Merkwürdiges und Allzumerkwürdiges
Hat Google Deutschland keinen eigenen Designer?
Am Montag 12 September 2011 von ThomasSchon klar: Die Zügel liegen fest in den Händen der Zentrale. Aber gestalten die Kollegen aus Mountain View auch die weltweiten Marketing-Kampagnen? Sieht jedenfalls so aus.
So sieht ein Euro-Zeichen aus €. Und nicht so wie auf den Anzeigen von Google, bei denen in dem Fall Neukunden für die Adwords-Sparte geworben werden sollen. Da hat jemand beim Nachmalen wohl einen Strich vergessen. Hello US-colleagues, there are two stripes in the € – not like in the sign for $.
Und auch bei den ausführlichen Infos, wie viel Energie Google verbraucht, um die Welt mit Treffern im Web zu beglücken, haben die Kollegen in den USA wohl ihr eigenes Süppchen gekocht.
Der monatliche Energieverbrauch pro Google-Nutzer sei gerade mal so hoch, dass man damit eine normale 60-Watt-Glühbirne 3 Stunden lang leuchten lassen könnte. Jetzt die Tatsache mal beiseite, dass diese Darstellung sehr gut geeignet ist, um selbst astronomische Zahlen am Ende ganz klein aussehen zu lassen.
Die 60-Watt-Glühbirne ist EU-weit gerade ausgeknipst worden. Energiesparlampen überfluten die alte Welt. Das ist schon ein mittleres PR-Beben, wenn man mal überlegt, durch wie viele Hände so eine Info geht, bevor der Konzern sie herausgibt.
Aber Spaß beiseite. Ansonsten machen die Google-Kollegen natürlich einen klasse Job. Warum der Facebook-Like-Button jetzt von allen offiziellen Regierungsseiten verschwinden soll, vom Google+ Button aber nie die Rede ist – das wird das Geheimnis Googles PR-Abteilung bleiben.
Oder liegt es einfach daran, dass im Moment niemand von Google+ spricht? Das ging aber schnell. Wer dort noch nicht war, hier die Wahrheit in einem Satz: Da tummeln sich mehrheitlich männliche Marketing-Spezialisten.
Schlagworte: Google, Google Adwords, Guter Stil, nachhaltige Kommunikation, Pannen
Dieser Beitrag wurde am Montag 12 September 2011 um 16:07 Uhr von Thomas veröffentlicht und unter Unterhaltung gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.
Kommentieren ist momentan nicht möglich.


