Tagen ob einer geheimnisvollen Aschewolke nicht so super lief, diese News fliegt bereits um die Welt.<span id="more-4618"></span></p>
<p>Lufthansa lädt iPhone-Pechvogel in Biergarten: Der mutmaßlich glücklose Software-Entwickler von Apple, der seinen Prototypen des iPhone 4G im Rausch verloren haben soll, darf kostenlos nach München fliegen &#8211; mit Lufthansa und sogar in der Business Class.</p>
<p>Das hat Lufthansa dem jungen Mann per Twitter mitgeteilt. Ob der junge Mann, seines iPhones verlustig, diese Nachricht auch bekommen hat, ist nicht bekannt.</p>
<p>Klasse Idee jedenfalls. Textberater.com fliegt künftig auch nur noch Business Class.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Werden Sie Autor auf Textberater.com</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Ob Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema präsentieren wollen, regelmäßig Input liefern können oder einfach nur etwas zu sagen haben – wir freuen uns über jeden Artikel-Vorschlag. +++ Update zu aufkommenden Fragen +++

Schreiben Sie einfach eine Email: info@Textberater.com. Wir melden uns garantiert bei Ihnen.
Besonders interessant für das Magazin sind Beiträge zu Themen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_4603" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a rel="attachment wp-att-4603" href="http://www.textberater.com/news/werden-sie-autor-auf-textberater-com/attachment/icke/"><img class="size-full wp-image-4603" title="icke" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/icke.jpg" alt="Mitschreiben lohnt sich: Chefredakteur Thomas Sillmann" width="140" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Mitschreiben lohnt sich: Chefredakteur Thomas Sillmann</p></div>
<p>Ob Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema präsentieren wollen, regelmäßig Input liefern können oder einfach nur etwas zu sagen haben – wir freuen uns über jeden Artikel-Vorschlag. +++ Update zu aufkommenden Fragen +++<span id="more-4600"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p>Schreiben Sie einfach eine Email: info@Textberater.com. Wir melden uns garantiert bei Ihnen.</p>
<p>Besonders interessant für das Magazin sind Beiträge zu Themen wie Online-PR, guter Stil, Web 2.0 und Marketing sowie witzige Fundsachen aus der Kommunikations-Branche, die wir liebevoll “Pannen” nennen.<strong> </strong></p>
<p><strong>Ihre Vorteile:</strong> Sie platzieren sich auf dem Portal für strategische Kommunikation. Sie sorgen für Ihre Bekanntheit. Sie lassen Experten und interessierte Leser an Ihrer Expertise teilhaben. Sie gewinnen Reichweite.</p>
<p><strong>Einmal schreiben ist gut, länger mitmachen ist noch besser</strong></p>
<p>Textberater.com läuft in den Google News. Unsere Nachrichten zu aktuellen Themen werden täglich von bis zu 2.000 Besuchern aufgerufen.</p>
<p>Wissenswerte Beiträge mit Expertise und Know how werden immer wieder über Suchmaschinen angesteuert und von unseren Stammlesern genutzt.</p>
<p>Willkommen sind nicht nur einmalige Beiträge. Haben Sie eine Idee für eine Serie zum Thema Kommunikation? Dann werden Sie Stammschreiber!</p>
<p>Also: Warum zögern, wenn man mitschreiben kann. Lassen Sie uns kommunizieren.</p>
<p>Ihre Textberater.com-Redaktion</p>
<p><strong>Nachtrag<br />
</strong>Weil die Frage des öfteren auftaucht: Ja, es kostet nix. Und ebenfalls ja, wir profitieren von Expertenbeiträgen natürlich auch, weil wir tolle Inhalte gewinnen. Ob das ein guter Deal ist, entscheiden Sie selbst.</p>
<p>Schauen Sie sich doch einfach mal an, wie viel über Experten-Meinungen mitunter diskutiert wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apples verlorener iPhone-Prototyp: Alles für die PR?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 05:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Viral]]></category>
		<category><![CDATA[Viral Marketing]]></category>

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Wenn man ein neues Produkt vermarkten will, macht man am besten ein Staatsgeheimnis darum und lässt die Gerüchteküche brodeln. So fährt Apple seit Jahren immer wieder erfolgreiche Markteinführungen. Aber wie könnte man die Gerüchteküche noch mehr anheizen? Ein Kommentar mit Video.

So richtig brodelt die Gerüchteküche zum Beispiel mit einer waghalsigen Story über einen in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_4577" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a rel="attachment wp-att-4577" href="http://www.textberater.com/news/apples-verlorener-iphone-prototyp-alles-fur-die-pr/attachment/iphone-4g-verloren/"><img class="size-full wp-image-4577" title="iPhone 4G verloren" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/iPhone-4G-verloren.jpg" alt="Zu gut, um wahr zu sein: Die Story um das verlorene iPhone 4G" width="229" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Zu gut, um wahr zu sein: Die Story um das verlorene iPhone 4G</p></div>
<p>Wenn man ein neues Produkt vermarkten will, macht man am besten ein Staatsgeheimnis darum und lässt die Gerüchteküche brodeln. So fährt Apple seit Jahren immer wieder erfolgreiche Markteinführungen. Aber wie könnte man die Gerüchteküche noch mehr anheizen? Ein Kommentar mit Video.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-4573"></span></p>
<p>So richtig brodelt die Gerüchteküche zum Beispiel mit einer waghalsigen Story über einen in der Kneipe verlorenen Prototypen. Selbst die reihenweise erscheinenden Medienberichte über das im Biergarten verlorene iPhone der nächsten Generation starten mit Sätzen wie „Diese Geschichte ist eigentlich zu gut, um wahr zu sein“.<strong> </strong></p>
<p><strong>Die Zutaten wirken echt, &#8230;</strong></p>
<p>Was ist geschehen. Ausgerechnet dem Techblog Gizmodo ist ein Prototyp zugespielt worden. Apple bestätigte schnell die Echtheit des Teils und – gar nicht dumm – schickte die Rechtsabteilung an die Front:<em> </em></p>
<p><em>&#8220;Wir haben festgestellt, dass Gizmodo derzeit in Besitz eines Geräts ist, das Apple gehört. Dieses Schreiben ist eine formelle Anfrage zur Rückgabe dieses Geräts an Apple. Bitte lassen Sie mich wissen, wo das Gerät abgeholt werden kann.&#8221;</em><strong> </strong></p>
<p><strong>&#8230;zu echt</strong></p>
<p>Textberater.com wagt die Rekonstruktion einer heißen PR-Nummer: Man nehme eine Person aus dem wahren Leben, lasse Sie das eine oder andere Bier trinken und dann erzählen, dass man im Rausch wohl leider irgendwas vergessen habe.</p>
<p>Dann mache man es dem Finder möglichst schwer herauszufinden, was er gefunden hat – beispielsweise indem man per Fernbedienung die Funktionen des iPhones ausschaltet. Oder, wie in dem Fall, indem man den mobilen Erlkönig auch noch mit einem merkwürdigen Design kaschiert.</p>
<p>Mal ehrlich: Abgesehen davon, dass so ein iPhone-Prototyp mit Sicherheit nicht so einfach das Firmengelände verlassen würde; die Story kommt uns auch noch irgendwie bekannt vor. Woher?<strong> </strong></p>
<p><strong>Mach&#8217;s wie Harry Potter</strong></p>
<p>Von unserem Lieblings-Teenager-Zauberer Harry Potter. Die Drehbücher zu den Erfolgsromanen sind auch schon das eine oder andere Mal in einer Kneipe verloren gegangen. Unlängst fand ausgerechnet ein Journalist das Skript zum letzten Teil der Zauberer-Saga.</p>
<p>Dann wurde immerhin noch so viel verraten, dass sich die Drehbuchautoren weit von der Romanvorlage entfernt hatten.</p>
<p>Effekt: Ähnlich wir im mutmaßlichen iPhone 4G überschlagen sich die Berichte zum Fund. Und egal ob wirklich verloren oder absichtlich liegen gelassen: So ein vermeintlicher Glücksfund kurz vor Markteinführung hat bislang noch keinem geschadet.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ih4X1cI5Xkc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Ih4X1cI5Xkc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Afghanistan: PR-Strategie der CIA für Deutschland aufgetaucht</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 05:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>

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Ein ehemals geheimes Dossier der amerikanischen Central Intelligence Agency (CIA) beschreibt die Strategie, mit der die deutsche Bevölkerung auf Afghanistan-Kurs gebracht werden soll. Obama-Faktor, Frauen-Joker und eine rote Zelle sind die Zutaten zu einem echten PR-Thriller.
Meinungsumfragen bestimmen das Handeln der Politik. Also braucht man Befürworter im Volk, wenn man beispielsweise das deutsche Engagement in Afghanistan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Ein ehemals geheimes Dossier der amerikanischen Central Intelligence Agency (CIA) beschreibt die Strategie, mit der die deutsche Bevölkerung auf Afghanistan-Kurs gebracht werden soll. Obama-Faktor, Frauen-Joker und eine rote Zelle sind die Zutaten zu einem echten PR-Thriller.<span id="more-4552"></span></p>
<p>Meinungsumfragen bestimmen das Handeln der Politik. Also braucht man Befürworter im Volk, wenn man beispielsweise das deutsche Engagement in Afghanistan festigen will.</p>
<p>So oder so ähnlich dachte wohl die CIA und entwickelte eine vertrauliche PR-Strategie, die allerdings ihre Vertraulichkeit spätestens dann verlor, als es auf der Internetseite WikiLeaks veröffentlicht wurde.</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p><strong>Klassische Aufgabe für die Rote Zelle<br />
</strong><br />
In dem Strategie-Entwurf wird laut <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/ciaafghanistan104.html" target="_blank">tagesschau.de</a> deutlich, dass die CIA schon länger den Missmut der Deutschen in Sachen Afghanistan-Einsatz hat kommen sehen.</p>
<p>Angesichts immer neuer Meldungen von getöteten deutschen Soldaten in Nordafghanistan drohe bis zum Sommer die Stimmung in offene Feindseligkeit gegen den Stationierungsbeschluss der Bundesregierung umzuschlagen, heißt es im CIA-Papier.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die speziell auf Deutschland zugeschnittene Public Relation-Strategie für den Afghanistan-Krieg stammt laut tagesschau.de aus der Feder der so genannten CIA Red Cell, die Rote Zelle des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes.</p>
<p>Diese Zelle sei für unkonventionelle Lösungsansätze zuständig. Ebenfalls im Boot der PR-Strategen: Ein Deutschlandkenner und  Kommunikationsexperten aus Hillary Clintons Außenministerium.</p>
<p><strong>Obama-Faktor soll überzeugen</strong></p>
<p>Inhaltlich solle es der Bevölkerung klar gemacht werden, dass eine Niederlage am Hindukusch eine Niederlage für die Bundesrepublik bedeute. Grund: Deutschland sei dann einer verstärkten Gefahr von Terroranschlägen, einem zunehmenden Rauschgifthandel und Flüchtlingsströmen ausgesetzt.</p>
<p>Außerdem setze die CIA auf den &#8220;Obama-Faktor&#8221; in Deutschland . Nach dem Motto „Yes We Want!“ sollen die Deutschen ihre Solidarität für den US-Präsidenten der Herzen entdecken und sich fragen: Was kann ich für Obama tun?</p>
<p><strong>Frauen im Visier<br />
</strong><br />
Konkret wird’s auch in Sachen PR-Maßnahmen. Man müsse deutschen Medien nur noch Interviews mit Frauen in Afghanistan ermöglichen, denn afghanische Frauen könnten so persönlich und glaubwürdig ihre Angst vor den Taliban und ihre Zukunftshoffnungen äußern.</p>
<p>Die afghanischen Frauen seien deswegen ein wichtiger Trumpf, weil man damit die Herzen der Frauen in Deutschland erreiche. Denn die Frauen in Deutschland seien noch Afghanistan-kritischer als die deutschen Männer.</p>
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		<title>&#8220;MINI Countryman&#8221; takes over Geneva!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 14:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[PR Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<description><![CDATA[Auftakt des 80. Autosalons in Genf (“Geneva”) war die guerilla-mäßig vorbereitete Weltpremiere des neuen Mini Countryman. Mit etlichen Aktionen wurde die Stadt zum temporären Hollywood der Autowelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auftakt des 80. Autosalons in Genf (“Geneva”) war die guerilla-mäßig vorbereitete Weltpremiere des neuen Mini Countryman. Mit etlichen Aktionen wurde die Stadt zum temporären Hollywood der Autowelt.<span id="more-4292"></span></p>
<p>Hochleistungsprojektoren mit 28.000 Watt Leistung ließen nach dem Vorbild Hollywoods den Schriftzug &#8220;MINIWOOD&#8221; in 30 Meter hohen Buchstaben an der Bergkette des Mont Salève aufleuchten.</p>
<p>Rund um den Flughafen und das nahe gelegene Messegelände kündigten Premierenplakate den Film &#8220;Getaway&#8221; an, passend zum neuen Claim: &#8220;MINI Countryman. Getaway.&#8221;, natürlich mit dem &#8220;MINI Countryman&#8221; in der Hauptrolle.</p>
<p>Überall wurden Postkarten mit dem MINIWOOD-Motiv und Sticker mit dem Slogan &#8220;I became famous in MINIWOOD&#8221; verteilt. Mitten in der Stadt gab es das &#8220;Red Carpet Parking&#8221;: Der Countryman wurde auf einem roten Teppich platziert, mit roter Samt-Kordel vom Alltagsverkehr abgetrennt und natürlich gut bewacht von einem Bodyguard.</p>
<p>Hier zwei Videos zur MINIWOOD-Aktion, einmal wie es geschehen sein konnte…</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kGH89-kjtN4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kGH89-kjtN4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>… und einmal wie es tatsächlich geschah: </p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xfFisVBBoME&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xfFisVBBoME&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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