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	<title>Textberater.com &#187; Texten</title>
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	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
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		<title>Neue Software: Texte auf Usability und Verständlichkeit trimmen</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 15:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Software für verständliche Texte – klingt ein bisschen wie der Alptraum für alle Profi-Schreiber. Aber nach ersten Tests kann Textberater.com sagen: TextLab ist ein nützliches Tool für alle Unternehmen, die schriftliche Kommunikation ernst nehmen.
Zur Euro-Umstellung versendete eine mittelgroße Volksbank einen Brief. Der war so unverständlich, dass die Filiale 3 Tage lahm gelegt wurde, weil alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5052" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Textlab-software-analyse-texte-usability.jpg"><img class="size-medium wp-image-5052 " title="Textlab software analyse texte usability" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Textlab-software-analyse-texte-usability-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Nette Grafiken, konkrete Handlungsempfehlungen: TextLab prüft auf Leserfreundlichkeit</p></div>
<p>Software für verständliche Texte – klingt ein bisschen wie der Alptraum für alle Profi-Schreiber. Aber nach ersten Tests kann Textberater.com sagen: TextLab ist ein nützliches Tool für alle Unternehmen, die schriftliche Kommunikation ernst nehmen.<span id="more-5053"></span></p>
<p>Zur Euro-Umstellung versendete eine mittelgroße Volksbank einen Brief. Der war so unverständlich, dass die Filiale 3 Tage lahm gelegt wurde, weil alle Mitarbeiter Telefon-Anfragen beantworten mussten.</p>
<p>Dabei war die Botschaft recht simple: Kunden sollten lediglich an Konten und Sparbücher mit weniger als 1 D-Mark Guthaben erinnert werden.</p>
<p>Die Anzahl solcher Konten war denkbar gering. Aber die Message war so kompliziert verpackt, dass sie so ziemlich jeden Volksbank-Kunden verunsicherte.</p>
<p>“Unternehmen unterschätzen die Kosten unverständlicher Texte“, sagte Dr. Anikar Haseloff, Geschäftsführer der CommunicationLab GmbH. Textberater.com sprach mit Haseloff während einer kleinen Telefon-Schulung zu TextLab.</p>
<p><strong>Voreingestellte Kriterien oder eigene Standards</strong></p>
<p>TextLab ist ein Analysetool, das Texte auf Verständlichkeit überprüft. Mehrere wissenschaftliche Kenngrößen geben beispielsweise Auskunft darüber, ob Sätze zu lang oder Wörter zu kompliziert sind.</p>
<p>Außerdem kann man als TextLab-Nutzer verschiedene Kriterien einspielen, nach denen Schriftstücke geprüft werden.</p>
<p>TextLab produziert neben netten Übersichten auch klare Handlungs-Empfehlungen, die einen Text vereinfachen würden. Die Bedienung ist auf den zweiten Blick recht simpel. Aber die Telefonschulung von ca. 30 Minuten sollte man schon mitnehmen.</p>
<p><strong>Usability, Qualitätssicherung, Barriere-Freiheit</strong></p>
<p>Für wen ist die Analyse-Software interessant? Zu den Kunden der CommunicationLab zählen beispielsweise Pharma-Unternehmen, die ihre Beipackzettel zu Medikamenten auf Verständlichkeit trimmen wollen.</p>
<p>Außerdem wird TextLab von einer Redaktion in Österreich eingesetzt, um damit neue Redakteure zu schulen und zur Qualitätssicherung.</p>
<p>Die möglichen Einsatzgebiete sind aber noch zahlreicher. Denkbar wäre, dass man Hilfe-Texte zu technischen Produkten mit TextLab checkt oder jede Art von Kunden-Informationen verständlicher macht.</p>
<p>Besonders Ämter könnten ihren Schriftverkehr damit bürgerfreundlicher machen. Und schließlich geht es speziell bei Webseiten-Inhalten immer mehr Barriere-Freiheit.</p>
<p><strong>Schluss mit Diskussionen</strong></p>
<p>Der große Vorteil beispielsweise für Kommunikations-Profis, die für Kunden Texte schreiben oder überarbeiten, liegt nach Einschätzung von Textberater.com in Chance, völlig konfliktfrei mit dem Kunden zusammenarbeiten zu können.</p>
<p>Warum: Bei Geschriebenem wird ja gerne diskutiert. Selbst professionelle Redakteure lassen nur ungern ihren Stil kritisieren. Kurz: Text ist was Persönliches. Und die Kritik daran nimmt man leider auch oft persönlich.</p>
<p>Da ist so eine objektive Maschine natürlich ein toller Friedensstifter. Hat man sich erst mal auf gemeinsame Standards geeinigt, gibt’s keine Diskussion mehr.</p>
<p><strong>Textberater.com präsentiert exklusiv einen kostenlosen Testzugang:</strong></p>
<p>LINK: www.text-lab.biz</p>
<p>Name: Textberater.com</p>
<p>Passwort: textberater</p>
<p>Empfehlung: Einfach mal ein bisschen Klicken und Staunen. Bei Fragen kann man werktags auch bei TextLab anrufen. Nummer: 0731 &#8211; 9328411</p>
<p>Bitte: Teilen Sie uns Ihren Eindruck zu TextLab mit – zum Beispiel als Kommentar oder per Email an info@Textberater.com.</p>
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		<title>So bringen Sie Action in Ihre Texte</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Aktive Sprache, die richtigen Worte: Gastautorin Kathrin Hentzschel hat die eine oder andere Stellenanzeige von Unternehmen unter die Lupe genommen und zeigt, wie man Positives auch positiv darstellt.
 
„Im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte werden attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze geboten“. Liest sich das auch attraktiv? So mitreißend, dass Sie gleich begeistert sagen: „Ein tolles Unternehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4664" class="wp-caption alignleft" style="width: 115px"><a rel="attachment wp-att-4664" href="http://www.textberater.com/news/so-bringen-sie-action-in-ihre-texte/attachment/k_hentzschel/"><img class="size-full wp-image-4664" title="k_hentzschel" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/k_hentzschel.jpg" alt="Sprachtipps von Gastautorin Kathrin Hentzschel" width="105" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Sprachtipps von Gastautorin Kathrin Hentzschel</p></div>
<p>Aktive Sprache, die richtigen Worte: Gastautorin Kathrin Hentzschel hat die eine oder andere Stellenanzeige von Unternehmen unter die Lupe genommen und zeigt, wie man Positives auch positiv darstellt.<span id="more-4663"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte werden attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze geboten“. Liest sich das auch attraktiv? So mitreißend, dass Sie gleich begeistert sagen: „Ein tolles Unternehmen, da möchte ich arbeiten!“? Oder kommt das doch eher amtlich und zurückhaltend daher? Falls Sie diesen Eindruck haben: Weiterlesen. Und selbst besser machen! Ein paar Kniffe hauchen einem Satz Leben ein und machen ihn lesenswert.</p>
<p>Schauen wir uns den Satz einmal genauer an. Gleich fünf Substantive (Hauptwörter) sind hier aneinander gereiht; das Genus verbi, also die Form, in der das Verb steht, ist Passiv. Mit Sicherheit hat der Schreiber gewusst, wer die Arbeitsplätze bietet. Nennen Sie also Ross und Reiter und formulieren Sie aktiv: „Das Unternehmen XY bietet im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze.“</p>
<p>Auch die Substantive bringen Sie nun auf Trab – indem Sie einen Teil davon in Verben verwandeln. Nicht umsonst heißt es „mit Verben werben.“ Sie dürfen den Satz auch gerne teilen und ein paar „verbale Eyecatcher“ verwenden: „Fach- und Nachwuchskräfte sind heiß begehrt. Das Unternehmen XY sorgt für Ausbildungsplätze und präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber.“ Das bringt Dynamik und signalisiert potenziellen Mitarbeitern: „Die haben’s erkannt und tun was!“</p>
<p>Über die Autorin<br />
Kathrin Hentzschel ist ausgebildete PR-Beraterin und arbeitet seit zehn Jahren als Texterin und Redakteurin. Dabei ist sie auf das Schreiben von Texten für Broschüren und Websites sowie von Artikeln für Kundenmagazine spezialisiert. Des Weiteren verfasst sie Reden für berufliche und private Anlässe.</p>
<p>Kathrin Hentzschel M.A.,<br />
Textideen für Werbung, Wirtschaft und Redaktionen Ifflandstraße 16<br />
68161 Mannheim<br />
Telefon: 06 21 &#8211; 44 84 74<a href="http://www.textideen.com/"><br />
www.textideen.com</a></p>
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		<title>E-Mails machen Lügen leichter</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/e-mails-machen-lugen-leichter/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 05:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein US-Forscherteam hat sich mit dem Trendthema des Frühlings befasst: Lügen. Aber anstatt wie Serien-Star Tim Roth Schwindeleien in den Gesichtern des Gegenüber aufzudecken, untersuchten die Forscher das Lügen-Potenzial im elektronischen Schriftverkehr.
Die an die so genannte Spieltheorie angelehnte Testsituation: Probanden sollten einen Geldbetrag von 89 Dollar in beliebiger Weise zwischen sich und einem Mitspieler aufteilen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4585" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-4585" href="http://www.textberater.com/news/e-mails-machen-lugen-leichter/attachment/lugen-in-e-mails-leichter/"><img class="size-medium wp-image-4585 " title="lügen in e-mails leichter" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/lügen-in-e-mails-leichter-300x253.jpg" alt="Write to me: E-Mails sorgen für &quot;Moralische Ablösung&quot;" width="240" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Write to me: E-Mails sorgen für &quot;Moralische Ablösung&quot;</p></div>
<p>Ein US-Forscherteam hat sich mit dem Trendthema des Frühlings befasst: Lügen. Aber anstatt wie Serien-Star Tim Roth Schwindeleien in den Gesichtern des Gegenüber aufzudecken, untersuchten die Forscher das Lügen-Potenzial im elektronischen Schriftverkehr.<span id="more-4582"></span></p>
<p>Die an die so genannte Spieltheorie angelehnte Testsituation: Probanden sollten einen Geldbetrag von 89 Dollar in beliebiger Weise zwischen sich und einem Mitspieler aufteilen. Nimmt der Mitspieler den Deal an, wird geteilt. Schlägt er das Angebot aus, gehen beide leer aus.</p>
<p>Klar: Je ungerechter die Aufteilung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Mitspieler ablehnt. Aber über die Höhe des aufzuteilenden Geldbetrags durften die Probanden lügen.</p>
<p><strong>Unverbindlich und ungeregelt</strong></p>
<p>Ergebnis: Bei den Probanden, die per Email mit ihrem Mitspieler kommunizierten, schrieben neun von zehn Teilnehmern die Unwahrheit über den aufzuteilenden Geldbetrag. Unter den Probanden, die mit dem klassischen Papier-Brief arbeiteten, logen diesbezüglich nur zwei Drittel.</p>
<p>Die Forscher erklären sich laut <a href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1029630&amp;_z=859070">wissenschaft-online.de</a> die Ergebnisse damit, dass die meisten Probanden E-Mails als weniger persönliche Form der Kommunikation betrachten und sich deswegen weniger verpflichtet fühlen, dem anderen gegenüber moralisch zu handeln. In der Psychologie nennt man so etwas „moralische Ablösung“.</p>
<p>Außerdem haben frühere Untersuchungen gezeigt, dass es den meisten Menschen einfacher fällt, Verstöße gegen die eigenen moralischen Normen zu rechtfertigen, wenn die Normen einer Situation unsicher oder unklar sind.</p>
<p>Das sei bei der elektronischen Kommunikation der Fall, da keine klaren Verhaltensregeln existierten, so die Forscher. Da könne man sich unmoralisches Handeln leichter schönreden.</p>
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		<title>Wann kommt der Text-Terminator?</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/wann-kommt-der-text-terminator/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 07:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[
US-Studenten haben mit dem Programm “Stat Monkey” (Statistik-Affe) ein Werkzeug präsentiert, das einerseits aus Zahlenreihen und Tabellen lesbare Sportberichte schreibt und außerdem den Finger in die Wunde des Journalismus legt.
Das Reden über Qualitätsjournalismus verschleiert vieles, meint Basicthinking und sagt, Journalismus gehe heutzutage kaum noch über das Aneinanderreihen von Floskeln und Bausteinen hinaus. Doch die Qualitäts-Illusion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>US-Studenten haben mit dem Programm “Stat Monkey” (Statistik-Affe) ein Werkzeug präsentiert, das einerseits aus Zahlenreihen und Tabellen lesbare Sportberichte schreibt und außerdem den Finger in die Wunde des Journalismus legt.<span id="more-2959"></span></p>
<p>Das Reden über Qualitätsjournalismus verschleiert vieles, meint Basicthinking und sagt, Journalismus gehe heutzutage kaum noch über das Aneinanderreihen von Floskeln und Bausteinen hinaus. Doch die Qualitäts-Illusion könnte bald schon an der Realität zerschellen.</p>
<p><strong>Baseball und Börsenkurse</strong></p>
<p>Studenten an der Northwestern University in Chicago haben für die Erstellung von Sportberichten ein Computerprogramm entwickelt. Das Programm schreibt offenbar so gute Texte, dass Sportjournalisten das nicht toppen können.</p>
<p>Besonders gut funktioniert Stat Monkey beim Baseball, weil da während eines Spiels eine Vielzahl statistischer Detailinformationen anfallen.</p>
<p>Die Daten schreibt der Text-Terminator dann zu Fließtext um. Und der scheint in Sachen Austauschbarkeit und Standard-Formulierungen auch nicht schlimmer zu sein, als die umgeschriebenen Agentur-Meldungen der Sportjournalisten.</p>
<p>Nächste Gebiete, in denen die Maschinen übernehmen könnten, sind laut Studenten-Horde der Wirtschaftsjournalismus und besonders die Berichterstattung über Börsenkurse. Stat Monkey könnte schon bald auf den Markt kommen.</p>
<p><strong>Hubert Burda präsentiert Lesemaschine</strong></p>
<p>Textberater.com mit einem Augenzwinkern: Wir wagen die Vorschau auf die Knaller-Meldung der kommenden Tage.</p>
<p><em><span style="font-weight: normal;">Hubert Burda präsentiert Lesemaschine! Der Verlag der Google-Gegner will sich ganz aus der Abhängigkeit von Menschen befreien. Seine Idee: Maschinen sollen die Texte lesen, die seine Such- und Schreib-Maschinen vorher gefunden bzw. produziert haben.</span></em></p>
<p><em>Das, so Burda, werde vor allem seinem News-Crawler Nachrichten.de einen enormen Wachstums-Schub geben. Angedacht sei auch, dass Guck-Automaten endlose Bildergalerien durchklicken. Springer und auch der Spielgel-Verlag zeigten ebenfalls Interesse&#8230;<br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Texte im Discounter kaufen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/texte-im-discounter-kaufen/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/texte-im-discounter-kaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 06:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=2553</guid>
		<description><![CDATA[
Profitexte online ordern: Das Versprechen von Texte-to-Go klingt verlockend. Sie schicken einen Rohtext ein, Profis schicken einen fertigen Text zurück.
Das sagt die Firma über sich:
Texte-to-Go heißt die neue Dienstleistung für alle, die Texte überarbeiten müssen. Zum Festpreis und innerhalb 24 Stunden erhalten Kunden ihren Text stilistisch und inhaltlich überarbeitet zurück. Dafür steht ein Team von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Profitexte online ordern: Das Versprechen von Texte-to-Go klingt verlockend. Sie schicken einen Rohtext ein, Profis schicken einen fertigen Text zurück.<span id="more-2553"></span></p>
<p>Das sagt die Firma über sich:<br />
<em>Texte-to-Go heißt die neue Dienstleistung für alle, die Texte überarbeiten müssen. Zum Festpreis und innerhalb 24 Stunden erhalten Kunden ihren Text stilistisch und inhaltlich überarbeitet zurück. Dafür steht ein Team von Werbetextern, PR-Profis, Journalisten und Kommunikationsexperten rund um die Uhr bereit, um aus Rohtexten ansprechende Profitexte zu erarbeiten.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das sagt Textberater.com: Muss man mal testen. Unwahrscheinlich, dass Sie mit dem Resultat zufrieden sein werden.</p>
<p>Das Schreiben ist keine Einbahnstraße. Es gibt immer Änderungen, Nachbessern, Kritik. Und die Frage ist, inwieweit ein Profi – möge er noch so gut sein – Ihre Ansprüche im ersten Anlauf erfüllt. Für inhaltlich anspruchsvolle Themen sollten Sie sich lieber einen freien Redakteur suchen, der sich mit der Zeit besser und besser einarbeitet.</p>
<p>Nützlich könnte sich der Service für Schreibarbeiten erweisen, bei denen es wirklich nur um Stilsicherheit geht. Für Einmal-Jobs passt das auch ganz gut, wie beispielsweise für eine schnelle Pressemitteilung.</p>
<p>Der Service kostet zwischen 100 und 300 Euro.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bullshit Bingo: Besser schreiben mit Geld-zurück-Garantie</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/bullshit-bingo-besser-schreiben-mit-geld-zuruck-garantie/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 09:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=1706</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch ist gut, weil:
- Heiser tatsächlich den Bauplan zu gutem Text durchdekliniert.
- Die einzelnen Absätze mit den jeweiligen Erkenntnissen schön kurz sind.
- Die eine oder andere Übung gefahrlos von jedem Anfänger durchgeführt werden darf.
- Es im praktischen Hardcover kommt und daher auch als Geschenk herhalten kann.
- Heiser Mut zu Fehlern beweist. Beispielsweise rät er, dass Texte besser würden, wenn viele Mitarbeiter im Unternehmen daran mitschrieben. Das ist zwar Käse, aber – sollte man sich dem Wahnsinn des gemeinsamen Schreibens hingeben – sicherlich eine einschneidende Erfahrung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><strong>Beherzt: Autor Albert Heiser erstattet den Kaufpreis zurück, wenn sein Buch Bullship Bingo nicht nachhaltig ihren Schreibstil verbessert. Textberater.com hat zu Heisers Glück nichts für das Buch bezahlt. Für Anfänger gibt’s aber schon etwas zu lernen.</strong><span style="font-weight: normal;"><br />
<span id="more-1706"></span></span><br />
Bis Seite 38 wird gemeckert: Bullshit sei das Übel aller Texte. Heise hat Recht und außerdem eine beachtliche Sammlung schlechter Werbe-Texte aus allen möglichen Branchen zusammengestellt.</p>
<p>Dann folgen 10 Seiten Text-Rezepte – allesamt alte Bekannte aus der bestehenden Literatur. Man solle beispielsweise so schreiben wie man spricht.</p>
<p>Die folgenden 150 Seiten haben wir durchblättert auf der Suche nach einem Anlass, mal wieder reinzulesen, sind aber erst wieder am Foto des Autors hängen geblieben. Das ist erstens sehenswert und zweitens auf der letzten Seite.</p>
<p><strong>Das Buch ist schlecht, weil:</strong><br />
- Alles nur Text ist. Keine Bilder, keine Studien mit gefälligen Grafiken, kaum Checklisten<br />
- Heiser keine Demut kennt. Demut ist der Schlüssel zum guten Text und nicht, dass man sich als Schreiber einbildet, man könne mit ein bisschen Trickkiste jedes Produkt verkaufen.</p>
<p><strong>Das Buch ist gut, weil: </strong><br />
- Heiser tatsächlich den Bauplan zu gutem Text durchdekliniert.<br />
- Die einzelnen Absätze mit den jeweiligen Erkenntnissen schön kurz sind.<br />
- Die eine oder andere Übung gefahrlos von jedem Anfänger durchgeführt werden darf.<br />
- Es im praktischen Hardcover kommt und daher auch als Geschenk herhalten kann.<br />
- Heiser Mut zu Fehlern beweist. Beispielsweise rät er, dass Texte besser würden, wenn viele Mitarbeiter im Unternehmen daran mitschrieben. Das ist zwar Käse, aber – sollte man sich dem Wahnsinn des gemeinsamen Schreibens hingeben – sicherlich eine einschneidende Erfahrung.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p>„Bullshit Bingo – Storytelling für Werbetexte“ ist erschienen im Creative Game Verlag, ISBN 978-3-9809718-0-5,  214 Seiten Hardcover, 39,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Software für verständliche Texte im Experimentier-Stadium</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/software-fur-verstandliche-texte-im-experimentier-stadium/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/software-fur-verstandliche-texte-im-experimentier-stadium/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 22:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textberater.com/?p=1660</guid>
		<description><![CDATA[Die hohenheimer Kommunikationswissenschaftler können mit ihrer Software bis zu 50 Prozent mehr Verständlichkeit herstellen. Im Test wurden Internet-Seiten von Ministerien analysiert und umgetextet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Kommunikationswissenschaftler der Universität Hohenheim haben eine Software am Start, mit der sich Texte nachweislich verständlicher machen lassen. Das hat ein Versuch mit mehr als 200 Test-Personen ergeben.</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-weight: normal;"> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-1660"></span></p>
<p>Die hohenheimer Kommunikationswissenschaftler können mit ihrer Software bis zu 50 Prozent mehr Verständlichkeit herstellen. Im Test wurden Internet-Seiten von Ministerien analysiert und umgetextet.</p>
<p><strong>Bis zu 50 Prozent verständlicher</strong></p>
<p>Wie schlecht die Ministerien-Texte verstanden wurden, verwunderte selbst die hartgesottenen Wissenschaftler. Dabei war die mangelnde Qualität offenbar unabhängig von der Parteizugehörigkeit des Ministers.</p>
<p>Beispielsweise laute der Einstiegssatz des Info-Textes zum Schutz vor Rentenkürzungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: „Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf einer Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag zur Ausweitung der Schutzklausel bei der Rentenanpassung beschlossen.&#8221;</p>
<p><strong>Maschine findet Problem, besser machen muss man noch in Handarbeit</strong></p>
<p>Zum Vergleich hatte das Projektteam Testpersonen folgende optimierte Version angeboten: „Die Bundesregierung hat heute den Entwurf zu einem Gesetz beschlossen, das die Höhe der Rente schützen soll.&#8221;  50 Prozent leichter zu verstehen, wie die Test mit Probanden zeigten.</p>
<p>Um die Texte zu verbessern verwendeten die Wissenschaftler die Software TextLab, die vom CommunicationLab Ulm entwickelt wurde und vom Lehrstuhl für Forschungszwecke eingesetzt wird.</p>
<p>Dabei handelt es sich um eine Analyse-Software, die gezielt auf Problemstellen in Texten hinweist – wie zum Beispiel schwierige Wörter und komplexe Sätze. Danach machten sich die Wissenschaftler daran, zu kürzen, zu ersetzen und zu vereinfachen.</p>
<p>https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung.html?&amp;L=0&amp;tx_ttnews[tt_news]=4050&amp;cHash=ca7a952732</p>
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		<title>&#8220;Der Duden hilft Ihnen gar nicht&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 10:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[
 
 
Karl Heinz Smuda lebt von gutem Stil, gibt Autoren gerne Hausaufgaben auf und weiß, dass gute Texte den Unterschied zwischen Klitsche und Unternehmen ausmachen können. Textberater.com fragte den Lektor nach seinen Berufsgeheimnissen.
Herr Smuda, Sie sind Lektor mit langjähriger Erfahrung. Was und wie arbeitet ein Lektor eigentlich? 
Die meisten Autoren suchen einen Lektor, weil [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<div id="attachment_524" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><span><span><strong><strong><a rel="attachment wp-att-524" href="http://www.textberater.com/corporate-publishing/smuda-lektor-interview-texten-pressearbeit/attachment/smuda_final/"><img class="size-medium wp-image-524" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Smuda_final-300x281.jpg" alt="Schreibt, lektoriert, moderiert und weiß Bescheid: Karl Heiz Smuda" width="240" height="225" /></a></strong></strong></span></span><p class="wp-caption-text">Schreibt, lektoriert, moderiert und weiß Bescheid: Karl Heiz Smuda</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> </span></span></p>
<p><strong>Karl Heinz Smuda lebt von gutem Stil, gibt Autoren gerne Hausaufgaben auf und weiß, dass gute Texte den Unterschied zwischen Klitsche und Unternehmen ausmachen können. Textberater.com fragte den Lektor nach seinen Berufsgeheimnissen.</strong><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong><span id="more-525"></span></strong></span></p>
<p><strong>Herr Smuda, Sie sind Lektor mit langjähriger Erfahrung. Was und wie arbeitet ein Lektor eigentlich?</strong><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> </span></span></p>
<p>Die meisten Autoren suchen einen Lektor, weil ihnen die Distanz zu ihrem Text verloren gegangen sein könnte. Immerhin haben sie jahrelang die Idee, endlich etwas zu schreiben, in sich getragen.</p>
<p>Der Lektor sucht in mehreren Durchgängen nicht nur nach Rechtschreibfehlern, nach nicht immer gut gelungenen Formulierungen und nach unklaren, nicht wirklich bildhaften Beschreibungen. Viele Geschichten müssen besser abgeschlossen werden.</p>
<p>… <span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong>es ist nicht wie in der Schule, wo die Lehrerin am nächsten Tag die korrigierten Hefte zurück gibt?</strong></span></span></p>
<p>Nein, vom Lektor wird jeder Satz auf den Prüfstand gestellt und natürlich das Ganze. Diplom-Arbeiten oder Aufsätze sind Visitenkarten. Bei allem Fleiß soll die schlechte Form keinen Schatten auf das Gute, das Inhaltliche, werfen.</p>
<p>…<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>wie der Lektor arbeitet?</strong></span></span><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> </span></span></p>
<p>Er hat Nachschlagewerke, eine gute bis sehr gute Allgemeinbildung und lebt mit reichlich Einsamkeit oder Leidenschaft am Computer. Dass man womöglich glaubt, bestimmte Texte wegen der eigenen langjährigen Erfahrung besser schreiben zu können, wäre eine fatale Einstellung.</p>
<p>Im Grunde glaubt man an den Autor. Ich war vor Jahren selbst überrascht, dass mich Themen nicht abschrecken, wenn ich die Intention und Logik verstehe. Intoleranz gegenüber der Esoterik zum Beispiel ist für den Lektor ein wirklich schlechter Berater.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Also treffen Sie auf Autoren mit geringer Schreibroutine?</strong><span style="font-size: small"> </span></p>
<p>Das kann sein. Sehen Sie, vor einiger Zeit habe ich ein Kinderbuch bearbeitet. Der ältere Herr wollte seinen drei Nichten ein kleines Büchlein hinterlassen. Er hat über sich, seine Zeit nach dem Krieg geschrieben.</p>
<p>Die Akteure in dem Buch waren Kinder, die trotz des Hungers und der Not viele Abenteuer erlebten. Hier hat mich ein gewaltiges Maß an Fantasie als Leser sehr für dieses Buch eingenommen. Es gab wegen dieser vermeintlich fehlenden Schreib-Routine viel Arbeit für mich als Lektor.</p>
<p>Ausgerechnet daran erinnere ich mich nicht vordergründig. Den 70-jährigen Autor habe ich indessen gebeten, unbedingt weiter zu schreiben, weil ich sicher bin: Beim nächsten Buch wird er diese Schreibroutine haben können – und hoffentlich diesen Sinn für Details, für Stimmungen und Dramatik wieder zeigen, aber besser als je zuvor.<span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Für Rechtschreibfehler gibt es schließlich den Duden&#8230;</strong></p>
<p>Es gibt im Internet-Zeitalter gute Programme. Der Duden gibt sehr viel Freiheit. Man kann ein Komma setzen oder es auch sein lassen. Es ist besser, wenn die einmal getroffene Entscheidung, wie man ein Wort über 100 oder 200 Seiten schreibt, stringent im Text angewendet wird.</p>
<p>Der Duden hilft Ihnen gar nicht, wenn Sätze arg verschachtelt sind. Leser würden unentwegte Verschachtelungen auf 100 oder 200 Seiten sehr bald als unzumutbar betrachten.</p>
<p>Zwar denkt der Lektor immer an die Regeln. Genauso wichtig ist ihm der Leser, damit eine Arbeit nicht unbeachtet bleibt.</p>
<p>Es wäre wirklich schade, wenn ein guter Text die Aufmerksamkeit des Lesers überfordert und dieses Buch am Ende ungelesen und verstaubt in der Ecke gelandet ist. Warum wurde dann geschrieben?<span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Auch für Kunden, die ihre Texte hauptsächlich online präsentieren wollen, stellt sich die Frage, wozu sie einen Lektor beauftragen sollten. Schließlich findet Google einen Text auch dann, wenn die Wörter falsch geschrieben sind.</strong></p>
<p>Einfache Antwort: Dann ist man auf der Webseite, rauft sich die Haare, weil ein Unternehmen für das beste Produkt von allen wirbt, aber leider nicht in der Lage ist, sich klar auszudrücken oder den Eindruck zu machen, sich etwas Mühe gegeben zu haben.</p>
<p>Das ist am Ende ein Problem des Images. Die Leute werden denken: Das kann nur eine kleine Klitsche sein.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></p>
<p><strong>Was sind die typischen Fehler, die man beim Publizieren machen kann?</strong></p>
<p>Im Internet benötigt man Keywords, um gefunden werden zu können. Solche Keywords machen einen Text nicht kaputt, sind strategisch wichtig.</p>
<p>Schreibt jemand ein Buch, dann sollte man wissen: Sofort ist mit einer weltweiten Auflage nicht zu rechnen. Gute Druckereien kennen ihre Kunden und raten dazu, erst einmal 100 oder 200 Exemplare drucken zu lassen.</p>
<p>Was Pressemitteilungen und Berichte angeht, ist es von Vorteil, journalistisch denken zu können. Alles ist in Bewegung, aber man sollte keine Pressemitteilung schreiben, die detailverliebt nicht mehr aufhört. Hat man keinen „Aufhänger“ für eine Pressemitteilung, dann lässt der sich immer finden.</p>
<p>Der Leser soll von Anfang an wissen, warum ihn eine Pressemitteilung interessieren könnte. Solche Arbeiten sind wirkungsvoll und nicht teuer. Die Kunst liegt hier in der Vereinfachung, von der viele Unternehmen glauben, dass sie deshalb unseriös wirken könnte.</p>
<p>Mir ist es lieber, dass ein Leser versteht, worum es geht. Nachfragen wird der Leser später. Dann sind die Fachleute am Zug. Vergessen Sie übrigens nie eine gute Überschrift.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Was ist der dümmste Fehler, an den Sie sich erinnern können?</strong></p>
<p>Das ist keine Kategorie. Zuweilen schweifen Autoren bei nichtigen Punkten aus. Auch Allgemeingut muss nicht unbedingt erklärt werden. Ein Stichwort hat mehr Kraft als die Beschreibung von Abläufen an der Kasse eines Discounters. In einem Zusammenhang kann das wichtig sein, wenn die Kassiererin über ihre Belastung oder die Monotonie nachdenkt.</p>
<p>Ein anderes Beispiel: Selbst brauche ich keine 30 Seiten Text, um erfahren zu können, dass die Sonne aufgeht. Der Lektor wird dem Autor oft vorschlagen, etwas weniger Sonne einzusetzen, denn zu viel Licht, diese lähmende Detail-Verliebtheit, schadet jedem Text.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></p>
<p><strong>Für welche Art von Schriftstücken lohnt es sich, einen Lektor hinzuzuziehen?</strong></p>
<p>Sicher lohnt es sich nicht, wenn man für den Familienkreis schreibt und es dabei belässt. Alles, was die Öffentlichkeit erreicht, sollte Qualität haben.</p>
<p>Ich selbst erinnere mich an Flugblätter während meines Studiums, die in der Mensa verteilt wurden. Mit winzigen Schrifttypen brachten die Studierenden möglichst viel Text unter. Das war abschreckend.</p>
<p>Die ersten Sätze haben mich trotz eines wichtigen Thema nicht gewinnen können. Dann dachte ich daran, dass dieser Text beim Lesen Arbeit machen würde, für die ich zwischen Vorlesung und Tablettrückgabe keine Zeit hatte.</p>
<p>Die Flugblätter blieben auf den Tischen liegen. Am nächsten Tag waren neue da. Was vergessen wird: Wer einen Lektor engagiert, der nimmt die Dienstleistung quasi eines Fach-Arbeiters in Anspruch. Die Preisgestaltung ergibt sich aus dem Gespräch.<span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen lektorieren und korrigieren?</strong></p>
<p>Wenn ich nur an die Rechtschreibung denke, dann sprechen wir von Korrektorat. Hier und da gibt es kleine Veränderungen im Text. Beim Lektorieren geht es erst am Ende um die Rechtschreibung. Das ist ein komplexer Vorgang.</p>
<p>Grundsätzliche Fragen erörtere ich freilich mit den Autoren oder den Unternehmen. Selbstverständliches ändere ich eigenständig. Das kostet weniger Zeit. Es soll nicht zu Brüchen kommen, also bewahre ich den Sprachfluss. Viele Texte müssen gestrafft werden.</p>
<p>Da bitte ich die Autoren erst anschließend um deren Zustimmung. Es passiert nie, dass ein Verfasser die Leistung eines Lektors in Anspruch nimmt, um Vorschläge gänzlich zu ignorieren. Ich habe gelernt, dass viele Unternehmen und Privatleute die eigenständige Arbeit des Lektors als Entlastung verstehen.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Wem würden Sie am liebsten auf die Sprünge helfen?</strong></p>
<p>Das ist gar nicht nötig. Den Leuten fehlt es oft an Übung. Im Verlauf der Zusammenarbeit treffen gelegentlich neue Kapitel ein, die plötzlich eine neue Qualität haben, weil der Lektor und Autor über wichtige Fragen diskutiert haben, damit der Text besser wird.</p>
<p>Vor einiger Zeit habe ich mit einer unerfahrenen Autorin eine kleine Übung gemacht: Sie solle, wenn sie etwas Zeit habe, auf 10 Zeilen beschreiben, was sie sieht und hört, wenn sie den Fensterplatz in einem Flugzeug eingenommen hat. Danach waren alle Kapitel wesentlich konzentrierter geschrieben.<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong> </strong></span></span></p>
<p><strong>Wer sind Ihre Kunden?</strong></p>
<p>Das sind einerseits kleinere und mittlere Betriebe, die Pressemeldungen und Texte für ihre Webseiten benötigen. Für mich als Autor ist das oft eine schöne Arbeit, weil ich erst verstehen muss, wie denn diese Maschine funktioniert, bei welchen Temperaturen zum Beispiel geschweißt werden kann.</p>
<p>Die zweite Gruppe setzt sich bei mir vor allem aus älteren Menschen zusammen, die sich einem Thema verschieben haben, das ihr Lebensthema ist. Die Formen sind unterschiedlich. Das kann zu einem Kinderbuch werden, einer politischen Betrachtung oder einer Satire. Diese Zusammenarbeit mag ich besonders gern, weil so ich persönlich einen Zugang zu dieser Altersgruppe bekomme.</p>
<p><strong>Wenn Sie einen Profi brauchen: </strong></p>
<p>Karl-Heinz Smuda</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Bernhardstraße 2</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">D-10715 Berlin</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Telefon:  030 – 399 332 73</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Handy:   0176 486 00 464</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Mail: <a href="mailto:info@smuda-berlin.de">info@smuda-berlin.de</a><br />
<a href="http://www.smuda-berlin.de/">www.smuda-berlin.de</a></span></span></p>
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		<title>Die Kunst, für Erwachsene zu schreiben</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/die-kunst-fur-erwachsene-zu-schreiben/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/die-kunst-fur-erwachsene-zu-schreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 10:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Interview mit Buchautorin Kristin Boie über die Kunst, für Kinder zu schreiben, hat Textberater.com zu einer Spiegelung der Thesen inspiriert. Kurz: Man sollte auch bei altersmäßig verschiedenen Zielgruppen lieber die gleichen Lektionen beherzigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --><strong> </strong></p>
<div id="attachment_381" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-381" title="schreiben_erwachsene" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/schreiben_erwachsene-300x230.jpg" alt="Was für Erwachsene gut ist, darf für Kinder nicht schlecht sein" width="240" height="184" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Was für Erwachsene gut ist, darf für Kinder nicht schlecht sein</p></div>
<p><strong>Ein Interview mit Buchautorin Kristin Boie über die Kunst, für Kinder zu schreiben, hat Textberater.com zu einer Spiegelung der Thesen inspiriert. Kurz: Man sollte auch bei altersmäßig verschiedenen Zielgruppen lieber die gleichen Lektionen beherzigen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span id="more-380"></span><br />
Kristin Boie erklärt <a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4235730/Die-Kunst-fuer-Kinder-zu-schreiben.html">hier</a> in der Tageszeitung Die Welt, warum Kinder- auch immer Erwachsenenliteratur sein muss. „Wenn ein Kinderbuch Erwachsene nur langweilt, dann deutet das darauf hin, dass der Autor beim Schreiben vielleicht seine Leser nicht wirklich ernst genommen hat.“</span></p>
<p>Und jetzt das Zitat gespiegelt und nur für Erwachsene: Wenn ein Fachartikel für Kinder unverständlich ist, dann deutet das darauf hin, dass der Autor beim Schreiben vielleicht seine Leser nicht wirklich ernst genommen hat.</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 1: Erwachsenen-Texte müssen auch für 7-Jährige verständlich sein</strong></span></p>
<p><strong> </strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Journalisten kennen das: In jeder Jobanzeige der schreibenden Zunft steht mindestens einmal, dass Kandidaten „komplexe Sachverhalte verständlich darstellen“ können müssen. Eine Floskel? Natürlich. Aber es stecken gleich zwei Erkenntnisse darin.</span></p>
<p>Erstens sieht man an solchen Formulierungen, dass auch Personal-Abteilungen in der jetzt-schreiben-wir-extra-intelligent-Falle stecken. Warum sind „komplexe Sachverhalte“ nicht einfach kompliziert?</p>
<p>Das Komplexe hat nämlich zweitens mit Verständlichkeit nichts zu tun. Komplexe Themen sind große Themen und deuten eher auf lange als auf kurze Texte hin. Komplizierte Themen sind eigentlich diejenigen, um die es geht. Finanzen, Wirtschaft, Politik, Technik – meist Fach-Kauderwelsch, das es in die moderne Hochsprache zu übersetzen gilt.</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 2: Nütze UND unterhalte</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> </span></p>
<p>Kristin Boie gibt unbewusst einen tollen Tipp für gelungene Text in einer Anekdote über ihr erstes Erlebnis mit einem Buch von Erich Kästner. Auf einer Buchmesse ließ die damals 9-Jährige Boie ihre Eltern knallhart warten. Grund: Sie war gefesselt von der Lektüre von Das doppelte Lottchen.</p>
<p>Die Erkenntnis: Natürlich sind Fachartikel in der Wirtschaft und für Unternehmen unerlässlich. Aber, und das wird Ihnen auch Schreib-Papst Wolf Schneider bestätigen: Mit dem Abschluss der Schule entfliehen die Menschen auch dem Lese-Zwang. Das heißt, ohne die entsprechende Klassenarbeit über Goethes Faust würden nur Lese-Masochisten das Buch durchackern.</p>
<p>Für Kinderbücher wie für Fachartikel gilt: Dröge Aneinanderreihungen von Geschehnissen oder Informationen sind weder fesselnd noch nützlich, weil kein Mensch solche Texte liest. <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Entwickeln Sie Geschichten, präsentieren Sie Protagonisten (echte Menschen mit echten Zitaten), würzen Sie Texte mit (witzigen) Anekdoten, erzeugen Sie Spannung mit eingestreuten Konflikten. Letzteres unterliegt in Unternehmens-Publikationen einem unausgesprochenem Verbot – erlauben Sie es sich einfach.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 3: Auch Leser lieben das Schöne</strong></span></p>
<p>Deutschland – Land der Dichter und Denker – stimmt, kann man aber konkretisieren. Tief in unseren Herzen sind wir geprägt von den Geschichten der Romantiker. Wir lieben Hollywood für seine Happy Endings und verbannen tragische Fernsehproduktionen aus eigenen Landen auf Sendeplätze der Öffentlich-Rechtlichen.</p>
<p>Überlegen Sie, welchen kritischen Tiefpunkt Sie in einem Fachartikel präsentieren können, um ihre Lösung das nötige „Happy“ zu verleihen. Wenn Boie den Reiz beschreibt, Kästners Das doppelte Lottchen zu lesen, verwendet sie Worte wie Utopie und Menschheitswunsch.</p>
<p>Ganz so wirkungsvoll wie im Kino oder der Literatur muss es nicht sein. Aber ein kleine Utopie ist schnell entworfen. <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Schreiben Sie einfach ein zwei Absätze darüber, welche Probleme es gibt. Das verleiht Ihrem Lösungsangebot Relevanz.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 4: Kenne deinen Leser<br />
</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Auf die Frage, was das Geheimnis eines guten Kinderbuch-Autors ist, antwortet Boie: „Wenn ich das wüsste! Ganz sicher muss man sich noch gut an die eigene Kindheit erinnern können, vor allem daran, wie ein Kind sich in verschiedenen Situationen fühlt. Ich denke, es kann aber auch nicht schaden, etwas über das Alltagsleben heutiger Kinder zu wissen.“</span></p>
<p>Einmal die Antwort nur für Erwachsene: „Wenn ich das wüsste! Ganz sicher muss man sich noch gut an die eigenen <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Fragen</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> erinnern können, vor allem daran, wie man sich </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>vor der Lösung eines Problems</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> fühlte. Ich denke, es kann aber auch nicht schaden, etwas über das Alltagsleben heutiger </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Leser</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> zu wissen.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Fragen Sie Menschen aus Ihrem Umfeld, was Ihre Botschaft für deren Situationen und Fragestellungen beinhaltet. Gibt es Fragen, auf die Sie gar nicht alleine gekommen wären? Können Sie Emotionen ansprechen, an die man sich als Erwachsener leider nur schwer erinnert?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 5: Hol Kritik ein<br />
</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Boie: „Wenn Sie Kinder danach fragen, wie ein gutes Buch beschaffen sein sollte, sagen sie fast immer: &#8220;Lustig oder spannend&#8221; (am Besten beides).“</span></p>
<p>Lassen Sie Ihre Artikel unter bestimmten Fragestellungen gegenlesen. Ist der Inhalt das, was  erwartet wird? Ob Ihre Zielgruppe auch so ehrlich sagen würde, sie wolle lustige und spannende Texte, sei mal dahingestellt. Also unser <span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Tipp:</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> Knallhart solche Kriterien den Lesern einfach aufdrängen und gegebenenfalls nachfragen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Lektion 6: Mach dein Ding<br />
</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Natürlich müssen Sie sich anschauen, was die Konkurrenz schreibt und wie sie ihre Botschaften präsentiert. Aber Sie können sich darauf verlassen: Um eine persönliche Note in Ihrem Text werden Sie auch die hartnäckigsten Unkenrufer beneiden – siehe Boies Vergleich mit der Literatur-Kritik.</span></p>
<p>„Komischerweise gilt Humor in der Literaturkritik aber oft gerade als Gegenbeweis gegen literarische Qualität. Was leicht und fröhlich daher kommt &#8211; auch im Kinderbuch &#8211; kann nicht wirklich anspruchsvoll sein. Ein Glück, dass Kästner sich darum nicht geschert hat.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Texten für Internet-Leser</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 07:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experten & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Guter Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesen am Bildschirm ist meistens kein Vergnügen, kann es aber sein. Die wichtigsten Regeln zum Texten im Web.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H1.cjk { font-family: "Lucida Sans Unicode" } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma" } --><strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-weight: normal;"> </span></span></span></strong></p>
<div id="attachment_251" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><strong><img class="size-thumbnail wp-image-251" title="Texten im Web Bild_de Print" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/Texten-im-Web-Bild_de-Print-150x150.jpg" alt="Gedruckt anders als im Web: Bild macht es vor" width="150" height="150" /></strong><p class="wp-caption-text">Gedruckt anders als im Web: Bild macht es vor</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H1.cjk { font-family: "Lucida Sans Unicode" } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma" } --></p>
<h1 style="margin-left: 0.04cm; text-indent: -0.04cm; font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong> </strong></span></span><strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="font-weight: normal;">Lesen am Bildschirm ist meistens kein Vergnügen, kann es aber sein. Die wichtigsten Regeln zum Texten im Web &#8211; präsentiert von Textberater.com.<span id="more-250"></span></p>
<p>Der Leser ist ein scheues Tier, das beschwören nicht nur die Schreib-Asse wie Stil-Papst Wolf Schneider. Die Lese-Scheue gerade im Internet belegen auch Studien:</p>
<p>- Die Lesegeschwindigkeit ist gegenüber Papier um 25 bis 30 Prozent geringer<br />
- Weniger als 20 Prozent der Leser schaffen es bis zum Ende</p>
<p></span><span style="font-weight: normal;">- Maximal die Hälfte des Textes wird bewusst aufgenommen</p>
<p>Überwinden lassen sich diese Lese-Hürden mit folgenden Merkmalen für einen guten Internet-Textes:</p>
<p>1. Klare und aussagekräftige Überschrift ist ein Muss. Verzichten sie auf feuilletonistische Kunstgriffe.<br />
2. Schreiben Sie einen Vorspann. Diese Einleitung sollte das wichtigste aus dem Text bereits zusammenfassen. Denken Sie daran, die meisten Artikel werden gar nicht angeklickt. Deswegen muss die Botschaft schon in den auch als Teaser bekannten Einleitungs-Text.<br />
3. Setzen Sie die Einleitung</p>
<p></span></span></span></strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="font-weight: normal;">vom restlichen Text deutlich ab, zum Beispiel durch eine fette Schrift.<br />
4. Unterteilen Sie den Fließtext mit Zwischenüberschriften, die Auskunft geben über die Inhalte der Absätze.<br />
5. Machen Sie alle 2 bis 3 Sätze eine Leerzeile. Mehr als 3 bis 5 Zeilen sollten nicht aneinander hängen. Absätze mit Sinnzusammenhang entstehen durch die Zwischen-Überschriften.<br />
6. Nutzen Sie Stichpunkte, Aufzählungen und andere listenartigen Infos.<br />
7. Visualisieren Sie wichtige Argumente mit einem Schaubild.<br />
8. Nutzen Sie Bildunterschriften.<br />
9. Kurz!!! Kommen Sie zum Schluss.</p>
<p></span>Die einzige namhafte Internet-Publikation, die es dem Leser möglichst leicht macht, ist Bild.de. An dem Vergleich Online und Print sieht man auch gut, wie sich Überschriften in einer Zeitung von Überschriften im Internet unterscheiden. Während der Print-Aufmacher Spannung aufbaut, wird der Inhalt im Web-Titel klarer angekündigt.</p>
<p></span></span></h1>
<p style="margin-left: 0.04cm; text-indent: -0.04cm; font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> </span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie: Internet lässt Sprache verkümmern</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/studie-internet-lasst-sprache-verkummern/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 13:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Smsen, Chatten und Co: Vor allem Kinder und Jugendliche pflegen ihre sozialen Kontakte mehr und mehr über das Internet, ohne den Gegenüber als ganze Person wahrzunehmen. Verkümmert so unsere Kommunikation?]]></description>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Smsen, Chatten und Co: Vor allem Kinder und Jugendliche pflegen ihre sozialen Kontakte mehr und mehr über das Internet, ohne den Gegenüber als ganze Person wahrzunehmen. Verkümmert so unsere Kommunikation?<span id="more-60"></span></span></p>
<p>Laut einer neuen Studie bevorzugen Jugendliche E-Mail, SMS und soziale Netzwerke gegenüber dem persönlichen Gespräch. Das meldet Welt Online. Experten sagen, dass die emotionalen und sprachlichen Fähigkeiten dadurch verkümmern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
<strong>Ausloggen aus den Schwierigkeiten</strong><br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Leichter als ein Anruf, man kann auch mal eine andere Rolle einnehmen: Die Reize für Jugendliche sind vielfältig, sich mehr und mehr im Internet auszutauschen. Nur 36 Prozent der 14- bis 19-Jährigen empfinden das persönliche Gespräch für die angenehmste Form der Kommunikation, so eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach.</span></p>
<p>Der Grund für den kommunikativen Rückzug: Lebendige Beziehungen seien komplizierter und störanfälliger. Beim Kontakt im Internet behielte man die Kontrolle, sich jederzeit auszuloggen. Doch so verkümmerten Fähigkeiten, weil sie nicht mehr genutzt würden.</p>
<p><strong>Textberater.com meint mit einem Augenzwinkern:</strong> Wenn die Kleinen nur wüssten, was ihnen entgeht. Ewige Diskussionen, der ständige Widerstreit zwischen dem wahren Ich und der uns angetragenen Rolle, Regen, blaue Flecke vom Spielen, störende Eigenschaften wie Körpergeruch oder schlechter Humor des Gegenübers …</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Den ganzen Artikel <a href="http://www.welt.de/webwelt/article3972877/Laesst-das-Internet-unsere-Sprache-verkuemmern.html">hier</a> lesen auf den Seiten von Welt Online.</p>
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