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	<title>Textberater.com &#187; Wikipedia</title>
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	<description>Das Magazin für nachhaltige Kommunikation</description>
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		<title>Wikipedia: Und man freut sich doch auch über Masse</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 05:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1 Millionen Artikel in der deutschsprachigen Sektion der Online-Enzyklopädie Wikipedia und die Lösch-Diskussion droht sogar dieses Jubiläum zu überschatten.
Wer hat den einmillionsten Artikel geschrieben? Im Rennen um die markante Grenze ist ein Eintrag über den US-amerikanischen Gärtner und Autor Ernie Wasson. Aber dafür gibt es Löschanträge, da die Relevanz umstritten ist.
Heißt: Auch der Artikel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1 Millionen Artikel in der deutschsprachigen Sektion der Online-Enzyklopädie Wikipedia und die Lösch-Diskussion droht sogar dieses Jubiläum zu überschatten.<span id="more-3819"></span></p>
<p>Wer hat den einmillionsten Artikel geschrieben? Im Rennen um die markante Grenze ist ein Eintrag über den US-amerikanischen Gärtner und Autor Ernie Wasson. Aber dafür gibt es Löschanträge, da die Relevanz umstritten ist.</p>
<p>Heißt: Auch der Artikel zu dem Eisschnellläufer Robert Seifert könnte zum Rekordeintrag werden. Dieser Beitrag wurde von einem nicht angemeldeten Benutzer eingestellt.</p>
<p><strong>“Was für ein Schrott“</strong></p>
<p>Die Diskussion im Autorenforum typisch harsch: <em>&#8220;Wenn man sich mal anschaut, was für ein Schrott abgeschickt wurde, nur um diesen Meilenstein für sich beanspruchen zu können &#8211; peinlich, peinlich. Und dann noch die nicht minder peinliche Diskussion um die Relevanz von Ernie Wasson, die zeigt, worum es in der deutschen Wikipedia geht: Um Eitelkeiten, um Rechthaberei.&#8221;</em></p>
<p>Eitelkeiten und Rechthaberei sind schon länger das Thema bei der deutschen Wikipedia. Ein eingeweihter und umstrittener Kreis von Administratoren entscheidet nach ebenfalls umstrittenen Relevanz-Kriterien, welche Artikel online gehen und welche es lediglich in den Papierkorb schaffen.</p>
<p>Was das soll, ist vor allem innerhalb der Wikipedia-Gemeinde umstritten. Die einen argumentieren mit „Klasse statt Masse“. Die anderen fragen, was ein „nicht relevanter“ Eintrag schaden könne.</p>
<p><strong>So hört sich offene Diskussion an</strong></p>
<p>Das Löschen sorgt für Unmut unter den Autoren. Nicht vergessen: Wikipedia lebt letztlich vom Engagement der freiwilligen Schreiber. Das Projekt finanziert lediglich Technik und Infrastruktur über Spenden.</p>
<p>Doch an der Spendenfront wurde letztlich ebenfalls scharf geschossen. Nutzer reichten reihenweise 1-Euro-Spenden ein – lediglich, um ihrem Unmut über die Löschungen von Artikeln Luft zu machen.</p>
<p>In den an den Minispenden angefügten Kommentaren hieß es dann beispielsweise: „Dies war mal eine 100-Euro-Spende. Aber 99 Euro wurden mangels Relevanz gelöscht.“</p>
<p>Für die Außenwelt mutet der harsche Ton unter den Wikipedia-Freiwilligen befremdlich an. Textberater.com schrieb beispielsweise einen essayistischen Artikel über die Löschdiskussion; prompt gab’s Saures in den Kommentaren.</p>
<p>Aber wer weiß: Vielleicht gehört eine gewisse Härte einfach zum Leben in der freien Enzyklopädie. Wem das zu weit geht, kann ja zum Brockhaus greifen und Pfefferminztee trinken.</p>
<p>Wie dem auch sei. &#8220;Wir gratulieren den tausenden von fleißigen und freiwilligen Mitarbeitern der Wikipedia zu diesem rasanten Wachstum&#8221;, sagte Pavel Richter, Geschäftsführer bei Wikimedia Deutschland, dem Verein hinter Wikipedia.</p>
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		<title>Wikipedia trifft Rache der Gelöschten</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/wikipedia-trifft-rache-der-geloschten/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 08:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Affäre]]></category>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Dies war einmal eine 100 Euro Spende. Leider wurden 99€ davon mangels Relevanz gelöscht!&#8221; Solche Spenden-Briefe bekommt Wikipedia derzeit häufig, weil sich die Wikipedianer über Löschungen von Artikeln ärgern.
Der Lösch-Streit tobt seit Wochen unter den Nutzern der freien Enzyklopädie. Wikipedia hatte deswegen auch zur Podiumsdiskussion gerufen. Doch die Fronten waren auch da verhärtet.
Ein überschaubarer Kreis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>&#8220;Dies war einmal eine 100 Euro Spende. Leider wurden 99€ davon mangels Relevanz gelöscht!&#8221; Solche Spenden-Briefe bekommt Wikipedia derzeit häufig, weil sich die Wikipedianer über Löschungen von Artikeln ärgern.<span id="more-3468"></span></p>
<p>Der Lösch-Streit tobt seit Wochen unter den Nutzern der freien Enzyklopädie. Wikipedia hatte deswegen auch zur Podiumsdiskussion gerufen. Doch die Fronten waren auch da verhärtet.</p>
<p>Ein überschaubarer Kreis von Administratoren prüft Einträge auf Wikipedia bezüglich ihrer Relevanz. Die Kritiker dieser Praxis beschweren sich, dass die Admins nach persönlichem Geschmack entscheiden.</p>
<p><strong>Auch Protest-Spenden-Einträge werden gelöscht<br />
</strong><br />
Ihren Ärger machen die Lösch-Kritiker jetzt auch in Spenden-Briefen Luft, die online eingetragen werden. Ein-Euro-Spenden trudeln laut Focus massenweise bei Wikipedia ein. Außerdem schreiben die Kritik-Spender Kommentare dazu, wie: &#8220;Mir egal welchen Artikel ihr dafür löscht.&#8221;</p>
<p>Pavel Richter, Geschäftsführer der Wikimedia Deutschland, verteidigt die Löschpraxis: Die auch heute angewendeten &#8220;Relevanzkriterien&#8221; seien das Produkt einer jahrelangen Diskussion.</p>
<p>Die Wikimedia Deutschland hat mittlerweile einige Protest-Spenden gelöscht. &#8220;Leider hat sich gezeigt, dass immer wieder mit Fake-Einträgen (etwa durch falsche Bankdaten) &#8216;gespendet&#8217; wird. Zweitens kommt es auch immer wieder vor, dass solche Lastschriften zurückgegeben werden; dies ist nicht nur ärgerlich, sondern kostet auch viel (Spenden-)Geld&#8221;, heißt es in einer Stellungnahme.</p>
<p>Die Lösch-Praxis war lange ein rein deutsches Phänomen. Wikipedia England hat sich beispielsweise erst in diesem Jahr durchgerungen, neue Einträge auf Richtigkeit zu prüfen. Allerdings war da auch der Tod eines noch lebenden Filmstars verbreitet worden.</p>
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		<title>Wikipedia-Land im Urzustand</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/wikipedia-land-im-urzustand/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/wikipedia-land-im-urzustand/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 23:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Eine sprach von der „Krise der Schwarm-Intelligenz“, ein Anderer fragte „welche Krise?“ während ein Dritter über die „Linie zwischen Unsinn und wertvoll“ reden wollte: Wikimedia, Herausgeber der deutschen Version der Internet-Enzyklopädie Wikipedia, hatte ganz leise zur Podiumsdiskussion über Relevanz gerufen. Textberater.com war da und erzählt eine Geschichte von Herrschaft und Freiheit.
Die Räume des Wikimedia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_3249" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-3249" href="http://www.textberater.com/news/wikipedia-land-im-urzustand/attachment/s6302305/"><img class="size-medium wp-image-3249" title="Wikipedia Podiumsdiskussion" src="http://www.textberater.com/wp-content/uploads/S6302305-300x225.jpg" alt="90 Prozent des Gelöschten ist Quatsch: Pavel Richter (links im Bild), GF von Wikimedia" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">90 Prozent des Gelöschten ist Quatsch: Pavel Richter (links im Bild), GF von Wikimedia</p></div>
<p>Der Eine sprach von der „Krise der Schwarm-Intelligenz“, ein Anderer fragte „welche Krise?“ während ein Dritter über die „Linie zwischen Unsinn und wertvoll“ reden wollte: Wikimedia, Herausgeber der deutschen Version der Internet-Enzyklopädie Wikipedia, hatte ganz leise zur Podiumsdiskussion über Relevanz gerufen. Textberater.com war da und erzählt eine Geschichte von Herrschaft und Freiheit.<span id="more-3248"></span></p>
<p>Die Räume des Wikimedia e.V. waren voll. Das heißt, irgendwas zwischen 50 und 70 Gäste besuchten die Veranstaltung zum Thema „Relevanz in der Diskussion“. Es sollte um die Hoheit über Inhalte gehen.</p>
<p>In letzter Zeit war Wikipedia ins Gespräch geraten, weil in der auf Mitmach-Schreiber angewiesenen Enzyklopädie immer wieder Artikel gelöscht worden waren.</p>
<p>Wie kommt sowas: Es darf zwar jeder schreiben. Aber es gibt einen harten Kern von Autoren, die sich neue Einträge vor der Veröffentlichung anschauen und entscheiden, was wertvoll ist und was nicht.</p>
<p><strong>Wer kontrolliert die Kontrolleure?</strong></p>
<p>Diese Praxis stieß auch während der Veranstaltung auf Kritik. Nach dem Motto „Wer kontrolliert die Kontrolleure“ meldete sich beispielsweise ein Mann im Fleece-Pulli zu Wort: „Es gibt keinen, der die Einhaltung der Relevanz-Kriterien prüft, wenn ein Artikel gelöscht wird.“</p>
<p>Wikimedia-Geschäftsführer Pavel Richter versuchte zu schlichten: „90 Prozent dessen was gelöscht wird ist Unsinn.“ Doch sein Vorstoß, die Linie zwischen Unsinn und wertvoll zu definieren, verlief sich in der Diskussion.</p>
<p>Grund für das diskursive Durcheinander ist die Organisation der „freien Enzyklopädie“. Dieses  Wikipedia ist im Grunde ein Kandidat für die Liste der Weltwunder.</p>
<p><strong>Wie lenkt man eine Gesellschaft aus Gleichberechtigten?</strong></p>
<p>Offiziell gibt es keinen der bestimmt. Alles ist kostenlos. Mitmachen kann jeder. Aber keiner wird dafür bezahlt. Und trotzdem sind die meisten der mittlerweile fast 1 Million Einträge im weitesten Sinne nützlich.</p>
<p>Ob die Qualität gehalten werden kann, wurde diskutiert. Ob langfristig weiterhin tausende Autoren ihre Zeit und Mühe in die freie Enzyklopädie stecken werden, konnte keiner vorhersagen. Ob es den Veranstaltern und Teilnehmern bewusst ist, dass in naher Zukunft schwere Entscheidungen anstehen, wagen wir an dieser Stelle zu bezweifeln.</p>
<p>Im Kern offenbarte die Podiumsdiskussion nämlich vor allem ein politisches Problem. Wie lenkt man eine Gesellschaft aus Gleichberechtigten? Wie macht man ein herrschaftsloses Gewächs beherrschbar?</p>
<p><strong>Wer schlichtet Streitfälle?</strong></p>
<p>Wikipedia steckt in einer Situation, die in der politischen Theorie als der Übergang vom Urzustand in eine neue Organisation beschrieben wird.</p>
<p>Das freie Gewimmel des Urzustands wird zwar von allen Beteiligten als irgendwie schön empfunden. Aber an einer bestimmten Stelle gerät die Gesellschaft der Freien an einen Punkt der Handlungs-Unfähigkeit.</p>
<p>Klassischer Weise offenbart sich so ein Punkt im Streitfall: Der eine löscht dem anderen einen Artikel. Dafür schreibt der andere Quatsch und beschwert sich darüber, dass er als Quatsch-Schreiber bezeichnet wird.</p>
<p>Wer soll den Streit schlichten? Der Diskurs-Fan Jürgen Habermas würde den Fall in die offene Diskussion schicken und abwarten, welches Ergebnis herbei-argumentiert wird. So ähnlich läuft das auch noch in der Wikipedia-Praxis.</p>
<p><strong>Organisation heißt Herrschaft</strong></p>
<p>Aber wir reden hier nicht mehr von dem einen oder anderen gelöschten Artikel. Wir reden vermutlich über hunderte Einträge jeden Tag, über deren Relevanz entschieden wird. Und diesen Arbeitsaufwand muss man erst mal organisieren.</p>
<p>Organisation bedeutet immer, dass Hoheitsrechte in die Hände Weniger gelegt werden, um die Vielen letztlich zu beherrschen.</p>
<p><strong>Textberater.com sieht zwei Zukunfts-Szenarien</strong>, zwischen denen die Menschen im Wikipedia-Land entscheiden können.</p>
<p>1. Das Leben in einer Gesellschaft mit Regierung</p>
<p>2. Das Leben in einer Gesellschaft ohne Regierung</p>
<p>Im Leben mit einer Regierung hätte den Vorteil, dass man die Regierenden zum Beispiel demokratisch wählen könnte. Außerdem könnte man sich Regeln ausdenken – in der Art eines Grundgesetzes – die von den Regierenden einzuhalten sind.</p>
<p>Im Leben mit einer Regierung gäbe es keine Handlungs-Unfähigkeit. Die Bestimmer würden dafür sorgen, dass die Inhalte in Wikipedia auf Richtigkeit geprüft werden und im Streitfall Entscheidungen treffen.</p>
<p>Nachteil dieser Staatsform: So war das nicht gedacht. „Wikipedia – Die freie Enzyklopädie“. Eine Vielzahl der Mitmach-Autoren würde in so einem Fall dann doch lieber wieder im Brockhaus-Land wohnen.</p>
<p><strong>Unannehmlichkeiten der Freiheit</strong></p>
<p>Im zweiten Szenario, dem Leben in einer Gesellschaft ohne Regierung, muss man sich mit der einen oder anderen Unannehmlichkeit anfreunden. Es dürfte beispielsweise niemand „irrelevante“ Artikel löschen.</p>
<p>Es würde auch mitunter ewig dauern, bis Diskussionen über Richtigkeit von Inhalten entschieden worden wären. Kurz: Wikipedia würde Gefahr laufen, mit massenhaft inhaltlichem Bullshit in der  Bedeutungslosigkeit zu enden.</p>
<p>So eine richtige Prognose fällt selbst Textberater.com schwer. Aber tendenziell wird Wikipedia wohl eher früher als später ein Land mit Regierung werden.</p>
<p>Die Basisdemokratie-Fans werden verbittert abwandern, und die Herrscher werden sich um neue Mitmach-Schreiber kümmern. Es geht eben um eine Enzyklopädie und nicht um Demokratie.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wikipedia ist Männersache</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/wikipedia-ist-mannersache/</link>
		<comments>http://www.textberater.com/news/wikipedia-ist-mannersache/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 07:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[13 Prozent der Wikipedia-Autoren sind weiblich. Wer warum sein Wissen auf dem kostenlosen Mitmach-Lexikon verbreitet, hat eine Studie in den USA erforscht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>13 Prozent der Wikipedia-Autoren sind weiblich. Wer warum sein Wissen auf dem kostenlosen Mitmach-Lexikon verbreitet, hat eine Studie in den USA erforscht.</strong><br />
<span id="more-845"></span></p>
<p>175.000 Responses, also antwortende Nutzer, kamen bei der Umfrage der Wikipedia-Betreiber Wikimedia Foundation zusammen.</p>
<p>Immerhin 53.888 Nutzer gaben an, Artikel auf Wikipedia zu veröffentlichen. Aber nur  6.814 davon waren Frauen. Bei den Lesern sieht die Verteilung etwas anders aus: 69 Prozent männlich, 31 Prozent weiblich.</p>
<p></span><span style="font-size: small;"><strong>Altruisten drin, Angsthasen draußen</strong></span><span style="font-size: small;"></p>
<p>Das Durchschnittsalter der Nutzer liegt bei den männlichen Nutzern bei 26 Jahren. Weibliche Nutzer sind durchschnittlich 24 Jahre alt.</p>
<p>Zu den Gründen befragt, warum man(n) auf Wikipedia Artikel schreibe, liegt Altruismus ganz vorn. 73 Prozent der Befragten gaben an, einfach gerne Wissen zu teilen. 69 Prozent machen auch deswegen mit, um Fehler aus dem Lexikon zu entfernen.</p>
<p>Die Angst wiederum, einen Fehler zu veröffentlichen, hält 25 Prozent der Befragten vom Schreiben ab.<br />
</span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wikipedia England will Einträge teils vor Veröffentlichung prüfen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/wikipedia-will-eintrage-teils-vor-veroffentlichung-prufen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 11:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Online-Lexikon Wikipedia will Einträge über Politiker und Prominente künftig prüfen, bevor sie online gehen. Damit will das Wissens-Portal Falschmeldungen unterbinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H2 { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Bill Gates ist tot – natürlich nicht. Aber wenn man schnell ist, kann man mit so einer Falschmeldung den Wikipedia-Artikel über den Computer-Mogul fälschen – noch.<br />
</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
<a href="../news/web-2-0-und-verantwortung-geheimnisse-nicht-vorgesehen/">Im Web 2.0 sind Verantwortung und Geheimnisse nicht vorgesehen</a></span></span></p>
<h2><a href="../news/wikipedia-setzt-bald-auch-auf-videos/"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="font-weight: normal;">Wikipedia bald auch mit Videos</span></span></span></a></h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span id="more-688"></span></span></span></p>
<p>Das Online-Lexikon Wikipedia will Einträge über Politiker und Prominente künftig prüfen, bevor sie online gehen. Damit will das Wissens-Portal Falschmeldungen unterbinden.</p>
<p>Ein Test der Artikelprüfung startet laut Wikipedia in den kommenden Wochen in England. Vor allem neue Autoren sind im Visier. Erfahrene Wikipedianer werden die Einträge auf ihre Richtigkeit prüfen.</p>
<p>Ein derartiger Prüfmechanismus existiert bereits seit einem Jahr für das deutsche Angebot. Und auch die englischsprachigen Nutzer scheinen nichts gegen so eine Prüfung zu haben. Laut Wikipedia haben sich 80 Prozent von knapp 260 befragten Mitschreibern für die Maßnahme ausgesprochen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Web 2.0 und Verantwortung: Geheimnisse nicht vorgesehen</title>
		<link>http://www.textberater.com/news/web-2-0-und-verantwortung-geheimnisse-nicht-vorgesehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 17:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Einzelschicksal vs. Informations-Freiheit: Zugunsten eines entführten US-Journalisten hatte die Internet-Enzyklopädie Wikipedia Artikel zu seiner Person zurückgehalten. Das rettete dem Mann vielleicht das Leben. Sicher ist, dass der Fall die Wikipedia-Gemeinde spaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong></strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Einzelschicksal vs. Informations-Freiheit: Zugunsten eines entführten US-Journalisten hatte die Internet-Enzyklopädie Wikipedia Artikel zu seiner Person zurückgehalten. Das rettete dem Mann vielleicht das Leben. Sicher ist, dass der Fall die Wikipedia-Gemeinde spaltet.<span id="more-116"></span></p>
<p>Zensur, Redaktion, Lenkung – das sind Instrumente, die dem Wikipedia-Gedanken widersprechen. Jeder darf Artikel anlegen und Beiträge anderer Autoren verändern. Bei Unklarheiten werden die Fakten demokratisch diskutiert – meistens.</p>
<p></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Wikipedia-Gründer zensierte mit</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"></p>
<p>Doch jetzt hat die New York Times (NYT) zugunsten eines ihrer Reporter eine beispiellose Veröffentlichungs-Sperre erwirkt. Nicht über eine gerichtliche Verfügung, sondern über einen Pakt mit anderen Zeitungen und auch mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales.</p>
<p>Wales ließ sich überzeugen, dass es für den von Taliban entführten Journalisten David Rohde besser sei, wenn sein Fall nicht in der breiten Öffentlichkeit bekannt würde. Die NYT wollte verhindern, dass die Entführer den Eindruck gewännen, sie hätten einen Prominenten erwischt.</p>
<p>Das hätte einerseits die etwaigen Lösegeldforderungen in die Höhe getrieben. Und andererseits hätten die Taliban den Fall öffentlichkeitswirksam ausschlachten können – beispielsweise mit Videos.</p>
<p></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Sieben Monate keine Wahrheit</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"></p>
<p>Und so kam es, dass der entführte David Rohde sieben Monate in der Gewalt seiner Entführer blieb, ohne dass es nennenswerte Meldungen zu seinem Schicksal gab. Das heißt, die Meldungen und Artikel gab es schon, sie erschienen nur nicht oder wurden geschönt. Jetzt ist Rhode wieder frei. Die Artikel über ihn können also auch wieder der Wahrheit angeglichen werden.</p>
<p>Beispielsweise hatte man Artikel über Rhodes, der in der Szene übrigens dank seiner beiden Pulitzer-Preise doch ein Promi ist, ein wenig auf Taliban getrimmt. Einerseits wurde beispielsweise ausradiert, dass Rhodes einst für den Christian Science Monitor gearbeitet hatte. Und auch seine Preise blieben aus der Erinnerung Wikipedias gelöscht.</p>
<p></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Prinzipien-Bruch oder reife Leistung?</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"></p>
<p>Der Fall Rhodes spaltet die Internet-Nation. Reife Leistung, so die Einen. Bruch mit den Prinzipien Wikipedia-Community, die Anderen.</p>
<p>Blogger Stan Schroeder kommentiert <a href="http://mashable.com/2009/06/29/the-troubles-of-crowdsourcing-how-do-you-keep-a-secret/">hier</a> auf Mashable.com, dass der Fall ein Grundproblem der Wiki-Kultur aufzeige: Wie hält man etwas geheim in einer Welt, in der Geheimnisse absolut nicht vorgesehen sind?</p>
<p>Es sei zwar richtig gewesen, das Leben des Menschen über das Recht auf Informationsfreiheit zu stellen. Aber was macht man mit den Grauzonen, die der Fall eröffnet?<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wikipedia setzt bald auch auf Videos</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 13:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<description><![CDATA[Internet ist Gucken, diesem Trend verschließt sich auch nicht die Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Laut Medienberichten plant das Wissens-Portal jetzt den Einsatz von bewegten Bildern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong> </strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Internet ist Gucken, diesem Trend verschließt sich auch nicht die Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Laut Medienberichten plant das Wissens-Portal jetzt den Einsatz von bewegten Bildern.<span id="more-54"></span><br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Wikimedia Foundation plant den umfangreichen Einsatz von Videomaterial, meldet unter anderem Heise.de <a href="http://www.heise.de/newsticker/Multimediale-Inhalte-fuer-die-Online-Enzyklopaedie--/meldung/140863">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Einfach online Filme schneiden</strong></span></p>
<p>Bereits im Herbst soll jeder Nutzer Videos ergänzen können. Der neue Button auf der Seite wird wahrscheinlich &#8220;Add Media&#8221; heißen. Video-Schnitt und Upload solle einfach im Browser ablaufen. Dafür gebe es bereits eine Software.</p>
<p>Außerdem soll die Wikipedia-Suche auch auf frei verfügbare Videos im Internet zugreifen können. Werkzeuge zum Schnitt und Neuorganisation solchen Materials werden aber noch entwickelt.</p>
<p>Powered by <a href="http://www.stereo-pr.de/">Stereo PR</a></p>
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